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"Karl Merkatz: Reden übers Leben": Karl Merkatz

ORF/Degn Film/Andreas Kolarik

Karl Merkatz

Schwerpunkt

„Ein echter Wiener“ wird 90!

ORF-Schwerpunkt zum Geburtstag von Karl Merkatz: Wiedersehen mit Klassikern wie „Echter Wiener“, „Bockerer“, „Spritzen-Karli“ – dazu weitere Filme, Gesprächsformate, Porträts, Ö1-„Hörbilder“ und mehr seit 12. November
Am 17. November 2020 feiert Karl Merkatz seinen 90. Geburtstag. Mit mehr als 250 Film- und 150 Bühnenrollen hat sich der vielseitige Volksschauspieler in mehr als sechs Jahrzehnten in die Herzen der Österreicherinnen und Österreicher gespielt: Ob durch die Darstellung von u. a. Nestroy-, Raimund- und Shakespeare-Rollen auf deutschsprachigen Theaterbühnen oder durch seine Fernseh- und Filmaufritte als cholerischer Mundl Sackbauer in der ORF-Kultserie „Ein echter Wiener geht nicht unter“ bzw. widerständischer Fleischhauer „Bockerer“ in der gleichnamigen Filmreihe.
Der ORF widmet Karl Merkatz seit 12. November einen umfangreichen TV- und Radio-Schwerpunkt in ORF 1, ORF 2, ORF III und Ö1 aus Spielfilmen, Serienproduktionen, Dokus und vielem mehr.
So steht im Fernsehen neben aktueller Kulturberichterstattung u. a. eine „Ein echter Wiener geht nicht unter“-Folge ebenso auf dem Programm wie alle vier „Bockerer“-Abenteuer, der Australien-Zweiteiler „Easy Radler“, das preisgekrönte Kinodrama „Anfang Achtzig“, weiters die fünfteilige TV-Serie „Der Spritzen-Karli“, ein Filmporträt, Gesprächsformate wie eine „Aus dem Archiv“-Ausgabe sowie die zehnteilige musikalische Produktion „Aufg‘spielt wird ... in Joschis Beisl“ mit Karl Merkatz als Gastgeber.

Live-Stream und On-Demand

Alle Sendungen und Fernsehbeiträge, für die entsprechende Online-Lizenzrechte vorhanden sind, werden via ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) als Live-Stream und Video-on-Demand verfügbar sein. Auch die VoD-Plattform Flimmit (www.flimmit.at) feiert den Jubilar mit einem Themenschwerpunkt und zeigt Karl Merkatz u. a. in seinen Paraderollen als „Echter Wiener“ und „Bockerer“.
Ö1 widmet dem Geburtstagskind unter dem Titel „Der Mundl der Nation“ eine „Hörbilder“-Ausgabe am Samstag, dem 14. November um 9.05 Uhr.
Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

ORF

Wrabetz: „Geschichte des Fernsehens in Österreich und jene des ORF mitgeschrieben“
„Karl Merkatz zählt zu jener Riege herausragender Künstlerinnern und Künstler, die die Geschichte des Fernsehens in Österreich und damit jene des ORF mitgeschrieben haben“, würdigt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz den Publikumsliebling zum Jubiläum. „Ob in TV, Film oder Theater: Karl Merkatz ist ein Schauspieler mit Leib, Seele und unverwechselbarer Persönlichkeit, die in seinen höchst authentischen Darstellungen der unterschiedlichsten menschlichen Charaktere stets zur Geltung kommt und dem Publikum bisher viele unvergessliche Momente beschert hat. Der ORF gratuliert mit einem fast 50 Sendungen umfassenden Programmschwerpunkt.“
Mag. Kathrin Zechner, Fernsehdirektorin des ORF

ORF/Thomas Ramstorfer

Zechner: „Unterhalten, beglückt, begeistert und bereichert!“
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Lieber Karl, Du hast uns mehr als ein halbes Jahrhundert lang, spätestens seit Du 1975 unser aller ‚echter Wiener‘ wurdest, unterhalten, beglückt, begeistert und bereichert. Im Film, im Fernsehen und auf der Bühne hast Du uns Figuren, nein Menschen, gegeben, die wir auch in unserer schnelllebigen Welt nicht vergessen können und nicht vergessen werden. Du warst und bist der Sackbauer, der Bockerer, der Tevje, der Mann von La Mancha und immer und überall in allen Deinen Rollen der große Karl Merkatz. Ich danke Dir für all das, was war, was ist und was noch kommen wird, und gratuliere herzlichst“, streut die ORF-Programmdirektorin Rosen.

