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#einefüralle zum Weltfrauentag 2017: Spot-Kampagne

ORF

Weltfrauentag 2017

#einefüralle zum Weltfrauentag 2017: Ein ORF-Programmschwerpunkt in allen Medien

Spot-Kampagne, Filme, Dokus, Reportagen und Beiträge in Fernsehen und Radio, auf ORF.at und ORF TELETEXT
Weltfrauentag - Logo

ORF

Am 8. März ist Weltfrauentag! Aus diesem Anlass präsentiert der ORF einen umfangreichen Programmschwerpunkt in allen Medien – und startete am Mittwoch, dem 1. März 2017, mit „#einefüralle“ eine neue TV-Spot-Kampagne: Frauen erzählen, warum sie sich nicht an eine Norm halten, einen scheinbar vorgezeichneten Weg einschlagen oder den Anforderungen „wie eine Frau zu sein hat“ genügen wollen. Unter anderem kommen eine Roboter-Forscherin, eine Mode-Bloggerin, Winzerinnen und eine ehemalige Miss Vienna, die heute Polizistin ist, zu Wort.
Die insgesamt sieben Spots werden in ORF eins, ORF 2 und ORF III sowie im ORF.at-Netzwerk gezeigt und bilden den Rahmen zu zahlreichen Dokumentationen, Filmen und Reportagen über starke weibliche Persönlichkeiten der Vergangenheit und der Gegenwart, die anlässlich des Weltfrauentages 2017 auf dem Fernseh-, Radio- und Online-Programm des ORF stehen.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Wir zeigen starke Frauen, die ihren Weg gehen“

„Die Programme, die wir rund um den Weltfrauentag zusammengestellt haben, zeigen starke Frauen wie in der Doku über Rosina Wachtmeister, mit ‚Bis zum Ende der Welt‘ mit Christiane Hörbiger als Mentorin oder auch ein ‚WELTjournal‘ über mächtige Frauen. Quer durch alle Formate zieht sich dieser Leuchtturm, der die Herausforderungen aufzeigt, die Frauen in diesem Land und weltweit meistern. Wir zeigen starke Frauen, die ihren Weg gehen“, skizziert ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner die diesjährige programmliche Vielfalt und ergänzt: „Auch in diesem Jahr wird das Angebot durch eine starke, selbstbewusste Fernsehspot-Kampagne verstärkt und verlängert. Im ORF kommen Frauen zu Wort, die ihren Weg gegangen sind und sich keinen Konventionen unterwerfen. Es erzählen Frauen, die sich nicht von Erwartungshaltungen einschränken lassen, wer sie inspiriert hat und ihnen Vorbild war. Wir wollen damit auch bewusst eine Gegenwelt darstellen zu Abwertung und Hass. Auch das ist uns nicht nur Anliegen, sondern Auftrag – ORF. Wir für Sie“.

Der Weltfrauentag 2017 im ORF-Fernsehen: Dokumentationen, Filme, Reportagen

Heldinnen des Alltags, Regisseurinnen, Widerstandskämpferinnen, Bäuerinnen und Bauerntöchter, junge Winzerinnen, Topathletinnen und Hobbyläuferinnen, Schauspielerinnen oder „Baumeisterinnen der Republik“ – zahlreiche weibliche Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt des umfangreichen ORF-Programmschwerpunkts zum Weltfrauentag 2017:
Seit Samstag, dem 4. März, zeigt der ORF unter anderem die ORF-Premiere von „Bis zum Ende der Welt“ mit Christiane Hörbiger, „Universum History: Codename Madeleine – eine Muslimin gegen Hitler“ und die Filmbiografie „Käthe Kruse“. „dok.film“ porträtiert in „Nichts ist vergeben“ die junge marokkanische Journalistin und Aktivistin Zineb El Rhazoui, und in dem Dokumentarfilm „Vielleicht habe ich Glück gehabt“ von Käthe Kratz erzählen drei in Wien geborene New Yorkerinnen über ihr Leben als jüdische Refugee-Kinder in England.
"Nichts ist vergeben": Zineb El Rhazoui

ORF/First Hand Films

"Nichts ist vergeben": Zineb El Rhazoui

Die neue ORF-Dokumentation „Katzen für Millionen“ rückt „Die Welt der Rosina Wachtmeister“ in den Mittelpunkt und „Thema“, „Report“, „kreuz und quer“, „WELTjournal/WELTjournal +“, die ORF-„matinee“, „Orientierung“, „Kulturmontag“ sowie „Die Barbara Karlich Show“ beleuchten relevante Frauenthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Themenaffine Berichterstattung in der „heute“-Familie, in „Guten Morgen Österreich“, „Frisch gekocht“ und den ORF-Landesstudios ergänzt das Programm.
"Bis zum Ende der Welt": Maria (Christiane Hörbiger) versucht, ihrem Schützling Bero (Samy Abdel Fattah) wieder Mut zu machen.

