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"Universum History: Die Unbeugsamen - Der Weg zum Frauenwahlrecht": Katharina Haudum als Adelheid Popp

ORF/NGF Geyrhalterfilm/Matthias Grunsky

Katharina Haudum als Adelheid Popp

ORF-Schwerpunkt

ORF-Programmschwerpunkt „100 Jahre Frauenwahlrecht" und Weltfrauentag

Am 16. Februar 1919 durften Frauen in Österreich zum ersten Mal wählen und am 8. März wird wieder der Weltfrauentag begangen. Im Rahmen eines ORF-Programmschwerpunkts bietet das ORF-TV-Programm ein umfangreiches Programmangebot – mit Filmen, Dokus und Reportagen über starke weibliche Persönlichkeiten. Mehr als 30 Sendungen und die 52-teilige Miniaturen-Reihe „Frauenmacht – Frauen machen Politik“ stehen seit 1. Februar auf dem Programm von Ö1.
Österreich/Deutschland um die Jahrhundertwende: Drei Frauen riskieren alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und das Wahlrecht zu kämpfen. Adelheid Popp, Ikone der österreichischen Arbeiterbewegung, Clara Zetkin, deutsche Revolutionärin, und Hildegard Burjan, Pionierin des bürgerlichen Lagers, setzen ihre Freiheit und ihre Zukunft im Kampf um eine gerechtere Welt aufs Spiel. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch sie lassen sich von nichts und niemandem aufhalten: 1918 haben sie in Österreich und Deutschland das Wahlrecht für alle Frauen erkämpft, am 16. Februar 1919 können Frauen in Österreich erstmals wählen.
"Universum History: Die Unbeugsamen - Der Weg zum Frauenwahlrecht": Marie-Luise Stockinger als Hildegard Burjan, Katharina Haudum als Adelheid Popp, Anna Brüggemann als Clara Zetkin.

ORF/Roman Zach-Kiesling

"Universum History: Die Unbeugsamen - Der Weg zum Frauenwahlrecht": Marie-Luise Stockinger als Hildegard Burjan, Katharina Haudum als Adelheid Popp, Anna Brüggemann als Clara Zetkin.

Anlässlich „100 Jahre Frauenwahlrecht“ und Weltfrauentag setzt der ORF einen trimedialen Programmschwerpunkt. Zu den Programmhöhepunkten bis zum Weltfrauentag am 8. März zählen u. a. ein „IM ZENTRUM: 100 Jahre Frauenwahlrecht – Wo bleibt die Hälfte der Macht?“ (17. Februar, 22.10 Uhr, ORF 2), eine „ZiB 2 History“ zum Thema „Halbe Sache? Vom Frauenwahlrecht zur Gleichberechtigung“ (21. Februar, 22.30 Uhr in ORF 2), die „dokFilm“-Erstausstrahlung „Ich bin hier die Bossin“ (17. Februar, 23.05 Uhr, ORF 2) sowie die neuen „Universum History“-Dokumentationen „Die Unbeugsamen – Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht“ (21. Februar, 21.05 Uhr, ORF 2) und „Rebellion der Frauen – Der lange Kampf ums Wahlrecht“ (8. März, 22.35 Uhr, ORF 2). Außerdem stehen die ORF-Premieren der Spielfilme „Die göttliche Ordnung“ (22. Februar, 22.35 Uhr, ORF 2) und „Suffragette – Taten statt Worte“ (8. März, 20.15 Uhr, ORF eins) auf dem Programm.
Themenaffine Berichterstattung in weiteren TV-Magazinen, ORF-Landesstudios und dem ORF.at-Netzwerk ergänzt das Programm.
Von „Hörbildern“ über „Gedanken“, „Logos“ oder „Im Gespräch“ bis zu einem „Radiokolleg“ - mehr als 30 Sendungen und die 52-teilige Miniaturen-Reihe „Frauenmacht – Frauen machen Politik“ stehen seit 1. Februar auf dem Programm von Ö1. Alle Sendungen im Detail sind abrufbar unter oe1.ORF.at/frauenwahlrecht.

ORF eins:

Suffragette – Taten statt Worte
Freitag, 8. März 2019
20.15 Uhr, ORF eins


Spielfilm, GB 2015
Als Frauen noch keine Stimme hatten, haben in England des frühen 20. Jahrhunderts mutige Frauen begonnen, für ihre Freiheit zu kämpfen. In „Suffragette – Taten statt Worte“ zeigt Regisseurin Sarah Gavron, nach einem Drehbuch von Abi Morgan, den Weg dieses Kampfes gegen alle Widerstände und erzählt eine bewegende Geschichte über Frauen, die die Welt veränderten. Im hochkarätig besetzten Historiendrama gehen Carey Mulligan, Meryl Streep, Helena Bonham Carter u. v. m. den steinigen Weg zum Frauenwahlrecht. mehr...
PP2019: "Suffragette – Taten statt Worte": Anne-Marie Duff (Violet Miller), Carey Mulligan (Maud Watts), Helena Bonham Carter (Edith Ellyn)

ORF/Telemünchen

Anne-Marie Duff (Violet Miller), Carey Mulligan (Maud Watts), Helena Bonham Carter (Edith Ellyn)


Hallo okidoki
Samstag, 9. März 2019
ab 8.00 Uhr, ORF eins
Bei Robert Steiner und Kater Kurt geht es in einer neuen Ausgabe von „Hallo okidoki“ um viele „starke“ Frauen, die bereits Geschichte geschrieben haben. Sei es zum Beispiel Kaiserin Maria Theresia, Schauspielerin Marilyn Monroe, Mode-Ikone Coco Chanel oder Physikerin Marie Curie. „Hallo okidoki“ stellt anlässlich des Weltfrauentages einige bedeutende Frauen unserer Zeit vor – von Queen Elisabeth II. bis Anna Veith. Dazu gibt es spannende Buchtipps zu diesem Thema.


ORF 2:


IM ZENTRUM: 100 Jahre Frauenwahlrecht
Sonntag, 17. Februar 2019
22.10 Uhr, ORF 2
Claudia Reiterer diskutiert mit ihren Gästen über die historische Entwicklung der Frauenrechte und fragt: Wo stehen wir heute? mehr...
"Ich bin hier die Bossin": Patricia Neumann, Geschäftsführerin von IBM, Technik ist ihre Welt.

ORF/Feuer und Flamme/Florian Gebauer

Patricia Neumann, Geschäftsführerin von IBM, Technik ist ihre Welt.

dok.Film: Ich bin hier die Bossin
Sonntag, 17. Februar 2019, 23.05 Uhr, ORF 2

Sie sind Frauen, die führen. Sie bestimmen. Über sich und andere. Sie sind unabhängig. Sie fügen sich keinen patriachalen Strukturen. Sie verkörpern das Matriarchat. Sie sind mächtig. Sie sind rar. Warum? Der Film von Jennifer Rezny begleitet vier österreichische Frauen, die in männlich dominierten Berufsparten Machtpositionen ausüben und auch privat ein selbstbestimmtes Leben weitab von (männlichen) Abhängigkeiten führen. Er zeigt wie sie ticken, wie sie leben, wie sie denken und wie sie arbeiten. mehr...

