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"Roter Samt und Bühnenstaub - Die Wiener Staatsoper": Wiener Staatsoper

ORF/Florian Gebauer/Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Wiener Staatsoper

ORF-Schwerpunkt

150 Jahre Wiener Staatsoper im ORF

Am 25. Mai 2019 feiert die Wiener Staatsoper ihr 150-jähriges Bestehen – und der ORF feiert mit. Ein umfangreicher Programmreigen in ORF 2, ORF III, 3sat und Ö1 setzt den bereits mit dem Neujahrskonzert-Ballett und -„Pausenfilm“ eröffneten Jahresschwerpunkt zum ehrwürdigen Jubiläum des weltberühmten Hauses am Ring fort.
Zum runden Geburtstag der Wiener Staatsoper bieten die Programme der ORF-Kulturflotte ganz große Oper. Zu den TV-Höhepunkten zählen eine „kulturMontag“-Spezialausgabe live aus dem Haus am Ring am 20. Mai (22.30 Uhr, ORF 2) ), „Die lange Nacht der Wiener Staatsoper“ vom 24. auf 25. Mai (ab 23.20, ORF 2) und die am 26. Mai u. a. von einem „Kultur Heute Spezial“ eingeleitete Übertragung des fulminanten Jubiläumskonzerts live vom Herbert-von-Karajan-Platz (20.30 Uhr, ORF III).
Darüber hinaus präsentiert das Fernsehen u. a. mehrere Dokumentationen, im Juni mit „Lucia di Lammermoor“ (in 3sat) sowie mit „Falstaff“, „Idomeneo“, „Tosca“ und „Peer Gynt“ (in ORF III) vier Opernproduktionen und ein Ballett des aktuellen Spielplans, außerdem die von Barbara Rett geführten „Kulissengespräche“.
Weiters gibt es bereits am 19. Mai in ORF III zum Wiedersehen das Festkonzert zum 50. Jahrestag der Staatsopern-Wiedereröffnung 2005 sowie am 26. Mai eine „matinee“ am Sonntag (9.05 Uhr, ORF 2) ganz im Zeichen des Jubiläums.
Ö1 präsentiert am Jubiläumstag der Wiener Staatsoper, am 25. Mai, einen ganzen Ö1-Operntag unter dem Motto „150 Jahre Wiener Opernhaus am Ring“. Der Musikgattung Oper und ihren Facetten widmen sich neben den Musiksendungen etwa auch die „Hörbilder“ und das „Ö1 Hörspiel“. Zu den Höhepunkten zählt ein „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ live aus der Wiener Staatsoper. Den Abschluss bildet die „Ö1 Jazznacht“ zum Thema „Jazz in der Oper – Oper im Jazz“.
Neben umfangreicher Berichterstattung in TV und Radio erinnern außerdem auch ORF.at und der ORF TELETEXT im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung an Geschichte und kulturelle Höhepunkte aus 150 Jahren Wiener Staatsoper und informieren aktuell über Festakte und Feierlichkeiten. Die ORF-TVthek bringt Sendungen des ORF-Fernsehens rund um das Jubiläum, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und Video-on-Demand im Rahmen eines eigens eingerichteten Themenschwerpunkts.
Pressekonferenz 150 Jahre Wiener Staatsoper: Umfangreicher ORF-Programmschwerpunkt präsentiert

ORF/Thomas Jantzen

Staatsoperndirektor Dominique Meyer, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz

