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"Salzburger Festspiele": Blick auf die Stadt Salzburg

ORF/Roman Zach-Kiesling

Blick auf die Stadt Salzburg

ORF-Jubiläumsschwerpunkt

ORF-Jubiläumsschwerpunkt „100 Jahre Salzburger Festspiele“

Mehr als 130 Stunden Programm in TV und Radio seit 5. Juli mit Archivprojekt „100 Pieces“, „Jedermann“, Opern, Konzerte, Dokumentationen, Gesprächsformate und mehr
Zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum präsentieren die Salzburger Festspiele heuer von 1. bis 30. August eine Corona-bedingt modifizierte und verkürzte Ausgabe. Der ORF, den bereits seit 1925 – damals noch als RAVAG – eine erfolgreiche Medienpartnerschaft mit dem weltweit wohl bedeutendsten Kulturfestival verbindet, begeht den runden Geburtstag mit einem umfassenden Schwerpunkt aus mehr als 130 Stunden Programm in TV und Radio sowie einem umfangreichen Online-Angebot.
Neben ausführlicher Kulturberichterstattung auf allen Kanälen zählen dazu im Fernsehen – u. a. in Koproduktion mit den Partnern UNITEL, BR und ARTE – hochkarätige neue und historische Bühnenhighlights, zahlreiche Dokumentationen und Künstlerporträts, anregende Gesprächsformate sowie das transmediale Archivprojekt „100 Pieces – Salzburger Festspielgeschichte“, das am 5. Juli in ORF 2 den TV-Auftakt bildete und u. a. im Rahmen der „matinee“ an sechs Sonntagen (weiters 12., 19. und 26. Juli sowie 2. und 9. August) nostalgische Blicke auf die vergangenen 100 Festspieljahre wirft.
"100 pieces - Salzburger Festspielgeschichte": Attila Hörbiger als Jedermann und Elfe Gerhart als Buhlschaft, Salzburg 1947

ORF

Attila Hörbiger als Jedermann und Elfe Gerhart als Buhlschaft, Salzburg 1947

Passend dazu kommen von 26. Juli bis 24. August 30 TV-Kurzspots, sogenannte „Festspiel-Vignetten“ – in denen junge Schauspielerinnen und Schauspieler des Max Reinhardt Seminars historische Festspielzitate präsentieren – mehrmals täglich im Programm von ORF 2 zum Einsatz.
Vor Festivalstart überträgt ORF III am 24. Juli, live um 11.00 Uhr, eine Matinée der Salzburger Festspiele gemeinsam mit dem Forum Verfassung unter dem Titel „Verfassung der Kultur - Kultur der Verfassung“.
Gleich am ersten Festivaltag, am 1. August, überträgt ORF 2 Hugo von Hofmannsthals Traditionsstück „Jedermann“ live-zeitversetzt (21.15 Uhr; in 3sat am 22. August), koproduziert von UNITEL und BR, der zeitgleich sendet. Einstimmend darauf ist die gemeinsam mit BR und ARTE realisierte Hochglanzdokumentation „Das Große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele“ (20.15 Uhr) sowie eine Jubiläumsausgabe des vom ORF Landesstudio Salzburg produzierten Magazins „JedermannJedefrau“ (18.05 Uhr) zu sehen.
Weitere mit UNITEL und ARTE koproduzierte TV-Höhepunkte: die einzigen, heuer in Salzburg gespielten Opernproduktionen „Elektra“ (10. August, ORF 2; 15. August, 3sat; 1. August Premiere in Ö1) und „Così fan tutte“ (7. August, ORF 2; 15. August, Ö1; 30. August, ORF III), außerdem ein von UNITEL produziertes „Konzert der Wiener Philharmoniker“ (15. August, ORF 2).
Salzburger Festspiele: ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl

