Film am Freitag

Brüder (3) Auf dem Jakobsweg

Im dritten Teil von Wolfgang Murnbergers tragikomischer Erfolgstrilogie „Brüder“ begeben sich Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer und Andreas Vitásek auf den Pilgermarsch nach Santiago de Compostella.

Brüder III - Auf dem Jakobsweg

Fernsehfilm, AUT 2006

Freitag, 12.4.2019, 20.15 Uhr
Wh. Sa 14.40 Uhr, So 08.50 Uhr

Wie so viele, die sich selbst zu erfahren hoffen, machen auch Ludwig, Adrian und Ernst Stadler sich auf den Weg nach Santiago de Compostella. Auslöser ist Adrian, der in eine ernsthafte Sinn- und Lebenskrise geraten ist. Auf dem über 700 Kilometer langen Fußmarsch will er mit sich und seinem Leben ins Reine kommen. Ludwig, ernsthaft um seinen Bruder besorgt, schließt sich gegen Adrians Willen der Pilgerreise an. Und Ernst, der zunächst gar nicht ans Mitgehen denkt, sieht sich durch einen von ihm verursachten Skandal gezwungen, Wien für eine Weile zu verlassen. Es wird eine anfangs ganz und gar nicht fromme Wallfahrt, auf der die alten Differenzen zwischen den Brüdern immer wieder aufbrechen. Am Ende aber stehen sie, um viele Einsichten und (Selbst-) Erkenntnisse reicher am Strand des Atlantischen Ozeans, in Finisterre, wo den Pilgern früherer Zeiten die Welt zu Ende schien.

Im Bild: Andreas Vitasek...

ORF/Dor-Film/Petro Domenigg

Andreas Vitasek, Susa Meyer

Im Bild: Andreas Vitasek...

ORF/Dor-Film/Petro Domenigg

Andreas Vitasek, Erwin Steinhauer, Wolfgang Böck

Im Bild: Andreas Vitasek, Dolf de Vries, Erwin Steinhauer, Wolfgang Böck.

ORF/Dor-Film/Santi Rodriguez

Andreas Vitasek, Dolf de Vries, Erwin Steinhauer, Wolfgang Böck

Buch: Uli Brée, Rupert Henning
Regie: Wolfgang Murnberger

Darsteller:
Wolfgang Böck (Ludwig Stadler)
Erwin Steinhauer (Ernst Stadler)
Andreas Vitasek (Adrian Stadler)
Dolf de Vries (Arie)
Susa Meyer (Iris Rovan)
Hemma Clementi (flirtende Frau)
Nicolaus Hagg (Dany)

Fernsehfilm, AUT 2006


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Stauffenberg

    Jo Baiers Kriegsdrama aus dem Jahr 2003 setzt sich mit dem wohl bekanntesten misslungenen Putschversuch des 20. Jahrhunderts auseinander.

  • Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

    Elfriede Ott sorgte als „geliehene” Oma in Andreas Prochaskas Kinokomödie für unterhaltsame Turbulenzen. Der Film mit Andreas Kiendl und Michael Ostrowski wurde u. a. 2011 mit drei Romys und dem Österreichischen Filmpreis in drei Kategorien ausgezeichnet.

  • Die Mütter-Mafia | Die Müttermafia-Patin

    Constanze hat ihre eigenen Wünsche immer den Bedürfnissen ihrer Familie untergeordnet. Nun will Ehemann Lorenz aus heiterem Himmel die Scheidung. Zumindest überlässt ihr Lorenz großzügig das leerstehende Haus seiner verstorbenen Mutter. Anschließend folgt der zweite Teil „Die Müttermafia-Patin“.

  • Wer früher stirbt ist länger tot

    Regisseur Marcus H. Rosenmüller erzählt humorvoll und dramatisch eine urbayerische Lausbubengeschichte zwischen alpenländischer Idylle und surrealen Tagträumen und stellt sämtliche Heimatfilm-Klischees auf den Kopf. Fritz Karl als Dorfwirt, der seinen Sohn auf dem Weg durchs rustikale Fegefeuer begleitet.