In memoriam Bruno Ganz

Epsteins Nacht

Am 16. Februar ist der Schweizer Schauspieler Bruno Ganz 77-jährig gestorben. ORF III zeigt deshalb Urs Eggers Filmdrama „Epsteins Nacht“ mit Bruno Ganz in der Rolle des Adam Rose.

Samstag, 23.2.2019, 23.15 Uhr

Weihnachten 1985: Die drei jüdischen Freunde Jochen Epstein, Adam Rose und sein Bruder Karl beschließen, zum ersten Mal seit dem Krieg, gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. In einer Spandauer Kirche, bei der Christmesse, erleben sie eine entsetzliche Überraschung. Von der Kanzel predigt Pfarrer Groll. Epstein erkennt in ihm seinen Peiniger, den KZ-Aufseher Obersturmführer Giesser. Oder ist er es doch nicht? Die drei Männer können nicht anders: Sie müssen sich Gewissheit verschaffen...

Im Bild (v.li.): Otto Tausig (Karl Rose), Mario Adorf (Jochen Epstein), Bruno Ganz (Adam Rose).

ORF/Filmhaus Wien/Stefan Haring

(v.li.): Otto Tausig (Karl Rose), Mario Adorf (Jochen Epstein) und Bruno Ganz (Adam Rose).

Epsteins Nacht 
 
Originaltitel: Epsteins Nacht (DEU/AUT 2001), Regie: Urs Egger

ORF/Filmhaus Wien/Stefan Haring

(v.li.): Mario Adorf, Bruno Ganz, Hermann Schmid.

Drehbuch

Jens Urban

Regie

Urs Egger

Hauptdarsteller

Mario Adorf (Jochen Epstein)
Günter Lamprecht (Groll/Giesser)
Bruno Ganz (Adam Rose)
Otto Tausig (Karl Rose)
Annie Giradot (Hannah)
Nina Hoss (Paula)
Josefina Vielsmaier (Katharina)

Epsteins Nacht

ORF/Filmhaus Wien/Ute Mahler

Im Bild: Elyas M’Barek (Jochen Epstein - 19 Jahre).

Spielfilm, DEU/AUT 2002


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Die Mütter-Mafia | Die Müttermafia-Patin

    Constanze hat ihre eigenen Wünsche immer den Bedürfnissen ihrer Familie untergeordnet. Nun will Ehemann Lorenz aus heiterem Himmel die Scheidung. Zumindest überlässt ihr Lorenz großzügig das leerstehende Haus seiner verstorbenen Mutter. Anschließend folgt der zweite Teil „Die Müttermafia-Patin“.

  • Brüder (3) Auf dem Jakobsweg

    Im dritten Teil von Wolfgang Murnbergers tragikomischer Erfolgstrilogie „Brüder“ begeben sich Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek auf den Pilgermarsch nach Santiago de Compostella.

  • Wer früher stirbt ist länger tot

    Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt humorvoll und dramatisch eine urbayerische Lausbubengeschichte zwischen alpenländischer Idylle und surrealen Tagträumen und stellt sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Fritz Karl als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.

  • Brüder (1)

    Im ersten Teil der tragikomischen Erfolgstrilogie von Wolfgang Murnberger machen sich drei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf die Suche nach ihrem Vater.