ORF/Roman Zach-Kiesling

Martin Traxl
Jede Menge Gesprächsstoff liefern u. a. am 27. Juli und 3. August in ORF 2 zwei „kulturMontag“-Ausgaben live aus Salzburg – letztere in Koproduktion mit dem BR – sowie ein „Kultur Heute Spezial“ (3. August, ORF III) und eine, von der ORF-TV-Kultur für 3sat produzierte „Kulturzeit extra“ (15. August) aus der Festspielstadt.
Das Kulturradio Ö1 würdigt das glanzvolle Jubiläum ab 11. Juli mit einem umfangreichen Schwerpunkt ganz im Zeichen der Salzburger Festspiele, bestehend aus aktuellen wie legendären musikalischen Highlights, Gesprächsformaten, Wortsendungen u.v.m. Besondere Kostbarkeiten der Festspielgeschichte präsentiert der „Ö1-Festspieltag“ am 18. Juli, der bereits am Vorabend, am 17. Juli, von einer „Langen Nacht der Neuen Musik bei den Salzburger Festspielen“ (23.03 Uhr) eingeläutet wird. Die Eröffnungsoper „Elektra“ überträgt Ö1 live-zeitversetzt am Premierenabend, dem 1. August. „Così fan tutte“ erklingt am Abend des 15. August, bereits am Vormittag steht das philharmonische Beethoven-„Konzert der Wiener Philharmoniker mit Riccardo Muti“ live auf dem Programm. Ein weiterer Höhepunkt des aktuellen Festspielplans ist ein Mahler-„Konzert der Wiener Philharmoniker mit Andris Nelsons“ (16. August). Außerdem erscheint in der Edition Ö1 die CD „100 Jahre Salzburger Festspiele“ mit Schlüsselszenen und legendären Stimmen.
Signation zu "100 pieces - Salzburger Festspielgeschichte"

ORF

Das ORF-Netzwerk widmet dem Kulturfestival heuer besonders breiten Raum, u. a. ab 26. Juli mit dem Sonderkanal ORF.at/salzburgerfestspiele. Das Highlight im Jubiläumsjahr wird das bereits erwähnte trimediale Projekt „100 Pieces“ – eine Kooperation zwischen ORF.at, ORF-TV-Kultur im Rahmen der ORF-2-„matinee“ und dem ORF-Fernseharchiv, die online auf ORF.at/100pieces präsentiert wird. Die ORF-TVthek stellt neben Live-Streams und dem VOD-Angebot zahlreicher Sendungen des Fernsehschwerpunkts weiters in der Rubrik „History“ ein Online-Videoarchiv zur Geschichte Salzburgs zur Verfügung. extra.ORF.at bietet ein Quiz zum Thema 100 Jahre Salzburger Festspiele, bei dem man zwei der heißbegehrten Tickets für eine „Jedermann“-Vorstellung gewinnen kann.
Die Klassikplattform „fidelio“ (myfidelio.at) bringt anlässlich des diesjährigen Festspieljubiläums in Zusammenarbeit mit UNITEL und ARTE täglich aktuelle Live-Übertragungen aus dem Großen Festspielhaus und der Felsenreitschule sowie einen Themenschwerpunkt in der Klassithek mit mehr als 160 hochkarätigen Salzburg-Produktionen und -Programmen von 1954 bis heute. In Kooperation mit Ö1 werden weiters ausgewählte Audio-Archivsendungen zur Verfügung gestellt.

100 Jahre Salzburger Festspiele

100 Jahre Salzburger Festspiele im TV

„Jedermann“, „Elektra“, „Così fan tutte“, Philharmoniker-Konzert, Dokus u. v. m.
Den TV-Auftakt der ORF-Live-Übertragungen aus der sommerlichen Festspielhochburg Salzburg macht am Samstag, dem 1. August, der „Jedermann“ (live-zeitversetzt vom Domplatz um 21.15 Uhr ORF 2; in 3sat: Samstag, 22. August, 21.45 Uhr) in der zeitgenössischen Lesart von Regisseur Michael Sturminger. Für die Bildregie der Jubiläumsfassung von Hugo von Hofmannsthals berühmtem Spiel vom Leben und Sterben des reichen Mannes mit Tobias Moretti, Edith Clever, Caroline Peters, Mavie Hörbiger, Gregor Bloéb und Peter Lohmeyer zeichnet André Turnheim verantwortlich.
Tobias Moretti als "Jedermann" am Dienstag, 16. Juli 2019, während der Fotoprobe zu Hugo von Hofmannsthals Stück "Jedermann", das am 20. Juli 2019 im Rahmen der Salzburger Festspiele am Domplatz Premiere hat.

