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"Österreich-Bild: Ende des Schreckens - Die Befreiung Tirols 1945": Der Jubel über die Befreiung in den Straßen von Innsbruck – Originalaufnahme der US-Armee Mai 1945.

ORF/ORF-T

Der Jubel über die Befreiung in den Straßen von Innsbruck – Originalaufnahme der US-Armee Mai 1945.

ORF-TV-Zeitgeschichteschwerpunkt

ORF-TV-Zeitgeschichteschwerpunkt
„75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“

Am 8. Mai 1945 erfolgte die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Damit endete die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts – der Zweite Weltkrieg – in Europa. Der ORF widmet den historischen Jubiläen 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, 75 Jahre Zweite Republik und 65 Jahre Staatsvertrag einen umfassenden multimedialen Zeitgeschichteschwerpunkt.
ORF 2 zeigt seit 29. April insgesamt sechs TV-Neuproduktionen, darunter vier „Menschen & Mächte“-Dokumentationen: In Robert Gokls Film „Das Mädchen, das überlebte“ (29. April) erzählt Anne Franks Wiener Stiefschwester Eva Geiringer, was den beiden Mädchen in Amsterdam geschah. Fritz Dittlbacher thematisiert in „Wieder ein Mensch sein und nicht nur eine Nummer“ (5. Mai) nicht nur die Jahre des Terrors zwischen 1938 und 1945 im Konzentrationslager Mauthausen, sondern auch die Frage, wie die Menschen der Umgebung mit dem „Danach“ umgingen. Die ORF/BR-Koproduktion „Der Häftling und der Sohn des Lagerleiters“ (6. Mai) rekonstruiert die Geschichte von Dušan Stefančič und Walter Chmielewski, deren Lebenswege sich im Konzentrationslager Gusen kreuzten.
"Menschen & Mächte: Der Häftling und der Sohn des Lagerleiters": KZ Mauthausen

ORF/BR

KZ Mauthausen

Robert Gokl und Gregor Stuhlpfarrer beschreiben in „1945 – Heimkehr und Aufbruch“ (7. Mai) Zusammenbruch und Neubeginn, und ein von Georg Laich gestaltetes „Österreich-Bild“ aus dem Landesstudio Tirol dokumentiert das „Ende des Schreckens – Die Befreiung Tirols 1945“ (3. Mai).
Die von Tarek Leitner live aus dem ORF-Newsroom präsentierte „Menschen & Mächte“-Sondersendung „75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ (6. Mai) thematisiert neben einer zeitgeschichtlichen Reise durch die französischen, britischen, amerikanischen und sowjetischen Zonen die Frage, wie der Glaube an das „neue Österreich“, an die Zweite Republik und die neue „Identität in Rot-Weiß-Rot“ gewachsen ist.
Mit „Universum History: Europa 1945 – Das Jahr nach dem Krieg“ (8. Mai) und den vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Produktionen „Hannas schlafende Hunde“ (8. Mai) von Andreas Gruber und „Waldheims Walzer“ (17. Mai) von Ruth Beckermann stehen drei weitere ORF-Premieren auf dem Programm.
ORF III Kultur und Information startet seinen umfassenden TV-Schwerpunkt zu den Zeitgeschichte-Jubiläen 2020 am 30. April. Bis 14. Mai steht das Programm im Zeichen von 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs und Ausrufung der Zweiten Republik. Von 15. bis 17. Mai widmet sich ORF III unter dem Motto „65 Jahre Österreich ist frei!“ den historischen Ereignissen rund um die Unterzeichnung des Staatsvertrags im Jahr 1955 und den Abzug der Besatzungsmächte aus Österreich.
Insgesamt zwei Live-Sondersendungen und zwei Live-Diskussionen, teilweise live übertragene Gedenkveranstaltungen, neun neue, u. a. mehrteilige Doku-Produktionen, in die bereits Erfahrungsberichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des ORF-III-„Oral History“-Projekts mit der Fachhochschule St. Pölten eingeflossen sind, blicken auf die bewegte Geschichte Österreichs zurück. Darüber hinaus ergänzen Dakapos themenaffiner Dokumentationen sowie Spielfilmklassiker den Programmschwerpunkt.
Zu den Höhepunkten zählen die neuen ORF-III-Doku-Mehrteiler „Österreich erzählt – Zeitzeugen und Zeitzeuginnen berichten“ (8. Mai), Georg Rihas Landvermessung mit „Heinz Fischer: Über Österreich“ (30. April/1. Mai) und „Das Kriegsende in Österreich“ (9. Mai) über den Zusammenbruch des NS-Regimes in der Alpenrepublik, gestaltet von Christian Hager; weiters die Dokumentation „41 Tage der Gewalt – Die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs“ (2. Mai) von Wolfgang Winkler, der von Karin Schiller realisierte Film „Österreichs braune Flecken – Die Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945“ (10. Mai) und die Eigenproduktion „Der Tag, an dem Österreich frei wurde“ (15. Mai) von Ernst Pohn und Tobias Röck.
Live überträgt ORF III u. a. die Internationale Befreiungsfeier aus Mauthausen (10. Mai), geplant ist auch das virtuell gefeierte „Fest der Freude“ des Mauthausen Komitee Österreich (8. Mai). Am Jahrestag der Staatsvertragsunterzeichnung stehen zwei Live-Sondersendungen zum Thema „Österreich ist frei“ (15. Mai) auf dem Programm, deren Bestandteil auch die Übertragung der Rede des Bundespräsidenten vom historischen Schauplatz Schloss Belvedere ist. ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher leitet zwei Live-Diskussionen: „Die Nationalratspräsidenten im Talk“ (8. Mai) und „75 Jahre Fall des NS-Regimes – Ist Österreich mit sich im Reinen?“ (10. Mai).
Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

ORF

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „ORF ruft als Rundfunk der Gesellschaft diese für Österreich so entscheidenden Kapitel seiner Geschichte wieder in Erinnerung“
„75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg, 75 Jahre Gründung der Zweiten Republik, 65 Jahre Staatsvertrag – diese historischen Jahrestage sind für den ORF Anlass für einen großen Programmschwerpunkt. In diesem Zeitgeschichteschwerpunkt thematisieren allein ORF 2 und ORF III mit 15 zum Teil mehrteiligen TV-Neuproduktionen, Premieren preisgekrönter Filme, Live-Übertragungen von Gedenkveranstaltungen, Live-Diskussionen sowie einer ,Menschen & Mächte‘-Sondersendung live aus dem ORF-Newsroom die Zeit vom Ende der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts hin zum Neubeginn ,in Rot-Weiß-Rot‘. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es von unverzichtbarer Bedeutung, als Rundfunk der Gesellschaft diese für Österreich so entscheidenden Kapitel seiner Geschichte wieder in Erinnerung zu rufen und damit zur öffentlichen Kultur des Erinnerns und zur generationenübergreifenden Kommunikation beizutragen.“
Mag. Kathrin Zechner, Fernsehdirektorin des ORF

ORF/Thomas Ramstorfer

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Können vor allem heute viel aus der Vergangenheit lernen“
„Sich der historischen Verantwortung zu stellen und unsere eigene Geschichte zu begreifen, daraus Gedankenanreize zu finden, mörderische Fehler nicht zu wiederholen und stattdessen eine aufgeklärte, Natur und Menschen wertschätzende Welt zu gestalten, ist unsere reizvolle und herausfordernde Aufgabe – und das indem wir uns in hochwertigen, vielseitigen, innovativen und kreativen Formaten mit den historischen Ereignissen auseinandersetzen. Ein breit gefächertes Angebot an Dokumentationen aus der ORF-Wissenschaftsredaktion sowie eine Reihe an preisgekrönten Spielfilmen beleuchten eine Periode – die sowohl mit Angst als auch mit Zuversicht verbunden war – des Übergangs vom Kriegsende bis zur Unterzeichnung des Staatsvertrags. Auch und vor allem heute können wir viel aus der Vergangenheit lernen, gerade wenn von der Rückkehr zur ,neuen Normalität‘ gesprochen wird, und Improvisation und Selbstversorgung eine neue Bedeutung bekommen. Danke an alle Dokumentaristinnen und Dokumentaristen sowie Zeitgeschichte-Könner für ihre Arbeit und für das wichtige und richtige Schwerpunkt-Setzen.“
ORF2 Channel Manager Alexander Hofer

ORF/Hans Leitner

Alexander Hofer, ORF-2-Channelmanager: „Filmisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit historischen Marksteinen ist Alleinstellungsmerkmal im heimischen TV“
„Auch in einer Zeit der Krise muss Platz sein, um sich mit den ganz großen Katastrophen und Zeitenwenden der Geschichte, wie den beiden Weltkriegen und ihren Auswirkungen, auseinanderzusetzen. Der ORF hat dies vor Corona ausführlich und regelmäßig getan und tut dies selbstverständlich auch jetzt, wenn weltweit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren gedacht wird. Mit seiner aktuellen Berichterstattung stellt der ORF Tag für Tag seine journalistische Kompetenz unter Beweis – mit dem Programmschwerpunkt zum Ende des Zweiten Weltkriegs rückt der ORF auch wieder jenes Asset in den Mittelpunkt, das ein Alleinstellungsmerkmal im heimischen TV darstellt: die filmisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit historischen Marksteinen und Entwicklungen.“
ORF-III-Geschäftsführer Peter Schöber

ORF/Hans Leitner

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Geschichte lehrt uns, mit welcher Stärke unsere Republik es schafft, herausfordernde Zeiten zu meistern“
„Österreich befindet sich in einer der größten Krisen seit 1945. Doch gerade die Geschichte lehrt uns, mit welcher Stärke unsere Republik es schafft, herausfordernde Zeiten zu meistern und in neuem Glanz zu erstrahlen. Besonderes Augenmerk legt ORF III aus diesem Anlass auf das 65-Jahr-Jubiläum von ‚Österreich ist frei!‘. Von 15. bis 17. Mai feiern wir den Jahrestag der Staatsvertragsunterzeichnung und präsentieren neben einer Doku-Premiere mit neuen Zeitzeugenberichten, die individuelle Perspektiven auf die bewegten historischen Tage der Unterzeichnung eröffnen, auch zwei Live-Sondersendungen inklusive Ansprache des Bundespräsidenten an die Nation aus jenem Saal des Wiener Belvedere, in dem einst Leopold Figl und die Gründerväter den Grundstein für ein freies Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg legten.“
Andreas Novak

ORF/Hans Leitner

1918, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, zerbrach zwar die Habsburgermonarchie, doch Österreich blieb von Zerstörungen verschont. 1945 hingegen lagen viele Teile des Landes in Trümmern, denn der Krieg kehrte dorthin zurück, von wo er seinen Ausgang nahm. Schon ab 1943 hagelte es die ersten Bomben der US-Airforce auf Wiener Neustadt, auf die Werksanlagen der Rüstungsbetriebe. Den militärischen folgten die zivilen Ziele. In der letzten Phase des Krieges, menschenverachtend als „Kampf bis zum Endsieg und bis zum letzten Mann“ proklamiert, erkennen doch viele Soldaten die Erbarmungslosigkeit von Regime und Ideologie.

