doku.zeit am Montag / „Islamismus“

Charlie Hebdo - Die Zeitung. die die Welt bewegt

Nach den erschütternden extremistischen Attentaten in Paris und Nigeria vor zwei Wochen, bestimmt die Angst vor dem islamistischen Terror erneut die Welt. ORF III widmet am Montag verschiedenen Aspekten des Islamismus einen umfassenden Themenabend. Eingeleitet wird der Abend von Autor und Zeichner Gustav Peichl.

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Montag, 26.1.2015, 20.15 Uhr
Wh. Di 00.15, 04.20 und 13.10 Uhr
Die Sendung im Internet: tvthek.orf.at

In der Einleitung spricht der Karikaturist Gustav Peichl, der als „Ironimus“ mit seinen Arbeiten für Zeitung und Rundfunk bekannt ist, in Zusammenhang mit dem Attentat auf das französische Magazin „Charlie Hebdo“ über die Freiheit von Kunst und die Macht der Satire – und auch sehr persönlich über den Tod seines Freundes Georges Wolinski (1934-2015), der zu den Opfern des Anschlags zählt.

Eine Welle der Solidarität ging um die Welt mit jener Zeitung, die zum Opfer der islamistischen Terroranschläge in Paris geworden ist.

Die Zeichner von Charlie Hebdo hatten gelernt, mit ständigen Anfeindungen zu leben, mit juristischen Prozessen und Drohungen gegen ihre Personen. Gegen eine solche Brutalität, wie sie die beiden Täter anwandten, waren sie jedoch nicht gewappnet.

Charlie Hebdo - Die Zeitung, die die Welt bewegt

ORF/NeWen Distribution

Gérard Biard (li.), Jean Cabut (1938-2015) (3.v.l.), Stéphane Charbonnier (1967-2015) (mi.), Renald Luzier, Bernard Verlhac (1957-2015)

Sehr bewegend zeigt der Film jene Redakteure und Zeichner in Archivaufnahmen, die bei den Attentaten ums Leben kamen. Er zeichnet das Bild einer unerschrockenen Redaktion, deren größte Angst die weiße Seite war.

Charlie Hebdo - Die Zeitung, die die Welt bewegt

ORF/NeWen Distribution

Jean Cabut (1938-2015)

Dokumentation, 2015


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