Erbe Österreich

Lebensraum Strombäder

In den 1920er Jahren erlebten Badestätten wie das Strombad Kritzendorf mit bis zu 12.000 Besuchern täglich eine Blütezeit, die ihnen bis heute Kultstatus verleiht.

Dienstag, 17.4.2018, 21.05 Uhr
Wh. 23.40 Uhr, Do 00.35 Uhr,
Sa 15.15 Uhr

Über eine Länge von mehr als 350 Kilometern zieht sich die Donau durch Österreich und lädt mit unzähligen Buchten, Auen und Stränden zum Baden und Verweilen ein. Darunter gibt es seit jeher Bäder, die Gastgeber und Rückzugsort für badelustige Besucher sind, die dem Trubel der Stadt entkommen möchten und an diesen traditionsreichen Badestätten Energie sammeln wollen. Mit ihrer geschichtsträchtigen Architektur, sind diese Naherholungsgebiete in Stadtnähe Sinnbilder des einstigen Lebensgefühls und stille Zeitzeugen österreichischer Geschichte, und durchbrechen einst bis heute politische, kulturelle sowie gesellschaftliche Grenzen.

Lebensraum 
Strombäder

ORF/D5 Productions GmbH

Städtisches Strandbad Klosterneuburg

Vorgestellt werden das weitläufige Gebiet des im Jahr 1907 gegründeten Gänsehäufls, das mit seinen verschiedenen Wasserbecken und Freizeitaktivitäten ein beliebtes Bad ist. Die 1972 bis 1988 künstlich errichtete, als Nacherholungsgebiet geltende Donauinsel, das historische zum Teil architektonisch noch erhaltene Strandbad in Klosterneuburg und das romantische Strombad in Kritzendorf. Sie alle sind ihren Besuchern bis heute Ort der Ruhe, Freiheit und des Vergnügens.

Die ORF III Neuproduktion gibt einen Einblick in die Entwicklung der Bäder und die Lebensart seiner Bewohner.

Lebensraum 
Strombäder

ORF/D5 Productions GmbH

Strombad Kritzendorf

Lebensraum 
Strombäder

ORF/D5 Productions GmbH

Lebensraum 
Strombäder

ORF/D5 Productions GmbH

Dokumentation, 2018


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Abrechnung mit einer Dynastie: Die Habsburger nach 1918

    640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.

  • Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

    Die Adria als Sehnsuchtsort entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) entwickelten sich zum Mekka für Sommerurlauber. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang der Südbahn-Route erhalten. Luxushotels in Abazzia und Crikvenica vermarkten bis heute das Flair des Doppeladlers.

  • Ein Leben für die Steiermark - Die Czernys und das Werden des Landes

    Die steirische Unternehmerfamilie Czerny waren Verbündete von Erzherzog Johann bei der Modernisierung der Steiermark. Regisseur Roland Berger erzählt in einer aufwändigen Spieldokumentation die Meilensteine des steirischen Werdens aus der Perspektive dieser Bürgerfamilie.

  • Die Adria der Habsburger

    Die k.&.k.-Adria war der Sehnsuchtsort der vermögenden Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Mit der Südbahn reisten die Reichen und Mächtigen in ihr Sommerrefugium am Meer. Stephanie und Alfred Ninaus auf den Spuren des Lifestyles der damaligen Zeit.