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"50 Jahre Mondlandung": Tarek Leitner

[M] ORF/NASA/Thomas Ramstorfer

Tarek Leitner

ORF-Schwerpunkt

ORF-Programmschwerpunkt „50 Jahre Mondlandung“

Im TV u. a. mit Schwerpunktsendung am 16. Juli, zwei „Menschen & Mächte“-Dokus, Zweiteiler „Wettrennen auf den Mond“
Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“ Das waren Neil Armstrongs legendäre Worte, als er als erster Mensch in der Geschichte Fuß auf die Mondoberfläche setzte. 50 Jahre ist es her – am 21. Juli 1969. Jenes Event, verfolgt von Hunderten Millionen Menschen rund um den Globus, ging in die Geschichtsbücher ein und gilt bis heute als glorreiche Errungenschaft der Wissenschaft und Machtbeweis der Vereinigten Staaten in den Zeiten des Kalten Krieges. Fünf Jahrzehnte danach widmet der ORF seit 11. Juli 2019 der Mondlandung, deren geschichtlichen Hintergründen und Folgen einen umfangreichen Programmschwerpunkt im Fernsehen, Radio, auf ORF.at und im TELETEXT.
Im Mittelpunkt steht dabei eine von Tarek Leitner präsentierte Hauptabend-Sondersendung am 16. Juli in ORF 2 live aus dem Newsroom mit prominenten Gesprächspartnern – exakt an jenem (Jahres-)Tag, an dem die Apollo-11-Rakete zu ihrer Mondmission aufbrach.

Der Fahrplan in ORF 1 und ORF 2

"Dok 1: Triumphe und Tagödien - Die Geschichte der NASA": Captain James Lovell bei Dreharbeiten in Chicago

ORF/Discovery Channel/Discovery Communications

Captain James Lovell bei Dreharbeiten in Chicago

Donnerstag, 11. Juli
„Wir haben uns entschlossen, in diesem Jahrzehnt zum Mond zu fliegen.“ John F. Kennedys selbstbewusste Worte aus dem Jahr 1961 und ihre Verwirklichung acht Jahre später machten die NASA zu einem Symbol für die kühnsten Zukunftsträume der Menschheit. Seine Nichte, die Filmemacherin Rory Kennedy, erzählt in der ORF-Premiere der Dokumentation „Triumphe und Tragödien – Die Geschichte der NASA“ – zu sehen als „Dok 1“ am Donnerstag, dem 11. Juli, um 20.15 Uhr in ORF 1 – die Geschichte der NASA und begibt sich auf eine Reise in die Zukunft Richtung Mars. mehr...
Montag, 15. Juli
50 Jahre Mondlandung – „Wettlauf zum Mond“: Das Karikaturenmuseum Krems beschäftigt sich anlässlich des 50. Jahrestages der Mondlandung mit Karikaturen und Cartoons, die diesem Ereignis vorausgegangen sind und das Wettrüsten zwischen UdSSR und USA um die Vorherrschaft im Weltraum thematisieren. Im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts „50 Jahre Mondlandung“ berichtet „Studio 2“ um 17.30 Uhr in ORF 2 über eine Zeitreise in die Mitte des vorigen Jahrhunderts und zurück ins Heute, wo der Mond als Forschungsobjekt nach 50 Jahren wieder mehr an Bedeutung gewinnt.
Für „Thema“ lassen Peter Nidetzky, Franz Viehböck und ESA-Direktor Josef Aschbacher das historische Ereignis Revue passieren und bewerteten in einer sehr persönlichen Sendung am Montag, dem 15. Juli, um 21.05 Uhr in ORF 2 den Einfluss der Mondlandung auf ihre private und berufliche Laufbahn. mehr...
Auch der „kulturMontag“ am 15. Juli 2019 um 22.30 Uhr in ORF 2, moderiert von ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, berichtet u. a. anlässlich des 50. Jahrestages der Mondlandung über Kulturprojekte rund um das Thema Mond. mehr...
Dienstag, 16. Juli
Hochenergiephysiker Norbert Frischauf zu Gast im „Studio 2“: Als Hochenergiephysiker beschäftigt sich Norbert Frischauf u. a. mit allem rund um die Raumfahrt. Er gibt live in „Studio 2“ um 17.30 Uhr in ORF 2 Einblick, wie die Live-Übertragung vom Mond auf die TV-Geräte auf der Erde vor 50 Jahren überhaupt möglich war.
Live-Sondersendung mit Tarek Leitner und Doku „Das Weltevent – Mit Puls 160 zum Mond“
"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Neil Armstrong