ORF/Degeto/Georges Pauly

„Bis zum Ende der Welt“: Maria (Christiane Hörbiger) versucht, ihrem Schützling Bero (Samy Abdel Fattah) wieder Mut zu machen.

Die von Cornelius Obonya moderierten Porträts sind ab 11. März 2017 immer wöchentlich am Samstag um 20.15 Uhr in ORF III zu sehen.
Anlässlich des Weltfrauentages würdigt ORF III mit der zweiten Staffel der „zeit.geschichte“-Dokureihe „Baumeister der Republik“ – diesmal Baumeisterinnen der Republik – vier der bedeutendsten Frauen in der Geschichte der österreichischen Politik. Im Mittelpunkt stehen dabei die beeindruckenden Karrieren der Politikerinnen Grete Rehor, der ersten Ministerin einer österreichischen Regierung, Herta Firnberg, der ersten sozialdemokratischen Ministerin Österreichs, Freda Meissner-Blau, der ersten Parteivorsitzenden des Landes, und Barbara Prammer, der ersten (Ersten) Nationalratspräsidentin Österreichs.
"Baumeisterinnen der Republik: Grete Rehor"

ORF/Pammer Film

Grete Rehor

3sat präsentiert im Rahmen der Themenwoche „Zukunft ist weiblich" vom 6. bis 11. März u. a. „Punch Line – Eine Frau steigt in den Ring“ und Malala – Ihr Recht auf Bildung“.

Der Weltfrauentag in den ORF-Radios

Auch die ORF-Radios beschäftigen sich rund um den Weltfrauentag mit starken Persönlichkeiten und aktuellen Frauenbewegungen und bringen Beiträge, Reportagen und Interviews: So thematisiert „Moment am Sonntag“ in Ö1 „Vom Gefühl vieler Frauen, geringer zu sein als Männer“, stellt „Wissen aktuell“ die irische Erfinderin Jane Ní Dhulchaointigh vor, und bringen die Ö1-„Hörbilder“ unter dem Titel „Die Königin der Kurven“ ein Porträt der Architektin und Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid.
FM4 steht berichtet am 8. März den ganzen Tag über aktuelle feministische Kämpfe auf der ganzen Welt – von der „Morning Show“ bis zur „Homebase“ – und auch in Ö3 wird der Weltfrauentag tagesaktuell wahrgenommen.

Der Weltfrauentag im ORF.at-Netzwerk und auf ORF TELETEXT

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Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT bringen Storys im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung. Die ORF-TVthek stellt ein aus Sendungen und Beiträgen des TV-Programmschwerpunkts bestehendes Video-on-Demand-Themenpaket zusammen, und präsentiert außerdem rund um den Weltfrauentag auch das neue Videoarchiv „Große Töchter“ mit Porträts bedeutender österreichischer Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport.

Der Weltfrauentag auf Flimmit

Die heimische Online-Videothek Flimmit widmet den talentierten Künstlerinnen hinter der Kamera eine eigene Kollektion mit dem Titel „Frauen in der Regierolle“. Passend dazu ergänzt der digitale Feinkostladen auch seine beliebte Reihe „Persönlichkeiten empfehlen“ mit einer Kuratierung der österreichischen Filmemacherin Mirjam Unger. Mehr Informationen dazu unter www.flimmit.com.

TV-Highlights in ORF eins und ORF 2 im Detail

Käthe Kruse
Samstag, 4. März, 11.20 Uhr, ORF 2

In der bewegenden Filmbiografie schlüpft Friederike Becht in die Rolle der Unternehmerin „Käthe Kruse“, die zu den faszinierendsten Frauenfiguren des 20. Jahrhunderts zählt. Käthe Kruse war Schauspielerin, Mutter und vielseitige Künstlerin. In einer Zeit, in der von Gleichberechtigung noch lange keine Rede war, tritt sie aus dem Schatten ihres berühmten Partners, um als Unter­nehmerin Karriere zu machen. Ihr bahnbrechender Markenschutzprozess, mit dem sie ihr geistiges Eigentum gegen einen übermächtigen Spielzeug­fabrikanten verteidigt, geht in die Geschichte ein. Neben Becht standen auch Fritz Karl und Ursula Strauss vor der Kamera – und das in aufwendiger Maske. Ebenfalls aus Österreich und mit dabei: Karin Lischka. In weiteren Rollen sind u. a. Franz Dinda, Helena Schönfelder, Rainer Bock und Wilfried Hochholdinger zu sehen. Regie führte Franziska Buch nach einem Drehbuch von Sharon von Wietersheim.
"Käthe Kruse": Friederike Becht (Käthe), Fritz Karl (Max)

