Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

Thomas Taube: „Sorry that I asked“

7 Kernbereiche des Mediums Fernsehen reflektieren sich selbst auf ihrer Suche und ihrem schizophrenen, einsamen Weg durch die verlassene Hülle des Fernsehens. Die Geschichte spielt in einer unklaren, nicht weiter definierten Zukunft. Ob es in dieser Zukunft das Medium noch gibt, ist dabei völlig offen.

Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

Thomas Taube: „Sorry that I asked“

Trailer 02.04.2017

Sonntag, 2.4.2017, 11.50 Uhr
Wh. Di 06.20 Uhr und Mi 06.20 Uhr

In Thomas Taubes Film ist das Fernsehen angekommen - in einer Metapher der Suche, des Zweifels und der Leere. Sieben Kernbereiche des Mediums - von der Redaktion bis zur Post-Produktion - reflektieren sich selbst auf ihrer Suche und ihrem schizophrenen, einsamen Weg durch die verlassene Hülle des Fernsehens. Die Geschichte spielt in einer unklaren, nicht weiter definierten Zukunft. Ob es in dieser Zukunft das Medium noch gibt, ist dabei völlig offen.

„Sorry that I asked“ basiert auf Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus jedem Bereich der Fernsehproduktion, in denen thematisiert wird, was das Medium in der Vergangenheit ausmachte, in der Gegenwart ist und zukünftig sein könnte. Thomas Taube extrahiert Aussagen aus diesen Interviews und stellt sie in einen neuen visuellen und inhaltlichen Zusammenhang. Dabei bleibt unklar, in wessen Psyche oder Realität die fiktional-dokumentarische Handlung spielt, da die Protagonisten mit fremden Stimmen sprechen, jedoch gleich erscheinen und dieselben Orte der Metapher passieren.

Sorry that I asked

ORF III

Thomas Taube „Sorry that I asked“

Website des Regiseurs:
Thomas Taube


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • A Film about the desire to make it work

    In ihrem Kurzfilm beschäftigen sich die beiden Medienkünstlerinnen Franziska Kabisch und Laura Nitsch mit dem Stimmverlust. Wie damit umgehen, wenn einem die Stimme versagt? Wie die eigene Stimme finden?

  • Wilma Calisir „(in)visible audience 1+1000“

    Die Filmemacherin und Künstlerin Wilma Calisir beleuchtet in ihrem crossmedialen Kunstprojekt das Medium Fernsehen am Schnittpunkt zum Publikum.

  • Noordungs Wien

    Leben im Weltraum - ein lang gehegter Traum der Menschheit. Um ihn wahr zu machen, muss man einige Probleme überwinden. Problemstellungen mit denen sich, wie unser ORF III Artist in Residence Ralo Mayer herausgefunden hat, schon ein Wiener vor 100 Jahren eingehend auseinander gesetzt hat.

  • Fabian Faltin und Bernhard Garnicnig „Ideas Worth Spreading Again“

    Fabian Faltin und Bernhard Garnicnig zeigen in ihrem 30-minütigen Film, dass auch Ideen der Jahrhundertwende etwas zu aktuellen Debatten beizutragen haben.