APA/BARBARA GINDL

Tobias Moretti als "Jedermann" (2019)

Aus dem großen Festspielhaus steht in ORF 2 die Neuproduktion von Mozarts Oper „Così fan tutte am Freitag, dem 7. August um 20.15 Uhr auf dem Programm (Dakapo: Sonntag, 30. August, 21.30 Uhr, ORF III; Ö1: Samstag, 15. August, 19.30 Uhr). Die verkürzte Fassung des Werks inszeniert Christof Loy; mit Salzburg-Debütantin Joana Mallwitz am Pult der Wiener Philharmoniker dirigiert erstmals eine Frau eine Opernproduktion der Festspiele. Es singen u. a. Elsa Dreisig, Marianne Crebassa und Andrè Schuen. Die ORF-Bildregie hat Michael Beyer übernommen, Teresa Vogl präsentiert den Opernabend.
Ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art ist das „Konzert der Wiener Philharmoniker“ in der „Feiertagsmatinee“ am Samstag, dem 15. August um 11.35 Uhr in ORF 2.
Ebenfalls live aus Salzburg kommen zwei Spezialausgaben des „kulturMontag“ (22.30 Uhr, ORF 2): Die Sendung am 27. Juli aus dem ORF-Landesstudio Salzburg berichtet u. a. von der Eröffnung der Landesausstellung „Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ im Salzburg Museum sowie über die erschwerten Bedingungen des diesjährigen Festivals und trifft die neue „Buhlschaft“ Caroline Peters kurz vor ihrem „Amtsantritt“. Im Studio zu Gast ist Helga Rabl-Stadler. Am 3. August begrüßt ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl gemeinsam mit BR-Moderatorin Ursula Heller aus dem Malersaal des Festspielhauses zu einer Sendung mit hochkarätigen Gästen – darunter u. a. Franz Welser-Möst – und zahlreichen Premierenberichten.
ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl in Salzburg (2010)

ORF

Anschließend an die Magazinsendungen stehen zwei spannende neue Dokumentationen auf dem Programm: „Philipp Hochmair – Eine Reise mit Jedermann“ (27. Juli, 23.10 Uhr) gibt Einblick, wie sich der Schauspieler gemeinsam mit seiner Band „Die Elektrohand Gottes“ auf seine ganz persönliche Art und Weise dem Traditionsstück nähert, das er bereits als rockige Einmannversion vielfach gespielt hat.
"Philipp Hochmair - Eine Reise mit Jedermann": Philipp Hochmair

ORF/Moviepool/©Michael Würmer

Philipp Hochmair

Werner Horvaths Neuproduktion „Eine Stadt als Bühne – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ (3. August, 23.30 Uhr bzw. bereits in der „matinee“ am Sonntag, 2. August, 9.05 Uhr; in 3sat: Samstag, 15. August, 22.10 Uhr) taucht anhand von Schätzen aus dem ORF-Archiv in die Vergangenheit des Festivals ein.
"Eine Stadt als Bühne - 100 Jahre Salzburger Festspiele": "Zauberflöte" 1951 mit Anton Dermota (Tamino)

ORF

"Zauberflöte" 1951 mit Anton Dermota (Tamino)

Als Aufzeichnung präsentiert ORF 2 am Montag, dem 10. August, um 22.30 Uhr, die diesjährige Eröffnungsoper in Salzburg, die im Leben aller drei Festspielgründer – Richard Strauss, Hugo von Hofmannsthal und Max Reinhardt – eine bedeutende Rolle spielte: Strauss‘ Elektra in einer Neuinszenierung von Krzysztof Warlikowski unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst am Pult der Wiener Philharmoniker (in 3sat: Samstag, 15. August, 20.15 Uhr; Premiere live-zeitversetzt am 1. August, 19.30 Uhr, Ö1). Für die Bildregie zeichnet Myriam Hoyer verantwortlich, durch das Programm führt Teresa Vogl. Ö1 sendet bereits die Premiere am Samstag, dem 1. August, live-zeitversetzt um 19.30 Uhr aus der Felsenreitschule. Die Titelrolle verkörpert Rising-Star Aušrine Stundyte. Die Chrysothemis singt Asmik Grigorian, die für ihre Rolle als „Salome“ in der ebenfalls von Franz Welser-Möst dirigierten sensationellen Festspielproduktion des Jahres 2018 Triumphe feierte und zur Sängerin des Jahres gekürt wurde – ein Dakapo zeigen ORF III am Sonntag, dem 9. August, um 21.20 Uhr sowie 3sat am Sonntag, dem 16. August, um 10.55 Uhr.
Von den Salzburger Festspielen: Salome

ORF/Roman Zach-Kiesling

Asmik Grigorian (Salome), Gabor Bretz (Jochanaan)