ORF/Epo Film/Hendrik Heiden

Friederike Becht (Käthe), Fritz Karl (Max)

matinee: Landlust-Landfrust – Bauerntöchter über den Wandel in der Landwirtschaft
Sonntag, 5. März, 9.50 Uhr, ORF 2
Gabriele Schiller porträtiert fünf Frauen vom und auf dem Land, Bäuerinnen und Bauerntöchter. Ihre sehr persönlichen Lebensgeschichten veranschaulichen eindrucksvoll den Wandel in der Landwirtschaft und zeigen ungeschönt die Vielfalt bäuerlicher Überlebenskonzepte.
Landlust-Landfrust: Bauerntöchter über das wahre Leben auf dem Hof

ORF/Pre TV/Robert Neumüller

Bauerntochter und Bäuerin Christine Pichler-Brix bei der Landschaftspflege in Steinbach am Attersee.

Orientierung: Jüdische, christliche und muslimische Frauen proben das Miteinander
Sonntag, 5. März, 12.30 Uhr, ORF 2
Interreligiöse Begegnungen für Frauen auf Initiative von Frauen aus drei Weltreligionen gibt es in Oberösterreich bereits seit einigen Jahren. Nun soll – mit vier Veranstaltungsabenden – diese Tradition auch in diesem Jahr weitergeführt werden. So geht es z. B. im Februar um eine Ausstellung unter dem Titel „Weibliche Kopfbedeckungen aus aller Welt“, bei der nicht zuletzt das viel diskutierte muslimische Kopftuch Thema sein wird. Auch Besuche in den Gotteshäusern der drei Religionen – Moschee, Kirche und Synagoge – stehen auf dem Programm.
Erlebnis Österreich: Der Wein der Frauen
Sonntag, 5. März, 16.30 Uhr, ORF 2
Früher war das Winzergewerbe den Männern vorbehalten, immerhin war Weintrinken ein männliches Vergnügen. Doch seit geraumer Zeit finden auch Frauen ihre Berufung im Weinbau. Auch im Burgenland wollen immer mehr junge Winzerinnen mit ihrem Wein von sich reden machen. Etwa die Rennersistas aus Gols, die von der Mode zum Wein gekommen sind und jetzt die Weinwelt gehörig durcheinanderwirbeln. Wohin die Reise gehen könnte, lässt sich am Bespiel Heidi Schröck – Weinkönigin 1973 – ablesen: Sie ist mit ihren Süßweinen auf der ganzen Welt vertreten und freut sich über weiblichen Nachwuchs in der Branche.
"Erlebnis Österreich: Der Wein der Frauen": "Rennersistas" , Neo-Winzerinnen Susanne und Stefanie Renner

ORF/Landesstudio Burgenland

"Rennersistas" , Neo-Winzerinnen Susanne und Stefanie Renner

Österreich-Bild: 30 Jahre Österreichischer Frauenlauf
Sonntag, 5. März, 18.25 Uhr, ORF 2
Frauen verschiedener Nationen und jeden Alters sind Jahr für Jahr beim Österreichischen Frauenlauf dabei, um gemeinsam zu laufen. Egal ob internationale Topathletin oder Lauf-Anfängerin, ob Nordic-Walkerin, Hobbyläuferin oder aktive Sportlerin. Die 33.000 Frauen und Mädchen am Start tragen dazu bei, den Österreichischen Frauenlauf gemeinsam zu einem unvergleichbaren Erlebnis zu machen.
Österreich-Bild aus dem Landesstudio Wien: 30 Jahre Österreichischer Frauenlauf

ORF

Mag. Patrycja Gamsjäger LL.M., Rechtsanwältin ( 40 Jahre)

dok.film: Nichts ist vergeben
Sonntag, 5. März, 23.05 Uhr, ORF 2
Alles begann mit einem Filmprojekt über die junge marokkanische Journalistin und Aktivistin Zineb El Rhazoui, die aus politischen Gründen nicht mehr in ihrem Land arbeiten kann. 2011 übersiedelt sie nach Paris und wird ständige Mitarbeiterin des Satiremagazins „Charlie Hebdo“. Im Jänner 2015 überlebt Zineb durch einen Zufall den Anschlag auf das Büro des Magazins – fast unfreiwillig wird sie zum Sprachrohr ihrer Gilde, steht im Rampenlicht der Gedenkveranstaltungen und ist Zielscheibe politscher Angriffe. mehr...
"Nichts ist vergeben": Zineb El Rhazoui