Wrabetz: „ORF-Programmschwerpunkt, der dieser bedeutenden identitätsstiftenden Kulturinstitution von Weltrang gerecht wird“
„Mit der Wiener Staatsoper verbindet den ORF seit seinem Bestehen eine erfolgreiche Partnerschaft im Dienst unseres Publikums. Dabei eint uns das Ziel, Kultur zu vermitteln, zu pflegen und zu bewahren – ganz im Sinne des gesetzlichen Kulturauftrags“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Zum 150-Jahr-Jubiläum gratuliert der ORF dem ehrwürdigen Haus am Ring mit einem umfangreichen Programmschwerpunkt, der dieser bedeutenden identitätsstiftenden Kulturinstitution von Weltrang gerecht wird. Dazu zählen Live-Übertragungen wie das fulminante Open-Air-Jubiläumskonzert oder eine Spezialausgabe des ‚kulturMontag‘ aus der Staatsoper ebenso wie fünf Produktionen des aktuellen Spielplans, eine ‚Lange Nacht der Wiener Staatsoper‘ sowie zahlreiche Dokumentationen. Somit haben alle Österreicherinnen und Österreicher die Gelegenheit, an diesem Fest für die österreichische Hochkultur erste Reihe fußfrei teilzunehmen. Das ist Public Value Marke ORF!“, betont der ORF-Chef.

Meyer: „Noch nie war die Zusammenarbeit so eng und intensiv!“
„Noch nie war die Zusammenarbeit zwischen der Wiener Staatsoper und dem ORF so eng und intensiv!“, betont Staatsoperndirektor Dominique Meyer. „Ich freue mich sehr, dass diese zwei wesentlichen Kultur-bzw. Kulturvermittlungs-Institutionen so fruchtbar kooperieren und den 150. Geburtstag des Opernhauses am Ring gemeinsam würdig feiern. Durch die vielen Übertragungen, zahlreichen Sondersendungen und die flächendeckende Berichterstattung auf den verschiedenen Kanälen des ORF – ob auf ORF 2, ORF III, Ö1 oder auch 3sat – können alle Opernbegeisterten quer durch Österreich und darüber hinaus an den Jubiläumsfeierlichkeiten teilnehmen“, so Meyer.

Die TV-Programme im chronologischen Überblick

Sonntag, 19. Mai, 20.15 Uhr, ORF III
Festkonzert 2005 – 50 Jahre Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper
„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ zeigt zur Einstimmung auf die 150-Jahr-Feierlichkeiten das hochkarätig besetzte Festkonzert aus der Wiener Staatsoper zum 50. Jahrestag der Wiederaufnahme des Opernbetriebs am 5. November 2005. Klassikstars wie Plácido Domingo, Edita Gruberová, Thomas Hampson und Angelika Kirchschlager musizierten an der Seite der Wiener Philharmoniker. Franz Welser-Möst, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Christian Thielemann und Daniele Gatti dirigierten Ausschnitte aus den ersten sechs Premieren des Jahres 1955.
150 Jahre Wiener Staatsoper: Das Jubiläumskonzert

ORF/Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Wiener Staatsoper

Montag, 20. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2
kulturMontag – live aus der Wiener Staatsoper
Dem 150-Jahr-Jubiläum widmet der „kulturMontag“ eine monothematische Sondersendung mit Publikum live aus dem Schwind-Foyer des Hauses am Ring. Die von Martin Traxl moderierte Spezialausgabe blickt u. a. auf die bewegte Geschichte der Wiener Staatsoper und ihren Weg zu einem der weltweit bedeutendsten Kulturbetriebe. Thema ist auch die Jubiläumsproduktion „Die Frau ohne Schatten“ unter der Leitung von Christian Thielemann, die am 150. Jahrestag der Eröffnung des Wiener Opernhauses, am 25. Mai, ihre Premiere feiert. Außerdem befasst sich das Kulturmagazin u. a. mit der Leidenschaft für das Genre Oper, die sich von der Musik auf Ausführende und Publikum gleichermaßen überträgt und lädt hochkarätige Gäste zu einer spannenden Diskussion über Vergangenheit und Zukunft des Opernhauses.
Montag, 20. Mai, bis Freitag, 24. Mai, 19.45 Uhr, ORF III
Kultur Heute Spezial: Aus der Wiener Staatsoper
„Kultur Heute“ meldet sich werktäglich mit einer Spezialsendung direkt aus dem Haus am Ring, bittet prominente Persönlichkeiten und Opernstars zum Gespräch und stimmt auf das bevorstehende Jubiläumskonzert ein.
Freitag, 24. Mai, 23.20 Uhr, ORF 2 (bis Samstag, 25. Mai, 6.00 Uhr)
Die lange Nacht der Wiener Staatsoper
Zum 150-Jahr-Jubiläum der Wiener Staatsoper zeigt der ORF Sternstunden dieser facettenreichen Institution, erinnert an Sängergrößen, Publikumslieblinge, Dirigenten, Regisseure. Zu sehen sind Ausschnitte aus legendären Inszenierungen, Matineen und Interviews und natürlich kommt auch der einzigartige Marcel Prawy zu Wort. Durch die Nacht führt Christoph Wagner-Trenkwitz, der neben der Geschichte der Wiener Staatsoper so manche Anekdoten zu erzählen weiß.
 Marcel Prawy