Passend dazu würdigt ORF III bereits um 20.15 Uhr den Stardirigenten zum 60. Geburtstag (am 16. August) mit dem neuen „Erlebnis Bühne“-Porträt „Happy Birthday Franz Welser-Möst“.
Der ORF-Programmschwerpunkt zu 100 Jahre Salzburger Festspiele bringt aber auch hochkarätige Bühnenproduktionen vergangener Saisonen zum Wiedersehen: So zeigt ORF 2 Willy Deckers umjubelte „La Traviata“ von 2005 mit Anna Netrebko und Rolando Villazón (Montag, 17. August, 22.30 Uhr) sowie die frenetisch gefeierte „Der Rosenkavalier“-Inszenierung aus dem Jahr 2014 von Harry Kupfer mit u. a. Krassimira Stoyanova, Sophie Koch und Günther Groissböck sowie Franz Welser-Möst am Dirigentenpult (Montag, 24. August, 22.30 Uhr).
Von den Salzburger Festspielen: Der Rosenkavalier

ORF/Roman Zach-Kiesling

Sophie Koch (Octavian), Krassimira Stoyanova (Feldmarschallin Fürstin Werdenberg)

Eine weitere denkwürdige Neuproduktion aus dem Mozart-Jahr 2006 bringt   ORF III mit Claus Guths Inszenierung von „Le nozze di Figaro“ (Sonntag, 26. Juli, 21.30 Uhr) unter Nikolaus Harnoncourt mit Publikumsmagnet Anna Netrebko als Susanna, Ildebrando D’Arcangelo in der Titelpartie und Bo Skovhus als Graf Almaviva.
"Le Nozze di Figaro": Anna Netrebko (Susanna), Bo Skovhus (Il Conte Almaviva)

ORF/Salzburger Festspiele

Anna Netrebko (Susanna), Bo Skovhus (Il Conte Almaviva)

Ein besonderes Konzert-Highlight von den Salzburger Festspielen 2006 steht in ORF III bereits am Sonntag, dem 5. Juli, um 20.15 Uhr auf dem Programm: die u. a. mit Anna Netrebko, René Pape, Thomas Hampson, Patricia Petibon und Michael Schade hochkarätig besetzte Gala „Mozart per sempre – Opernstars in Salzburg“. Am Pult der Wiener Philharmoniker stand Daniel Harding.
"Mozart per sempre - Opernstars in Salzburg": Anna Netrebko

ORF/ORF III/Rania Moslam

Anna Netrebko

3sat zeigt die 2019 entstandene Produktion „Simon Boccanegra“ (Sonntag, 23. August, 10.40 Uhr) mit Luca Salsi in der Titelrolle, unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev und in der Regie von Andreas Kriegenburg.
Rahmenprogramm mit Dokumentationen, Gesprächsformaten u. v. m.
Ergänzend bringt das ORF-Fernsehen zahlreiche Dokumentationen: Neben den bereits genannten Filmen „Philipp Hochmair – Eine Reise mit Jedermann“ und „Eine Stadt als Bühne – 100 Jahre Salzburger Festspiele“ zeigt ORF 2 „Jedermann remixed – Eine Zeitreise durch 100 Jahre“ (Freitag, 21. August, 22.35 Uhr) und „Beethovens Neunte – Symphonie für die Welt“ (Samstag, 15. August) sowie im Rahmen der „matinee“ die Premieren der Porträts „Barenboim oder die Kraft der Musik“ (Sonntag, 26. Juli, 10.00 Uhr), „Anne-Sophie Mutter und Herbert von Karajan. Das Beethoven Konzert“ (Sonntag, 2. August, 9.35 Uhr) und „Arturo Benedetti Michelangeli – Ein unfassbarer Pianist“ (Sonntag, 9. August, 9.45 Uhr).
"Arturo Benedetti Michelangeli - Ein unfassbarer Pianist": Arturo Benedetti Michelangeli

ORF/C Major Entertainment/Mondadori Portfolio/Giorgio Lotti

Arturo Benedetti Michelangeli

Zum Festivalbeginn präsentiert ORF 2 am Samstag, dem 1. August, um 20.15 Uhr die von Beate Thalberg gestaltete neue Spiel-Dokumentation „Das Große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele: Darin rollt Florian Teichtmeister in der Rolle des Franz Swatosch, langjähriger Diener von Festspiel-Mitbegründer Max Reinhardt, die historischen Ereignisse, von der Gründung 1920 bis in die 1960er Jahre, in Rückblenden und mit einem Ausblick in die Gegenwart auf. Hochwertig aufbereitetes, kostbares Archivmaterial aus Wien und Salzburg ergänzt die authentischen Kommentare und Reflexionen einer virtuellen Tischgesellschaft rund um Max Reinhardt und lässt erkennen, wie die Erfindung des weltweit renommierten Festivals ablief.
"Das große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele": Florian Teichtmeister als Diener Franz Swatosch bei der Arbeit.

ORF/pre TV

Florian Teichtmeister als Diener Franz Swatosch bei der Arbeit.

