zeit.geschichte am Samstag

Gerechte unter den Völkern - Franz Leitner

„Kein Mensch hat je gedacht, dass ich aus der Hölle lebend rauskomme, ich auch nicht.“ Der Österreicher Franz Leitner (1918-2005) riskierte sein Leben und rettete in seiner fünfjährigen Gefangenschaft im KZ Buchenwald Hunderten Kindern das Leben.

Trailer

Samstag, 12.3.2016, 20.15 Uhr
Wh. So 10.00 Uhr, Mo 00.10 Uhr, Do 15.10 Uhr

Als Mitglied des illegalen kommunistischen Jugendverbands kommt Leitner 1939 ins KZ Buchenwald. Als gewählter Blockältester des „Kinderblocks-Baracke 8“ setzt er sich dafür ein, die Lebensbedingungen seiner Leidensgenossen zu verbessern und rettet zahlreichen jüdischen Kindern das Leben.

Gerechte unter den Völkern - Franz Leitner

ORF

Franz Leitner als junger Mann

Franz Leitner überzeugte die SS-Soldaten, die Kinder in leichtere Arbeitskommandos einzuteilen, um sie damit vor willkürlichen Strafen der SS zu schützen. Er besticht Lagerpersonal, versteckt von Deportation bedrohte Menschen und organisiert Essensrationen. In den fünfeinhalb Jahren hat er das Leben Hunderter Kinder gerettet. Darunter auch den siebenjährigen Israel Meir Lau, späterer Oberrabbiner Israels.

Gerechte unter den Völkern - Franz Leitner

ORF/ARGE Jugend Graz

Franz Leitner

Gerechte unter den Völkern - Franz Leitner

ORF/Inspiris Film

Marko Feingold (ehemaliger KZ-Häftling in Buchenwald)

Franz Leitner war auch an der Selbstbefreiung der KZ-Häftlinge in Buchenwald beteiligt.

Dokumentation, 2016


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