Universum History: Die Unbeugsamen - Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht
Donnerstag, 21. Februar 2019
21.05 Uhr, ORF 2
1910: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück. Bald werden sie von anderen Frauen und auch einigen Männern unterstützt. 1919 haben sie in zwei Ländern das Wahlrecht durchgesetzt: in Österreich und in Deutschland. Pionierhaft. In den meisten anderen europäischen Ländern wird es erst später eingeführt. Es ist auch ein Erfolg der Zusammenarbeit und der Diskussionen zwischen deutscher und österreichischer Frauenbewegung. Sie haben gemeinsame Ideale, doch unterschiedliche Strategien - Prinzipientreue und Pragmatismus führen letztendlich beide zum Ziel - die Neuordnung der Geschlechterverhältnisse. Anlässlich des 100. Jahrestages des Frauen-Wahlrechts in Deutschland und Österreich zeigt dieser Film den steinigen Weg anhand dreier mutiger Frauen, die aus ihren Lebensverhältnissen mit der Vision einer neuen und gerechten Gesellschaft ausbrechen. Die Deutsche Clara Zetkin und die Österreicherin Adelheid Popp - sie werden zu den bekanntesten Protagonistinnen aus der Arbeiterbewegung. Die Pionierin des bürgerlichen Lagers: Hildegard Burjan - in Deutschland geboren, in Österreich aktiv. mehr...
Ein Film von Beate Thalberg
"Universum History: Die Unbeugsamen - Der Weg zum Frauenwahlrecht": Marie-Luise Stockinger als Hildegard Burjan

ORF/NGF Geyrhalterfilm/Matthias Grunsky

Marie-Luise Stockinger als Hildegard Burjan


ZiB 2 History: Halbe Sache? Vom Frauenwahlrecht zur Gleichberechtigung
Donnerstag, 21. Februar 2019
22.30 Uhr, ORF 2
Live-Gäste im Studio bei Lou Lorenz-Dittlbacher sind Edit Schlaffer und Maria Rauch-Kallat.
Nach einem geschichtlichen Überblick über die wichtigsten Eckdaten der Geschichte des Frauenwahlrechts in Österreich und in Europa beschäftigt sich die Sendung mit der allmählichen Gleichstellung der Frauen in Österreich in den vergangenen 50 Jahren (Änderungen im Familienrecht, Fristenlösung, Frauenvolksbegehren, Johanna Dohnal). Elisabeth Gehrer und Lore Hostasch kommen zum Thema „Frauen in der Politik“ zu Wort. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich am Beispiel der Bundeshymne mit der Frage: Wie wichtig sind Symbole?

STÖCKL.
Donnerstag, 21. Februar 2019
23.00 Uhr, ORF 2
Anlässlich „100 Jahre Frauenwahlrecht“ werden u. a. die Schriftstellerin Julya Rabinowich und der Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka zu Gast sein. Julya Rabinowich, die an der Universität Wien eine beachtliche Rede zu diesem Thema gehalten hat, erzählt in ihrem neuen Roman „Hinter Glas“ die Geschichte einer jungen Frau, die Emanzipation auf sehr eigene Weise lebt. Wolfgang Sobotka blickt als aktueller Präsident des Nationalrates und studierter Historiker auf die erste freie Wahl zur konstituierenden Nationalversammlung 1919 zurück. Doris Wagner hat als katholische Nonne über Jahre hinweg schweren spirituellen und sexuellen Missbrauch erlebt. Doch sie hat das Schweigen gebrochen und berichtet in ihren Büchern über ihre persönlichen Erfahrungen, aber auch die strukturelle Gewalt in Männerhand im System Kirche.

ORF-Premiere: Die göttliche Ordnung
Freitag, 22. Februar 2019
22.35 Uhr, ORF 2
Mitreißende, pointierte Komödie über die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz im Jahre 1971. Marie Leuenberger lehnt sich engagiert als junge Mutter und Hausfrau gegen die Unterdrückung der Männer auf und sorgt in ihrem beschaulichen Dörfchen im Appenzell für Aufruhr. Max Simonischek ist als ihr Ehemann und Nicholas Ofczarek als dessen Bruder zu sehen.

Schweiz, 1971. Nora ist mit ihrem Dasein als junge Hausfrau und Mutter nicht mehr zufrieden. Als ihr Ehemann Hans nicht erlaubt, eine Arbeit anzunehmen, startet sie mit ihrer älteren Mitstreiterin Vroni eine Unterstützungsbewegung für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz. Die Lage spitzt sich zu, da nur Männer über das Stimmrecht der Frauen entscheiden werden. Neben Noras Familienleben droht die ganze Dorfgemeinschaft an der Situation zu zerbrechen.
Mit Marie Leuenberger (Nora), Max Simonischek (Hans), Rachel Braunschweig (Theresa), Sibylle Brunner (Vroni), Marta Zoffoli (Graziella), Bettina Stucky (Magda), Nicholas Ofczarek (Werner) u.a.
Regie: Petra Volpe
"Die göttliche Ordnung": Marie Leuenberger (Nora), Max Simonischek (Hans)

ORF/Alamode Film/Daniel Ammann

Marie Leuenberger (Nora), Max Simonischek (Hans)


Religionen der Welt: Vorbildlich - Frauen und ihre Idole
Das Logo von "Religionen der Welt"

ORF

Das Logo von "Religionen der Welt"

Samstag 23.2., 2., 9., 16. + 23.3.
16.55 Uhr, ORF 2
„Religionen der Welt“ trifft junge Österreicherinnen aus verschiedenen religiösen Traditionen und geht auf die Suche nach weiblichen Idolen. Idole geben Orientierung, Ermutigung und Kraft. Vor 100 Jahren waren es Frauen wie Hildegard Burjan, Marianne Hainisch oder Rosa Mayreder, die für das Frauenwahlrecht eintraten und noch heute als Idole dienen könnten. Wo suchen junge Frauen heute ihre Vorbilder, wenn es um Frauenrecht und Gleichberechtigung geht? Weltweit treten Frauen für ihr Recht ein – nicht selten unter Lebensgefahr. Sei es nun die saudi-arabische Aktivistin, die selbst ihr Auto lenken will, die chinesische Aktivistin, die unter Hausarrest steht, oder die europäische Frauenpolitikerin, die sich einer Flut von Hass aus dem Netz gegenübersieht und trotzdem weitermacht. Die Motivation, eine Gesellschaft zu verändern, traditionelle Geschlechterrollen zu hinterfragen und Missstände aufzudecken – auch in den eigenen Religionen – sind das Ziele, die junge gläubige Österreicherinnen teilen? Steht eine junge Muslima vor den gleichen Herausforderungen wie eine Buddhistin, eine Hindu oder eine Jüdin in Österreich?