ORF

Die lange Nacht im Detail:
23.20 Uhr: Prawissimo
Zu Beginn der langen Nacht kommen der legendäre Marcel Prawy und einige der zahlreichen Gäste seiner Opernführer-Matineen zu Wort.

23.40 Uhr: Sternstunden I
Unvergessene Höhepunkte, Teil eins: Mit Ausschnitten aus „Don Giovanni“, „Der Rosenkavalier“, „Figaro“, „Parsifal“, „Capriccio“, „Billy Budd“, „Roberto Devereux“, „Eugen Onegin“, „Jerusalem“, „La Juive“, „La Fanciulla del West“ und „Anna Bolena“.

0.15 Uhr: Ihr Auftritt, bitte!
Der einzigartige Heinz Fischer-Karwin in Interviews vor und in der Wiener Staatsoper.

0.35 Uhr: Sternstunden II
Unvergessene Höhepunkte, Teil zwei: Mit Ausschnitten aus dem Festkonzert anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper, sowie „Die Regimentstochter“, „Die Fledermaus“, „Il barbiere di Siviglia“, „Il Viaggio a Reims“, „Aida“, „Turandot“ und „Carmen“.

1.10 Uhr: L’elisir d’amore
In Otto Schenks Inszenierung von Gaetano Donizettis Opernklassiker brillierten 2005 Anna Netrebko und Rolando Villazón.

3.20 Uhr: Das Ballett
Unter den Ballett-Highlights sind Ausschnitte aus Josef Hassreiters Welterfolg „Die Puppenfee“, Adolphe Adams „Giselle“, John Crankos „Romeo und Julia“ und natürlich Rudolf Nurejews „Schwanensee“.

4.05 Uhr: Lieben Sie Klassik
In der 50. Folge der beliebten Klassikreihe führte Karl Löbl sein Publikum hinter die Kulissen einer „Tosca“-Aufführung.

4.40 Uhr: Kinderoper
Ein Wiedersehen mit einigen der beliebten Kinderopern wie „Pünktchen und Anton“ und der „Omama im Apfelbaum“.

4.55 Uhr: Die Kinderzauberflöte
Jedes Jahr nach dem Opernball füllt sich die Wiener Staatsoper mit hunderten Schulkindern, die Mozarts „Zauberflöte“ hautnah entdecken können.
Sonntag, 26. Mai, 9.05 Uhr, ORF 2
matinee: Wunderwelt Staatsoper
Zum 150-Jahr-Jubiläum der Wiener Staatsoper entstand unter der Regie von Felix Breisach eine neue Dokumentation, bei der mit Roland Villazón ein gleichsam beliebter wie berühmter Tenor durch das Haus am Ring und seine wechselvolle Geschichte führt. Er begegnet dabei vielen Kolleginnen und Kollegen – Sängern, Orchestermitgliedern, Direktoren und Bühnenarbeitern –, die zum Geburtstag des ehrwürdigen Hauses originelle wie berührende Geschichten zum Besten geben. Während ein Architektenteam die Baupläne der Oper auseinandernimmt, erweist sich Konrad Paul Liessmann einmal mehr als musikalischer Opernkenner mit philosophischem Hintergrund. Worum es in der Oper wirklich geht, entscheidet aber letztlich ein vergnüglicher Sängerwettstreit mit den schönsten Arien.
"Wunderwelt Staatsoper": Rolando Villazon