Nach diesem zweiten, noch opferreicheren Krieg wird von den Siegermächten, ebenfalls zum zweiten Mal, die Demokratie als Staatsform verordnet, der neue (alte) „staatspolitische Lebensplan“ für Österreich. Sie soll im Vergleich zu 1918 und den Folgejahren bis 1938 diesmal zum künftig erfolgreicheren Fundament für ein politisch friedliches Österreich werden. Große Koalition mitsamt Klassenkampf, aber diesmal am Grünen Tisch.

Die überlebenden Opfer des nationalsozialistischen Terrors sind zwar mit Kriegsende von Ausbeutung, Sklaverei und Todesängsten befreit. Doch sie erkennen nach ihrer Heimkehr recht schnell, dass Bombeninfernos und Krieg einen Opferbegriff prägten, der mit ihnen nichts zu tun hat. Opfer – das sind 1945 die Ausgebombten, die Gefallenen und die Kriegsinvaliden. Das sollte sich für die Holocaust-Überlebenden zum elementaren Startnachteil im „Neuen Österreich“ entwickeln. Heimkehr ist für Kriegsteilnehmer und KZ-Überlebende mit höchst unterschiedlichen Wahrnehmungen von „Willkommen sein“ verbunden.

Für viele in Uniform beginnt spätestens im Mai 1945 die Gefangenschaft in den Lagern der Sieger. Ein Freiheitsentzug, der nicht selten als „Siegerjustiz“ gedeutet wird. Vor allem von jenen, die in sowjetischen Gulags zu drakonischer Arbeitshaft gezwungen sind, um Zerstörungen zu beseitigen, die ab Juni 1941 im Namen des Kampfes „der Herrenmenschen gegen die bolschewistisch-jüdischen Untermenschen“ angerichtet wurden. Und die optimistische Devise von „Aufwärts geht’s“ bleibt für Spätheimkehrer aus der Sowjetunion oft Illusion.

Die Kriegsschäden stehen auch symbolhaft für irreparabel zerstörte Lebensplanungen, für die Zerrüttung menschlicher Beziehungen und für ausgelöschte Familien. Das gilt für KZ-Überlebende und Soldaten. Nicht wenige Heimkehrer aus der Gefangenschaft fühlen sich doppelt besiegt, vor allem dann, wenn Ehefrauen oder des Wartens müde Verlobte und Freundinnen mittlerweile Partnerschaften mit den Befreiern oder anderen Partnern begonnen hatten. Zudem gilt es nach jahrelanger Sozialisierung in militärischen Männerbünden den Umgang und die Kommunikation mit Frauen wieder zu erlernen. Nun ist die Integration in eine Friedensgesellschaft gefragt, die den demokratisch-parlamentarischen Wettbewerb von Ideologien und politischen Ideen künftig weder am Schlachtfeld noch durch Rassengesetze regeln will.

Das und vieles mehr analysiert eine neue ORF-Serie zum Gedenken an „75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ in facettenreicher Breite: die Zeit der Wende vom apokalyptischen Ende des Zivilisationsbruchs unter dem Hakenkreuz hin zum Neubeginn „in Rot-Weiß-Rot.“ Eigentlich als Freiheits- und Souveränitätsverlust begreifbar, der sich mitsamt Besatzungszeit über einen Zeitraum von 1938 bis 1955 erstreckt – bis zum Staatsvertrag und dem Abzug der Siegermächte. Über eine noch viel längere Zeitspanne, eigentlich bis in die Gegenwart, wirken die Beschädigungen von Familiengeschichten, Karrieren und Lebensplanungen nach. Und letztlich belegt auch die politische Alltagsgeschichte des Kriegsendes und der Anfänge der Zweiten Republik, dass ein Ende der Auseinandersetzung mit den Folgen des Nationalsozialismus historischer Amnesie gleichkäme.

Andreas Novak, Leiter der ORF-Zeitgeschichteredaktion

Die TV-Sendungen im Detail:

Menschen & Mächte: Anne Franks Wiener Stiefschwester – Das Mädchen, das überlebte
Mittwoch, 29. April 2020
22.30 Uhr, ORF 2
Sie wurde 1929 geboren, im selben Jahr wie ihre Stiefschwester Anne Frank: Eva Geiringer, Kind einer Wiener jüdischen Familie. Die beiden Mädchen lernten einander in Amsterdam kennen, wohin sie mit ihren Familien vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren und im selben Wohnblock lebten. Robert Gokl begleitet Eva Geiringer an die Orte ihrer Lebensgeschichte: nach Wien, wo sie bis 1938 eine glückliche Kindheit verbrachte. Nach Amsterdam, wo sie Anne Frank kennenlernte. Und nach London, wo Eva Geiringer Zvi Schloss heiratete und heute mit ihren drei Kindern lebt. Heute sieht sie ihr Überleben als Aufgabe: zu erzählen, was damals den beiden Mädchen Anne Frank und Eva Geiringer in Amsterdam geschah.
Dokumentation von Robert Gokl
"Menschen & Mächte: Anne Franks Wiener Stiefschwester": Eva Geiringer in Amsterdam 1940

ORF/Eva Schloss

Eva Geiringer in Amsterdam 1940

Maikäfer flieg
Mittwoch, 29. April 2020
23.20 Uhr, ORF 2
Wien 1945: Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Zeit der russischen Besatzung, gesehen mit den vorurteilsfreien Augen der zehnjährigen Christine: Sie weiß vom Frieden genauso wenig, wie die Kinder heute vom Krieg wissen. Ausgebombt und vollkommen mittellos kommt sie mit ihrer Familie in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten. Nur Christine nicht.

Bildgalerie:

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine), Lino Gaier (Gerald)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Zita Gaier (Christine), Lino Gaier (Gerald)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Zita Gaier (Christine)

"Maikäfer flieg": Gerald Votava (Vater), Ursula Strauss (Mutter)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Gerald Votava (Vater), Ursula Strauss (Mutter)

"Maikäfer flieg": Gerald Votava (Vater), Zita Gaier (Christine)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Gerald Votava (Vater), Zita Gaier (Christine)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine), Paula Brunner (Schwester)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Zita Gaier (Christine), Paula Brunner (Schwester)

"Maikäfer flieg": Bettina Mittendorfer (Frau von Braun jung)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Bettina Mittendorfer (Frau von Braun jung)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine), Konstantin Khabensky (Cohn)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Zita Gaier (Christine), Konstantin Khabensky (Cohn)

"Maikäfer flieg": Krista Stadler (Großmutter), Heinz Marecek (Großvater)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Krista Stadler (Großmutter), Heinz Marecek (Großvater)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Zita Gaier (Christine)

"Maikäfer flieg": Gerald Votava (Vater), Zita Gaier (Christine), Ursula Strauss (Mutter), Paula Brunner (Schwester)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Gerald Votava (Vater), Zita Gaier (Christine), Ursula Strauss (Mutter), Paula Brunner (Schwester)

"Maikäfer flieg": Ivan Shvedoff (Feldwebel), Gerald Votava (Vater)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Ivan Shvedoff (Feldwebel), Gerald Votava (Vater)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Zita Gaier (Christine)

"Maikäfer flieg": Gerald Votava (Vater)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Gerald Votava (Vater)

"Maikäfer flieg": Paula Brunner (Schwester), Ursula Strauss (Mutter), Zita Gaier (Christine), Bettina Mittendorfer (Frau von Braun jung)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Paula Brunner (Schwester), Ursula Strauss (Mutter), Zita Gaier (Christine), Bettina Mittendorfer (Frau von Braun jung)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Zita Gaier (Christine)

"Maikäfer flieg": Zita Gaier (Christine)

ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion/Oliver Oppitz

Zita Gaier (Christine)

Mit Zita Gaier (Christine), Ursula Strauss (Mutter), Paula Brunner (Schwester), Gerald Votava (Vater), Krista Stadler (Großmutter), Heinz Marecek (Großvater), Bettina Mittendorfer (Frau von Braun jung) u. a.
Regie: Mirjam Unger; Drehbuch: Sandra Bohle und Mirjam Unger
Vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierter Spielfilm nach der gleichnamigen Romanvorlage von Christine Nöstlinger
Der Bockerer
Freitag, 1. Mai 2020
21.55 Uhr, ORF 2
Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen im Jahre 1938 wird Österreich als Ostmark Teil des Dritten Reiches. Die Gräuel der Nazi-Diktatur, die Schrecken der Nürnberger Gesetze, der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, Blitzkriege bis Russlandfeldzug und Stalingrad – alles dringt in die kleine Welt des Wiener Fleischhauers Karl Bockerer ein. Mit bissigem Humor und klaren Worten muss er in seinem Geschäft und in der Familie Widerstand leisten. Bis Österreich von den Alliierten befreit wird und am 27. April 1945 im zerbombten Wien die erste provisorische Staatsregierung unter Karl Renner eingesetzt wird.
"Der Bockerer": Karl Merkatz (Karl Bockerer, mi.), Alfred Böhm (Hatzinger, re.)