In ORF III präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ am Sonntag, dem 26. Juli, die Neuproduktion „Das Beste vom Besten – Opernhighlights der Salzburger Festspiele“ (in 3sat: Samstag, 22. August, 20.15 Uhr). Darin blickt ORF-Kulturlady Barbara Rett auf ihre ganz persönlichen Opern-Highlights aus einem Jahrhundert Salzburger Festspielgeschichte zurück.
Bereits am Samstag dem 25. Juli, befasst sich ORF III in zwei Dokumentationen mit zeitgeschichtlichen Aspekten des Festivals: die Neuproduktion „Die Künstler, die Antisemiten und die Festspiele – Sommerfrische und Salzburger Festspiele 1920-1938“ (20.15 Uhr) von Hermann Peseckas beleuchtet die Anfänge der Festspiele bis zum „Anschluss“ 1938. Die von Andreas Novak gestaltete Produktion „Festspiele im Mustergau“ (21.05 Uhr) rückt danach die Rolle der Salzburger Festspiele zur Zeit des National-sozialismus zwischen Kulturinstitution und NS-Propagandainstrument in den Mittelpunkt.
"Festspiele im Mustergau"

ORF

Interview mit Bassbariton Hans Hotter

3sat zeigt außerdem die Neuproduktion „Festspielstädte und die Krise –Bayreuth und Salzburg in Corona-Zeiten“ (Samstag, 1. August, 19.20 Uhr). Weiters stehen folgende Doku-Dakapos auf dem ORF-2-Spielplan: „Salzburg – Im Schatten der Felsen“ (Sonntag, 9. August, 9.05 Uhr), „Richard Strauss – Skizze eines Lebens“ (Sonntag, 16. August, 9.35 Uhr), „Mein Salzburg“ (Sonntag, 23. August, 22.10 Uhr) und bereits am 19. Juli Robert Dornhelms Porträt „Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe“ (9.30 Uhr, ORF 2). Der Film ist am Sonntag, dem 2. August, auch Teil eines ganzen ORF-III-Abends im Zeichen von Dirigentenlegende Herbert von Karajan, dessen Name untrennbar mit der Mozartstadt und den Salzburger Festspielen verbunden ist. So bringt „Erlebnis Bühne“ das Porträt „Karajan privat“ (19.30 Uhr) gefolgt vom Dornhelm-Film „Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe“ (20.15 Uhr) sowie der 1967 entstandenen „Carmen“-Opernverfilmung (21.20 Uhr) mit Grace Bumbry und Jon Vickers unter Karajans musikalischer Leitung.
"Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe": Herbert von Karajan

ORF/Unitel

Herbert von Karajan

Im Bereich Kulturmagazine und Gesprächsformate bietet der ORF-Programmschwerpunkt neben den zwei Live-Spezialausgaben des „kulturMontag“ (27. Juli und 3. August, 22.30 Uhr, ORF 2) auch ein „Kultur Heute Spezial“ aus der Mozartstadt in ORF III (Montag, 3. August, 19.45 Uhr) mit u. a. der Rubrik „Sichrovskys Foyer“, in der Heinz Sichrovsky Resümee über die Premieren von „Elektra“ und der Peter-Handke-Uraufführung „Zdeněk Adamec“ zieht. Im Rahmen weiterer „Kultur Heute“-Sendungen ab Mitte August führen Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr die sommerlichen „Künstlergespräche“ mit Protagonistinnen und Protagonisten der heurigen Festspiele.
Auch in diesem Sommer gibt es die traditionelle, von der ORF-TV-Kultur für ORF/3sat produzierte „Kulturzeit Extra“-Ausgabe (Samstag, 15. August, 19.20 Uhr), die heuer unter dem Motto „Salzburg trotz(t) Corona“ steht – präsentiert von Peter Schneeberger.
Peter Schneeberger ab 23. Jänner neuer ORF-Moderator der 3sat-„Kulturzeit“

ORF/ZDF/Jana Kay

Peter Schneeberger

Für ausführliche TV-Berichterstattung über die Salzburger Festspiele sorgen neben den „ZIB“-Formaten und den „Salzburg heute“-Sendungen (täglich, 19.00 Uhr, ORF 2) auch die ORF-Daytime und die „Seitenblicke“ mit Spezialausgaben.
"Salzburger Festspiele": Blick aus der Hofstallgasse auf den Mönchsberg und die Festung Hohensalzburg.

ORF/Roman Zach-Kiesling

Blick aus der Hofstallgasse auf den Mönchsberg und die Festung Hohensalzburg.