ORF/Felix Breisach Medienwerkstatt

Rolando Villazon

Sonntag, 26. Mai, 10.00 Uhr, ORF 2
matinee: Christian Thielemann – Mein Strauss
In der Dokumentation von Andreas Morell spricht der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, über die musikalischen Grenzgänge seines Lieblingskomponisten. Richard Strauss, von dem Thielemann sagt, „er ist der einzige Komponist, den ich gerne kennengelernt hätte“, war seiner Zeit in mancher Weise voraus. Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts, dessen Werk kontrovers diskutiert wird. Thielemann wirft einen Blick auf Strauss‘ Meisterschaft und erklärt, was ihn an dem Künstler so fasziniert.
"Christian Thielemann - Mein Strauss": Christian Thielemann gilt international als der bekannteste Dirigent für das deutsche Musikrepertoire.

ORF/ZDF/Tobias Albrecht

Christian Thielemann gilt international als der bekannteste Dirigent für das deutsche Musikrepertoire.

Sonntag, 26. Mai, 17.00 Uhr, ORF III
Lebensraum Wiener Staatsoper
Zu den Wahrzeichen, die die Wienerinnen und Wiener am meisten lieben, zählt die Wiener Staatsoper. Ihre Zerstörung im April 1945 ist ebenso wie ihre Wiedereröffnung im November 1955 eine der großen emotionalen Zäsuren in der Geschichte dieser Stadt. In der Musikmetropole Wien nimmt die Wiener Staatsoper nach wie vor eine zentrale Stellung ein. Auch wer sich hier nie eine Karte kauft, weiß meistens, wann „die Netrebko“ oder andere Stars singen. Mehr als in jeder anderen Stadt leben die Menschen hier mit ihrer Oper mit. Eine Dokumentation von Stefan Regenfelder.
Sonntag, 26. Mai, 17.50 Uhr, ORF III
Unsere Wiener Staatsoper
Eines der großen österreichischen Nationalsymbole, die Wiener Staatsoper, lag vor 74 Jahren im Zuge des Zweiten Weltkriegs in Trümmern und musste mühevoll wiederaufgebaut werden. Im Film von Otto Schwarz kommen jene Zeitzeugen zu Wort, die den Neuanfang miterlebt haben: Künstler wie Waldemar Kmentt, der bei der Wiedereröffnung 1955 im „Fidelio“ den ersten Ton im neuen Haus gesungen hat, Sena Jurinac, die sich zum Zeitpunkt des Bombentreffers im Keller der Staatsoper befunden hat, aber auch Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig und Karl Löbl. Die Dokumentation räumt mit dem Gerücht auf, wonach die Oper Opfer einer Verwechslung mit dem Westbahnhof gewesen sein soll. Außerdem erzählt der Film, dass es nach dem Krieg heftige Tendenzen gegeben hat, die Opernruine abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Sonntag, 26. Mai, 18.45 Uhr, ORF III
Wunderwelt Staatsoper (Dakapo von ORF 2)
Sonntag, 26. Mai, 19.45 Uhr, ORF III
Kultur Heute Spezial – 150 Jahre Wiener Staatsoper
Diese Spezialausgabe von „Kultur Heute“ kommt live vom Herbert-von-Karajan-Platz, wo in Kürze das spektakuläre Jubiläumskonzert der Wiener Staatsoper mit zahlreichen hochkarätigen Stars stattfindet.
Sonntag, 26. Mai, 20.15 Uhr, ORF III
Gedanken zur Staatsoper
Anlässlich des 150-Jahr-Jubläums des Wiener Opernhauses kommen die Spitzen der Kunst und Politik zu Wort: Sie erinnern sich an persönliche Highlights im berühmten Haus am Ring und würdigen die Staatsoper in ihrer historischen wie aktuellen Bedeutung.
Sonntag, 26. Mai, 20.30 Uhr, ORF III
150 Jahre Wiener Staatsoper: Das Jubiläumskonzert – live
ORF III überträgt das Open-Air-Festkonzert im „Erlebnis Bühne LIVE“ vom Herbert-von-Karajan-Platz, wo mehr als 16.000 Zuseher/innen erwartet werden. Als Mitwirkende sind herausragende Größen der Opernwelt dabei, so u. a. Startenor Roberto Alagna, Austro-Bass Günther Groissböck, die Top-Sopranistinnen Nina Stemme, Camilla Nylund, Valentina Naforniță und Olga Bezsmertna sowie die Baritonstars Erwin Schrott, Tomasz Konieczny und Ferruccio Furlanetto. Und auch auf einige Überraschungen kann man sich freuen. Moderiert wird das Festkonzert von Barbara Rett.
Samstag, 1. Juni, 20.15 Uhr, 3sat
Lucia di Lammermoor
3sat zeigt die im Februar bereits in ORF 2 ausgestrahlte aktuelle Staatsoperninszenierung von Gaetano Donizettis Belcanto-Meisterwerk „Lucia di Lammermoor“ mit Olga Peretyatko in der Titelrolle, die damit ihr Rollendebüt am Haus am Ring gab. Für Startenor Juan Diego Flórez ist der Part des leidenschaftlichen Edgardo ebenfalls ein Rollendebüt am Wiener Opernhaus. Seinen Widersacher Enrico verkörpert Bariton George Petean. Die musikalische Leitung hatte Evelino Pidò, für Regie und Kostümbild zeichnet Laurent Pelly verantwortlich.
Zeitversetzt aus der Wiener Staatsoper "Lucia di Lammermoor": Olga Peretyatko (Lucia)

