Ö-Film am Freitag

Beresina oder die letzten Tage der Schweiz

Martin Suters scharze Komödie in der Verfilmung von Daniel Schmid erzählt die Geschichte eines russischen Callgirls, das den Männern der Schweizer Elite die skurrilsten Wünsche erfüllt, in der Hoffnung, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu bekommen.

Freitag, 08. März, 20.15 Uhr
Wh. Sa 00.05 Uhr und 14.15 Uhr,
So 17.45 Uhr und Mo 15.35 Uhr

Die Russin Irina kommt in die Schweiz, wo sie bald etliche hohe Herren aus Finanz und Politik ihre Freunde nennt. Dass sie eine Hure ist, weiß sie nicht, denn die Herren sind pervers und ihre Vorlieben weichen zu sehr von dem ab, was Russinnen noch als Sex erkennen.

Beresina oder die letzten Tage der Schweiz

ORF/Prisma Film/T&C Film/Cinema Projects

Elena Panova (Irina)

Protegiert wird sie von der Kupplerin und Modeschöpferin Madame De und dem ambitionierten Anwalt Alfred Waldvogel.

Beresina oder die letzten Tage der Schweiz

ORF/Prisma Film/T&C Film/Cinema Projects

Geraldine Chaplin (Charlotte De), Ulrich Noethen (Dr. Alfred Waldvogel)

Irina erhofft sich die Schweizer Staatsbürgerschaft, doch ihre beiden Freunde benutzen sie nur, um an Geheimnisse ihrer mächtigen Freier heranzukommen.

Als Irina ungewollt einen Finanzskandal aufdeckt, erwckt sie die Geheimorganisation „Kobra“ aus ihrem Bereitschaftsschlaf. Die alten Geheimbündler vollziehen den Staatsstreich, um die Schweiz vor einer Bedrohung zu retten.

Beresina oder die letzten Tage der Schweiz

ORF/Prisma Film/T&C Film/Cinema Projects

Daniel Schmid, Geraldine Chaplin, Renato Berta, Ulrich Noethen (v.li.)

Buch: Martin Suter

Regie: Daniel Schmid

Hauptdarsteller:
Elena Panova (Irina)
Geraldine Chaplin (Charlotte De)
Martin Benrath (Divisionär Sturzenegger)
Ulrich Noethen (Dr. Alfred Waldvogel)

Satire, 1999


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Zwei Väter einer Tochter | Zwei Väter einer Tochter (2) Frechheit siegt

    Ein verhängnisvolles Testament, ein längst vergessener Seitensprung und 40 Jahre Alimente stellen die beiden Ex-Freunde Albert und Paul vor einige Probleme.

  • Der Bockerer

    Franz Antels und Rainer C. Eckes Klassiker des passiven Widerstands gegen das Regime der Nationalsozialisten aus dem Jahr 1981. Karl Merkatz wurde für die Darstellung des Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer beim Internationalen Filmfestival Moskau als „Bester Darsteller“ ausgezeichnet.

  • Wer früher stirbt ist länger tot

    Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt humorvoll und dramatisch eine urbayerische Lausbubengeschichte zwischen alpenländischer Idylle und surrealen Tagträumen und stellt sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Fritz Karl als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.

  • Amour Fou

    Das Drama wurde beim Österreichischen Filmpreis 2015 in den Kategorien „Bestes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“ ausgezeichnet. Jessica Hausners Historienfilm handelt vom Doppelselbstmord des Schriftstellers Heinrich von Kleist und seiner Vertrauten Henriette Vogel.