zeit.geschichte am Samstag

ORF-Legenden

Der „zeit.geschichte”-Samstag präsentiert drei Ausgaben der „ORF-Legenden” - zu sehen sind Dokumentationen über Alfred Böhm, Arminio Rothstein alias „Clown Habakuk” und Maxi Böhm.

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Samstag, 17.12.16, 20.15 Uhr
Wh.: So. 09.15 Uhr, Mo. 01.20 Uhr

ORF-Legenden: Alfred Böhm

Ob auf dem Theater oder im Fernsehen, ob als Leihopa, Mustergatte oder Ober Alfred im „Seniorenclub“. Alfred Böhm erfreute sich jahrzehntelang ungebrochen der Liebe seines Publikums. Der Dokumentarfilm zeichnet Lebensstationen nach und lässt unvergessliche Theater- und Fernsehmomente Revue passieren.

zeit.geschichte - ORF-Legenden

ORF/ORFIII

Alfred Böhm

Die Menschen zum Lachen zu bringen und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen - ob auf der Theaterbühne oder am Fernsehschirm - war das künstlerische Credo von Alfred Böhm. Otto Schenk nennt seine gute Beobachtungsgabe und sein natürliches Spiel als Geheimnis seines Erfolgs. Die von Alfred Böhm dargestellten Figuren sind Menschen wie Du und Ich. Im Zusammenspiel mit Otto Schenk oder mit seinem Namensvetter Maxi Böhm bescherte er den Österreichern Sternstunden der Komödienkunst.

Gestaltung:

  • Silvia Haimader
  • Kurt Schmutzer

Dokumentation, AUT 2016


Samstag, 17.12.16, 21.00 Uhr
Wh.: Mo. 02.10 Uhr

ORF-Legenden: Arminio Rothstein, der „Clown Habakuk“

Arminio Rothstein alias Clown Habakuk war der bunteste aller Fernsehvögel und prägte das ORF-Kinderprogramm wie kein anderer. Er schenkte unzähligen Puppen das Leben - etwa dem Kasperl, Toby und Tobias, dem bösen Zauberer Tintifax oder der frechen Gans Mimi. Aber wer war dieser Mann hinter der Clownmaske wirklich?

zeit.geschichte - ORF-Legenden

ORF/Gloriafilm/Theater Arlequin

Arminio Rothstein, als „Clown Habakuk“

Regisseur Christian Hager hat sich auf die Spuren von Arminio Rothstein begeben und zeigt in dem Dokumentarfilm auch die weniger bekannten Seiten des österreichischen Ausnahmekünstlers auf. Kaum jemand weiß, dass sich Arminio in seiner Jugend jahrelang vor den Nazis in einem Keller am Wiener Franz-Josefs-Kai verstecken musste. Denn als Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts drohte ihm die Deportation in ein Vernichtungslager und die Angst war sein ständiger Begleiter. 1945 wurde er schließlich von der Roten Armee befreit. Dieses Jahr markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Künstlerkarriere, die sich keineswegs nur auf den Bereich der Kinderunterhaltung beschränkte. Mithilfe von ausgewählten Archivmaterialien aus den Jahren 1960 bis 1994 dokumentiert diese Produktion der Gloriafilm das gesamte künstlerische Schaffen von Arminio Rothstein. Neben seiner Frau Christine kommen dabei prominente Wegbegleiter wie Thomas Brezina oder Edith Rolles als Interviewpartner zu Wort. Eine spannende und humorvolle Zeitreise durch drei Jahrzehnte Fernsehgeschichte, bei der natürlich auch die lustigen Puppen wie Kasperl, Tintifax, Mimi und Co nicht fehlen.

Regie:

  • Christian Hager

Produzent:

  • Helmut Manninger
zeit.geschichte - ORF-Legenden

ORF/Gloriafilm

Christine Rothstein und Christian Hager

Dokumentation, AUT 2016


Samstag, 17.12.16, 21.50 Uhr
Wh.: So. 10.05 Uhr und 22.50 Uhr,
Mi. 15.35 Uhr

ORF-Legenden: Maxi Böhm

Am 23. August 2016 hätte Schauspieler und Kabarettist Maxi Böhm seinen 100. Geburtstag gefeiert. Maxi Böhm - der selbsternannte Witzepräsident Österreichs, ein Komiker mit Leib und Seele. Sogar im Dritten Reich riss er seine Witze - und brachte sich selbst damit in Gefahr. 1950 wurde er in einer Umfrage der Zeitschrift „Radiowoche“ zum populärsten Österreicher ernannt, noch vor dem damaligen Bundespräsidenten Karl Renner. Grund dafür waren seine beliebten Radio-Auftritte als Quizmaster in der Sendung „Die große Chance“.

Marika Rökk

ORF/Gabriele Jacoby/(c) Gabriele Jacoby

Maxi Böhm

In Teplitz-Schönau (heute Tschechien), wo er aufwuchs, kam er das erste Mal mit dem Theater in Berührung, als er die Gastspiele der Wiener Kabarettszene, unter anderem mit Karl Farkas, mitverfolgte. In Prag legte er seine Schauspielprüfung ab und feierte bereits vor dem 2. Weltkrieg erste Erfolge. 1957 wird Maxi Böhm von Karl Farkas an das Kabarett Simpl geholt, dessen Leitung Böhm nach dem Tode Farkas kurzzeitig übernimmt. Danach feierte Max Böhm große Erfolge im Theater in der Josefstadt und versucht zu seinen Wurzeln als ernsthafter Schauspieler zurückzukehren. Das Image des Komikers sollte er aber nie ganz loswerden. Und hinter all den Erfolgen und seiner Beliebtheit verbarg sich noch etwas ganz anderes: harte Schicksalsschläge begleiteten jenen Mann, der eine ganze Nation zum Lachen bringen konnte.

In der ORFIII-Dokumentation von Georg Schütz kommen neben seinem Biograph Georg Markus, der Regisseur und Schauspieler Heinz Marecek, Max Böhm’s Ehefrau Huberta Böhm und Sohn Michael Böhm zu Wort.

Regie:

  • Georg Schütz

Dokumentation, AUT 2016


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