ORF/First Hand Films

Zineb El Rhazoui

dok.film: Vielleicht habe ich Glück gehabt
Sonntag, 5. März, 23.55 Uhr, ORF 2
Vor mehr als sechzig Jahren standen Tausende jüdische Eltern vor der Entscheidung, ihre Kinder aus Österreich fortzuschicken, ungeschützt, in ein fremdes Land und zu fremden Menschen, oder sie bei sich zu behalten, wissend, dass sie sie auch hier nicht schützen konnten. Im Dokumentarfilm von Käthe Kratz erzählen drei in Wien geborene New Yorkerinnen über ihr Leben als jüdische Refugee-Kinder in England. mehr...
Vielleicht habe ich Glück gehabt

ORF/Extrafilm

Frisch gekocht
Montag, 6., bis Freitag, 10. März, 14.00 Uhr, ORF 2
Frauenpower in der „Frisch gekocht“-Küche: Ab 6. März kocht Gastgeberin Lisl Wagner-Bacher in der zweiten Spezialwoche 2017 mit Newcomerin Milena Broger aus Vorarlberg. Am Freitag ist bei „Frisch gekocht – Die Kochshow mit Andi & Alex“ Fleischermeisterin Doris Steiner zu Gast und verrät Tipps und Tricks rund um die Zubereitung von Kalbfleisch. mehr...
Diese Woche steht unter dem Motto Grand Dame Lisl Wagner-Bacher mit Newcomerin Milena Broger Lisl Wagner-Bacher