ORF/Wr. Staatsoper/Michael Poehn

Olga Peretyatko (Lucia)

Samstag, 1. Juni, 22.45 Uhr, 3sat
Roter Samt und Bühnenstaub – Die Wiener Staatsoper
Die Wiener Staatsoper ist einzigartig: Kein anderes Opernhaus auf der Welt hat so viele Stücke im Repertoire, kaum eines leistet sich noch ein so großes Ensemble wie das Haus am Ring. Das 150-Jahr-Jubiläum ist ein würdiger Anlass, hinter die Kulissen der Institution zu schauen und jene zu Wort kommen zu lassen, die das kreative Kraftwerk tagtäglich mit Leben erfüllen – vor und hinter der Bühne. Eine Dokumentation von Florian Gebauer.
"Roter Samt und Bühnenstaub - Die Wiener Staatsoper": Bühne nach Vorhang

ORF/Florian Gebauer

Bühne nach Vorhang

Sonntag, 2. Juni, 20.00 Uhr, ORF III
Kulissengespräch – Einführung zu „Falstaff“
Barbara Rett trifft das Ensemble der gefeierten „Falstaff“-Inszenierung in der Staatsoper Wien auf der Probebühne und spricht mit Carlos Álvarez, Michael Laurenz und Dirigent James Conlon über ihren persönlichen Zugang zur Titelfigur Falstaff und Giuseppe Verdis Alterswerk. Gespickt werden die Aufnahmen von heute mit Ausschnitten des großartigen Marcel Prawy, der in gewohnt charmanter und präziser Art den Kern der Oper wiedergibt.
Sonntag, 2. Juni, 20.15 Uhr, ORF III
Falstaff
Unter der musikalischen Leitung von James Conlon gibt Carlos Álvarez seine fantastische Interpretation des mit allen Wassern gewaschenen Trunkenbolds und Zechprellers Falstaff und führt gemeinsam mit Hila Fahima, Simon Keenlyside und Michael Laurenz durch die amüsante Oper, die Giuseppe Verdis letztes Bühnenwerk werden sollte.
"Aus der Wiener Staatsoper: Falstaff": Simon Keenlyside (Ford), Carlos Álvarez (Falstaff)

