Dokumentation zum 150-Jahr-Jubiläum

Die Wiener Ringstraße - Trilogie eines Boulevards

Die Wiener Ringstraße, einer der größten und schönsten Boulevards der Welt, wird 150 Jahre alt. Günter Kaindlstorfer unternimmt einen filmischen Streifzug in die Geschichte des Rings. Dienstag, 10.3., 21.05 Uhr, Folge 3, „Menschen auf der Ringstraße“.

Am 1. Mai 1865 hat Kaiser Franz Joseph den monumentalen, 5,3 Kilometer langen Straßenzug rund um die Wiener Innenstadt offiziell eröffnet. Doch die Wiener Ringstraße ist mit ihren glanzvollen Palais des Großbürgertums und Bauten kaiserlicher Repräsentanz nicht nur eine historische Sehenswürdigkeit – vielmehr ist sie vitaler, städtischer Lebensraum und einzigartiger Schauplatz für Veranstaltungen wie die Eröffnung der Wiener Festwochen, den Wiener Life Ball oder den Vienna City Marathon.

Autor und Regisseur Günter Kaindlstorfer erkundet in seiner dokumentarischen ORF-III-Reihe „Die Wiener Ringstraße – Trilogie eines Boulevards“ die Geschichte der Prachtmeile, begibt sich auf einen Streifzug durch die herrschaftlichen Palais und trifft Menschen, die den „Ring“ jeden Tag aufs Neue mit Leben füllen.

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10. März 2015, 21.05 Uhr
Wh. Mi 01.25 und 13.35 Uhr
Die Sendung im Internet: tvthek.orf.at

Menschen auf der Ringstraße (3/3)

Die Wiener Ringstraße ist länger als der Newski Prospect in Sankt Petersburg und doppelt so lang wie die Avenue des Champs-Élysées in Paris.

Dabei ist der Ring mehr als ein architektonischer Imponier-Korso: Er ist auch Arbeitsplatz für zehntausende Menschen. Einige dieser Menschen porträtiert dieser Film: Karl Heindl, Chefgarderobier und oberster Platzanweiser im Burgtheater, zum Beispiel: Er kann sich keinen schöneren Arbeitsplatz denken als den Sprechtheater-Tempel am Ring. Oder Engelbert Auer, Chef de Rang im Café Landtmann: „Herr Engelbert“, wie er von seinen Gästen respektvoll genannt wird, ist Oberkellner vom Scheitel bis zur Sohle, einer, dem nicht nur seine Kundschaft, sondern auch die Lehrlingsausbildung im Café Landtmann ein Anliegen ist.

Die Wiener Ringstraße: 
(3/3) Menschen auf der Ringstraße

ORF/CleverContents

Engelbert Auer, Oberkellner im Cafe Landtmann

Die Wiener Ringstraße: 
(3/3) Menschen auf der Ringstraße

ORF/CleverContents

Manfred Grassauer, Chef-Concierge im Hotel Imperial

Daneben werden auch andere „Menschen am Ring“ vorgestellt, Menschen, die in unterschiedlichsten Bereichen tätig sind: die Fiakerkutscherin Sissy Ringl, die Parlamentsstenographin Bettina Brixa, die Gartenarchitektin Marie-Luis Horvath, der Tramwayfahrer Richard Szabo, die langjährige Organisatorin des Wiener Opernballs, Lotte Tobisch, der Gärtner Michael Fiala und der Chef-Concierge des Hotel Imperial, Manfred Grassauer, der Theaterkarten für Peter Ustinov besorgte und mit Bruce Springsteen nächtens über Rockmusik diskutierte.

Die Wiener Ringstraße: 
(3/3) Menschen auf der Ringstraße

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Lotte Tobisch

Sie alle bürgen dafür, dass die Ringstraße nicht nur ein Boulevard mit Geschichte ist, sondern auch ein „Boulevard der Gschichtl’n“.


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Dienstag, 3.3.2015, 21.05 Uhr
Wh. Mi 00.15, 03.55 und 14.30 Uhr, Do 13.10 Uhr
Die Sendung im Internet: tvthek.orf.at

Boulevard der Paläste (2/3)

Sie gab einer ganzen Epoche den Namen: die Wiener Ringstraße, weltweit einzigartiges Gesamtkunstwerk im Stil des Historismus. Auf einer Länge von 5,3 Kilometern finden sich hier einige der zentralen Gebäude Wiens, fünf Paläste der Kultur, des Wissen und der Verwaltung: Staatsoper, Kunst- und Naturhistorisches Museum, Rathaus und Universität.

Die Wiener Ringstraße: 
(2/3) Boulevard der Paläste

ORF/Wien Museum/Birgit und Peter Kainz

Wiener Universität. Der Bau erfolgt in den Jahren 1873 bis 1884 nach den Plänen des Architekten Heinrich von Ferstel.

Die zweite Folge lädt ein zu einem Streifzug durch die Jahrtausende - von den ältesten Zeugnissen ägyptischer Hochkultur im Kunsthistorischen Museum, bis zu den gesanglichen Kapriolen Anna Netrebkos in der Staatsoper, von der 25.000 Jahre alten Faszinationskraft der „Venus von Willendorf“ im Naturhistorischen Museum bis zu einem der größten Luster Europas im Wiener Rathaus. Nirgendwo auf der Welt sind so viele Kulturschätze auf so vergleichsweise kleinem Raum versammelt wie auf der Ringstraße.

Die Wiener Ringstraße: 
(2/3) Boulevard der Paläste

ORF/Wien Museum/Birgit und Peter Kainz

Wiener Staatsoper. Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts „Don Giovanni“ in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet. (Von den Wiener Architekten August von Sicardsburg und Eduard van der Nüll)


24. Februar 2015, 21.20 Uhr
Die Sendung im Internet: tvthek.orf.at

Wie Wien zur Weltstadt wurde (1/3)

Der Bau des Rings war eines der größten städtebaulichen Projekte des 19. Jahrhunderts. 2,4 Millionen Quadratmeter wurden mit Gebäuden verbaut, 1,5 Millionen Quadratmeter hatten die Planer für Straßen, Plätze und Parkanlagen reserviert. Es gelang ein Gesamtkunstwerk, in dem die imperiale Kultur des kaiserlichen Wien und die großbürgerliche Repräsentations-Architektur der „Belle Epoque“ eine harmonische Einheit bilden.

Die Wiener Ringstraße: 
(1/3) Wie Wien zur Weltstadt wurde

ORF/Clever Contents

Luftaufnahme Wien ( Naturhistorisches Museum, Parlament, Rathaus , Burgtheater)

Die Wiener Ringstraße

Foto: Wien Museum/Birgit und Peter Kainz

Im Bild: Burgtor.

Film von Günter Kaindlstorfer


Die Wiener Ringstraße

Foto: Wien Museum/Birgit und Peter Kainz

Im Bild: Schwarzenbergplatz mit dem Reiterdenkmal Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg . Das Reiterstandbild wurde vom Dresdner Bildhauer Ernst Hähnel (1811–1891) ab 1863 geschaffen.

Gestaltung: Günter Kaindlstorfer

Eine HD-Produktion von ORF III, WienTourismus und Clever Contents Filmproduktion in Kooperation mit der Stadt Wien, gefördert durch den Fernsehfonds Austria.