Orientierung: Die katholische Kirche und das Frauenwahlrecht – von der Unmoral zur Unterstützung
"Orientierung": Logo

ORF

Sonntag, 24. Februar 2019
12.30 Uhr, ORF 2
Lange Zeit stand die katholische Kirche dem Wahlrecht für Frauen kritisch oder gar ablehnend gegenüber. Für Frauen sei es „unmoralisch“, sich politisch zu engagieren, hieß es einst. Mit dem Zusammenbruch der Monarchie begann ein Kurswechsel. Der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Friedrich Gustav Piffl, erkannte die „Zeichen der Zeit“ und zeigte sich aufgeschlossen, erzählt die Publizistin Ingeborg Schödl. „Ein Festhalten am bisherigen Standpunkt wäre ein selbstvernichtender Wahnsinn“, meinte Kardinal Piffl. Den Kirchenmännern ging es – angesichts der damals engen Verflechtung von katholischer Kirche und Politik – auch um die Wahlstimmen der Frauen.

Was ich glaube: Stichwort: Feministische Theologie
Das Logo von "Was ich glaube"

ORF

Das Logo von "Was ich glaube"

Sonntag, 24. Februar 2019
16.55 Uhr, ORF 2
Die Feministische Theologie wurzelt in der Frauenbewegung – und die beginnt mit einem blutigen Kapitel der Geschichte: der französischen Revolution. Ganz im Geiste der Aufklärung verkündete 1789 die französische Nationalversammlung die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Der kleine Schönheitsfehler war, dass man die Frauen ausschloss, was diese wiederum auf die Barrikaden brachte. In den 1960er und 1970er Jahren schließlich griff der Feminismus im Zuge der Studentenrevolten auf verschiedene Wissenschaftsgebiete über. Auch die Theologie blieb davon nicht unberührt. Wie steht es heute um die Feministische Theologie?

dokFilm: Viva la Vulva
Sonntag, 24. Februar 2019
23.05 Uhr, ORF 2
Die Vulva: Kein anderer Körperteil wurde im Zuge der Jahrtausende zu einem größeren Schauplatz von Ideologie, Verdrängung und Hierarchisierung. Sucht man nach Namen, dann findet man vor allem Vulgärausdrücke, die sich vortrefflich als Schimpfworte eignen. In der Zeit von Tinder, Casual-Sex-Dating-Seiten und der freien Verfügbarkeit von Pornografie per Mausklick scheinen alle körperlichen Geheimnisse aufgehoben. Umso drängender, dass man der Darstellung und dem Umgang mit dem weiblichen Genital, der Vulva und ihrer unterschiedlichen Mythenbildung und Normierung durch die Jahrhunderte und über die Kontinente hinweg auf den Grund geht. Passend zum Weltfrauentag bzw. zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ steht der Film von Gabi Schweiger über einen wenig erschlossenen Körperteil und dessen Darstellung quer durch die Kulturen, die verschiedenen Kunstsparten und Zeitalter auf dem Programm. mehr...
"Viva la Vulva":  Mithu Sanyal

ORF/NGF Geyrhalterfilm

Mithu Sanyal


Universum History: Olympia 1936 - Der verratene Traum
Montag, 25. Februar 2019
12.00 Uhr, ORF 2
Die olympischen Spiele von Berlin 1936 wurden zur einzigartigen Demonstration des NS-Regimes. Eine pompöse Inszenierung, die der Welt die Überlegenheit der „deutschen Herrenrasse“ klar machen sollte - mit allen Mitteln. Neueste Forschungen zeigen ganz klar, wie sehr das IOC mit dem Hitler-Regime paktierte, um der Weltöffentlichkeit eine Show zu bieten, die alle bisherigen Dimensionen sprengt. Nürnberger Rassegesetze und staatlicher Terror gegen Juden, Roma und Sinti wurden verschwiegen, der Erfolg der Spiele sollte nicht durch Protest und Boykott getrübt werden. Drei junge Schwimmerinnen vom Wiener Sportclub Hakoah aber machen nicht mit. Angeführt von Judith Deutsch, die als Sportlerin des Jahres 1935 große Medaillenchancen hat, beschließen sie trotz Drohungen des Schwimmverbands, nicht nach Berlin zu fahren - und setzen damit ein Zeichen!
"Universum History: Olympia 1936 - Der verratene Traum"

ORF/PRE TV/Paul Sturm

Judith Deutsch (Antonia Moretti) und Hanni Deutsch (Alessandra Dietzel) mit Trainer Zsigo Wertheimer (Sebastian Pass) im Schwimmbad.


Thema
Montag, 25. Februar 2019
21.10 Uhr, ORF 2
„Thema“ hat drei Frauengenerationen aus drei Berufsgruppen gefragt, was 100 Jahre Frauenwahlrecht für sie persönlich, aber auch für ihre Wirkungsbereiche gebracht haben: Die AUA-Kapitänin Petra Lorenz ist mit 20 Berufsjahren eine Frau der ersten Stunde – sie wünscht sich, dass „Pilotinnen in 20 Jahren nichts mehr Besonderes sind“. Christa Sverak war eine der ersten Frauen, die einen Kfz-Betrieb leitete – ihre Tochter Silvia wuchs im Betrieb auf. „Früher war es nicht einmal selbstverständlich, den Führerschein zu machen“, sagt die Kfz-Pionierin heute, „was brauchst denn das, hat’s gleich geheißen, schau lieber, dass du einen Kinderwagen schiebst“. Ihre Tochter sagt, dass ihre Mutter noch heute ihre Heldin ist. Auch Hildegunde Piza und Christine Radtke sind bis heute die einzigen zwei Frauen im deutschen Sprachraum, die ein Ordinariat für Plastische Chirurgie innehaben. Hildegunde Piza schrieb Medizingeschichte, als sie dem Rohrbombenopfer Theo Kelz zwei Hände transplantierte, Christine Radtke, seit zwei Jahren Chefin der Plastischen Chirurgie am Wiener AKH, hat einen anderen Rekord geschafft: Von den 20 Chirurgen in ihrer Abteilung sind zehn Frauen.