ORF/Neue Delta-Film

Karl Merkatz (Karl Bockerer, mi.), Alfred Böhm (Hatzinger, re.)

Mit Karl Merkatz (Karl Bockerer), Ida Krottendorf (Sabine Bockerer), Alfred Böhm (Hatzinger), Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt), Klausjürgen Wussow (Dr. von Lamm), Michael Schottenberg (Gstettner), Dolores Schmidinger (Mitzi Haberl), Erni Mangold (Besitzerin des Café Tosca), Marianne Nentwich (Anna Hermann), Senta Wengraf (Anna Hermann)
Regie: Franz Antel
Aus den Trümmern
Freitag, 1. Mai 2020
23.35 Uhr, ORF 2
Österreich wird von den alliierten Streitkräften Anfang April 1945 nach und nach besetzt. Wien wird am 13. April durch die Rote Armee befreit. In Altaussee hingegen treffen erst am 10. Mai US-Truppen ein. Auf Tage des Chaos, der Angst, aber auch der Freude folgen Monate und Jahre, in denen die Bevölkerung langsam begreift, dass der Krieg tatsächlich zu Ende ist. Es beginnt eine Identitätssuche in den Trümmern, die ein verbrecherisches Regime hinterlassen hat, und eine allmähliche Annäherung zwischen Tätern und Opfern. Die Dokumentation beschreibt eine Periode des Übergangs: nach der nationalsozialistischen Diktatur und dem österreichischen Staatsvertrag. Bedeutende Künstler/innen und Publikumslieblinge wie Lotte Tobisch, Karl Merkatz, Udo Jürgens, Ingrid Burkhard, Arik Brauer, Peter Weck, Senta Wengraf, Erich Lessing, Gustav Peichl und Friedrich Cerha blicken mit ganz persönlichen Eindrücken und Erinnerungen auf einen wesentlichen Teil ihrer Vergangenheit zurück, der den Aufbruch in eine neue Zeit markiert.
Dokumentarfilm von Nadia Weiss mehr...
"Aus den Trümmern": Peter Weck

ORF/Terra Film

Peter Weck

Der Bockerer II – Österreich ist frei
Samstag, 2. Mai 2020
22.45 Uhr, ORF 2
Im besetzten Wien der Nachkriegsjahre ist es abermals Karl Bockerer, der auf charmanttrotzige Weise den herrschenden Mächten Paroli bietet. Diesmal richtet sich seine Verbissenheit gegen die russischen Besatzer, deren unmenschliche Härte das Glück zweier sich Liebender gefährdet.
"Der Bockerer II - Österreich ist frei": Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt), Heinz Petters (Bruder von Hatzinger), Karl Merkatz (Karl Bockerer), Ida Krottendorf (Binderl Bockerer)

ORF/epo-film

Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt), Heinz Petters (Bruder von Hatzinger), Karl Merkatz (Karl Bockerer), Ida Krottendorf (Binderl Bockerer)

Mit Karl Merkatz (Karl Bockerer), Caroline Vasicek (Elena), Sascha Wussow (Gustl), Ida Krottendorf (Binerl Bockerer), Heinz Petters (Bruder von Hatzinger), Michael Schottenberg (Gstettner), Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt), Marianne Nentwich (Anna), Heinrich Schweiger (Major Novotny), Dolores Schmidinger (Mitzi) u. a.
Regie: Franz Antel
Vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierter Spielfilm
Österreich-Bild: Ende des Schreckens – Die Befreiung Tirols 1945
Sonntag, 3. Mai 2020
18.25 Uhr, ORF 2
Mai 1945: US-Truppen ziehen in die Tiroler Landeshauptstadt ein. Ein junger Innsbrucker schreibt in sein Tagebuch: „Friede in Europa“. Endlich sind die Schrecken des Zweiten Weltkriegs vorbei, der NS-Terror ist Geschichte und viele denken, es werde nie wieder Krieg geben. In zum Teil bisher unveröffentlichten Aufnahmen und Zeitzeugenberichten erzählt die Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Tirol von der Landung alliierter Geheimkommandos per Fallschirm, den Kämpfen am Fernpass und bei Scharnitz, der abenteuerlichen Befreiung internierter französischer Regierungsmitglieder bei Schloss Itter, dem Jubel in den Straßen Innsbrucks, als die US-Truppen einziehen, dem Zusammentreffen zweier US-Armeen in Gossensaß und am Brenner, den Siegesparaden und den gewaltigen Strömen befreiter Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
Dokumentation von Georg Laich
"Österreich-Bild: Ende des Schreckens - Die Befreiung Tirols 1945": Originalausrüstung der legendären Cactus-Division: Sammler und Fahrzeug-Enthusiasten pflegen die Erinnerung an die Befreier.

ORF/ORF-T

Originalausrüstung der legendären Cactus-Division: Sammler und Fahrzeug-Enthusiasten pflegen die Erinnerung an die Befreier.


IM ZENTRUM: 75 Jahre Zweite Republik – Die Lehren aus Krieg und Krisen
Sonntag, 3. Mai 2020
22.10 Uhr, ORF 2
Vor 75 Jahren ist Österreich aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges wiedererstanden. Auch wenn das Gedenken an die Befreiung Österreichs von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft heuer im Schatten der Corona-Krise steht, bleibt zu Gedenktagen die immer entscheidende Frage, welche Lehren die Republik aus den bitteren Erfahrungen von Krieg, Faschismus und Terror in der NS-Zeit gezogen hat. Ist die Nazivergangenheit wirklich aufgearbeitet? Warum ist der Nationalismus, eine der Ursachen von Kriegen, wieder europaweit im Vormarsch? Droht das Friedensprojekt Europa gerade jetzt an Provinzialismus, Populismus, Hass und mangelnder Solidarität zu zerbrechen? Ist die EU tatsächlich ein Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Inwieweit hat die rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte auch die Weiterentwicklung und Festigung von Demokratie und Mitbestimmung vorangetrieben? Und wie tragfähig ist der gesellschaftliche Zusammenhalt in Österreich angesichts künftiger und aktueller Herausforderungen, wie der Bewältigung der schwersten Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit und Verunsicherung weiter Bevölkerungskreise?
Darüber diskutieren bei Claudia Reiterer „IM ZENTRUM“:
  • Jean-Claude Juncker, ehem. Präsident der Europäischen Kommission
  • Heinz Fischer, Bundespräsident a.D.
  • Alma Zadić, Justizministerin, Die Grünen
  • Barbara Stelzl-Marx, Historikerin
Dienstag, 5. Mai 2020
11.30 Uhr, ORF 2
Live aus dem Dachfoyer der Wiener Hofburg:
Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus
Kommentar: Rebekka Salzer
Menschen & Mächte: Wieder ein Mensch sein und nicht nur eine Nummer
Dienstag, 5. Mai 2020
22.30 Uhr, ORF 2
Während in Wien Ende April 1945 bereits die provisorische Regierung Renner amtiert, wird im Konzentrationslager Mauthausen noch immer gemordet. Erst am 5. Mai 1945 wird das Lager von amerikanischen Truppen befreit. Mehr als 100 000 Häftlinge unterschiedlichster Nationen wurden dort ermordet. Jene, die überlebten, werden nun von Nummern wieder zu Menschen mit Namen. Wie ist man nach dem Krieg mit dem Gedenken an diese „Todeszone“ umgegangen? Fritz Dittlbacher, selbst Oberösterreicher, thematisiert nicht nur die Jahre des Terrors zwischen 1938 und 1945, sondern auch die wichtige, selten gestellten Frage: Wie gingen die Menschen der Umgebung mit dem „Danach“ um, Bauern und Gewerbetreibende, die von Warenlieferungen ins KZ profitierten und Gewinne machten? Wie erlebten die Ortsbewohnerinnen und Ortsbewohner von Mauthausen die NS-Jahre, wie haben sie die „Geschichte der Nähe zur Todesmühle“ aufgearbeitet? Was bedeutet Gedenken heute?
Dokumentation von Fritz Dittlbacher
Die Fälscher
Dienstag, 5. Mai 2020
23.20 Uhr, ORF 2
Der oscarprämierte Film basiert auf einem realen Geschehen und handelt vom größten Geldfälschungsprogramm der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs, der Aktion Bernhard. Salomon Sorowitsch ist der König der Geld-Fälscher, in einer Welt der Ganoven, Gigolos und leichten Mädchen. Das Leben ist ein Spiel und das dazu notwendige Geld druckt sich Sorowitsch selbst. Dank viel Pragmatismus und noch mehr Kreativität ist er auf der schönen und sicheren Seite des Lebens. Scheinbar. Denn 1944 wird Sorowitsch ins KZ Sachsenhausen überstellt und zur Schlüsselfigur eines groß angelegten Geldfälschungsbetriebes. Denn die Nazis wollen die britische Wirtschaft schwächen und brauchen Devisen. Sorowitsch geht den Handel mit dem Bösen ein und tut, was von ihm verlangt wird, um zu überleben.
"Die Fälscher": August Zirner (Dr. Klinger), Karl Markovics (Salomon Sorowitsch), August Diehl (Burger), Sebastian Urzendowsky (Kolya), Veit Stübner (Atze)

ORF/ai film/Petro Domenigg

August Zirner (Dr. Klinger), Karl Markovics (Salomon Sorowitsch), August Diehl (Burger), Sebastian Urzendowsky (Kolya), Veit Stübner (Atze)

