Film am Freitag

Wer früher stirbt ist länger tot

Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt humorvoll und dramatisch eine urbayerische Lausbubengeschichte zwischen alpenländischer Idylle und surrealen Tagträumen und stellt sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Fritz Karl als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.

Wer früher stirbt ist länger tot

Spielfilm, D 2006

Freitag, 12.4.2019, 21.55 Uhr

Der elfjährige Sebastian, Sohn des Dorfwirts Lorenz, ist ein echter bayerischer Lausbub. Seiner eigenen Einschätzung nach, ist ihm ob seiner Streiche das Fegefeuer gewiss. Als er erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt, und nicht - wie bisher erzählt - bei einem Unfall gestorben ist, fühlt er sich schuldig. Fortan will er sich von den Sünden reinwaschen oder unsterblich werden. Ein gesprengter Hase, unsittliche Anträge an die Lehrerin und andere Unglückseligkeiten zeigen jedoch die gegenteilige Wirkung.

Wer früher stirbt ist länger tot 
 
Originaltitel: Wer früher stirbt ist länger tot (AUT 2006), Regie: Marcus Hausham Rosenmüller

ORF/EOS Entertainment

Der „Altwirt“ Lorenz (Fritz Karl) ist alleinerziehender Vater zweier Jungen.

ostern in ORF III

ORF/EOS Entertainment

Sebastian (Markus Krojer) träumt von Unsterblichkeit als Rockstar.

Wer früher stirbt ist länger tot 
 
Originaltitel: Wer früher stirbt ist länger tot (AUT 2006), Regie: Marcus Hausham Rosenmüller

ORF/EOS Entertainment

Veronika Dorstreiter (Jule Ronstedt) hat es nicht leicht mit ihren Schülern.

Drehbuch:

Marcus H. Rosenmüller, Christian Lerch

Regie:

Marcus H. Rosenmüller

Darsteller:

Markus Krojer (Sebastian Schneider)
Fritz Karl (Lorenz Schneider)
Jule Ronstedt (Veronika Dorstreiter)
Jürgen Tonkel (Alfred Dorstreiter)
Saskia Vester (Frau Kramer)
Franz Xaver Brückner (Franz Schneider)
Hans Schuler (Sepp Graudinger)
Sepp Schauer (Proske)
uam.

Spielfilm, D 2006


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

    Elfriede Ott sorgte als „geliehene” Oma in Andreas Prochaskas Kinokomödie für unterhaltsame Turbulenzen. Der Film mit Andreas Kiendl und Michael Ostrowski wurde u. a. 2011 mit drei Romys und dem Österreichischen Filmpreis in drei Kategorien ausgezeichnet.

  • Die Mütter-Mafia | Die Müttermafia-Patin

    Constanze hat ihre eigenen Wünsche immer den Bedürfnissen ihrer Familie untergeordnet. Nun will Ehemann Lorenz aus heiterem Himmel die Scheidung. Zumindest überlässt ihr Lorenz großzügig das leerstehende Haus seiner verstorbenen Mutter. Anschließend folgt der zweite Teil „Die Müttermafia-Patin“.

  • Brüder (3) Auf dem Jakobsweg

    Im dritten Teil von Wolfgang Murnbergers tragikomischer Erfolgstrilogie „Brüder“ begeben sich Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek auf den Pilgermarsch nach Santiago de Compostella.

  • Brüder (1)

    Im ersten Teil der tragikomischen Erfolgstrilogie von Wolfgang Murnberger machen sich drei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf die Suche nach ihrem Vater.