Zahlreiche Konzerte und Themenschwerpunkt mit „Festspieltag“ in Ö1

Eine Übersicht aller Konzerttermine und Festivalbeiträge ist unter oe1.ORF.at/salzburgerfestspiele abrufbar.
14 Konzerte und Opern der Salzburger Festspiele sendet Ö1 im August und September. Schon im Juli (11. bis 19.7.) stehen 34 Ö1-Sendungen ganz im Zeichen der Salzburger Festspiele, mit Beiträgen und Gesprächen zur Geschichte der Salzburger Festspiele, musikalisch legendären Aufnahmen, Literatur und überraschenden Funden aus dem Archiv. Im Rahmen dieses Schwerpunkts wird auch ein „Ö1 Festspieltag“ am 18. Juli programmiert und ergänzend erscheint in der Edition Ö1 eine CD mit Schlüsselszenen aus der Salzburger Festspielgeschichte und legendären Stimmen. Zusätzlich zu den musikalischen Highlights stehen im August auch mehrere Wortsendungen im Zeichen der Festspiele.
Im Rahmen des Ö1-Schwerpunktes „100 Jahre Salzburger Festspiele“ interpretieren etwa in „Du holde Kunst“ (12. Juli, 8.15 Uhr) sieben „Jedermänner“ Gedichte: Attila Hörbiger, Will Quadflieg, Klaus Maria Brandauer, Helmuth Lohner, Gert Voss, Peter Simonischek und Cornelius Obonya. Die „Menschenbilder“ (12. Juli, 14.05 Uhr) porträtieren den langjährigen Pressesprecher der Salzburger Festspiele Hans Widrich und „100 Jahre Salzburger Festspiele – Eine Geschichte in 1000 Aspekten“ ist Thema des „Radiokolleg“ von 13. bis 16. Juli jeweils um 9.05 Uhr. „matrix“ begibt sich auf die Spuren von „Klassik online: Orchester, Musikerinnen und Festivals im Netz“ (17. Juli, 19.05 Uhr) und „Die ‚Ouverture Spirituelle‘ als Auftakt der Salzburger Festspiele“ ist Thema in „Lebenskunst“ (19. Juli, 7.05 Uhr).
Salzburger Festspiele - Salzburg - Stadtansicht

ORF/Milenko Badzic

Salzburg - Stadtansicht

Der „Ö1 Festspieltag“ am 18. Juli
Der „Ö1 Festspieltag“ am Samstag, den 18. Juli beleuchtet die 100-jährige Festspielgeschichte aus vielen Blickrichtungen. Dazu gibt es interessante Aufnahmen zu hören, natürlich aus Konzert und Oper, aber auch die Sparte Schauspiel wird in kostbaren Festspielmomenten vertreten sein.

Den Auftakt nimmt der Tag schon am 17. Juli mit einer „Langen Nacht der Neuen Musik bei den Salzburger Festspielen“ (23.03 Uhr). Am 18. Juli sind im live aus der SalzburgKulisse im Haus für Mozart übertragenen „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr) Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zu Gast. Das „Ö1 Hörspiel“ (14.00 Uhr) ermöglicht ein Wiederhören akustischer Dokumente, hauptsächlich aus den Festspieljahren 1949 bis 1973 in der Sparte Schauspiel, etwa mit Ausschnitten aus dem allerersten „Jedermann“ (1920), dem „Faust I“ (1964) und aus „Kabale und Liebe“ (1955).

„Apropos Klassik“ (15.05 Uhr) bringt einen Rückblick auf „100 Jahre klingende Festspiel-Geschichte“ – den Auftakt der samstäglichen Sommerreihe machen legendäre Konzert-Aufnahmen aus Salzburg mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler, Karl Böhm und Herbert von Karajan. In „Diagonal“ (17.05 Uhr) verschränken sich 100 Jahre Festspielgeschichte mit 100 Jahren internationaler Mediengeschichte und in „Logos“ (19.05 Uhr) spricht „Jederman“ Tobias Moretti darüber, was er glaubt.