Report: Flüchtlingsfrauen und Frauenrechte
Dienstag, 26. Februar 2019,
21.05 Uhr, ORF 2
Während Österreich 100 Jahre Frauenwahlrecht und damit den Fortschritt der Frauenrechte feiert, ist man in orientalischen und patriarchal geprägten Ländern noch nicht so weit. Viele Flüchtlingsfrauen, vor allem Musliminnen, entdecken hierzulande die Emanzipation für sich, lösen sich aus Gewaltbeziehungen und legen zum Teil auch das Kopftuch ab. Dabei wollen sich gerade emanzipierte muslimische Frauen nicht von westlichen Feministinnen bevormunden lassen. Eva Maria Kaiser berichtet über eine Gratwanderung zwischen Tradition und westlicher Lebensweise, die neu zugewanderte und schon lange hier lebende Frauen aus orientalischen Ländern vollziehen müssen.

kreuz und quer: Käthe Leichter - eine Frau wie diese
Dienstag, 26. Februar 2019,
22.35 Uhr, ORF 2
Als Ikone der Frauenbewegung wurd Käthe Leichter nach ihrem gewaltsamen Tod als Antifaschistin und Opfer der Nationalsozialisten geehrt und gewürdigt. Zeit ihres Lebens war sie sowohl als Politikerin wie als Wissenschaftlerin eine große Pionierin und konnte beide Passionen vereinen. Sie studiert als eine der ersten Frauen Staatswissenschaften, politische Ökonomie, Geschichte und Statistik. Nach dem „Anschluss“ wird sie verhaftet. Sie ist das geborene Feindbild der Nazis: Frauenrechtlerin, Intellektuelle, Radikale, Jüdin, Widerständlerin. Im März 1942 wird sie in der Gaskammer ermordet. Die Doku zeichnet ein Bild der Wissenschaftlerin, Politikerin und Frauenrechtlerin und auch über ihre Beziehung zum jüdischen Glauben, zu dem sie eine wechselhafte Beziehung hatte.
"kreuz und quer: Käthe Leichter - eine Frau wie diese": Familie Leichter bei einer Wanderung, 1934

ORF/Dor Film/© Familienarchiv Franz und Kathy Leichter

Familie Leichter bei einer Wanderung, 1934


kreuz und quer: Wie ein Baum ohne Früchte
Dienstag, 26. Februar 2019
23.25 Uhr, ORF 2
Niger ist ein Land mit einer enorm hohen Geburtenrate. Anders als in vielen islamischen Staaten ist Geburtenregelung unerwünscht, ja sogar verpönt – auf dem Land noch stärker als in den Großstädten. Traditionellerweise werden Mädchen hier bereits vor ihrer Volljährigkeit verheiratet und von ihren Ehemännern geradezu genötigt, ein Kind nach dem anderen auf die Welt zu bringen. Daher deutet derzeit wenig darauf hin, dass die Geburtenrate in absehbarer Zeit sinken wird. Denn nach wie vor bestimmt die Anzahl der Kinder den Status einer Frau innerhalb ihrer Familie. Die Frau mit den meisten Kindern genießt das höchste Ansehen, sie erhält die schönsten Kleider und gesellschaftliche Anerkennung. Im Gegenzug sind ungewollt kinderlose Frau Außenseiterinnen, die von ihren Ehemännern jederzeit verstoßen werden können. Der Ehemann einer kinderlosen Frau hat auch das Recht, sich Zweit- und Drittfrauen zu nehmen, die ihm den ersehnten Nachwuchs schenken können. Das hat die nigrische Filmemacherin zu einem filmischen Essay über die Situation unfruchtbarer Ehefrauen inspiriert. Selbst verheiratet und ungewollt kinderlos, kennt sie die Lage solcher Frauen. Sie wagt es, die Frage zu erörtern, warum ausschließlich den Frauen Schuld an der Kinderlosigkeit gegeben wird, wo doch auch rund ein Drittel Fälle von Kinderlosigkeit auf die Unfruchtbarkeit der Männer zurückzuführen ist.
Ein Film von Aicha Macky
"kreuz und quer: Wie ein Baum ohne Früchte": Hebamme Dela

ORF/Point Du Jour

Hebamme Dela


Universum History: Madame Courage - Eine Agentin gegen Hitler
Freitag, 1. März 2019
22.35 Uhr, ORF 2
Das ist die Geschichte einer jungen Französin, Madeleine Richou, die während des Zweiten Weltkriegs in den Widerstand gegen die Nazi-Besetzung Frankreichs ging. Als „Source Mad“ - „Quelle Mad“ wurde sie zu einer der wichtigsten Geheimdienst-Mitarbeiterinnen Frankreichs. Zusammen mit dem österreichischen Geheimdienst Offizier Erwin Lahousen, der zum Kreis des späteren Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf Stauffenberg gehörte, enthüllte sie wichtige militärische Geheimnisse der deutschen Wehrmacht. Die unbekannte Geschichte von Madeleine Richous ist eine Geschichte von Widerstand und heimlicher Liebe.
Ein Film von Laurent Bergers
"Universum History: Madame Courage - Eine Agentin gegen Hitler": Spielszsene: 1938, Feldkirch. Am Grenzposten zur Schweiz wird Madeleine 'Mad' Richou durchsucht und verhört.

ORF/Label Image

Spielszsene: 1938, Feldkirch. Am Grenzposten zur Schweiz wird Madeleine 'Mad' Richou durchsucht und verhört.


matinee: Blitzgescheit, gut ausgebildet, weiblich
Sonntag, 3. März 2019
9.05 Uhr, ORF 2
Warum gibt es in der Kunst- und Kulturwelt in Österreich so wenige Frauen an der Spitze? Sind Frauen schlechter? Warum schließen sie dann überdurchschnittlich gut entsprechende Studien ab? Sind Frauen zu bescheiden, zu rücksichtsvoll, zu selbstkritisch - oder kneifen sie, wenn es darauf ankommt? Karoline Thaler und Sandra Krieger analysieren die Situation gemeinsam mit Theaterfrauen, Filmregisseurinnen, Kulturarbeiterinnen, mit einem männlichen Kollegen und mit einer Fernsehdirektorin.
"Blitzgescheit, gut ausgebildet, weiblich": Renate Aichinger, Regisseurin und Autorin

ORF

Renate Aichinger, Regisseurin und Autorin


matinee: La Maestra - Die Dirigentin Alondra de la Parra
Sonntag, 3. März 2019
9.45 Uhr, ORF 2
Die mexikanische Dirigentin Alondra de la Parra ist eine Vorreiterin in der sonst von Männern dominierten Welt am Pult der großen Orchester. Mit 36 Jahren wurde sie als erste Frau Musikalische Leiterin und Dirigentin des Queensland Symphony Orchestra, einem der drei größten Orchester Australiens. Sie stand bereits am Dirigentenpult von über 70 renommierten Orchestern weltweit und hat mit zahlreichen Schauspielern und Filmregisseuren zusammengearbeitet. Im Rahmen ihres Projektes „Niños“ engagiert sie sich besonders für die Vermittlung von Klassischer Musik. Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Aspekte von de la Parras Leben, begleitet sie auf ihren Tourneen und gibt Einblicke in ihre interessante Familie.
"La Maestra - Die Dirigentin Alondra de la Parra": Dirigentin Alondra de la Parra

ORF/ZDF/Felix Broede

Dirigentin Alondra de la Parra


Heimat Fremde Heimat: Spezialausgabe zum Weltfrauentag
Sonntag, 3. März 2019
13.30 Uhr, ORF 2
Ajda Sticker thematisiert, wie sich die Frauenpolitik in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, welche Errungenschaften und Rückschläge es gab. Zu Wort kommen Frauen aus Wissenschaft, Kunst und Migrantinnenvereinen.

