Artist in Residence am Donnerstag

Penelope / In the Scenery / Reflecting / Relations

„Artist in Residence“ präsentiert Experimentelle Medienkunst, die sich kreativ mit dem Fernsehen auseinandersetzt. Michaela Schwentners Werk ist die filmische Erzählung über eine vergangene Liebe.

Trailer:

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Freitag, 29.5.2015, 00.15 Uhr
Wh. 03.30 Uhr

Michaela Schwentners filmisches Werk ist eine Versuchsanordnung, eine Untersuchung unkonventioneller Erzählstrukturen und -formen.

Die filmische Erzählung über eine vergangene Liebe ist die Ausgangsidee dieses Fernsehkunstwerks. Zwei Freundinnen sitzen einander gegenüber. Eine von beiden – Penelope - erzählt über ihre Beziehungen zu Männern.

Artist in Residence 
Michaela Schwentner - Penelope / In the Scenery / Reflecting / Relations / Expanded

ORF/jade enterprises

Michaela Schwentner lässt ihre beiden Protagonistinnen dabei Textpassagen aus bekannten Filmen und Büchern rezitieren und kreiert auf der Tonebene eine Filmcollage der besonderen Art. Hier werden nicht — wie im Fall der antiken Figur Penelope — Fäden zu einem Teppich verwoben, sondern einzelne Erzählstränge zu einem Erinnerungsbild.


Die Künstlerin:

Michaela Schwentner ist eine international agierende, in Wien lebende Künstlerin, die sich in ihrer künstlerischen Praxis hauptsächlich mit Bewegtbild beschäftigt. Im Laufe der letzten Jahre hat sie ihre Positionierung von Visualisierungen experimenteller Musik hin zu essayistischen Videoarbeiten (die Performances und Reenactments beinhalten) sowie Video-Installationen und performativen Interventionen im öffentlichen Raum verlagert, die ihr als Konstruktion dienen, um soziale und philosophische Erscheinungen in unserer historischen und gegenwärtigen Gesellschaft zu reflektieren und poetisch zu transformieren.

Artist in Residence 
Michaela Schwentner - Penelope / In the Scenery / Reflecting / Relations / Expanded

ORF/jade enterprises

Michaela Schwentner

Mehr Information: www.jade-enterprises.at


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • A Film about the desire to make it work

    In ihrem Kurzfilm beschäftigen sich die beiden Medienkünstlerinnen Franziska Kabisch und Laura Nitsch mit dem Stimmverlust. Wie damit umgehen, wenn einem die Stimme versagt? Wie die eigene Stimme finden?

  • Wilma Calisir „(in)visible audience 1+1000“

    Die Filmemacherin und Künstlerin Wilma Calisir beleuchtet in ihrem crossmedialen Kunstprojekt das Medium Fernsehen am Schnittpunkt zum Publikum.

  • Noordungs Wien

    Leben im Weltraum - ein lang gehegter Traum der Menschheit. Um ihn wahr zu machen, muss man einige Probleme überwinden. Problemstellungen mit denen sich, wie unser ORF III Artist in Residence Ralo Mayer herausgefunden hat, schon ein Wiener vor 100 Jahren eingehend auseinander gesetzt hat.

  • Fabian Faltin und Bernhard Garnicnig „Ideas Worth Spreading Again“

    Fabian Faltin und Bernhard Garnicnig zeigen in ihrem 30-minütigen Film, dass auch Ideen der Jahrhundertwende etwas zu aktuellen Debatten beizutragen haben.