Die Merkatz-TV-Festspiele im Überblick

Als Auftakt zu einem ersten Karl-Merkatz-Wochenende am 13./14. November in ORF 1, ORF 2 und ORF III gab es bereits am Donnerstag, dem 12. November, Nikolaus Leytners amüsante Kinokomödie „Drei Herren“ (0.05 Uhr, ORF 2) mit Merkatz, Karl Markovics und Ottfried Fischer als zufällig entflohene liebenswert-harmlose Insassen einer Irrenanstalt (Dacapo: 20. November, 21.05 Uhr, ORF III).
"Drei Herren": Karl Markovics (Ivo), Ottfried Fischer (Sichel), Karl Merkatz (Dölken)

ORF/Allegro-Film/Petro Domenigg

Karl Markovics (Ivo), Ottfried Fischer (Sichel), Karl Merkatz (Dölken)

Am Freitag, dem 13. November, zeigt ORF 1 die 1979 produzierte Serienfolge „Ein echter Wiener geht nicht unter – Mitte des Lebens“ (23.40 Uhr), in der Mundl Sackbauers 50. Geburtstag im Mittelpunkt steht.
"Ein echter Wiener geht nicht unter: In der Mitte des Lebens": Karl Merkatz (Edmund "Mundl" Sackbauer)

ORF

Karl Merkatz (Edmund "Mundl" Sackbauer)

ORF III präsentiert von 13. bis inklusive Sonntag, 22. November, im Nachtprogramm die 1992/1993 entstandene zehnteilige ORF-Reihe „Aufg‘spielt wird … in Joschis Beisl“, in der Karl Merkatz als Wirt und Gastgeber prominente Gäste wie u. a. Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Marianne Mendt, Adi Hirschal, Elfriede Ott, Erwin Steinhauer oder Ulrike Beimpold zum weinseligen musikalischen Stelldichein begrüßt.
"Aufg´spielt wird...in Joschis Beisl (1/10)": Karl Merkatz, Horst Chmela, Wolfgang Ambros

ORF/Ali Schafler

Karl Merkatz, Horst Chmela, Wolfgang Ambros

Am Samstag, dem 14. November, zeigt ORF 2 die 1994 gedrehte fünfteilige ORF-Serie „Der Spritzen-Karli“ mit dem Jubilar als beherzter freiwilliger Feuerwehrmann (ab 9.05 Uhr; ORF-III-Dacapo am Samstag, 5. Dezember, ab 10.05 Uhr).
"Der Spritzen-Karli: Besuch aus Bayern": Karl Merkatz, Othmar Schrott

ORF/Walter Kindler

"Der Spritzen-Karli: Besuch aus Bayern": Karl Merkatz, Othmar Schrott

Aufgrund der Corona-Berichterstattung zeigt ORF 2 am Samstag, dem 14. November, nach der verlängerten 13.00-Uhr-„ZIB“ das ursprünglich für 22.05 Uhr geplante Porträt „Karl Merkatz – Vom Tischler zum echten Wiener“ (13.55 Uhr) und anschließend „Der Bockerer“ (14.50 Uhr). Nach der „ZIB 2 Spezial“ stehen am Samstagabend „Der Bockerer II – Österreich ist frei“ (22.20 Uhr) und „Der Bockerer III – Die Brücke von Andau“ (0.00 Uhr) auf dem ORF-2-Programm.
Das Finale „Der Bockerer IV – Prager Frühling“ steht am Sonntag, dem 15. November, um 14.35 Uhr auf dem Spielplan. Alle vier „Bockerer“-Filme gibt es auch in ORF III zum Wiedersehen: am Samstag, dem 21. November, um 21.10 Uhr und 22.55 Uhr bzw. am Sonntag, dem 22. November, um 16.15 Uhr und 17.50 Uhr. Das Porträt „Karl Merkatz – Vom Tischler zum echten Wiener“ zeigt ORF III ebenfalls am 22. November (19.20 Uhr).
"Karl Merkatz - Vom Tischler zum echten Wiener"

ORF/Media-Halbig

Karl Merkatz

Am Montag, dem 16. November, präsentiert ORF 2 eine im Februar 2020 erstmals gesendete Ausgabe der Gesprächsreihe „Aus dem Archiv“ mit Karl Merkatz (0.00 Uhr; in ORF III: Sonntag, 22. November, 21.20 Uhr), gefolgt von der Gerhard-Roth-Verfilmung „Ein Hund kam in die Küche“ (1.15 Uhr; in ORF III bereits am Samstag, 21. November, 21.20 Uhr) – mit dem Jubilar, Tobias Moretti und Andrea Eckert in den Hauptrollen.
"Ein Hund kam in die Küche": Karl Merkatz, Andrea Eckert, Tobias Moretti

