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Alltagsgeschichte: Liebling, ich bin im Prater

Für die 1993 entstandene „Alltagsgeschichte“ machte sich Elizabeth T. Spira auf die Suche nach den „Pratermenschen“. Auf ihrer filmischen Reise in das Innere des Praters begegnen ihr Strizzis, Hallodris, Praterkinder und Wettkönige, stille Alkoholiker und ein echter Graf.

Alltagsgeschichte: Liebling - ich bin im Prater

Reportage, 1993

Dienstag, 27.8.2019, 20.15 Uhr
Wh. Mi 00.55 Uhr und Sa, 7.9., 11.25 Uhr

Der Film zeigt den Wiener Prater in allen seinen Facetten: den lauten Wurschtelprater, den leisen grünen Prater und den turbulenten „Pferdetippler“-Prater in der Freudenau und in der Krieau.

Alltagsgeschichte 
Liebling - ich bin im Prater

ORF/Cosmos Factory/Peter Kasperak

Herbert - ein Praterbub bei Tag, eine Schöne in der Nacht

Elizabeth T. Spira hat Herbert, den Praterbuben, der sich am Abend in eine Schöne der Nacht verwandelt, getroffen, die 84-jährige Mitzi, ein ehemaliges Dienstmädl, das über Männer und Liebe philosophiert, Frau Brigitte, die operettenkundige Toilettendame in der Krieau und vier Jugendliche, die ihr Strafregister Revue passieren lassen.

Alltagsgeschichte 
Liebling - ich bin im Prater

ORF/Cosmos Factory/Peter Kasperak

Herbert Johann Oberländer, Praterbuden–Besitzer

Weiters spricht sie mit Johann Oberländer, der es vom Hutschenschleuderer zum Besitzer vieler Vergnügungsbetriebe gebracht hat, dem Lokomotivführer der Liliputbahn, der ein seltsames Hobby hat, und Wirtin Erna, die von ihrem Ehedrama erzählt.

Alltagsgeschichte 
Liebling - ich bin im Prater

ORF/Cosmos Factory/Peter Kasperak

Brigitte Ringhofer, philosophierende Prater-Toilettefrau.

Allen gemeinsam ist die Liebe zum Prater. Denn der Prater ist bis heute ein Ort der Magie und des pittoresken Spektakels geblieben. „Eine Reservation“, so Heimito von Doderer, „am Rande des täglichen Lebens.“

Reportage, 1993


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