Der Österreichische Filmsommer

Karl Markovics präsentiert im österreichischen Filmsommer: „Import Export“

Junge Ukrainerin sucht ihr Glück im Westen, junger Wiener eine Zukunft im Osten. Regisseur Ulrich Seidl vertritt Österreich derzeit mit seinem aktuellen Film „Paradies: Glaube“ bei den 69. Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

Donnerstag, 30.8., 22.45 Uhr
Wh. Fr 02.40 Uhr

Eine junge Frau, ein junger Mann, beide arbeitslos, beide leben am Rand der Gesellschaft. Sie kommt aus der Ukraine und wähnt ihr Glück im Westen, er kommt aus Österreich und stolpert auf der Suche nach Sinn und Zukunft in den Osten.

Olga ist Krankenschwester. Ihr Gehalt ist so gering, dass sie sich mit ihrem Kind nur eine winzige Wohnung leisten kann. Bei einer Online-Pornoseite versucht sie etwas dazu zu verdienen. Paul hat zwar die Ausbildung zum Wachmann genossen, verliert aber seine Jobs immer wieder schnell. Aus Geldnot fährt er mit dem Stiefvater nach Osteuropa, um dort zu arbeiten.

Ekaterina Rak

ORF/Ulrich Seidl Film

Paul Hofmann und Michael Thomas

ORF/Ulrich Seidl Film

Paul Hofmann und Michael Thomas

Regie: Ulrich Seidl
Drehbuch: Ulrich Seidl und Veronika Franz

Hauptdarsteller:
Ekaterina Rak (Olga)
Paul Hofmann (Pauli)
Maria Hofstätter (Wandermuttergottes)
Georg Friedrich (Pfleger Andi)
Herbert Fritsch (Vater)
Susanne Lothar (Mutter)

Spielfilm, 2007


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Sarajevo - Um Thron und Liebe

    Das Historiendrama von Fritz Kortner ist der Auftakt zum ORF III Filmschwerpunkt zum 1. Weltkrieg. Während des ganzen Sommers zeigt ORF III prägende österreichische Spielfilme, die sich mit dem Geschehen rund um den 1. Weltkrieg auseinandersetzen. Vor den Filmen jeweils eine Einführung von Julia Pühringer.

  • Die Klavierspielerin

    Michael Hanekes Meisterwerk „Die Klavierspielerin“, mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek.

  • Karl Markovics präsentiert das Kinodebüt von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky: „Tempo“

    Rave-Movie um den 18-jährigen Jojo, der als Fahrradbote durch die Straßen Wiens rast und sich bei seinen Fahrten in immer aufregenderen Tagträumen verliert.

  • Atemnot

    Zwei Jugendliche, zwei Selbstmordversuche und eine Liebesgeschichte - geschrieben von Peter Turrini, Regie führt die politische Filmemacherin Käthe Kratz.