Mit Karl Markovics (Salomon Sorowitsch), August Diehl (Adolf Burger), Devid Striesow (Friedrich Herzog), Marie Bäumer (Aglaia) u. a.
Drehbuch und Regie: Stefan Ruzowitzky
Vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierter Spielfilm
Menschen & Mächte Spezial: 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg
Mittwoch, 6. Mai 2020
20.15 Uhr, ORF 2
75 Jahre Kriegsende nimmt der ORF am 6. Mai 2020 im Hauptabend zum Anlass für ein „Menschen und Mächte“-Spezial. Im Gegensatz zum Ersten Weltkrieg waren 1945 viele Städte Österreichs durch massives Bombardement schwer beschädigt oder gar zerstört. Hitler hatte am 30. April 1945 Selbstmord begangen. Am 8. Mai ist der Zweite Weltkrieg offiziell zu Ende. Soldatenfriedhöfe, Bombenruinen und Schutthalden stehen symbolhaft für das apokalyptische Ende der Schreckensherrschaft des NS-Regimes. Jene, die den Holocaust überlebt haben, sind nun befreit, doch viele von ihnen psychisch schwer gezeichnet. Die Sondersendung behandelt die Wendezeit zwischen Zusammenbruch und Neubeginn, zwischen Befreiung, Kriegsende und den ersten Versuchen des Wiederaufbaues in den einzelnen Besatzungszonen. Neben der zeitgeschichtlichen Reise durch die französischen, britischen, amerikanischen und sowjetischen Zonen wird auch die Frage thematisiert, wie der Glaube an das „Neue Österreich“, an die Zweite Republik und die neue „Identität in Rot-Weiß-Rot“ gewachsen ist. Im Studio analysieren Historikerinnen und Historiker.
Moderation: Tarek Leitner
"Menschen & Mächte Spezial: 75 Jahre Ende 2. Weltkrieg

[M] ORF/Thomas Ramstorfer

Tarek Leitner

Menschen & Mächte: Die Zeit der Frauen
Mittwoch, 6. Mai 2020
21.20 Uhr, ORF 2
Wir sind seit Jahrzehnten gewohnt, dass in der globalisierten Konsumgesellschaft alles reibungslos funktioniert. Doch das ist seit Beginn der Corona-Krise überhaupt nicht mehr selbstverständlich. Improvisation und Selbstversorgung war bis jetzt nicht notwendig. Gerade diese beiden „Künste“ waren es, die 1945, am Ende des Zweiten Weltkriegs, zu den wichtigsten Strategien des Überlebens zählten. Damals meist in die Tat umgesetzt von Frauen. Ob jung oder alt. Es war „Die Zeit der Frauen“. Sie leisteten einen besonders wichtigen, oft vergessenen Anteil am Wiederaufbau.
Dokumentation von Andreas Novak
"Menschen & Mächte: Die Zeit der Frauen": Schlange stehen vor Lebensmittelgeschäften war überwiegend den Frauen vorbehalten, Linz 1945.

ORF/Historisches Archiv ORF/Bildarchiv Austria/United States Information Service

Schlange stehen vor Lebensmittelgeschäften war überwiegend den Frauen vorbehalten, Linz 1945.

Menschen & Mächte: Der Häftling und der Sohn des Lagerleiters
Mittwoch, 6. Mai 2020
22.45 Uhr, ORF 2
Walter Chmielewski und Dušan Stefančič – die Biografien der beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Während der eine deportiert wird, durchläuft der andere die Nazi-Eliteschule Napola und schüttelt sogar Hitler die Hand. Ihre Lebenswege kreuzen sich im österreichischen Konzentrationslager Gusen, einem Nebenlager des KZ Mauthausen. Der eine kämpft als Häftling täglich um sein Leben, der andere genießt als Sohn des Lagerleiters dementsprechende Privilegien. Der Film wird – sozusagen von der jeweils „eigenen“ Seite des Lagerzauns – überwiegend aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten Chmielewski und Stefančič erzählt, die in der Dokumentation erstmals aufeinandertreffen.
BR/ORF-Dokumentation von Robert und Julia Grantner
"Menschen & Mächte: Der Häftling und der Sohn des Lagerleiters": Dušan Stefančič

ORF/BR/Dušan Stefančič/Privat

Dušan Stefančič

Die Freibadclique
Mittwoch, 6. Mai 2020
23.35 Uhr, ORF 2
Historiendrama nach Oliver Storz‘ gleichnamigem biografischen Roman. „Die Freibadclique“ besteht aus den fünf Burschen Knuffke, Bubu, Hosenmacher, Zungenkuss und Onkel. Im Mittelpunkt stehen Spaß, Mädchen und Swingmusik – ganz bestimmt nicht der Krieg. Doch genau dahin werden sie gnadenlos gezwungen: zum Volkssturm für den Endsieg. Ein Jahr später – im Sommer nach dem Krieg – treffen einander drei Überlebende auf dem Zehn-Meter-Turm des Freibads wieder. Hinter ihnen liegt das Grauen – vor ihnen noch ein ganzes Leben. Der Film erzählt die Geschichte vom Erwachsenwerden in Kriegszeiten, von Freundschaft, Schuld und der Sehnsucht nach Liebe. Das letzte Kriegsjahr und die unmittelbare Nachkriegszeit werden darin aus der Perspektive von fünf 16-Jährigen erlebt, einem Zwischenjahrgang, der von Freiheit träumt und dem Kriegseinsatz nicht erspart werden wird.
"Die Freibadclique": Ausreden lässt der Untersturmführer (Andreas Lust) bei der Musterung nicht zu, Bubu (Andreas Warmbrunn) wird das schmerzhaft klargemacht.

ORF/Ziegler Film/Ivan Maly

"Die Freibadclique": Ausreden lässt der Untersturmführer (Andreas Lust) bei der Musterung nicht zu, Bubu (Andreas Warmbrunn) wird das schmerzhaft klargemacht.

Mit Theo Trebs (Knuffke), Jonathan Berlin (Onkel), Andreas Warmbrunn (Bubu), Joscha Eißen (Zungenkuss), Laurenz Lerch (Hosenmacher), Andreas Lust (Untersturmführer), Peter Faerber (Stricker), Lili Epply (Lore), Johannes Geller (Jumbo) u. a.
Regie: Friedemann Fromm
Menschen & Mächte: 1945 – Heimkehr und Aufbruch
Donnerstag, 7. Mai 2020
21.05 Uhr, ORF 2
Am 8. Mai 1945 ist der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell zu Ende. Es öffnen sich die Tore der Konzentrationslager. Österreich wird von der Roten Armee, von britischen, französischen und US-Truppen vom NS-Terror befreit. Ebenso wie nach dem Ersten Weltkrieg 1918 ist für das Land von den Siegermächten die demokratisch-republikanische Staatsform vorgesehen. Dieser Neubeginn, die sogenannte „Stunde Null“, bedeutet einerseits Wiederaufbau aus den Trümmern der NS-Zeit, aber auch die Beschwörung des proklamierten „Opferstatus des Landes“ und die Verdrängung der kritischen Reflexion über die Mitschuld am Nationalsozialismus. Zudem geschehen viele staatlich-großkoalitionäre Maßnahmen in Sachen NS-Opferentschädigung lediglich auf Druck der Besatzungsmächte.
Dokumentation von Robert Gokl und Gregor Stuhlpfarrer
"Menschen & Mächte: Heimkehr und Aufbruch": Wien 1945

ORF/© Hertha Tomitza

Wien 1945

75. Jahrestag der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus und des Endes des 2. Weltkrieges
Freitag, 8. Mai 2020
11.00 Uhr, ORF 2
Aufgrund der Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie findet der diesjährige Gedenktag zum Kriegsende in Europa nicht an einem Ort und auch nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt statt, sondern setzt sich aus verschiedenen an unterschiedlichen Orten voraufgezeichneten Elementen zusammen. So werden die Wiener Philharmoniker im Prunksaal der Nationalbibliothek spielen, die Reden von Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Kogler werden im Bundeskanzleramt stattfinden, Grußbotschaften der Signatarmächte Frankreich, Russland, Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten von Amerika werden zugespielt und ein vom ORF produzierter Film über die historische Entwicklung Österreichs vom 8. Mai 1945 bis heute zu sehen sein. Die Wiener Sängerknaben steuern ein Video bei. Ein einleitendes Gespräch von Bundeskanzler Kurz mit Festredner Hugo Portisch wird im Wiener Volksgarten aufgezeichnet und es gibt die Festrede von Hugo Portisch.
Moderation: Fritz Jungmayr
Universum History: Europa 1945: Das Jahr nach dem Krieg
Freitag, 8. Mai 2020
22.30 Uhr, ORF 2
8. Mai 1945. Der Krieg ist aus – Europa liegt in Trümmern. Es herrscht Chaos, aber die Stimmung ist geprägt von der Hoffnung auf dauerhaften Frieden. Die Niederlage Nazi-Deutschlands wird als Sieg und Befreiung gefeiert, aber die Zukunft präsentiert sich alles andere als rosig: Viele Städte, die Infrastruktur und die Wirtschaft sind zerstört und Europa ist ein Kontinent der Flüchtlinge – denn Millionen Männer, Frauen und Kinder, die vertrieben oder zu Zwangsarbeit gezwungen worden waren, wollen in ihre Heimat zurück. Sie warten Wochen, Monate, mitunter vergeblich. Politische Meilensteine prägen die darauffolgenden Jahre: die Gründung der Vereinten Nationen, die Nürnberger Prozesse, Churchills Rede am Eisernen Vorhang, die Teilung Deutschlands. Es sind fünf Jahre voller Optimismus, bevor sich die Menschen während des Kalten Krieges auf der einen oder anderen Seite des Eisernen Vorhangs wiederfinden. Coloriertes, bislang unbekanntes Filmmaterial aus russischen, britischen, französischen und amerikanischen Archiven zeigt das Alltagsleben in Europa nach dem Krieg in spannenden, lebendigen und erschütternden Bildern. Renommierte Historikerinnen und Historiker analysieren und bewerten die Geschehnisse im Europa der Nachkriegszeit. mehr...
Dokumentation von Olivier Wieviorka und David Korn-Brzoza
"Europa 1945: Das Jahr nach dem Krieg": Berlin, Frühling 1946 - Menschen leben in den Ruinen der Stadt.