Um 19.30 Uhr öffnet sich im Radio der eiserne Vorhang für Mozarts „Don Giovanni“. Die gesamte Oper wird als Zeitreise durch die Geschichte der Salzburger Festspiele in wechselnden Aufnahmen die Vielfalt der vergangenen Jahrzehnte im Festspielgeschehen aufzeigen: mit unterschiedlichen Dirigenten, von Bruno Walter (1935) bis Nikolaus Harnoncourt (2002). Eine Aufnahme des Konzertes von Dee Dee Bridgewater bei der Jazzgala zur Eröffnung der Festspiele im Jahr 2012 beschließt in der Ö1-„Jazznacht“ (0.05 Uhr) den Festspieltag musikalisch.
Edition Ö1: CD „100 Jahre Salzburger Festspiele“
Ergänzend zum Programmschwerpunkt erscheint im Juli die CD „100 Jahre Salzburger Festspiele. Schätze aus dem ORF-Archiv“ in der Edition Ö1. Zu hören ist eine Zusammenstellung legendärer O-Töne und historischer Mitschnitte, die in die ersten 50 Festivaljahre eintauchen lassen: von Max Reinhardts originaler „Rede über den Schauspieler“ und Alexander Moissi als erstem „Jedermann“-Darsteller über die ältesten erhaltenen Musik-aufnahmen – wie Mozarts „Requiem“, unter der Leitung des Komponisten der Großen Festspielfanfare, Joseph Messner, aus dem Jahr 1931 – bis hin zu einer Fülle von Anekdoten und Erinnerungen rund um das Festival (unter anderem vom langjährigen Festspielchauffeur Paul Oberascher) und launigen Ausschnitten aus Festreden (wie jener von Carl Zuckmayer im Jahr 1970) wird der dokumentarische Rahmen auch mittels Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gespannt.
Die Salzburger Festspiele im August in Ö1
Das Spektrum reicht von „Gedanken für den Tag“ (3. bis 8. August, 6.56 Uhr) mit Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler über „Betrifft: Geschichte“ (10. bis 14. August, 17.55 Uhr) zum Thema „Vom Sterben des reichen Mannes“ bis zum „Ö1 Hörspiel“ (22. August, 13.50 Uhr) „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ von Hugo von Hofmannsthal in der Besetzung der Salzburger Festspiele von 1958.
Ö1 Logo neu (2017)

ORF

Konzerte der Salzburger Festspiele in Ö1

Samstag, 1. August, 19.30 Uhr, live zeitversetzt
Richard Strauss: „Elektra“ (Premiere)
Wiener Philharmoniker, Dirigent: Franz Welser-Möst; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor; Tanja Ariane Baumgartner (Klytämnestra), Aušrine Stundyte (Elektra), Asmik Grigorian (Chrysothemis), Michael Laurenz (Aegisth), Derek Welton (Orest) u. a.

Sonntag, 9. August, 11.03 Uhr
Matinee: Mozarteumorchester Salzburg
Dirigent: Ivor Bolton, Bachchor Salzburg, Rosa Feola (Sopran), Katharina Magiera (Alt), Sebastian Kohlhepp (Tenor), Peter Kellner (Bass); mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart

Samstag, 15. August, 11.03 Uhr, live
Matinee live: Wiener Philharmoniker
Dirigent: Riccardo Muti, Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor; Asmik Grigorian (Sopran), Marianne Crebassa (Alt), Daniel Johansson (Tenor), Gerald Finley (Bass)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll

Samstag, 15. August, 19.30 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart: „Così fan tutte“
Wiener Philharmoniker, Dirigentin: Joana Mallwitz, Elsa Dreisig (Fiordiligi), Marianne Crebassa (Dorabella), Andrè Schuen (Guglielmo); Bogdan Volkov (Ferrando), Lea Desandre (Despina), Johannes Martin Kränzle (Don Alfonso)

Sonntag, 16. August, 11.03 Uhr
Matinee: Wiener Philharmoniker
Dirigent: Andris Nelsons
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-Moll

Dienstag, 18. August, 19.30 Uhr
Camerata Salzburg
Dirigent: Ingo Metzmacher (Ligeti); Patricia Kopatchinskaja, Violine und Leitung
Mit Werken von György Ligeti, Anonymous, Franz Schubert, John Dowland, György Kurtág

Donnerstag, 20. August, 19.30 Uhr
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Dirigent: Kent Nagano, Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben, Tanja Ariane Baumgartner (Mezzosopran), Piotr Beczala (Tenor)
Gustav Mahler: Das Lied von der Erde

Sonntag, 23. August, 11.03 Uhr
Mozarteumorchester Salzburg
Dirigent: Andrew Manze, Francesco Piemontesi (Klavier), Rob van de Laar (Horn)
Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart

Dienstag, 25. August, 19.30 Uhr
Mozarteumorchester Salzburg
Dirigent: Gianluca Capuano, Julia Lezhneva (Sopran)
Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart

Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr
West-Eastern Divan Orchestra
Dirigent: Daniel Barenboim
Mit Werken von Richard Wagner, Arnold Schönberg, Ludwig van Beethoven