ORF/Interspot/Interspot Film

Milena Broger, Lisl Wagner-Bacher

heute leben: Role Models
Montag, 6., bis Freitag, 10. März, 17.30 Uhr, ORF 2
Kürzlich ließ eine Untersuchung der Wirtschaftskammer aufhorchen: Junge Frauen lassen sich nicht nur bei der Suche nach einem Lehrberuf, sondern auch als Unternehmensgründerin von herkömmlichen Rollenbildern leiten. Bei den Firmen-Neugründungen durch Frauen liegen derzeit die Branchen „Mode und Bekleidungstechnik“, „Fußpflege, Kosmetik und Masseure“ sowie „Friseure“ im Spitzenfeld. Aus diesem Anlass porträtiert „heute leben“ rund um den Frauentag fünf unerschrockene erfolgreiche Frauen, die in sogenannten „Männerdomänen“ reüssieren. Darunter die Baudirektorin der Stadt Wien, eine Flugkapitänin und eine junge Oberösterreicherin, deren auf Social Media spezialisierte Firma den digitalen Werbemarkt aufmischt. Alle sind engagierte Frauen, die einen guten Eindruck davon vermitteln, was im Beruf und im Leben alles möglich ist.
heute konkret: Starke Frauen am Land
Montag, 6., bis Freitag, 10. März, 18.30 Uhr, ORF 2
Auch in diesem Jahr zeigt „heute konkret“ eine Beitragsserie, die Frauen in den Mittelpunkt stellt, die in ländlichen Regionen Österreichs ganz Besonderes leisten. Standen in den vergangenen Jahren Bäuerinnen im Vordergrund, die sehr oft im Vollerwerb den Hof alleine führen, sind es in diesem Jahr Kleinunternehmerinnen, die sich vor allem der regionalen Versorgung widmen. Ernst Schwarz begibt sich auf die Suche nach Greißlerinnen, Bäckerinnen, Geschäftsfrauen aber auch Bäuerinnen, die regionale Spezialitäten – vom Speck bis zum Käse – zubereiten und vermarkten.
Thema: Die Holaubek-Mädels – 50 Jahre Polizistinnen im Einsatz
Montag, 6. März, 21.10 Uhr, ORF 2
Es waren die ersten Frauen, die als Polizistinnen auf den Straßen Wiens unterwegs waren. Die „Holaubek-Mädels“ – benannt nach dem legendären Wiener Polizeipräsidenten Josef „Joschi“ Holaubek – begannen am 3. Februar 1967 ihren Dienst. „Wir durften ja nur den Verkehr regeln und Strafzettel ausstellen, das Tragen von Waffen war uns nicht erlaubt“, erinnert sich Maria Kainzmayer an die damalige Zeit. Sie und 35 Kolleginnen haben damals die „Männerbastion Polizei“ gestürmt und damit für großes Aufsehen gesorgt. „Es gab eine Mindestgröße von 1,73 Meter, man musste körperlich gesund und keine Brillenträgerin sein“, so Kainzmayer. Besonders war die Öffentlichkeit daran interessiert, wie die Uniformen ausschauen werden und ob die Röcke – Hosen waren den Frauen damals nicht gestattet – eher kürzer oder länger ausfallen werden. Einige der Veteraninnen halten bis heute Kontakt zueinander, um sich auszutauschen und sich an den Dienst von einst zu erinnern. Peter Baminger hat sich mit ihnen getroffen und berichtet über eine längst vergangene Zeit.
Kulturmontag
Montag, 6. März, 22.30 Uhr, ORF 2
Auch die aktuelle, von Clarissa Stadler präsentierte Ausgabe des ORF-Kulturmagazins setzt einen Schwerpunkt zum Weltfrauentag. Thema ist u. a. „Die Wut der Frauen“: Im Mittelpunkt stehen starke Frauen als Speerspitze von Demokratiebewegungen – vom Arabischen Frühling bis zum Marsch auf Washington.
Die Sendung beleuchtet weiters „Frauen in der Kunst“ und fragt, wie sich diese heutzutage positionieren müssen, um Bewusstsein für das weibliche Geschlecht in der Kunst zu schaffen und ihm den Rücken zu stärken. Dazu passend im Porträt sowie zu Gast im Studio ist die deutsche Regisseurin Jacqueline Kornmüller, die mit „Ganymed Fe Male“ das jüngste Projekt der erfolgreichen Kunstreihe „Ganymed“ – seit 18. Februar im Kunsthistorischen Museum Wien – in Szene setzt.
Der „Kulturmontag“ bringt außerdem ein Interview mit der Muslima, Femen-Mitbegründerin und ehemaligen Aktivistin Zana Ramadani, die mit ihrem am 3. März erscheinenden Buch „Die verschleierte Gefahr: Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen“ aufhorchen lässt. Zu Wort dazu kommt weiters die Religionswissenschafterin und Salafismusforscherin Nina Käsehage.
Anschließend steht um 23.30 Uhr mit der neuen ORF-Dokumentation „Katzen für Millionen. Die Welt der Rosina Wachtmeister“ von Miriam Jakobs und Gerhard Schick ein Filmporträt der international erfolgreichen österreichischen Künstlerin auf dem Programm.
Katzen für Millionen – Die Welt der Rosina Wachtmeister
Montag, 6. März, 23.30 Uhr, ORF 2
Katzen für Millionen. Die Welt der Rosina Wachtmeister

ORF/Film und Kontext/Miriam Jakobs

Rosina Wachtmeister

Rosina Wachtmeister
Als junge, mittellose Marionettenspielerin und Mutter eines kleinen Kindes kommt die Österreicherin Rosina Wachtmeister Anfang der 1970er Jahre nach Rom. Sie steht vor dem Nichts. Aus Langeweile beginnt sie zu malen – und trifft mit ihren goldenen Katzenbildern den Geschmack von Millionen. Vom Erlös ihrer Werke kauft sie ein italienisches Dorf und entwirft dort fernab der Öffentlichkeit eine eigene Welt, die wilden Hunden und gestrandeten Künstlern ein Zuhause bietet. Die Dokumentation taucht ein in das abenteuerliche Universum von Rosina Wachtmeister und schildert ihre Entwicklung von der unbekannten jungen Marionettenspielerin zur weltweit agierenden Künstlerin und streitbaren Schutzpatronin eines ganzen Dorfes.
Report: Feminismus und Zuwanderung
Dienstag, 7. März, 21.05 Uhr, ORF 2
Wie stehen neu ankommende Frauen zu den Errungenschaften der Frauenbewegung in Österreich? Schätzen sie diese Rechte, nehmen sie sie wahr und welche Folgen hat das in ihrem sozialen Umfeld?
Eine junge somalischstämmige Norwegerin nimmt den Kampf gegen die Beschneidung junger Mädchen und Frauen in ihrem Herkunftsland Somalia auf. Sie setzt dabei die Arbeit ihrer Mutter fort, die schon in den 1990er Jahren als eine der ersten in Äthiopien begonnen hat, sich als Aktivistin gegen die weibliche Genitalverstümmelung einzusetzen und junge Mädchen aufzuklären.
kreuz und quer: Verstümmelt - Wie sich Frauen gegen Beschneidung wehren