ORF/ZED/Framepool

Berlin, Frühling 1946 - Menschen leben in den Ruinen der Stadt.

Hannas schlafende Hunde
Freitag, 8. Mai 2020
23.15 Uhr, ORF 2
Wels 1967. Der Krieg ist offiziell vorbei, aber in den Köpfen von manchen Menschen tobt er noch immer. In dieser Zeit wächst die neunjährige Johanna auf, die für ihr Leben gerne singt. Doch ihre Eltern verbieten ihr alles was Freude bereitet. Sie soll sich lieber in katholischer Demut üben und sich unauffällig verhalten. Johanna beginnt nach den Gründen zu forschen und entdeckt dabei ihre wahre, halbjüdische Identität.
"Hannas schlafende Hunde": Hannelore Elsner (Großmutter Ruth), Nike Seitz (Johanna)

ORF/Enigma Film/Kerstin Stelter

Hannelore Elsner (Großmutter Ruth), Nike Seitz (Johanna)

Mit Nike Seitz (Johanna), Hannelore Elsner (Großmutter Ruth), Franziska Weisz (Mutter Katharina), Rainer Egger (Vater), Niko Liersch (Michael) u. a.
Drehbuch und Regie: Andreas Gruber
Vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierter Spielfilm nach der gleichnamigen Romanvorlage von Elisabeth Escher
dokFilm: Waldheims Walzer
Sonntag, 17. Mai 2020
23.05 Uhr, ORF 2
1986 befindet sich der ehemalige UNO-Botschafter Kurt Waldheim im Wahlkampf für die Bundespräsidentschaft. Als seine Kriegsvergangenheit öffentlich durchleuchtet wird, weist er alle Vorwürfe empört zurück, kann sich nicht erinnern und antwortet mit den gewohnten Opfer- Stereotypen, die seit Kriegsende immer und überall reproduziert worden waren. Im ganzen Land prallen Menschen aufeinander, die die bewährte Lebenslüge erhalten und andere, die sie endlich enttarnen wollen.
Die Filmemacherin Ruth Beckermann ist mit ihrer Kamera Zeugin hitziger Debatten auf offener Straße, als das alte Geschichtsbild nach und nach zu bröckeln beginnt. Mehr als 30 Jahre später verwebt sie die Videos mit einer Fülle an Archivmaterial und analysiert in ihrem Dokumentarfilm Waldheims Walzer diesen Wendepunkt der österreichischen Nachkriegsgeschichte. mehr...

Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem ORF Film/Fernseh-Abkommen
"dokFilm: Waldheims Walzer": Kurt Waldheim

ORF/Ruth Beckermann Filmprodukton

Kurt Waldheim

65 Jahre Staatsvertrag

Menschen & Mächte: Leopold Figl – Wiederaufbau, Reblaus und Staatsvertrag
Mittwoch, 13. Mai 2020
22.30 Uhr, ORF 2
2020 jährt sich der Todestag von Leopold Figl zum 55. Mal. Das zehnjährige Jubiläum zur Unterzeichnung des Staatsvertrages hat er nicht mehr erlebt. Eine Woche davor, am 9. Mai 1965, verstarb Figl, der erste Bundeskanzler der Zweiten Republik. Neben Bruno Kreisky ist wahrscheinlich kein österreichischer Politiker in der öffentlichen Erinnerung so verankert. Andreas Novak und Tom Matzek porträtieren den in der Nachkriegszeit wohl populärsten „Homo Austriacus“. Einen Kanzler, Außenminister und späteren Landeshauptmann von Niederösterreich, der nach 1945 wesentlich zur Entwicklung des Österreichbewusstseins und der nationalen Identität beigetragen hat. Mit seiner Weihnachtsansprache 1945 und seinem berühmten Satz am Balkon des Schloss Belvederes nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages – „Österreich ist frei“ – sicherte er sich den verdienten und bleibenden Platz in den österreichischen Geschichtsbüchern.
Dokumentation von Andreas Novak und Tom Matzek
"Menschen & Mächte: Leopold Figl: Wiederaufbau, Reblaus und Staatsvertrag": Leopold Figl, 27. Jänner 1965

ORF/Historisches Archiv ORF/Franz Gittenberger

Leopold Figl, 27. Jänner 1965

Mutig in die neuen Zeiten – Im Reich der Reblaus
Mittwoch, 13. Mai 2020
23.20 Uhr, ORF 2
Österreich Mitte der 1950er Jahre. Die Schneiderin Elfi Redlich und ihre beiden Kinder stehen kurz davor, mit dem Besatzungsoffizier Hal nach Amerika auszuwandern, als Elfis seit elf Jahren verschollener Mann aus Sibirien heimkehrt. Der Fabrikant Ulmendorff wird am Weg zur Hochzeit seiner Nichte Valerie aufgrund einer Intrige seines Angestellten Hasak nach Russland verschleppt. Hasaks Freude ist kurz, denn der jüdische Eigentümer der Fabrik macht Besitzansprüche geltend.
"Mutig in die neuen Zeiten (1/3)": Jaymes Butler, Nina Proll, Matthew Settle, Johannes Silberschneider

ORF/filmstills/Petro Domenigg

Jaymes Butler, Nina Proll, Matthew Settle, Johannes Silberschneider

Mit Harald Krassnitzer (Johann Ulmendorff), Helmut Berger (Gregor Ulmendorff), Roland Düringer (Otto Hasak), Nina Proll (Elfi Redlich), Maria Köstlinger (Gerti Baumer), Matthew Settle (Hal Morris), Wolf Bachofner (Pollak), Julie Engelbrecht (Valerie Ulmendorff), August Zirner (Paul Berkowitz), Adele Neuhauser (Rita Berkowitz), Erwin Steinhauer (Pinchas Fischmann), Fritz Karl (Ferdinand Redlich), Johannes Silberschneider (Viktor Redlich), Michou Friesz (Frau Pivonka), Nicholas Ofczarek (Carlo Gruber), Wolfgang Böck (Leo Beierl) u. a.
Drehbuch und Regie: Harald Sicheritz
Koproduktion ORF/ARTE

Der ORF-2-Schwerpunkt im Überblick

"Menschen & Mächte: Heimkehr und Aufbruch": Aufräumarbeiten in Wien 1945

ORF/© Hermann Grögl

Aufräumarbeiten in Wien 1945

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg:

Mittwoch, 29. April, 22.30 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Anne Franks Wiener Stiefschwester (Neuproduktion)

Mittwoch, 29. April, 23.20 Uhr, ORF 2
Maikäfer flieg

Freitag, 1. Mai, 21.55 Uhr, ORF 2
Der Bockerer

Freitag, 1. Mai, 23.35 Uhr, ORF 2
Aus den Trümmern

Samstag, 2. Mai, 22.45 Uhr, ORF 2
Der Bockerer II – Österreich ist frei

Sonntag, 3. Mai, 18.25 Uhr, ORF 2
Österreich-Bild: Ende des Schreckens – Die Befreiung Tirols 1945 (Neuproduktion)

Sonntag, 3. Mai, 22.10 Uhr, ORF 2
IM ZENTRUM: 75 Jahre Zweite Republik – Die Lehren aus Krieg und Krisen

Dienstag, 5. Mai, 11.30 Uhr, ORF 2
Live aus dem Dachfoyer der Wiener Hofburg:
Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus

Dienstag, 5. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Wieder ein Mensch sein und nicht nur eine Nummer (Neuproduktion)

Dienstag, 5. Mai, 23.20 Uhr, ORF 2
Die Fälscher

Mittwoch, 6. Mai, 20.15 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte Spezial: Sondersendung „75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ (Neuproduktion)

Mittwoch, 6. Mai, 21.20 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Die Zeit der Frauen

Mittwoch, 6. Mai, 22.45 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Der Häftling und der Sohn des Lagerleiters (Neuproduktion)

Mittwoch, 6. Mai, 23.35 Uhr, ORF 2
Die Freibadclique

Donnerstag, 7. Mai, 21.05 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: 1945 – Heimkehr und Aufbruch (Neuproduktion)

Freitag, 8. Mai, 11.00 Uhr, ORF 2
75. Jahrestag der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus und des Endes des 2. Weltkrieges

Freitag, 8. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2
Universum History: Europa 1945 – Das Jahr nach dem Krieg (Neuproduktion)

Freitag, 8. Mai, 23.15 Uhr, ORF 2
Hannas schlafende Hunde (Neuproduktion)

Sonntag, 17. Mai, 23.05 Uhr, ORF 2
dokFilm: Waldheims Walzer (Neuproduktion)

65 Jahre Staatsvertrag

Mittwoch, 13. Mai, 22.30 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Leopold Figl – Wiederaufbau, Reblaus und Staatsvertrag

Mittwoch, 13. Mai, 23.20 Uhr, ORF 2
Mutig in die neuen Zeiten – Im Reich der Reblaus