Sonntag, 6. September, 11.03 Uhr
Matinee: Wiener Philharmoniker
Dirigent: Christian Thielemann, Elina Garanča (Mezzosopran)
Mit Werken von Richard Wagner, Anton Bruckner

Dienstag, 8. September, 14.05 Uhr
Camerata Salzburg
Dirigent: Manfred Honeck, Daniel Ottensamer (Klarinette)
Mit Werken von Arvo Pärt, Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss

Freitag, 11. September, 19.30 Uhr
Belcea Quartet
Mit Werken von Ludwig van Beethoven, Anton Webern

Sonntag, 20. September, 11.03 Uhr
Matinee: Mozarteumorchester Salzburg
Dirigent: Adám Fischer
Mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart
Eine Übersicht aller Konzerttermine und Festivalbeiträge ist unter oe1.ORF.at/salzburgerfestspiele abrufbar.
Weitere Details zum ORF-Programm unter oe1.ORF.at sowie salzburg.ORF.at.


100 Jahre Salzburger Festspiele im ORF-Landesstudio

Festspielmagazin Spezial, Opern- und Konzertmitschnitte für Ö1, Kooperation Siemens Fest>Spiel>Nächte u. m.
Im Jubiläumsjahr 2020 steht das Programm des ORF Salzburg mehr denn je im Zeichen der berühmten Festspiele: So produziert das ORF-Landesstudio heuer eine 50-minütige Spezialausgabe des national gesendeten Festspielmagazins „JedermannJedefrau“, die am ersten Festspieltag, am Samstag, dem 1. August, um 18.05 Uhr in ORF 2 zu sehen ist. Es moderieren ORF-Kulturlady Barbara Rett und ORF-Landesdirektor Christoph Takacs.
Fortgeführt werden auch die erfolgreichen Sonderausgaben des „Radio Salzburg Café“, in dem jeweils sonntags von 8.00 bis 10.00 Uhr prominente Festspiel-Künstlerinnen und -Künstler, wie u. a. Salzburgs neue „Buhlschaft“ Caroline Peters, zu Gast sind. Bereits am Morgen nach jeder Premiere können Radio Salzburg-Hörerinnen und -Hörer in „Salzburg aktuell“ kurze Kritiken, in „Guten Morgen Salzburg“ (sonntags im „Kultursonntag“) zusätzlich Publikumsstimmen zu den jeweiligen Aufführungen hören.
Außerdem berichtet ORF Salzburg aktuell in TV, Radio und online umfangreich über die Premieren und die wichtigsten Produktionen bzw. kulturellen Veranstaltungen der Festspielstadt.
ORF Salzburg produziert heuer voraussichtlich insgesamt 15 Konzert- und zwei Opernmitschnitte für das Kulturradio Ö1. Das Landesstudio unterstützt außerdem die Spezialausgaben des „kulturMontag“ aus der Festspielstadt am 27. Juli und 3. August (22.30 Uhr, ORF 2) und dient für erstere auch als Schauplatz der Live-Sendung. Darüber hinaus wird mit Unterstützung des ORF Salzburg die von der ORF-TV-Kultur produzierte Festspielausgabe des täglichen 3sat-Kulturmagazins „Kulturzeit“ – heuer unter dem Motto „Kulturzeit extra: Salzburg trotz(t) Corona“ – hergestellt (Samstag, 15. August, 19.20 Uhr).
Unter Einhaltung eines strengen COVID-19-Präventionsk0nzepts werden heuer auch die erfolgreichen Siemens Fest>Spiel>Nächte auf dem Kapitelplatz fortgesetzt – eine Kooperation von Salzburger Festspielen, Siemens, dem ORF Salzburg und UNITEL, die bereits zum 19. Mal stattfindet.
Platzkarten sind ab sofort online unter tickets.ORF.at verfügbar.
Bei freiem Eintritt, allerdings aufgrund der aktuellen Bestimmungen nur mit Platzkarte nach Anmeldung, werden vom 1. bis 30. August aktuelle wie historische Festspielproduktionen in bester tageslichttauglicher Technik auf LED-Großbildleinwand gezeigt bzw. Audiopräsentationen von Konzerten dargeboten. Ein besonderes Highlight ist der „Jedermann“-Tag am 22. August, dem 100. Jahrestag der ersten Aufführung des berühmten Traditionsstücks am Salzburger Domplatz, an dem insgesamt vier „Jedermann“-Produktionen aus den Jahren 2000, 2004, 2010 und 2020 über den Tag verteilt gezeigt werden.

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