ORF/Toni Muhr

Karl Merkatz, Andrea Eckert, Tobias Moretti

Von Freitag, 20., bis Sonntag, 22. November, gestaltet ORF III ein zweites Merkatz-Wochenende: Dieses wird am Freitag-Abend mit eine Spezialausgabe von „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) eröffnet. Anschließend folgt das neue ORF-III-Porträt „Karl Merkatz: Reden übers Leben“ (20.15 Uhr). In einem Gespräch mit Filmgestalter Tommy Schmidle blickt der Schauspieler im legendären Salzburger Café Bazar zurück auf seine beeindruckende Karriere. Anekdoten und Raritäten aus dem Archiv beleuchten seine gesamte künstlerische Bandbreite. Zu Wort kommen außerdem Freunde und Weggefährten.
"Karl Merkatz: Reden übers Leben": Karl Merkatz, Tommy Schmidle

ORF/Degn Film/Andreas Kolarik

Karl Merkatz, Tommy Schmidle

Danach sind der bereits erwähnte Spielfilm „Drei Herren“ (21.05 Uhr) und Houchang Allahyaris schwarze Krimikomödie „Ene mene muh ... und tot bist Du!“ (22.35 Uhr) zu sehen.
Am Samstag zeigt ORF III um 8.40 Uhr eine 1994 aufgezeichnete Ausgabe von Hermi Löbls Gesprächsreihe „Väter“ mit Karl Merkatz und seinen Töchtern Brigitta und Josefine.
"Väter: Karl Merkatz mit seinen Töchtern": Josefine Merkatz

ORF

Josefine Merkatz

Nach den Dacapos von „Ein Hund kam in die Küche“ (9.10 Uhr) und „Ene mene muh ... und tot bist Du!“ (10.40 Uhr) steht das romantische Drama „Anfang Achtzig“ (12.10 Uhr) über eine Amour fou zwischen zwei älteren Menschen mit Merkatz und Christine Ostermayer auf dem Programm.
"Anfang Achtzig": Karl Merkatz (Bruno), Christine Ostermayer (Rosa)

ORF/Geyrhalter Film

Karl Merkatz (Bruno), Christine Ostermayer (Rosa)

Auf die Wiederholung von „Drei Herren“ (13.40 Uhr) folgt der ab 1979 gedrehte TV-Zweiteiler „Easy Radler – Abenteuer in Australien“ (ab 15.10 Uhr) mit dem Down-Under-Fan Merkatz.
"Easy Radler - Abenteuer in Australien (1)": Karl Merkatz mit Funkerkollegin "Maggy"

ORF/Interspot

Karl Merkatz mit Funkerkollegin "Maggy"

Als weitere Reprisen sind im Hauptabend das Porträt „Karl Merkatz – Vom Tischler zum echten Wiener“ (20.15 Uhr) und die ersten beiden Teile der „Bockerer“-Filmreihe (ab 21.10 Uhr) zu sehen. Am Sonntag setzt ORF III neben zahlreichen Dacapos (ab 11.00 Uhr) die „Bockerer“-Filmreihe mit „Der Bockerer III – Die Brücke von Andau“ (16.10 Uhr) und „Der Bockerer IV – Prager Frühling“ (17.50 Uhr) fort. Um 21.20 Uhr steht die bereits erwähnte „Aus dem Archiv“-Folge auf dem Programm.
Zum Finale des ORF-Programmschwerpunkts zum 90. Geburtstag von Karl Merkatz bringt ORF III Wolfgang Murnbergers preisgekröntes Melodram „Kleine große Stimme“ aus dem Jahr 2015: eine berührende Geschichte um ein Besatzungskind, das sich mit Hilfe der Wiener Sängerknaben – und eines aus der NS-Emigration zurückgekehrten jüdischen Kapellmeisters (Merkatz) – auf die Suche nach seinem amerikanischen Vater macht.
"Kleine große Stimme": Margarethe Tiesel (Großmutter Thaler), Aeneas Hollweg (Peter Edlinger), Timotheus Hollweg (Kurt Strolz), Wainde Wane (Benedikt Thaler), Enzo Gaier (Hermann Mayrhofer), Karl Merkatz (Siegfried Goldberg), Erwin Steinhauer (Direktor), David Rott (Max Goldberg (Kapellmeister)), Miriam Stein (Elsa Brandl)

ORF/Mona Film/Petro Domenigg

Margarethe Tiesel (Großmutter Thaler), Aeneas Hollweg (Peter Edlinger), Timotheus Hollweg (Kurt Strolz), Wainde Wane (Benedikt Thaler), Enzo Gaier (Hermann Mayrhofer), Karl Merkatz (Siegfried Goldberg), Erwin Steinhauer (Direktor), David Rott (Max Goldberg (Kapellmeister)), Miriam Stein (Elsa Brandl)