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg in ORF III

Bereits vor dem Start des TV-Schwerpunkts sendet ORF III am 27. April „75 Jahre Unabhängigkeit Österreichs“ live: 25 Jahre Österreich in der Europäischen Union, 75 Jahre Zweite Republik und 100 Jahre Österreichische Bundesverfassung sind Meilensteine, die die Fundamente der Zweiten Republik bilden. Der Präsident des Nationalrates Mag. Wolfgang Sobotka, möchte gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten ein paar Schlaglichter auf bedeutende Ereignisse dieser 75 Jahre werfen und einen Blick in die Zukunft wagen. Es diskutieren Ingrid Thurnher (ORF III), Martina Salomon (Kurier), Eva Linsinger (Profil), Andreas Koller (Salzburger Nachrichten), Thomas Götz (Kleine Zeitung) und Gerald Heidegger (ORF Online).
Donnerstag, 30. April, und Freitag, 1. Mai
Zur Feier des 75. Jahrestags der Republik begibt sich Altbundespräsident Heinz Fischer in der neuen, vierteiligen ORF-III-Dokumentarreihe „Über Österreich“ von Georg Riha am 30. April und 1. Mai, jeweils ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen, auf einen Rundflug über das Land. Denn das langjährige Staatsoberhaupt kennt Österreich nicht nur politisch – als bekennender Naturfreund hat Heinz Fischer viele Regionen der Alpenrepublik auch selbst durchwandert und ist mit Land und Leuten bestens vertraut. Seine Reise führt ihn von West nach Ost und vom Süden in den Norden, quer durch alle Bundesländer.
"Heinz Fischer: Über Österreich (4/4)": Heinz Fischer, Georg Riha

ORF/Riha Film

Heinz Fischer, Georg Riha

Anschließend präsentiert Sepp Forcher in zwei Doku-Zweiteilern, jeweils ab 21.55 Uhr, Österreichs schönste Landschaften: am 30. April „Kulturlandschaft Österreich“, am 1. Mai „Sepp Forcher: Meine liebsten Orte“.
Samstag, 2. Mai
Ab 2. Mai stehen die Wochenenden in ORF III gänzlich im Zeichen der zeitgeschichtlichen Jubiläen und Jahrestage. Am 2. Mai startet ORF III sein Schwerpunktprogramm bereits ab 8.20 Uhr mit dem Dakapo „Hitlers Tod im Bunker – Die letzten Geheimnisse des Diktators“, gefolgt von vier Folgen der Dokureihe „Geheimnisse des Dritten Reichs“ (ab 9.15 Uhr) und der zehnteiligen ZDF-Dokureihe „Hitlers Zirkel des Bösen“ (ab 12.25 Uhr). Im Hauptabend steht Teil eins des ORF-III-Vierteilers „Mit Hitler im Krieg“ mit dem Titel „An Hitlers Seite“ (20.15 Uhr) auf dem Programm, der die unterschiedlichen Wege österreichischer Soldaten im Zweiten Weltkrieg beleuchtet. Der Film von Hubert Nowak zeichnet den Weg der „Ostmark“ nach dem „Anschluss“ der österreichischen Soldaten in die deutsche Wehrmacht nach, der vom Einsatz österreichischer Gebirgstruppen bei der Besetzung Norwegens bis zum Tod Tausender Österreicher in Stalingrad geprägt war. Anschließend beschreibt eine ORF-III-Neuproduktion von Wolfgang Winkler „41 Tage der Gewalt – Die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs“ (21.05 Uhr). Es ist Frühling 1945: Von allen Seiten rücken die Alliierten ins Deutsche Reich vor. Das NS-Regime hat den Krieg verloren, bis zum tatsächlichen Ende sollte es trotzdem noch 41 Tage dauern. Doch statt dem Blutvergießen ein Ende zu bereiten, verüben die Nazis noch in diesen letzten Wochen ungeheure Verbrechen. Danach zeigt ORF III die Dokumentation „Stille Helden – Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg“ (21.55 Uhr) von Uli Jürgens und den von André Heller und Othmar Schmiderer gestalteten Film „Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin“ (22.45 Uhr). Traudl Junge, die ehemalige Sekretärin Adolf Hitlers, erzählt in einem 90-minütigen Monolog aus ihrem Leben in den Jahren 1942 bis 1945. Unsentimental und mit penibler Präzision berichtet sie, wie sie an der Seite des „Führers“ die entscheidenden Kriegsjahre bis zum Ende miterlebte und demaskiert damit Hitler als „zutiefst kleinbürgerliche Figur“. Vor dem Film schildert André Heller in einem neu aufgezeichneten TV-Interview mit der ORF-III-„zeit.geschichte“-Redaktion seine persönlichen Eindrücke aus dem 2001 geführten Gespräch mit Traudl Junge und erklärt die Hintergründe der Entstehung dieses digitalen historischen Manifests.
"Im toten Winkel - Hitlers Sekretärin": Traudl Junge

ORF/Dor-Film

Traudl Junge

Sonntag, 3. Mai
Am 3. Mai nähert sich ORF III den Kriegsjahren und der Nachkriegszeit in Österreich filmisch an. Ab 9.05 Uhr stehen insgesamt sieben Filmklassiker mit Publikumslieblingen wie Hans Moser und Paul Hörbiger auf dem Programm. Aus dem Jahr 1946 zeigt ORF III zunächst „Die Welt dreht sich verkehrt“ (9.05 Uhr) von Regisseur Johann Alexander Hübler-Kahla mit Hans Moser in der Hauptrolle des Beamten Franz Xaver Pomeisl. „An klingenden Ufern“ (10.35 Uhr) befinden sich anschließend Marianne Schönauer und Curd Jürgens in einem Liebesdrama von Hans Unterkircher aus dem Jahr 1948. In den letzten Kriegstagen spielt der ebenfalls 1948 entstandene Film „Gottes Engel sind überall“ (12.00 Uhr) mit Attila Hörbiger unter der Regie von Hans Thimig. Hans Moser ist danach „Der Herr Kanzleirat“ (13.25 Uhr) in einem Film von Hubert Marischka, ebenfalls aus 1948. Paul Hörbiger kann man anschließend als „Der Hofrat Geiger“ (15.10 Uhr) und an der Seite von Hans Moser in „Hallo, Dienstmann“ (16.50 Uhr) erleben. Den Filmschwerpunkt schließt ein „Kleiner Schwindel am Wolfgangsee“ (18.35 Uhr) von Franz Antel aus dem Jahr 1949.
"Hallo, Dienstmann": Paul Hörbiger (Godai), Hans Moser (Anton), Maria Andergast (Fr. Brandstätter)

ORF/Kirch Media

Paul Hörbiger (Godai), Hans Moser (Anton), Maria Andergast (Fr. Brandstätter)

Donnerstag, 7. Mai
Am 7. Mai zeigt ORF III die ersten vier Folgen der sechsteiligen Dokumentarreihe „Wie wir wurden. Was wir sind – Generation Österreich“ (ab 21.55 Uhr) von Birgit Mosser-Schuöcker und Gerhard Jelinek. Die Produktion spannt einen generationsübergreifenden Bogen vom Gestern zum Heute und beleuchtet anhand von prägenden Ereignissen Meilensteine der Zweiten Republik, die allen Österreichern ein Begriff sind.
Wie wir wurden, was wir sind - Generation Österreich, 1/6 (1918 - 1938)

ORF/Pammer Film/Hannah Linhart

Hans Saxinger – Juliputsch 1934

Freitag, 8. Mai
Am 8. Mai jährt sich die bedingungslose Kapitulation der Deutschen Wehrmacht und damit das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 75. Mal. Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zelebriert an diesem Tag für gewöhnlich mit einem Gratiskonzert der Wiener Symphoniker am Heldenplatz das „Fest der Freude“. Dieses wurde jährlich von ORF III übertragen und mit Live-Einstiegen, Diskussionsrunden und einem Doku-Schwerpunkt begleitet. Um in Zeiten der Corona-Krise das 75-Jahr-Jubiläum des Kriegsendes zu begehen, feiert das MKÖ heuer ein virtuelles „Fest der Freude“, dessen Ausstrahlung ORF III um 18.05 Uhr plant.
Bereits ab 9.00 Uhr widmet ORF III dem Tag der Befreiung am 8. Mai einen dokumentarischen Schwerpunkt mit zahlreichen „zeit.geschichte“-Dokumentationen, darunter auch die vierteilige Neuproduktion „Österreich erzählt – Zeitzeugen und Zeitzeuginnen berichten“ (11.10, 13.10, 14.45 und 16.25 Uhr). Diese setzt sich aus Zeitzeugenberichten zusammen, die ORF III im Zuge des landesweiten „Oral History“-Projekts in Kooperation mit der Fachhochschule St. Pölten bereits digital festhalten konnte.
Durch das Programm führt ORF-Moderator und -Auslandschef Andreas Pfeifer, er besucht Schauplätze der Dokumentationen und ordnet diese im historischen Kontext ein.
Um 19.50 Uhr plant ORF III eine Live-Diskussion der „Nationalratspräsidenten im Talk“ mit ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher.
Im Hauptabend steht der österreichische Filmklassiker „Der Bockerer“ (20.15 Uhr) von Franz Antel über das Schicksal des Wiener Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer (Karl Merkatz) während der NS-Zeit auf dem Programm, gefolgt von weiteren Dokumentationen.
Samstag, 9. Mai
Mit Dokumentationen und Spielfilmen wird der Schwerpunkt am 9. Mai ab 8.50 Uhr fortgesetzt. So zeigt ORF III ab 11.40 Uhr u. a. fünf Folgen der epochalen Zeitgeschichte-Reihe „Österreich II“ von Hugo Portisch und Sepp Riff. Nach dem von Wolfgang Murnberger gestalten NS-Drama „Mein bester Feind“ (18.20 Uhr) mit Moritz Bleibtreu, Georg Friedrich und Ursula Strauss in den Hauptrollen, äußern prominente Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft ihre „Gedanken zu 75 Jahre Kriegsende“ (20.00 Uhr).
Den Hauptabend eröffnet die Premiere der zweiteiligen ORF-III-Neuproduktion „Das Kriegsende in Österreich“ von Regisseur Christian Hager. Teil eins (20.15 Uhr) zeichnet den Zusammenbruch des Nazi-Regimes in den östlichen Bundesländern nach. Mittels seltener Archivaufnahmen werden die Geschehnisse rund um den Einmarsch der Roten Armee im März 1945 bis hin zur Gründung einer provisorischen Staatsregierung unter Karl Renner dokumentiert. In neuen Interviews erzählen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen offen von ihren Erlebnissen, Ängsten und auch Hoffnungen während dieser düsteren Epoche. Einen besonderen Doku-Schwerpunkt bilden die blutige Schlacht um Wien und das Scheitern der Widerstandsaktion „Operation Radetzky“. Der zweite Teil „Das Kriegsende in Österreich“ (21.05 Uhr) schildert den Zusammenbruch des Nazi-Regimes im Westen Österreichs. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Vormarsch amerikanischer, britischer und französischer Streitkräfte bis hin zur Kapitulation der Deutschen Wehrmacht.
"Das Kriegsende in Österreich (1/2)": Panzer in der Stadt