ORF/Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Simon Keenlyside (Ford), Carlos Álvarez (Falstaff)

Sonntag, 9. Juni, 21.50 Uhr, ORF III
Peer Gynt
Ein Handlungsballett – Theater ohne Worte. So beschreibt Choreograf Edward Clug seine Inszenierung des norwegischen Klassikers „Peer Gynt“. Es zählt zu den am häufigsten aufgeführten Werken des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. In der Interpretation des rumänischen Choreografen vereinen sich modernes Tanzrepertoire und klassische Klänge aus unterschiedlichen Grieg-Werken zu einem Tanztheater, das Kritik und Publikum gleichermaßen fasziniert. Es tanzen u. a. Denys Cherevychko, Nina Poláková, Eno Peci und Zsolt Török unter der musikalischen Leitung von Simon Hewett.
Aus der Wiener Staatsoper: Peer Gynt

ORF/Wiener Staatsoper/Ashley Taylor

Denys Cherevychko (Peer Gynt), Nikisha Fogo

Sonntag, 16. Juni, 20.00 Uhr, ORF III
Kulissengespräch – Einführung zu „Idomeneo“
Barbara Rett spricht hinter den Kulissen der Wiener Staatsoper mit den Sängern Bernhard Richter, Irina Lungu und Valentina Naforniță über ihre Vorbereitungen und Interpretationen von Mozarts besonderem Bühnenwerk, das als Auftakt für dessen spätere große Bühnenkompositionen fungieren sollte. Auch diese Ausgabe der „Kulissengespräche“ ist gespickt mit Ausschnitten aus Marcel Prawys legendären Kritiken, die präzise den Kern der Oper wiedergeben.
Sonntag, 16. Juni, 20.15 Uhr, ORF III
Idomeneo
Bernard Richter überzeugt als Idomeneo an der Seite von Rachel Frenkel, Irina Lungu und Valentina Naforniță. Sie alle unterstreichen auf der von Mia Stensgaard entworfenen Bühne unter der musikalischen Leitung von Tomáš Netopil die emotionalen Tiefen und Untiefen, die Mozart geschickt musikalisch inszeniert hat. Mit „Idomeneo“, seiner ersten großen Oper, beweist Mozart sein Genie im Schreiben von herausragenden, choralen Bühnenwerken.
Sonntag, 30. Juni, 20.00 Uhr, ORF III
Kulissengespräch – Einführung zu „Tosca“
Barbara Rett schaut hinter die Kulissen zu den Proben von „Tosca“ in der Wiener Staatsoper und spricht mit Nina Stemme, Piotr Beczala und Carlos Álvarez über das wohl bekannteste Bühnenwerk Giacomo Puccinis und ihre Rollen darin.
Sonntag, 30. Juni, 20.15 Uhr, ORF III
Tosca
Startenor Piotr Beczala feierte Anfang des Jahres sein umjubeltes Rollendebüt als Cavaradossi in Puccinis Meisterwerk „Tosca“. ORF III zeigt die neue Partie des Publikumslieblings aus der Wiener Staatsoper. In der Titelrolle brilliert die schwedische Sopranistin Nina Stemme. Schauspielerisch und stimmlich überzeugt Carlos Álvarez als Scarpia. Die historische Inszenierung von Margarethe Wallmann aus dem Jahr 1958 erstrahlt mit diesem herausragenden Ensemble in neuem Glanz.