Was ich glaube: Wie ist das mit der Apostelin Junia?
Das Logo von "Was ich glaube"

ORF

Das Logo von "Was ich glaube"

Sonntag, 3. März 2019
16.55 Uhr, ORF 2
Es ist falsch, dass nur Männer in der frühen Kirche Apostel waren. Die Apostelin Junia beispielsweise wurde von den ersten Kirchenvätern noch als „berühmte Apostelin“ gepriesen. Im Mittelalter jedoch erfährt sie eine folgenschwere Geschlechtsumwandlung. Unter der Feder des Bibelkommentators Ägidius von Rom wird aus der Frau Junia ein Mann – der Apostel Junias. Dass der „angesehene Apostel“ Junias – so sind sich Bibelwissenschafter heute einig – auf dieser Fehlübersetzung beruht und eigentlich eine Junia war, ist von entscheidender Bedeutung für die Rolle der Frau in der Kirche. Bis heute jedoch fristet die Apostelin Junia in allen gängigen Bibelausgaben ein Dasein als Mann.

Lou Andreas-Salomé
Montag, 4. März 2019
0.00 Uhr, ORF 2

Spielfilm, 2016 DEU/AUT
Friedrich Nietzsche hat sie verehrt, Rainer Maria Rilke hat sie geliebt, Sigmund Freud hat sie bewundert: Lou Andreas-Salomé. Als ebendiese Philosophin, Dichtern und Psychoanalytikerin ist Katharina Lorenz im gleichnamigen Biopic zu sehen. Regisseurin und Drehbuchautorin Cordula Kablitz-Post erzählt darin die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau. In weiteren Rollen der ORF-Premiere spielen u. a. Nicole Heesters, Liv Lisa Fries, Alexander Scheer, Julius Feldmeier, Philipp Hauß und Harald Schrott.
Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
"Lou Andreas-Salomé": Katharina Lorenz (Lou Andreas-Salomé 21-50), Alexander Scheer (Friedrich Nietzsche), Philipp Hauß (Paul Ree)

ORF/KGP

Katharina Lorenz (Lou Andreas-Salomé 21-50), Alexander Scheer (Friedrich Nietzsche), Philipp Hauß (Paul Ree)


Erlebnis Österreich: Ingrid Nikolay Leitner - Ein Leben für die Gleichberechtigung
Mittwoch, 6. März 2019
12.10 Uhr, ORF 2
Ingrid Nikolay-Leitner ist Österreichs erste Gleichbehandlungsanwältin. 28 Jahre lang leitete sie die Gleichbehandlungsanwaltschaft, die wichtigste staatliche Einrichtung gegen Diskriminierung und zur Durchsetzung des Rechts auf Gleichbehandlung und Gleichstellung. In dieser Funktion hat die Wienerin beharrlich an der Verbesserung von Antidiskrimierungsmaßnahmen gearbeitet. Susanne Riegler gestaltete für das Landesstudio Wien ein Porträt über diese unermüdliche Kämpferin für Gerechtigkeit.
Ingrid Nikolay Leitner - Ein Leben für die Gleichberechtigung

ORF

Ingrid Nikolay Leitner


Hildegard Burjan: Stell dich in die Zeit
Mittwoch, 6. März 2019
12.35 Uhr, ORF 2
Sie war Sozialpolitikerin, Ordensgründerin und Vorkämpferin des Frauenwahlrechts in Österreich: Hildegard Burjan. 1918 begann sie im Wiener Gemeinderat mit einem „Slogan“, der heute – 100 Jahre später – immer noch aktuell ist: „Gleicher Lohn für gleiche Leistung!“ Die Ordensgründerin der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis wollte nicht Almosen geben, sondern strukturelle Änderungen herbeiführen. Das unterschied sie vom bisherigen kirchlichen Engagement. Ein Sendung über Hildegard Burjan mit der Caritas-Socialis-Schwester Karin Weiler und der Burgschauspielerin Stefanie Dvorak: Wer war diese Frau, die ihre Stimme für all jene erhoben hat, die keine Stimme in der Gesellschaft hatten und deren Engagement bis heute aktuell ist?
"FeierAbend: Stell dich in die Zeit": Stefanie Dvorak (Burgschauspielerin)

ORF/Cinevision

Stefanie Dvorak (Burgschauspielerin)


Weltjournal: Island – Land der Frauen
Mittwoch, 6. März 2019
22.30 Uhr, ORF 2
Island gilt als Musterland der Gleichstellung. Das Frauenwahlrecht wurde dort schon 1915 eingeführt und hat die Gesellschaft nachhaltig verändert. 90 Prozent der isländischen Väter gehen in Karenz – zum Vergleich: in Österreich sind es gerade einmal 19 Prozent. 48 Prozent der Abgeordneten im Parlament sind Frauen – das Parlament in Reykjavik ist damit das weltweit egalitärste, das sich ohne Quotenregelung entwickelt hat. 1980 war Island zudem das erste Land, das eine Frau zum Staatsoberhaupt wählte: Vigdis Finnbogadottir war vier Amtsperioden durchgehend Präsidentin. In Island sind 83 Prozent der Frauen erwerbstätig. Sie bekommen selbstverständlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit, der Equal Pay Act ist in Island gesetzlich verankert – auch damit war Island weltweit Vorreiter. „WELTjournal“-Reporterin Ines Pedoth berichtet über ein Land, das in Sachen Gleichstellung und Beziehung auf Augenhöhe als vorbildlich gilt.

WELTjournal +: Syrien - Die Frauen-Armee der Kurden
Mittwoch, 6. März 2019
23.05 Uhr, ORF 2
Sie sind in der Schlacht um Kobane in Syrien berühmt geworden: Die kurdischen Frauen-Truppen, die dort entscheidend am Sieg gegen die Terrormiliz IS beteiligt waren. Der Gedanke, von einer Frau getötet zu werden, war den IS-Terroristen ein besonderer Gräuel, weil ihnen, so die Vorstellung, dann das Paradies als Märtyrer versagt bleiben würde. Nach fünf Monaten Kampf wurde Kobane im Februar 2015 befreit. „WELTjournal +“ zeigt die Geschichte von JiyanTolhildan, einer jungen kurdischen Guerilla-Kommandantin. Sie ist die militärische Befehlshaberin einer Frauen-Miliz, die über den bewaffneten Kampf hinaus das Recht auf Gleichstellung inmitten einer patriarchalen Gesellschaft einfordert und umsetzt.
"WELTjournal +: Syrien - Die Frauen-Armee der Kurden": Die kurdischen Kämpferinnen sind zu einem wichtigen feministischen Symbol geworden, da ihr Kampf an zwei Fronten stattfindet: einerseits verteidigen sie ihre Heimat, andererseits kämpfen sie darum, ihrer Unterdrückung durch Männer in ihren eigenen Gemeinschaften ein Ende zu setzen.