ORF/Pammer Film/ECPAD

Panzer in der Stadt

Einen Einblick in die österreichischen Privathaushalte während Kriegs- und Nachkriegszeiten gewähren anschließend zwei Folgen „Österreich privat“ (ab 21.55 Uhr) und „Österreich in Farbe“ (ab 23.35 Uhr).
Sonntag, 10. Mai
Am 10. Mai präsentiert ORF III neben weiteren Dokumentationen (ab 8.30 Uhr) live um 11.00 Uhr die „Internationale Befreiungsfeier ‚Menschlichkeit ohne Grenzen‘“. Seit 1946 findet die jährliche Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen sowie an den Orten der ehemaligen Außenlager statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen der Bundesregierung ist die Durchführung der internationalen Befreiungsfeier heuer nur in virtueller Form möglich: mit Statements von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Videobeiträgen und Musik.
Im Hauptabend stehen vier ORF-III-Neuproduktionen im Zeichen des 75-Jahr-Jubiläums der Zweiten Republik, beginnend mit „Österreichs braune Flecken – Die Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945“ (20.15 Uhr) von Karin Schiller. Sieben Jahre lang, von 1938 bis 1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicherinnen und Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte man zunächst diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als „erstem Opfer Hitler-Deutschlands“ wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen.
Zur Live-Diskussion unter dem Motto „75 Jahre Fall des NS-Regimes – Ist Österreich mit sich im Reinen?“ (21.05 Uhr) bittet ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher anschließend eine hochkarätige Runde von Historikerinnen und Historikern sowie Politikbeobachterinnen und -beobachtern.
Ab 21.55 Uhr folgen zwei weitere ORF-III-Dokupremieren, beide von Iris Haschek, beginnend mit „Ziemlich beste Kanzlerfreunde – Die Regierungschefs und ihre Minister“. Auch in Regierungen geht es trotz aller Ernsthaftigkeit teils äußerst familiär zu – und so reichen auch die Beziehungen der Kanzler zu ihren Ministern von engen Freundschaften über angespannte Konkurrenzverhältnisse bis hin zu wahren zwischenmenschlichen Tragödien. Die Filmemacherin hat die österreichische Politgeschichte durchleuchtet, um prägnante Paarungen in den diversen Regierungskabinetten aufzuspüren – von der jahrzehntelangen Freundschaft zwischen Raab und Figl über das dynamische Verhältnis zwischen Androsch und seinem anfänglichen Förderer Kreisky bis hin zu Schüssel und seinem vorübergehend äußerst populären Finanzminister Grasser.
Um 22.40 Uhr folgen „Die Minister und ihre Skandale“. Die Doku befasst sich mit einigen der markantesten Skandale in Österreichs Regierungskabinetten: von Franz Olah als Sozialdemokrat auf Abwegen über die Lucona- und Noricum-Affären bis hin zum ehemaligen ÖVP-Innenminister Ernst Strasser, dessen Politkarriere im Kriminal endete.
 Freitag, 15. bis Sonntag, 17. Mai
Von 15. bis 17. Mai feiert ORF III 65 Jahre Staatsvertrag mit zwei Live-Sondersendungen, zahlreichen Dokus, Filmen und einer Doku-Premiere. Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs stimmten die Alliierten dem Besatzungsende zu, Österreich erhielt seine volle Unabhängigkeit zurück. Am Jahrestag, dem 15. Mai, blickt ORF III um 11.55 Uhr in einer Sondersendung unter dem Titel „Kein Tag wie jeder andere: der Ablauf des 15. Mai 1955“ auf die bewegten Stunden rund um die Staatsvertragsunterzeichnung zurück. Neben Originalaufnahmen des damaligen Außenministers Leopold Figl, dessen Satz „Österreich ist frei!“ sich in das kollektive Gedächtnis des Landes prägte, zeigt ORF III um 12.15 Uhr live aus dem Wiener Belvedere die Rede von Bundespräsident Alexander Van der Bellen an die Nation. Auch im Hauptabend präsentiert ORF III eine weitere Live-Sondersendung unter dem Titel „Österreich ist frei!“ mit hochkarätigen Studiogästen und informativen Beiträgen über den 15. Mai 1955, der in die österreichische Geschichte eingehen sollte. Als weiterer Höhepunkt steht um 21.05 Uhr die Doku-Premiere der neuen ORF-III-Eigenproduktion „Der Tag, an dem Österreich frei wurde“ von Ernst Pohn und Tobias Röck auf dem Programm. ORF III hat sich dafür gemeinsam mit dem Belvedere auf die Suche nach Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des historischen Ereignisses gemacht, um so einen individuellen, gänzlich neuen Blickwinkel auf jenen Tag zu werfen, an dem Österreich seine Souveränität wiedererlangte.
Ab 21.50 Uhr befasst sich der Dreiteiler „Österreich II: Ein Tag wie kein anderer“ ebenfalls mit der historischen Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags.
"Österreich II: Ein Tag wie kein anderer": Mit Latten bewaffnete Demonstranten auf dem Ballhausplatz

ORF/Votava

Mit Latten bewaffnete Demonstranten auf dem Ballhausplatz

Am 16. Mai widmet sich ORF III u. a. in fünf Ausgaben der „zeit.geschichte“-Reihe „Baumeister der Republik“ den wichtigsten politischen Akteuren des Staatsvertrags, darunter der damalige Außenminister Leopold Figl (20.15 Uhr), der sogenannte „Staatsvertragskanzler“ Julius Raab (21.05 Uhr), Bundespräsident Theodor Körner (22.00 Uhr), Vizekanzler Adolf Schärf (22.50 Uhr) und der Staatssekretär im Außenministerium Bruno Kreisky (23.40 Uhr).
Den ORF-III-Schwerpunkt schließen am 17. Mai zwei vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte österreichische Spielfilme: die vielfach preisgekrönte Nöstlinger-Literaturverfilmung „Maikäfer flieg“ (20.15 Uhr) von Mirjam Unger sowie Franz Antels „Der Bockerer II“ (22.00 Uhr) unter dem Motto: „Österreich ist frei“.

Der ORF-III-Schwerpunkt im Überblick

Stille Helden - Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg

ORF/Trilight Entertainment

Namen der 23 geretteten Juden.

Montag, 27. April
  • 18.10 Uhr: ORF III LIVE : 75 Jahre Unabhängigkeit Österreichs

Donnerstag, 30. April
  • 20.15 Uhr: Heinz Fischer: Über Österreich (Teil 1, ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.05 Uhr: Heinz Fischer: Über Österreich (Teil 2, ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.55 Uhr: Kulturlandschaft Österreich – mit Sepp Forcher (Teil 1)
  • 22.45 Uhr: Kulturlandschaft Österreich – mit Sepp Forcher (Teil 2)

Staatsfeiertag, 1. Mai
  • 20.15 Uhr: Heinz Fischer: Über Österreich (Teil 3, ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.05 Uhr: Heinz Fischer: Über Österreich (Teil 4, ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.55 Uhr: Sepp Forcher: Meine liebsten Orte (Teil 1)
  • 22.45 Uhr: Sepp Forcher: Meine liebsten Orte (Teil 2)

Samstag, 2. Mai
  • 8.20 Uhr: Hitlers Tod im Bunker – Die letzten Geheimnisse des Diktators
  • 9.15 Uhr: Geheimnisse des Dritten Reichs – Das Geheimnis von U513
  • 10.00 Uhr: Geheimnisse des Dritten Reichs – Hitler und das Geld
  • 10.50 Uhr: Geheimnisse des Dritten Reichs – Hitlers Familie
  • 11.35 Uhr: Geheimnisse des Dritten Reichs – Speers Täuschung
  • 12.25 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Die alten Kämpfer (1918-1923)
  • 13.10 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Der lange Weg zur Macht (1923-1928)
  • 13.55 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Nacht über Deutschland (1929-1934)
  • 14.45 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Faszination und Gewalt (1933-1938)
  • 15.30 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Scheinwelt auf dem Berghof (1935-1939)
  • 16.15 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Größenwahn und Illusion (1939-1941)
  • 17.00 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Heydrich und der Holocaust (1939-1942)
  • 17.50 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Der totale Krieg (1942-1944)
  • 18.35 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Verbrannte Erde (1944-1945)
  • 19.25 Uhr: Hitlers Zirkel des Bösen – Das Ende (1945)
  • 20.15 Uhr: Mit Hitler im Krieg – An Hitlers Seite
  • 21.05 Uhr: 41 Tage der Gewalt – Die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs (ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.55 Uhr: Stille Helden – Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg
  • 22.45 Uhr: Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin (inkl. neuer Filmeinführung mit André Heller)

Sonntag, 3. Mai
  • 9.05 Uhr: Die Welt dreht sich verkehrt
  • 10.35 Uhr: An klingenden Ufern
  • 12.00 Uhr: Gottes Engel sind überall
  • 13.25 Uhr: Der Herr Kanzleirat
  • 15.10 Uhr: Der Hofrat Geiger
  • 16.50 Uhr: Hallo, Dienstmann
  • 18.35 Uhr: Kleiner Schwindel am Wolfgangsee

