In memoriam Florian Flicker

No Name City

Im Wilden Westen von Niederösterreich kämpfen ein Indianer, ein Country-Sänger, eine Bardame und ein Ex-Popstar einen bizarren Überlebenskampf. „No Name City“ war der Eröffnungsfilm der Diagonale 2006. ORF III zeigt den Dokumentarfilm anlässlich des Todes von Regisseur Florian Flicker.

Samstag, 30.8.2014, 22.35 Uhr

Eine Westernstadt in Niederösterreich: Inmitten einer außergewöhnlichen Kulisse in Wöllersdorf versucht eine kleine, schillernde Gruppe von Menschen den im Jahr 2001 erbauten Erlebnispark „No Name City“ am Leben zu erhalten. Mit riskanten Zugüberfällen und inszenierten Bankplünderungen wird auf zahlungskräftiges Publikum gesetzt. Ein erbitterter Überlebenskampf, der sich leider auch hinter den Kulissen widerspiegelt: Zwischen den Bewohnern und dem neuen, deutschen Pächter herrscht alles andere als Harmonie.

Florian Flickers „No Name City“ nimmt einen Kampf um Macht und Vorherrschaft unter die Lupe, der zunehmend in einen Psychokrieg ausartet.

Schießerei in No Name City

ORF/Mischief Films/Filmladen

Schießerei in „No Name City“

Der Dokumentarfilm thematisiert die Eigenheiten der Stadt und ihrer Besucher, beleuchtet die Missstände des Managements der vergangenen Jahre, lässt aber auch die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen. Für mehr Heiterkeit als Sorgenfalten garantieren Ex-Popstar „Waterloo“, ein als Müllmann arbeitender Country-Sänger, eine flotte Bardame und ein Indianer.

Waterloo in No Name City

ORF/Mischief Films/Filmladen

Waterloo Hansi Kreuzmayr in „No Name City“, 2006

Regie: Florian Flicker (1965-2014)
Dokumentarfilm, 2006