ORF/Espresso Media

Die kurdischen Kämpferinnen sind zu einem wichtigen feministischen Symbol geworden, da ihr Kampf an zwei Fronten stattfindet: einerseits verteidigen sie ihre Heimat, andererseits kämpfen sie darum, ihrer Unterdrückung durch Männer in ihren eigenen Gemeinschaften ein Ende zu setzen.


Käthe Kruse
Mittwoch, 6. März 2019
23.50 Uhr, ORF 2

Fernsehfilm, DEU/AUT 2015
Auf der Premierenfeier ihres Debüts lernt die junge Berliner Schauspielerin Katharina Simon den bekannten Bildhauer Max Kruse kennen und lieben. Die wilde Ehe gilt als skandalös und wirkt sich negativ auf den Verkauf seiner Kunst aus. Auf Max' Wunsch zieht Käthe in die Künstlerkolonie Monte Verità im Tessin. Ein Wendepunkt in Käthes Leben: Sie stellt ihre erste Puppe mit natürlichem Kindergesicht her: Die Käthe-Kruse-Puppe ist geboren. Was folgt, ist nicht nur die Chronik eines beispiellosen Erfolgs, sondern auch die bewegende Geschichte einer Frau, die sich von gängigen Wertvorstellungen emanzipiert und zu einer der herausragendsten Unternehmerinnen des 20. Jahrhunderts wird.
Mit Friederike Becht (Käthe), Fritz Karl (Max), Franz Dinda (David), Ursula Strauss (Christiane), Karin Lischka (Luise) u.a.
Drehbuch: Sharon von Wietersheim und Franziska Buch
Regie: Franziska Buch
"Käthe Kruse": Friederike Becht (Käthe), Fritz Karl (Max)

ORF/Epo Film/Hendrik Heiden

Friederike Becht (Käthe), Fritz Karl (Max)


Die Barbara Karlich Show
Powerfrauen: Ich brauche keinen Mann, um meine Ziele zu verwirklichen
Freitag, 8. März 2019, 16.00 Uhr, ORF 2

Vera – Das kommt in den besten Familien vor
Freitag, 8. März 2019
21.20 Uhr, ORF 2
Gäste: Virginia Ernst und Elke Winkens
Virginia Ernst: „Da ich das letzte Mal vor 20 Jahren in einem Kleid gesteckt bin, werde ich auch bei ‚Dancing Stars‘ in den Outfits antreten, die die Männer anziehen – und ich werde auch mit einer Frau tanzen.“ Damit überraschte die Singer-Songwriterin Virginia Ernst die Fans der nächsten „Dancing Stars“-Staffel, in der die gebürtige Wienerin, die mit nur 28 Jahren schon ihre zweite Karriere feiert – denn mit dem österreichischen Frauen-Nationalteam nahm sie an fünf Eishockey-Weltmeisterschaften teil. Sie spricht mit Vera über ihr Leben außerhalb der Konventionen, denn auch das findet längst in den besten Familien statt.
Elke Wilkens: „Ich wurde zweimal vergewaltigt“: Die beliebte Schauspielerin Elke Winkens bricht ihr Schweigen: Die Schauspielerin sei in ihrem Leben zweimal vergewaltigt worden. Aus ihrer Opferrolle konnte sie sich befreien. Sie kritisiert die Auswüchse der #metoo-Bewegung. „Das erste Mal war ich 16 Jahre alt und im Karneval als Tanzmariechen sehr erfolgreich. Meine Eltern hatten nicht viel Geld und mein Vater hatte mit einem Mann vereinbart, dass ich ein Mädchen aus dessen Umfeld trainiere“, so Winkens. Dafür wollte der Mann ihrem Zwillingsbruder einen Job verschaffen. Der Übergriff habe sich im Auto ereignet. Mit 20 sei es erneut ein Bekannter gewesen, der sie vergewaltigt habe. Sie sei „in Angststarre verfallen“.

Universum History: Rebellion der Frauen - Der lange Kampf ums Wahlrecht
Freitag, 8. März 2019
22.35 Uhr, ORF 2
Sie haben gekämpft, gestreikt und gehungert. Sie wurden verspottet, gefoltert und eingesperrt: Die Vorkämpferinnen fürs Frauenwahlrecht in Europa. In England kämpften die Suffragetten eisern und unerschütterlich für die Grundrechte der Frauen, in Deutschland und Frankreich waren es sowohl Sozialdemokratinnen als auch Frauen aus dem Bürgertum. Das Dokudrama folgt vier der bekanntesten Frauenrechts-Aktivistinnen auf ihrem langen Weg zum Frauenwahlrecht. Marie Juchacz, Anita Augspurg, Emmeline Pankhurst und Marguerite Durand. Vier europäische Frauen, die zwar für dieselbe Sache, aber mit jeweils ganz eigenen Mitteln kämpfen. Der Film entwirft in kurzen Spielszenen ein nuanciertes Mosaik der unterschiedlichen Haltungen und Methoden der kühnen Bürgerrechts-Aktivistinnen - die vor 100 Jahren tausende Frauen motiviert haben, sich letztlich erfolgreich für Freiheit, Gleichberechtigung und Mitbestimmung einzusetzen.
Ein Film von Annette Baumeister
"Universum History: Rebellion der Frauen - Der lange Kampf ums Wahlrecht": Esther Schweins (Emmeline Pankhurst); Anke Retzlaff (Christabel Pankhurst)

ORF/Gebrüder Beetz Filmproduktion/Andrej Vasilenko

Esther Schweins (Emmeline Pankhurst), Anke Retzlaff (Christabel Pankhurst)


Ergänzend zum Schwerpunkt:
dok.Film: Finding Vivian Maier
Sonntag, 10. März 2019
23.05 Uhr, ORF 2
Der Film folgt John Maloof, der bei einer Auktion eine Kiste mit Negativen ersteigerte. Die Bilder gefielen ihm, sodass er begann, nach der Fotografin Vivian Maier zu suchen. Seine Recherchen ergeben, dass sie Zeit ihres Lebens als Haushälterin und Kinderfrau gearbeitet hatte. Der Film zeichnet ein ungewöhnliches Bild einer talentierten Fotografin, die heimlich und leidenschaftlich die Welt rund um sich dokumentierte. mehr...
"Finding Vivian Maier": Fotografie einer Frau vor dem New York Public Library (Stadtbücherei)