Der „Ö1 Operntag“ am 25. Mai

Alle Sendungen im Detail sind abrufbar unter oe1.ORF.at/operntag
Zur Einstimmung auf den „Ö1 Operntag“ erzählt Historiker Oliver Rathkolb die Geschichte der Wiener Staatsoper – in „Betrifft: Geschichte“ von Montag, dem 20., bis Freitag, den 24. Mai, jeweils um 17.55 Uhr in Ö1.
Der „Ö1 Operntag“ am Samstag, dem 25. Mai, beginnt in „Guten Morgen Österreich“ (6.05 Uhr) und geht weiter im „Pasticcio“ (8.15 Uhr). Ein akustisches Musikdrama in zwei Akten bringen dann die „Hörbilder“ ab 9.05 Uhr: „Der Prawy. Große Oper für einen Kenner“. Anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Wiener Opernhaus am Ring“ erinnern sich Freunde, Wegbegleiter, Kollegen und Beziehungspartner an den 2003 verstorbenen „Opernführer der Nation“.
Der „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr) wird live aus der Wiener Staatsoper übertragen. Sänger/innen, Dirigentinnen und Dirigenten, Mitglieder des Staatsballetts, Regisseurinnen und Regisseure, Orchestermusiker/innen und auch Direktoren des Hauses am Ring – viele von ihnen waren seit 1995 zu Gast im „Ö1 Klassik-Treffpunkt“. Am Jubiläumstag ist es umgekehrt: Der „Klassik-Treffpunkt“ mit Gestalter Albert Hosp ist Teil der festlichen Matinee und eines Festakts anlässlich der 150-jährigen Geschichte des Wiener Opernhauses am Ring und seiner internationalen Bedeutung. Das Ensemble des Hauses wird an diesem Vormittag zahlreich auf der Bühne stehen und musikalisch an denkwürdige Ereignisse aus der Geschichte des Hauses erinnern. Als Festredner wird Geiger und Langzeitvorstand der Wiener Philharmoniker Clemens Hellsberg auftreten. Ausschnitte aus Mozarts „Don Giovanni“, mit dessen Aufführung die Staatsoper am 25. Mai 1869 feierlich eröffnet wurde, aus Jules Massenets „Werther“, der an diesem Opernhaus seine Uraufführung erlebte, sowie Chorszenen aus Beethovens „Fidelio“, Verdis „Macbeth“ und der Kinderchor aus Bizets „Carmen“ werden erklingen. Den feierlichen Abschluss wird Verdis Schlussfuge aus seinem „Falstaff“ bilden.
Ab 13.00 Uhr ist „Le week-end“ unterwegs mit Claudio Monteverdi in der Ägäis sowie mit Robert Ashley im amerikanischen Midwest und im „Ö1 Hörspiel“ (14.00 Uhr) steht „Prima La Donna“ von Thomas Voigt auf dem Programm. Regie bei dieser WDR-Produktion aus dem Jahr 2010 führte Thomas Wolfertz. Was macht eine echte Operndiva aus, wodurch wird sie zur Legende? Vier Primadonnen der 1950er und 1960er Jahre geben Antwort, in Wort und Ton: Martha Mödl, Ljuba Welitsch, Elisabeth Schwarzkopf und Leonie Rysanek.
Instrumentale Einleitungen und mitreißende Zwischenmusiken sind ab 15.05 Uhr zu hören. „Apropos Klassik“ lädt zu einer „Einleitungs-Reise“ durch mehr als 150 Jahre Musikgeschichte: von Gluck über Mozart zu Verdi und Liszt, von Beethoven über Wagner zu Bizet und Strauss. So leidenschaftlich ist Oper, ohne auch nur einen einzigen gesungenen Ton.
„150 Jahre Haus am Ring“ präsentiert ab 17.05 Uhr Buch- und CD-Neuerscheinungen anlässlich des Jubiläums. Ab 17.30 Uhr überträgt Ö1 live aus der Wiener Staatsoper die Premiere von Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“. Christian Thielemann dirigiert das Orchester der Wiener Staatsoper, es singen Stephen Gould (Der Kaiser), Camilla Nylund (Die Kaiserin), Evelyn Herlitzius (Die Amme), Sebastian Holecek (Geisterbote), Wolfgang Koch (Barak), Nina Stemme (Färbersfrau) u. a.
Den Abschluss des „Ö1 Operntags“ macht die „Ö1 Jazznacht“. Über „Jazz in der Oper – Oper im Jazz“ spricht der „Jazzfest Wien“-Gründer Fritz Thom, der 1991 erstmals Jazz in der Staatsoper präsentierte.

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