Donnerstag, 7. Mai
  • ab 21.55 Uhr: Wie wir wurden. Was wir sind – Generation Österreich (sechs Folgen)

Freitag, 8. Mai
  • 9.00 Uhr: Stille Helden – Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg (Dakapo)
  • 9.50 Uhr: Die Leute von St. Peter
  • 10.20 Uhr: Schwechat unter dem Hakenkreuz: Erinnerungen 1938 – 1945
  • 11.10 Uhr: Österreich erzählt – Zeitzeugen und Zeitzeuginnen berichten (Teil 1, ORF-III-Neuproduktion)
  • 12.20 Uhr: Josef Ritter von Gadolla – Der Retter von Gotha
  • 13.10 Uhr: Österreich erzählt – Zeitzeugen und Zeitzeuginnen berichten (Teil 2, ORF-III-Neuproduktion)
  • 13.55 Uhr: Der Krieg ist aus!
  • 14.45 Uhr: Österreich erzählt – Zeitzeugen und Zeitzeuginnen berichten (Teil 3, ORF-III-Neuproduktion)
  • 15.35 Uhr: Geheimnisse des Dritten Reichs – Mythos Alpenfestung
  • 16.25 Uhr: Österreich erzählt – Zeitzeugen und Zeitzeuginnen berichten (Teil 4, ORF-III-Neuproduktion)
  • 17.15 Uhr: Die Kriegsjahre in Österreich – Der Krieg kommt ins Land
  • 18.05 Uhr: ORF III Spezial: Virtuelles „Fest der Freude“ (TV-Übertragung in Planung; Neuproduktion)
  • 19.05 Uhr: Sie nannten uns Helden
  • 19.50 Uhr: ORF III LIVE: Die Nationalratspräsidenten im Talk (TV-Diskussion; ORF-III-Neuproduktion)
  • 20.15 Uhr: Der Bockerer
  • 22.00 Uhr: Österreich II: Am Anfang war das Ende
  • ab 23.10 Uhr: Der Weg zum Untergang – Das letzte Jahr des Zweiten Weltkriegs (zwei Folgen)
  • 1.00 Uhr: Hitlers geheimer Geldgeber
  • 1.55 Uhr: Wissenschaftler im Dienste Hitlers – Das SS-„Ahnenerbe“

Samstag, 9. Mai
  • 11.40 Uhr: Österreich II: Am Anfang war das Ende
  • 12.45 Uhr: Österreich II: Die Schlacht um Wien
  • 14.05 Uhr: Österreich II: Aufbruch aus dem Chaos
  • 15.30 Uhr: Österreich II: Das Ende der Alpenfestung
  • 16.55 Uhr: Österreich II: Wettlauf der Armeen
  • 18.20 Uhr: Mein bester Feind
  • 20.00 Uhr: Gedanken zu 75 Jahre Kriegsende (ORF-III-Neuproduktion)
  • 20.15 Uhr: Das Kriegsende in Österreich (Teil 1, ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.05 Uhr: Das Kriegsende in Österreich (Teil 2, ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.55 Uhr: Österreich privat – Die Kriegsjahre
  • 22.45 Uhr: Österreich privat – Die Nachkriegsjahre
  • 23.35 Uhr: Österreich in Farbe – Die Besatzungszeit
  • 0.20 Uhr: Österreich in Farbe – Die Wirtschaftswunderjahre

Sonntag, 10. Mai
  • 8.30 Uhr: Österreich privat – Die Kriegsjahre (Dakapo)
  • 9.20 Uhr: Das Konzentrationslager Mauthausen
  • 10.10 Uhr: Mauthausen vor der Tür – Todesmärsche
  • 11.00 Uhr: ORF III LIVE: Internationale Befreiungsfeier „Menschlichkeit ohne Grenzen“ (TV-Übertragung; Neuproduktion)
  • 12.10 Uhr: Wieder ein Mensch sein und nicht nur eine Nummer
  • 13.10 Uhr: Die Zeit der Frauen
  • 20.15 Uhr: Österreichs braune Flecken – Die Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945 (ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.05 Uhr: 75 Jahre Fall des NS-Regimes – Ist Österreich mit sich im Reinen? (TV-Diskussion; ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.50 Uhr: Ziemlich beste Kanzlerfreunde – Die Regierungschefs und ihre Minister (ORF-III-Neuproduktion)
  • 22.40 Uhr: Die Minister und ihre Skandale (ORF-III-Neuproduktion)
  • ab 23.30 Uhr: Das Kriegsende in Österreich (zwei Folgen, Dakapo)

Freitag, 15. Mai
  • 11.55 Uhr: Kein Tag wie jeder andere: der Ablauf des 15. Mai 1955 (ORF-III-Neuproduktion)
  • 12.15 Uhr: ORF III LIVE: Rede des Bundespräsidenten – 65 Jahre Staatsvertrag (TV-Übertragung; ORF-III-Neuproduktion)
  • 20.15 Uhr: ORF III LIVE: Österreich ist frei! (TV-Übertragung; ORF-III-Neuproduktion)
  • 21.05 Uhr: Der Tag, an dem Österreich frei wurde (ORF-III-Neuproduktion)
  • ab 21.55 Uhr: Österreich II: Ein Tag wie kein anderer (drei Folgen)

Samstag, 16. Mai
  • 8.45 Uhr: Mauthausen vor der Tür – Todesmärsche (Dakapo)
  • ab 9.35 Uhr: Das Kriegsende in Österreich (zwei Folgen, Dakapo)
  • 11.10 Uhr: Der Tag, an dem Österreich frei wurde (Dakapo)
  • ab 12.00 Uhr: Österreich II: Ein Tag wie kein anderer (drei Folgen, Dakapo)
  • 16.45 Uhr: 1. April 2000
  • 18.30 Uhr: Der dritte Mann
  • 20.15 Uhr: Baumeister der Republik – Leopold Figl
  • 21.05 Uhr: Baumeister der Republik – Julius Raab
  • 22.00 Uhr: Baumeister der Republik – Theodor Körner
  • 22.50 Uhr: Baumeister der Republik – Adolf Schärf
  • 23.40 Uhr: Baumeister der Republik – Bruno Kreisky

Sonntag, 17. Mai
  • ab 8.30 Uhr: Dakapos
  • ab 11.55 Uhr: Die Fernsehsaga (zwei Folgen)
  • 15.10 Uhr: Der dritte Mann (Dakapo)
  • 16.55 Uhr: Der Bockerer (Dakapo)
  • 20.15 Uhr: Maikäfer flieg
  • 22.00 Uhr: Der Bockerer II – Österreich ist frei
  • ab 23.40 Uhr: Dakapos

Ö1-Schwerpunkt „1945 und die Folgen: Anfänge, Widersprüche, Kontinuitäten“

Der rund zweiwöchige Ö1-Schwerpunkt „1945 und die Folgen: Anfänge, Widersprüche, Kontinuitäten“ inkludiert von 25. April bis 10. Mai zahlreiche Sendungen, die Anfänge und Aufbrüche nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren – national und im globalen Kontext – in den Blick nehmen und neue Sichtweisen einbeziehen: von der Vergangenheit in die Zukunft der Demokratie.
Alle Sendungen im Detail sind unter oe1.ORF.at/1945unddiefolgen abrufbar.
Das Sendungsspektrum reicht von „Operation Greenup. Anatomie einer Geheimdienstaktion“ in den „Hörbildern“ (25. April, 9.05 Uhr) über die „Radiokolleg“-Reihen „Die Neuordnung der Welt nach 1945“ (9.05 Uhr) und „Die frühen Jahre der Zweiten Republik“ (9.30 Uhr) von 27. bis 30. April, „Betrifft: Geschichte“ zu „Wie die Vergangenheit das Alltagsleben der Einwohner/innen prägt“ (4.-8. Mai, 17.55 Uhr) und „Die ‚großen Vier‘ und das Radio. Tönende Nachkriegszeit in Österreich“ im „Salzburger Nachtstudio“ (6. Mai, 21.00 Uhr) bis zu „Dem Rad in die Speichen fallen – Gibt es Alternativen zum Krieg?“ in „Logos“ (9. Mai, 19.05 Uhr) oder den „Radiogeschichten“ (11.05 Uhr), beispielsweise mit Johanna Wokaleks Lesung aus Ingeborg Bachmanns „Kriegstagebuch“ (29. April).

Umfangreicher Schwerpunkte auf ORF.at, ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs und zum 27. April 1945 präsentiert ORF.at eine Serie von Zeitzeugenporträts, die sich mit erlebten Erfahrungen der sogenannten „Stunde Null“ aus verschiedenen Perspektiven und gesellschaftlich wie politischen Hintergründen beschäftigt.
Zum 27. April wird es ein eigenes Feature über die Konstruktion der Idee „Österreich“ geben, die sich mit den verschiedenen Modellen einer Neuaufstellung des Landes nach dem Krieg, in den Grenzen der Ersten Republik oder aber in Gestalt einer Donauraum-Konföderation u.v.m., auseinandersetzt. Wie jung der Begriff „Österreich“ ist, wird eine Serie weiterer Berichte zwischen Geschichte und Medienentwicklung zeigen.
Ein Videoarchiv über den Zweiten Weltkrieg sowie ein weiteres mit Zeitzeugen-Gesprächen erinnern darüber hinaus auf der ORF-TVthek an die dunkelste Zeit des 20. Jahrhunderts.
Außerdem werden Livestreams und Video-on-Demands aller Sendungen des TV-Programmschwerpunkts gebracht, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind. Auch der ORF TELETEXT erinnert im Rahmen seiner aktuellen Berichterstattung an das Ende des Zweiten Weltkriegs.