ORF/NFP/Vivian Maier/Maloof Collection

Fotografie einer Frau vor dem New York Public Library (Stadtbücherei)


dokFilm: Embrace – Du bist schön
Sonntag, 17. März 2019
23.05 Uhr, ORF 2
Schluss mit Diäten, Schönheitsoperationen, Selbsthass und Frust. Warum sind 91 Prozent aller Frauen mit ihrem Körper unzufrieden? In ihrem Dokumentarfilm „Embrace“ begibt sich die Fotografin und dreifache Mutter Taryn Brumfitt auf Spurensuche nach den Ursachen des weltweiten Schönheitswahns. Im Zentrum steht sie selbst: Wie sie drei Kinder bekam, unglücklich mit ihrem Körper wurde, hungerte, exzessiv Sport betrieb und trotzdem nicht glücklich war. Es gelingt ihr, sich vom Zwang der Selbstoptimierung zu befreien – mit der Botschaft: Liebe deinen Körper wie er ist, er ist der einzige, den du hast!
"Embrace - Du bist schön": Plus Size Model Stefania Ferrario und Regisseurin Taryn Brumfitt nach dem Dreh in der Rundle Mall, Adelaide.

ORF/Majestic

Plus Size Model Stefania Ferrario und Regisseurin Taryn Brumfitt nach dem Dreh in der Rundle Mall, Adelaide.


ORF III

Donnerstag, 14. Februar
21.55 Uhr: Baumeisterinnen der Republik - Johanna Dohnal
Anlässlich des 80. Geburtstag von Johanna Dohnal zeigt ORF III das Porträt einer Ikone der österreichischen Frauenbewegung. Als erste SPÖ-Frauenministerin Österreichs wurde sie zur wichtigen Vorkämpferin für Frauenrechte und Gleichberechtigung. Sie setzte Reformen um, die Österreichs Gesellschaft nachhaltig veränderten. Damit polarisierte sie und machte sich auch in der eigenen Partei nicht nur Freunde. Politikerinnen und Wegbegleiterinnen wie Gabriele Heinisch-Hosek oder Barbara Coudenhove-Kalergi sprechen über diese sicherlich für viele auch unbequeme Verfechterin moderner Frauenrechte. ORF III zeigt ein intimes Porträt der im Alter von 71 Jahren verstorbenen Politikerin Johanna Dohnal, die am Ende ihres Lebens meinte: „Ich hätte noch mutiger sein sollen.“
Baumeisterinnen der Republik: Johanna Dohnal

ORF/Pammer Film

Johanna Dohnal

23.35 Uhr: DialogForum - Raise Your Voice!
Anlässlich „100 Jahre Frauenwahlrecht“ bittet das „DialogForum“ zur Diskussion unter dem Motto „Raise Your Voice!“. Unter der Leitung von ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher diskutieren Gabriella Jauch (Universitätsprofessorin für Geschichte der Neuzeit / Frauen und Geschlechtergeschichte der Universität Wien), Traude Kogoj (Diversity-Beauftragte des ÖBB-Konzerns), Katharina Mückstein (Drehbuchautorin, Regisseurin, Filmproduzentin) und Heide Schmidt (Abgeordnete zum Nationalrat a.D.). mehr...
"DialogForum: Raise Your Voice!": Heide Schmid (Abgeordnete zum Nationalrat a.D.), Katharina Mückstein (Drehbuchautorin, Regisseurin, Filmproduzentin), Ingrid Thurnher, Traude Kogoj (Diversity-Beauftragte des ÖBB-Konzerns), Gabriella Hauch (Universitätsprofessorin für Geschichte der Neuzeit / Frauen- und Geschlechtergeschichte der Universität Wien).

ORF/Thomas Jantzen

Heide Schmid (Abgeordnete zum Nationalrat a.D.), Katharina Mückstein (Drehbuchautorin, Regisseurin, Filmproduzentin), Ingrid Thurnher, Traude Kogoj (Diversity-Beauftragte des ÖBB-Konzerns), Gabriella Hauch (Universitätsprofessorin für Geschichte der Neuzeit / Frauen- und Geschlechtergeschichte der Universität Wien)

Samstag, 16. Februar
21.55 Uhr: zeit.geschichte: Baumeister der Republik – Michael und Marianne Hainisch
Selten haben eine Mutter und ein Sohn die österreichische Republik so geprägt wie Michael und Marianne Hainisch. Michael Hainisch amtierte als österreichischer Bundespräsident in den Gründungsjahren der Ersten Republik, seine Mutter Marianne Hainisch gilt als eine der ersten und wichtigsten Frauenrechtlerinnen Österreichs und setzte sich u. a. für Gleichberechtigung in der Ehe, gleichen Lohn für gleiche Arbeit und gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz ein.
Baumeister der Republik - Michael und Marianne Hainisch

ORF/ORFIII

Michael und Marianne Hainisch

Zum Weltfrauentag in ORF III

Samstag,  9. März:
16.35 Uhr – Unser Österreich: Wien. Stadt der Frauen
Die Dokumentation von Eva Karabeg aus dem Landesstudio Wien porträtiert in 24 Minuten 24 Frauen, aus allen Lebensbereichen der Stadt Wien, die einen großen Beitrag zu dem leisten, was  Wien heute ist – die lebenswerteste Stadt der Welt.
"Wien. Stadt der Frauen": Parvin Razavi und Sohyi Kim, Food-Bloggerin und Haubenköchin

ORF/ORF-W

Parvin Razavi und Sohyi Kim, Food-Bloggerin und Haubenköchin


Das Programm auf Ö1 im Detail

Ö1 Logo neu (2017)