ORF/Haugtussa Films

Die 15-jährige Farhia, eine Norwegerin mit somalischen Wurzeln, kämpft gegen die Beschneidung junger Mädchen.

kreuz und quer: Wenn Priester Frauen lieben
Dienstag, 7. März, 23.25 Uhr, ORF 2
Er ist verheiratet und hat vier Kinder – und trotzdem wurde der Familienvater ganz offiziell im Wiener Stephansdom zum katholischen Priester geweiht: Für Gerhard Höberth hat der Vatikan eine Ausnahme gemacht, weil er zuvor evangelischer Pastor war und dann zur katholischen Kirche übergetreten ist. Anders der Fall von Max Tödtling: Der beliebte katholische Pfarrer von Leoben machte im Vorjahr seine Beziehung mit seiner langjährigen Partnerin bekannt und will sie heiraten. Seither darf er sein Amt nicht mehr ausüben. Die Dokumentation beleuchtet die vielfältige und zum Teil widersprüchliche Praxis der katholischen Kirche und begleitet die Frauen und ihre Priestermänner – jene, die im Amt sind, und jene, die nicht mehr als Priester tätig sein dürfen.
Wüstenblume
Dienstag, 7. März, 0.05 Uhr, ORF 2
Die mitreißende Geschichte von Waris Dirie, die ihre Kindheit als Nomadin in Somalia verbringt, als 13-Jährige vor einer Zwangsheirat nach London flieht, dort wenige Jahre später zu einem der gefragtesten Top-Models wird und schließlich als UN-Botschafterin ihr weiteres Leben dem Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen widmet.
Die Vaterlosen
Dienstag, 7. März, 1.15 Uhr, ORF eins
"Die Vaterlosen": Marion Mitterhammer (Anna), Andrea Wenzl (Kyra), Emily Cox (Mizzi), Philipp Hochmair (Niki), Andreas Kiendl (Vito), Sami Loris (Miguel)

ORF/Novotny Filmproduktion

Marion Mitterhammer (Anna), Andrea Wenzl (Kyra), Emily Cox (Mizzi), Philipp Hochmair (Niki), Andreas Kiendl (Vito), Sami Loris (Miguel)

In Marie Kreutzers Debütfilm, der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens unterstützt wurde und bei dem sie für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnet, führt sie die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine aufwühlende Reise in die Vergangenheit, über Zugehörigkeit und Einsamkeit, Bindung und Freiheit.
Für das packende Familiendrama holte sich Kreutzer auch eine ganze Reihe hochkarätiger Schauspieler vor die Kamera – darunter Johannes Krisch, Andreas Kiendl, Emily Cox, Philipp Hochmair, Marion Mitterhammer, Pia Hierzegger, Andreas Wenzl und Sami Loris.
Guten Morgen Österreich
Mittwoch, 8. März, 6.00 Uhr, ORF 2
In „Guten Morgen Österreich“ steht der Mittwochmorgen ganz im Zeichen des Weltfrauentags: Zu Gast bei Lukas Schweighofer und Sabine Amhofer sind Kabarettistin Lydia Prenner-Kasper und Bergführerin Regina Poberschnig. Außerdem schaut Sabine Edenstrasser im mobilen Studio vorbei: Sie berät Unternehmen in Sachen Lebensqualität und gibt in „Guten Morgen Österreich“ wertvolle Tipps für den Arbeitsalltag.
Die Barbara Karlich Show: Meine Frau, meine Heldin!
Mittwoch, 8. März, 16.00 Uhr, ORF 2
Nicht nur selbstbewusste Frauen kommen bei Barbara zu Wort, sondern auch Männer die erzählen, was das Einzigartige an ihren Partnerinnen ist, welche Eigenschaften sie an ihnen besonders schätzen, für welche Leistungen sie ihnen Anerkennung zollen und wofür sie ihnen dankbar sind. mehr...
ORF-Premiere„Bis zum Ende der Welt“
Mittwoch, 8. März, 20.15 Uhr, ORF 2
Ein Wiedersehen mit der Grande Dame des deutschsprachigen Fernsehens: In der ORF-Premiere „Bis zum Ende der Welt“ ist Hörbiger in der Rolle der alternden Musiklehrerin Maria Nikolai mit dem zunehmenden Verfall ihres Hamburger Wohnviertels konfrontiert: Ausländer und betrunkene Jugendliche machen ihr zu schaffen. Doch als Maria das musikalische Talent eines jungen Rom entdeckt, ändert sich ihre Einstellung.
"Bis zum Ende der Welt": Maria (Christiane Hörbiger) ist vom Musiktalent des jungen Bero (Samy Abdel Fattah) ganz verzaubert.

