Mythos Geschichte

Österreichische Wahrzeichen: Die Donau

Elfi Eschke alias Peppi Sausinger erzählt von „ihrer“ Donau. Als mächtigster Strom des Landes ist die Donau Verkehrsader, Naturparadies, Touristen-Hotspot und Identifikationssymbol der Österreicherinnen und Österreicher.

Mythos Geschichte: Österreichische Wahrzeichen: Geschichen von der Donau mit Elfi Eschke

Dokumentation, 2016

Dienstag, 31.7.2018, 22.45 Uhr
Wh. Mi 01.55 Uhr, Sa 08.55 Uhr

Die Donau - zweitlängster Fluss Europas und einziger mit West-Ost-Ausrichtung - hat viel zu erzählen. Doch ihre Wasser sind tief und wer ihr Geschichten entlocken möchte, muss sich auf ihre Wellen begeben.

Peppi Sausinger - dargestellt von Elfi Eschke - hat ihr ganzes Leben am Strom verbracht. Die Fährfrau zwischen Weißenkirchen und St. Lorenz nimmt uns eine Stunde lang mit auf ihrer Fähre auf „ihrer“ Donau. Für Peppi ist die mehr als nur blau, sie ist bunt und vielschichtig. Einst Grenze des römischen Reiches, heute Verbindungsfluss bis zum schwarzen Meer, ist sie schnell und gefährlich, weit und pannonisch.

Österreichische Wahrzeichen 
Die Donau

ORF/Kurt Mayer Film

Elfi Eschke

Österreichische Wahrzeichen 
Die Donau

ORF/Kurt Mayer Film

Fähre

Mit Peppi erleben wir die englische Queen in Wien, Mariandl und seine Neuverfilmung und den vergessenen Werbefilm für das weltweit einzige Kernkraftwerk, das zwar gebaut aber nie in Betrieb genommen wurde - das AKW Zwentendorf.

Peppi ist eine Frohnatur, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Die öffentliche Galerie am Donaukanal findet sie wunderbar, die Kritzeleien auf ihrem Schiff weniger. Sie erinnert sich an die „Pressekonferenz der Tiere“ mit Günther Nenning und Peter Turrini und an die vielen Fährfrauen vor ihr, die das Überqueren des Wiener Donaukanals in den 60er Jahren fest in ihren Händen hatten.

Elfi Eschke überrascht bei ihrer Rückkehr auf den Bildschirm, unter der Regie von Judith Doppler, in einer wunderbar ehrlichen Rolle mit Hausverstand, Witz und Wärme.

„Denn die Erde ist unser Paradies“ ... wusste einst Wickerl Waluliso zu predigen, als es ihm gelang, die Donauinsel vor der Verbauung zu bewahren.

Der Film ist die dritte Folge in der ORF III-Serie über die emotionalen Wahrzeichen Österreichs, produziert von der „kurt mayer film“, erzählt von jemanden, der die Donau wie seine eigene Westentasche kennt und auch weiß, warum es „Donau so blau, so blau “ heißt, wo doch ein Naturfluss gar nicht so blau sein kann... .

Österreichische Wahrzeichen 
Die Donau

ORF/Kurt Mayer Film

Fähre

Österreichische Wahrzeichen 
Die Donau

ORF/Kurt Mayer Film

Elfi Eschke

Regisseur: Kurt Mayer
Dokumentation, 2016


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918

    640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.

  • Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

    Die Adria als Sehnsuchtsort entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) entwickelten sich zum Mekka für Sommerurlauber. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang der Südbahn-Route erhalten. Luxushotels in Abazzia und Crikvenica vermarkten bis heute das Flair des Doppeladlers.

  • Ein Leben für die Steiermark - Die Czernys und das Werden des Landes

    Die steirische Unternehmerfamilie Czerny waren Verbündete von Erzherzog Johann bei der Modernisierung der Steiermark. Regisseur Roland Berger erzählt in einer aufwändigen Spieldokumentation die Meilensteine des steirischen Werdens aus der Perspektive dieser Bürgerfamilie.

  • Die Adria der Habsburger

    Die k.&.k.-Adria war der Sehnsuchtsort der vermögenden Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Mit der Südbahn reisten die Reichen und Mächtigen in ihr Sommerrefugium am Meer. Stephanie und Alfred Ninaus auf den Spuren des Lifestyles der damaligen Zeit.