zeit.geschichte

Alltag unterm Hakenkreuz: Mit der Kamera an der Ostfront (2)

Mit seiner privaten Kamera dokumentiert Götz Hirt-Reger Tod und Verwüstung, das Leid der Zivilbevölkerung und Frontalltag in den Jahren 1942/1943.

Samstag, 29.9.2018, 20.55 Uhr
Wh. So 09.30 Uhr

Götz Hirt-Reger ist gerade mal 22 Jahre alt, als er im Winter 1942/1943 an die Ostfront geschickt wird. Im Gepäck hat er nicht nur seine offizielle Filmausrüstung, mit der er im Auftrag des nationalsozialistischen Propagandaministeriums an vorderster Front für die „Deutsche Wochenschau“ dreht, sondert auch seine eigene, private Kamera. Mit ihr dokumentiert er in eindringlichen Bildern Tod und Verwüstung, das Leid der Zivilbevölkerung und den Alltag der Soldaten.

Götz Hirt-Reger

ORF/n-TV/AKH

Im Gepäck hatte Götz Hirt-Reger (re. im Bild) nicht nur seine offizielle Filmausrüstung, sondern auch seine private 16mm Kamera.

Rd. 3.000 so genannte Filmberichterstatter waren im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite im Einsatz.

Hirt-Regers Filme zählen heute zu den wichtigsten Bildquellen aus den Jahren des Zweiten Weltkriegs.

Die Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“ wird präsentiert von Friedrich von Thun.

Doku-Reihe, 2012


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Geheimauftrag Pontifex - Der Vatikan im Kalten Krieg

    Die zweiteilige Dokumentation von Jan Peter und Yury Winterberg gibt Einblicke in die Geheimdienstaktivitäten im Kalten Krieg, bei denen der Vatikan unter dem Papst Johannes Paul II. eine Schlüsselrolle spielte.

  • Die wahre Macht des Vatikan

    Die Dokumentation beschäftigt sich mit der Rolle der Päpste und des Vatikans während des Ersten Weltkriegs, der russischen Oktoberrevolution und des Nationalsozialismus’ in Deutschland.

  • Die Wahrheit über Franco - Spaniens vergessene Diktatur

    Francisco Franco war einer der brutalsten Diktatoren Europas. Bis heute ist Spanien von den Spuren seiner Gewaltherrschaft gezeichnet. Und noch immer umgeben den Generalissimo Geheimnisse. Die Dokureihe begibt sich auf Spurensuche in die Vergangenheit und untersucht die fast 40-jährige Herrschaft von General Franco.

  • Wir kämpften für Spanien. Von Ottakring zum Ebro

    1300 Österreicher gingen in den Jahren 1936 bis 1939 nach Spanien, um dort die Republik gegen den Putsch des Faschisten-Generals Francisco Franco zu verteidigen. 30.000 Antifaschisten aus über 50 Nationen kämpften damals an der Seite der jungen spanischen Republik gegen Franco und seine Verbündeten Hitler und Mussolini.