ORF/Degeto/Georges Pauly

Maria (Christiane Hörbiger) ist vom Musiktalent des jungen Bero (Samy Abdel Fattah) ganz verzaubert.

„Bis zum Ende der Welt“ ist ein Film über Toleranz und das gegenseitige Verständnis, sehenswert in Szene gesetzt von Regisseur Matthias Tiefenbacher, dem bei den Dreharbeiten die „Rom und Cinti Union Hamburg“ beratend zur Seite stand. Das Drehbuch stammt von Thorsten Näter, der bereits die Filme „Wie ein Licht in der Nacht“ und „Stiller Abschied“ ebenfalls mit Christiane Hörbiger in der Hauptrolle geschrieben hat. An ihrer Seite spielen u. a. Samy Abdel Fattah, Zino Gleich, Marie-Lou Sellem und Albert Kitzl in dem im Jahr 2014 gedrehten Drama. mehr...
WELTjournal: Mächtige Frauen und männliche Untergriffe
Mittwoch, 8. März, 22.30 Uhr, ORF 2
"WELTjournal: Mächtige Frauen und männliche Untergriffe": Hillary Clinton, Angela Merkel

ORF/picturedesk.com/AP/Manuel Balce Ceneta

Hillary Clinton, Angela Merkel

Männliche Untergriffe sind ein alltägliches Übel, mit dem selbst die mächtigsten Frauen der Welt konfrontiert sind. Angela Merkel, Hillary Clinton, die ehemalige australische Regierungschefin Julia Gillard – sie alle wurden mit sexistischen, anstößigen Sprüchen bedacht, die den Zweck haben, Frauen abzuwerten, letztendlich aber mehr über die Männer aussagen, die sie tätigen. „WELTjournal“-Reporterin Christa Hofmann ist dem Phänomen nachgegangen, und zeigt welche Strategien Frauen (und Männer) dagegen entwickeln.
WELTjournal +: Der Weiner-Skandal - Sex und Politik
Mittwoch, 8. März, 23.05 Uhr, ORF 2
Die Politberaterin Huma Abedin war unter Hillary Clinton Vizestabschefin im US-Außenministerium. Sie ist professionell, kompetent, erfolgreich – und wird doch immer wieder eingeholt von den Skandalen ihres Ehemannes Anthony Weiner. Der demokratische Kongressabgeordnete, einst aussichtsreichster Kandidat für das Bürgermeisteramt in New York, wird immer wieder durch sogenannte Sextings auffällig: Er verschickt freizügige Fotos von sich an seine Twitter-Follower – Fotos, die schließlich seine Karriere beenden und die seiner Frau entsprechend gefährden.
Universum History: Codename Madeleine – eine Muslimin gegen Hitler
Freitag, 10. März, 22.45 Uhr, ORF 2
Sie war eine der ungewöhnlichsten Widerstandskämpferinnen der Geschichte des Zweiten Weltkriegs: Noor Inayat Khan, die Tochter einer adeligen indischen Familie in London, meldete sich freiwillig zum Einsatz gegen die Nazi-Besatzung in Frankreich. Die hochgebildete Künstlerin und Pazifistin wurde als Funkerin einer englischen Spezialeinheit zur Unterstützung der Resistance eingesetzt und führte im besetzten Frankreich riskante Manöver hinter feindlichen Linien durch. 1943 wurde sie von der Gestapo gefasst und im KZ Dachau hingerichtet – eine unbekannte Heldin, die außergewöhnlichen Mut bewies.
"Universum History: Codename Madeleine - Eine Muslimin gegen Hitler": Noor Inayat Khan (Grace Srinivasan)

ORF/TVF International

Noor Inayat Khan (Grace Srinivasan)

