zeit.geschichte am Samstag

Nazi Kollaborateure - Juden auf Seiten Hitlers

Die Dokumentation beleuchtet die Taten jener Juden, die sich mit den Nazis arrangierten. Manche der politisch verfolgten Juden hatten Beschützer in höchsten Nazi-Reihen.

Samstag, 10. Mai 2014, 21.05 Uhr
Wh. So 10.50, Mo 00.15 Uhr,
Di 17.00 Uhr

Die Nürnberger Rassengesetze von 1935 schufen eine juristische Grundlage zur Verfolgung und Diskriminierung deutscher Juden. Systematisch wurde festgelegt, wer Jude war und wer nicht.

Nazi Kollaborateure 
Juden auf Seiten Hitlers

ORF/ZDF/Keystone/Getty Images

Kinobesitzer Oskar Danker und seine nichtjüdische Freundin Adele werden von SA- und SS-Männern als „abartiges Beispiel“ auf den Straßen von Cuxhaven gedemütigt, später verschleppt und getötet, 27. Juli 1933.

Viele so genannte Mischlinge wurden politisch verfolgt, gerieten in Gefahr verhaftet und ermordet zu werden. Doch manche von ihnen hatten hochrangige Beschützer: Trotz jüdischen Vaters war Generalfeldmarschall Erhard Milch (1892-1972) für Görings Luftwaffe elementar. Und auch andere arbeiteten für die Nationalsozialisten: Werner Goldberg (1919-2004) entwickelte sich zum Vorzeigesoldat, um seinen jüdischen Vater zu retten. Heute plagen sie Zweifel über ihr damaliges Verhalten.

Nazi Kollaborateure 
Juden auf Seiten Hitlers

ORF/ZDF/Corbis

Leiter der technischen Entwicklung und der Rüstungsproduktion der Luftwaffe: Generalfeldmarschall Erhard Milch.

Was bewegte Mischlinge oder Juden auf Seiten der Nationalsozialisten in den Krieg zu ziehen? Weshalb kämpfte man für ein System das sich gegen einen Selbst richtet?

Nazi Kollaborateure 
Juden auf Seiten Hitlers

ORF/ZDF/University Press of Kansas

Viertel-Jude Admiral Bernhard Rogge

Dokumentation, GB 2010


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