90. Geburtstag von Helmut Qualtinger

Qualtingers Wien

Für den Film aus dem Jahr 1997 verwoben Alfred Dorfer und Harald Sicheritz mehr als 20 Stücke von Helmut Qualtinger zu einer Geschichte. Die Originaltexte wurden dabei nicht verändert. Harald Sicheritz wurde für die Regiearbeit mit dem Erich-Neuberg-Preis ausgezeichnet.

Qualtingers Wien

Satire, 1997

Dienstag, 9.10.2018, 22.50 Uhr

Der tragikomische Film basiert zur Gänze auf Sketchen von Helmut Qualtinger. Aus etwa 80 Stücken, die Qualtinger in den 1960er und 1970er Jahren geschrieben hat, wählten die Drehbuchautoren Alfred Dorfer und Harald Sicheritz mehr als 20 aus und verwoben sie zu einer mehr oder weniger zusammenhängenden Geschichte, ohne jedoch an den Originaltexten etwas zu ändern. Basis der Erzählung ist das Qualtinger-Stück „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“, das der Autor für sich und seine Frau Vera Borek verfasst hatte. Im Film werden die beiden Rollen von Borek selbst und von Alfred Dorfer gespielt.

Qualtingers Wien 
 
Originaltitel: Qualtingers Wien (Österreich, 1997), Regie: Harald Sicheritz

ORF/Ali Schafler

Alfred Dorfer (Sohn), Vera Borek (Mutter), Lukas Resetarits (Briefträger)

Handlung: Der zynische und missmutige Hansi (Alfred Dorfer) schiebt seine geh- und sprechbehinderte Mutter Gucki (Vera Borek) in ihrem Rollstuhl durch die Stadt. In seinen Monologen wünscht er ihr mehrmals den Tod - einmal lässt er sie für kurze Zeit auf einem Bahnübergang stehen und kündigt an, sie dort stehen zu lassen, bis ein Zug kommt. Dieser Spaziergang dauert im Film insgesamt 24 Stunden. Auf ihrer Reise treffen die beiden unterschiedliche, von Qualtinger erdachte Charaktere: einen angetrunkenen Briefträger (Lukas Resetarits), zwei überkorrekte Polizisten (Hanno Pöschl und Wolf Bachofner), Künstler, Entführer, Prater-Unternehmer, Freier und Prostituierte, Schlagersänger, Würstelstand-Besitzer, korrupte Politiker (Fritz Muliar), einen Anwalt und einen Arzt (Roland Düringer und Karl Markovits).

Qualtingers Wien 
 
Originaltitel: Qualtingers Wien (Österreich, 1997), Regie: Harald Sicheritz

ORF/Ali Schafler

Wolf Bachofner (Walter), Monika Finotti (Irmgard), Rudolf Buczolich (Pitsch), Ernst Konarek (Gustl), Ingrid Burkhard

In weiteren Rollen:
Wolfgang Böck (Entertainer)
Ingrid Burghard (Tante Fritzi)
Ottfried Fischer (Ehemann)
Otto Grünmandl (Professor)
Andrea Händler (Patientin)
Wolfgang Hübsch (Hofrat)
Erni Mangold (Praterfee)
Louise Martini (Hausmeisterin)
Marianne Mendt (Mörderin)
Reinhard Nowak (Nowak)
Nikolaus Paryla (Einsamer)
Kurt Sobotka (Chef)
Bibiana Zeller (Sophie)
Beatrice Frey (Lina)
Dolores Schmidinger (Prostituierte)
Fritz Karl (Entführer)
Eva Billisich (Stefanie)
Rudolf Buczolich (Pitsch)
Walter Kordesch (Kellner)
Margarete Tiesel (Strupsi)
Susanne Widl (Prostituierte)

Qualtingers Wien 
 
Originaltitel: Qualtingers Wien (Österreich, 1997), Regie: Harald Sicheritz

ORF/Ali Schafler

Bibiane Zeller (Sophie), Erni Mangold (Praterfee), Beatrice Frey (Lina)

Qualtingers Wien 
 
Originaltitel: Qualtingers Wien (Österreich, 1997), Regie: Harald Sicheritz

ORF/Ali Schafler

Andrea Händler (Patientin), Roland Düringer (Arzt)

Qualtingers Wien 
 
Originaltitel: Qualtingers Wien (Österreich, 1997), Regie: Harald Sicheritz

ORF/Ali Schafler

Wolfgang Hübsch (Hofrat), Nikolaus Paryla (Einsamer), Harald Sicheritz (Regie), Lukas Resetarits (Briefträger)

Qualtingers Wien 
 
Originaltitel: Qualtingers Wien (Österreich, 1997), Regie: Harald Sicheritz

ORF/Ali Schafler

Roland Düringer (Arzt), Karl Markovics (Anwalt)

Satire, 1997