Der ORF-Programmschwerpunkt zum Weltfrauentag 2017 in ORF III

Im Brennpunkt: Frau am Steuer: Afghanistans erste Taxlerin
Donnerstag, 9. März, 21.55 Uhr
Sara Bahayi ist die erste und einzige Taxifahrerin in Afghanistan. Sie behauptet sich damit in einer patriarchalischen und religiösen Gesellschaft, in der es sonst kaum berufliche Perspektiven für Frauen gibt. Das Schicksal vieler Afghaninnen beschränkt sich auf ein Dasein als Hausfrau, die sich um Mann und Kinder kümmert. Sara hat jedoch den Entschluss gefasst, nicht zu heiraten, für sich selbst zu sorgen und selbstständig zu leben. Von der Gesellschaft werden ihr jedoch Steine in den Weg gelegt. So darf Sara mit ihrem Taxi nur Frauen und Kinder befördern. Außerdem ist es ihr untersagt, nach Einbruch der Dunkelheit zu arbeiten. Die Passagiere von Sara begrüßen das Frauen-Taxi trotzdem und sind sehr loyal. Sie fühlen sich bei der Taxifahrt entspannter und können über ihre Probleme sprechen, Sara übernimmt damit auch die Funktion einer Lebensberaterin. Der Job eines Taxifahrers – und im Speziellen gilt das für Sara – ist in Afghanistan jedoch ein gefährlicher. Fast wäre ihr Taxi einmal gestohlen worden, seitdem besitzt sie zur Selbstverteidigung eine Pistole. Trotz Drohungen lässt sich Sara aber nicht entmutigen. Sie spricht offen über ihr Leben und möchte so anderen Afghaninnen zeigen, dass es keinen Beruf gibt, den man als Frau nicht ausüben kann.
"Im Brennpunkt: Frau am Steuer: Afghanistans erste Taxlerin": Taxi von Sara Bahayi

ORF/RT Documentary

Taxi von Sara Bahayi

Beginn der Serie: „zeit.geschichte: Baumeisterinnen der Republik“
Samstag, 11. März, 20.15 Uhr
Baumeisterinnen der Republik: Grete Rehor

ORF/Pammer Film

Grete Rehor

Grete Rehor – die erste Ministerin in einer österreichischen Regierung. Als die ÖVP 1966 die absolute Mehrheit errang, wurde sie von Bundeskanzler Josef Klaus zur Sozialministerin berufen. Eine Wienerin „mit Charme, Witz und Schlagfertigkeit“ hatte er sich da erwählt, aber auch eine mit beispiellosen Qualifikationen – eine Gewerkschaftssekretärin, erprobte Parlamentarierin, jahrzehntelanges Mitglied des Sozialausschusses und noch dazu eine Frau, die Bundesleiterin der „Frauen im ÖAAB“ war. Aber die Zeit ihres politischen Aufstiegs war auch die Zeit der schwerwiegendsten Umbrüche in Österreich. Zwei Weltkriege erlebte sie und in beiden verlor sie Familie und Freunde. So wurde die 1910 geborene Grete mit 19 Jahren Vollwaise. Bald betätigte sie sich im Zentralverband der christlichen Textilarbeiter Österreichs. 1935 heiratete sie den christlichen Gewerkschafter und späteren Stadtrat Karl Rehor, ein Freund und politischer Weggefährte des späteren Bundeskanzlers Josef Klaus. Als ihr Mann in Stalingrad fiel, blieb Grete Rehor allein mit ihrer Tochter zurück. Doch die Mehrfachbelastung hielt sie nicht davon ab, ihren politischen Weg unbeirrt weiter zu gehen. In den kommenden Jahren folgten zahlreiche Funktionen wie Mitglied des Bundesvorstandes des Österreichischen Gewerkschaftsbunds, Abgeordnete zum Nationalrat und Gründerin des Frauenreferats des ÖAAB. Ihre politische Arbeit stand schon seit jeher unter dem Leitspruch: gleiches Geld für gleiche Arbeit. Vor allem setzte sie sich für berufstätige Frauen und Mütter ein. Der Ministerposten sollte der Höhepunkt ihrer Karriere werden – und sie wusste ihr Amt für Resultate zu nutzen. Unter Rehor stieg das Sozialbudget von 1965 bis 1970 um 66 Prozent, und die reale Erhöhung der Pensionen betrug 22 Prozent, ein Ausmaß, das seither nicht mehr erreicht wurde. Insgesamt wurden mehr als hundert Sozialgesetze während ihrer Amtszeit verabschiedet, dies brachte ihr den durchaus wohlwollenden Spitznamen „schwarze Kommunistin“ beim Volk ein. Bis zu ihrem Tod 1987 blieb die Unbeirrbare politisch aktiv.
erLesen
Dienstag, 14. März, 20.15 Uhr)
Gastgeber Heinz Sichrovsky begrüßt für eine Ausgabe des ORF-III-Literaturmagazins Kabarettist Werner Schneyder, Schriftstellerin Doris Knecht und Schriftsteller Thomas Sautner, die sich in ihrem Gespräch unter anderem dem „Weltfrauentag“ widmen.