ORF

Unter dem Titel „Frauenmacht – Frauen machen Politik“ stellt Ö1 ab 1. Februar in Form von Miniaturen 52 Frauen vor, die die Geschichte der österreichischen Politik während der letzten 100 Jahre geprägt haben oder sie noch prägen. Die Zahl ist nicht zufällig gewählt: Der Frauenanteil in der österreichischen Bevölkerung beträgt knapp 52 Prozent. Im Zentrum der rund einminütigen Miniaturen steht je ein prägnantes, für die Rolle in der österreichischen Politik signifikantes Zitat dieser Frauen. Zu hören sind diese Miniaturen in „Guten Morgen Österreich“ von Montag bis Samstag, jeweils um ca. 6.50 Uhr. Die Auftaktsendung am Freitag, den 1. Februar ist der Ärztin Ingrid Leodolter gewidmet, die als Ministerin den Mutter-Kind-Pass einführte.
Starke Frauen stehen im Februar im Mittelpunkt der „Hörbilder“ (samstags, 9.05 Uhr). Am 2. Februar ist unter dem Titel „Ich sehe die Morgenröte des jungen Tages anbrechen.“ eine akustische Würdigung von Marianne Hainisch zu hören, eine der großen Pionierinnen für Frauenrechte und Frauenbildung. „Johanna Dohnal. Ein Porträt zum 80. Geburtstag“ bringen die „Hörbilder“ am 9. Februar. Zu Wort kommen Wegbegleiter/innen, Freund/innen und Gegner/innen der Politikerin, die unermüdlich für Frauenanliegen kämpfte. Die zwei unbeirrbaren Verfechterinnen im Kampf um das Frauenwahlrecht Adelheid Popp und Rosa Mayreder werden am 16. Februar unter dem Titel „Brot und Rosen“ porträtiert und am 23. Februar ist „Nur ein Mädchen“ zu hören – ein Mosaik aus Lebensgeschichten von Frauen, quer durch alle Regionen Österreichs, durch Berufe und soziale Milieus. Sie wurden im Rahmen des Oral-History-Projekts „MenschenLeben“ an der Österreichischen Mediathek in jahrelanger Arbeit seit 2009 gesammelt.
Auch die „Gedanken“ (sonntags, 9.05 Uhr) stehen ganz im Zeichen des Schwerpunktes. Am 3. Februar spricht die diplomierte Sexualberaterin Constanze Hill unter dem Titel „Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst ... denn ich bin blind“ über den Schlüssel zu einem erfüllten, selbstbestimmten Leben. Brisante Gedanken der Dichterin und Sängerin Yasmin Hafedh aka Yasmo sind am 10. Februar zu hören. Am 17. Februar ist Karin Bergmann in den „Gedanken“ zu Gast, die als erste Frau an der Spitze des Wiener Burgtheaters exemplarisch vorgezeigt hat, dass im männerdominierten Kulturbereich nicht nur lautstarker Theaterdonner zum Erfolg führen kann, sondern auch leise Zwischentöne. „Ich hab ein Faible für die Tragikomödien des Alltags“ erzählt die Autorin und Journalistin Angelika Hager am 24. Februar. Am 3. März spricht die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann unter dem Titel „Ich finde es angenehm, politisch unterschätzt zu werden“ über Feminismus, Sozialisierung und Satire und am 10. März erläutert die IT-Expertin und Managerin Christiane Noll ihre Überlegungen zu „Soziales Miteinander statt Gegeneinander muss man fördern“.
Zum 80. Geburtstag der legendären, 2010 verstorbenen Vollblutpolitikerin Johanna Dohnal, die die Probleme und Wünsche von Frauen auf die politische Agenda der Republik brachte, wiederholt Ö1 ein Gespräch, das Renata Schmidtkunz drei Monate vor Dohnals Tod mit ihr führte: „Mehr Frauen in der Politik bedeutet gleichzeitig weniger Männer“ ist im Rahmen der Reihe „Im Gespräch“ (donnerstags, 21.00 Uhr) am 14. Februar zu hören. Eine weitere Ausgabe von „Im Gespräch“ widmet sich am 21. Februar dem politischen Alltag von Frauen im Parlament. Die ehemaligen Parlamentarierinnen Irmtraud Karlsson (Psychologin, Schriftstellerin, ehem. NR-Abg. SPÖ), Terezija Stoisits (ehem. Volksanwältin und NR-Abg. GRÜNE), Maria Rauch-Kallat (Unternehmerin, Unternehmensberaterin, ehem. NR-Abg. ÖVP) und Magda Bleckmann (Coaching Consulting, ehem. NR-Abg. BZÖ) sprechen über das harte Brot des Politik-Machens.
Die „Radiogeschichten“ (Mo.-Fr., 11.05 Uhr) präsentieren „Ungehalten. Vermächtnis einer Freidenkerin“ von Irma von Troll-Borostyáni (18.2.), Rosa Mayreders „Zur Kritik der Weiblichkeit“ (19.2.), „Recht und Berechtigung. Frauenwahlrecht in Österreich“ von Marlene Streeruwitz (20.2.), „Ameisen und Eisbären“ von Bettina Balàka (21.2.) und „Das Versprechen des unendlichen Horizontes“ von Magda Woitzuck (22.2.).
„Logos - Glauben und Zweifeln“ beleuchtet am 2. Februar ab 19.05 Uhr anhand der Porträts der beiden Frauenrechtlerinnen Bertha Pappenheim und Hildegard Burjan den steinigen Weg, den Frauen im Einsatz für ihre Rechte zurücklegen mussten. Und „Ambiente - von der Kunst des Reisens“ (10.05 Uhr) unternimmt am Sonntag, den 3. Februar einen Frauenspaziergang durch Ottakring.
„100 Jahre danach: Worum (müssen) Frauen auch heute noch kämpfen?“ ist Thema von „Praxis“ am Mittwoch, den 6. Februar ab 16.05 Uhr und „Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen“ (7.05 Uhr) begibt sich am 10. Februar auf die Spuren von politischen Frauen und deren religiösen Wurzeln.
Alexandra Weiss, Politikwissenschafterin und Koordinatorin des Bereichs Gender Studies der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck, setzt sich in „Betrifft: Geschichte“ mit Wirken und Aktualität Johanna Dohnals, Österreichs erster Frauenministerin auseinander – von Montag, den 11. bis Freitag, den 15. Februar, jeweils um 17.55 Uhr in Ö1.
Am 3. März wird in „Kunstsonntag: Radiokunst – Kunstradio“ (23.00 Uhr) das „IMA Frauenwahlrecht Wahlbüro xx 6.0“ vorgestellt und „Das Recht zu wählen“ ist Thema des vierteiligen „Radiokollegs“ von Montag, den 4. bis Donnerstag, den 7. März jeweils um 9.05 Uhr in Ö1. Privileg, Pflicht, Partizipation – anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht fragt das „Radiokolleg“ nach der Geschichte und der Zukunft des Wahlrechts.

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ORF.at-Netzwerk, auf der ORF-TVthek, ORF extra und im ORF TELETEXT

Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT widmen sich „100 Jahre Frauenwahlrecht“ in Storys im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung.
Auch extra.ORF.at wird auf das umfangreiche, trimediale Programmangebot hinweisen.
Die ORF-TVthek bringt zahlreiche Sendungen und Beiträge des TV-Programmschwerpunkts als Livestream und stellt einen Video-on-Demand-Themencontainer zusammen. Darüber hinaus steht unter TVthek.ORF.at/archive das bereits 2017 gelaunchte Videoarchiv „Große Töchter Österreichs: Bedeutende Frauen im Porträt“ zur Verfügung, das aktuell erweitert wird und Porträts bedeutender österreichischer Frauen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport präsentiert.

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