Artist in Residence

Blind im Auge Österreichs von Friedrich Zorn

Basierend auf einer interaktiven Performance präsentiert Friedrich Zorn als blinder Mann dem TV-Publikum eine unaufhörliche Suche im Dickicht von Raumnummern und endlosen Gängen des ORF-Zentrums.

Das Video im Internet:
Teil 1:

Teil 2:

Promo:

Montag, 05.01.2015, 23.30 Uhr
Wh.: Di. 03.10 Uhr und 06.05 Uhr, Mi. 04.55 Uhr und Sa. 06.25 Uhr

Der Künstler ist auf der Suche nach Raum 8038A. Mit Hilfe eines Blindenstocks, an dem eine Kamera befestigt ist, macht Friedrich Zorn die Orientierungspunkte eines blinden Menschen sichtbar. Als zusätzliches narratives, gestaltendes Element kommt die akustische Bildbeschreibung zum Einsatz. Sie übernimmt die Funktion des Auges. Stimme und sichtbar gemachte Orientierungspunkte der Stockkamera lassen das Bild im Kopf der Zuseherin und des Zusehers entstehen.

artist in residence - Blind im Auge Österreichs von Friedrich Zorn

ORF/ORF III

Weitere Informationen:
www.friedrichzorn.com


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • A Film about the desire to make it work

    In ihrem Kurzfilm beschäftigen sich die beiden Medienkünstlerinnen Franziska Kabisch und Laura Nitsch mit dem Stimmverlust. Wie damit umgehen, wenn einem die Stimme versagt? Wie die eigene Stimme finden?

  • Wilma Calisir „(in)visible audience 1+1000“

    Die Filmemacherin und Künstlerin Wilma Calisir beleuchtet in ihrem crossmedialen Kunstprojekt das Medium Fernsehen am Schnittpunkt zum Publikum.

  • Noordungs Wien

    Leben im Weltraum - ein lang gehegter Traum der Menschheit. Um ihn wahr zu machen, muss man einige Probleme überwinden. Problemstellungen mit denen sich, wie unser ORF III Artist in Residence Ralo Mayer herausgefunden hat, schon ein Wiener vor 100 Jahren eingehend auseinander gesetzt hat.

  • Fabian Faltin und Bernhard Garnicnig „Ideas Worth Spreading Again“

    Fabian Faltin und Bernhard Garnicnig zeigen in ihrem 30-minütigen Film, dass auch Ideen der Jahrhundertwende etwas zu aktuellen Debatten beizutragen haben.