ORF/NASA

Neil Armstrong

Neil Armstrong
Als Highlight des Programmschwerpunktes zeigt ORF 2 im Rahmen der Sondersendung „50 Jahre Mondlandung“ am Dienstag, dem 16. Juli, um 20.15 Uhr live aus dem Newsroom das Weltevent in der Retrospektive. Anchor Tarek Leiter blickt nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft. Herzstück der Sendung ist die eigenproduzierte Doku „Das Weltevent – Mit Puls 160 zum Mond“ der „Menschen & Mächte“-Redaktion, die aufregende und neue Blinkwinkel auf die Mondlandung bietet. Die Dokumentation rekonstruiert, gestützt auf das reiche Bildmaterial der NASA und die ORF-Berichterstattung, den Flug zum Mond, der im Sommer 1969 die Welt bewegt. Sie unterscheidet sich von den zahlreichen anderen internationalen Dokumentationen durch die Gegenüberstellung der Rivalität von Menschen und dem Bangen der Menschheit, ob das Abenteuer gelingt. Die besagte ORF Berichterstattung dauerte ganze 28 Stunden an. Deren Protagonisten Peter Nidetzky, Hugo Portisch u. a. erinnern sich im Rahmen der Sendung an die Geschehnisse rund um den wohl „größten“ Schritt der Menschheit.
Weiters verschafft die Dokumentation mit Hilfe von Werner Gruber einen Überblick über die einschlägigen Argumente für und gegen Verschwörungstheorien. Zusätzlich widmen sich eigene Beiträge der bisher weitestgehend unterbewerteten Rolle von Frauen in der Weltraumwissenschaft sowie aktuellen und generellen Fragen zu und in der Raumfahrt.

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond"

ORF

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Othmar Urban, Peter Nidetzky, Hugo Portisch

ORF

Othmar Urban, Peter Nidetzky, Hugo Portisch

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Othmar Urban, Peter Nideztky, Herbert Pichler, Hugo Portisch

ORF

Othmar Urban, Peter Nideztky, Herbert Pichler, Hugo Portisch

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Hugo Portisch

ORF

Hugo Portisch

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Herbert Pichler

ORF

Herbert Pichler

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Herbert Pichler

ORF

Herbert Pichler

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Herbert Pichler

ORF

Herbert Pichler

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Peter Nidetzky

ORF

Peter Nidetzky

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Peter Nidetzky

ORF

Peter Nidetzky

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Werner Gruber, Österreichs beliebtester Physiker, klärt über Mondlandungs-Verschwörungstheorien auf.

ORF

Werner Gruber, Österreichs beliebtester Physiker, klärt über Mondlandungs-Verschwörungstheorien auf.

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Viktor Huditz mußte als Sohn eines Bäckers schon als Kind immer frühmorgens arbeiten. Doch am Tag der Mondlandung bekam er frei "heute ist er Profimusiker.

ORF

Viktor Huditz mußte als Sohn eines Bäckers schon als Kind immer frühmorgens arbeiten. Doch am Tag der Mondlandung bekam er frei "heute ist er Profimusiker.

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Christian Köberl, Direktor des Naturhistorischen Museums war Mitarbeiter der NASA und hat Mondgestein analysiert.

ORF

Christian Köberl, Direktor des Naturhistorischen Museums war Mitarbeiter der NASA und hat Mondgestein analysiert.

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Awa Prainsack, ein zehnjähriges Mädchen, liest Mondgedichte vor.

ORF

Awa Prainsack, ein zehnjähriges Mädchen, liest Mondgedichte vor.

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Franz Hofferer, ein Profi-Schlagzeuger, spielt "auf dem Mond"

ORF

Franz Hofferer, ein Profi-Schlagzeuger, spielt "auf dem Mond".

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Ingrid Thurnher hat die Mondlandung als Kind miterlebt und erzählt von den Schwierigkeiten mit der Fernsehantenne.

ORF

Ingrid Thurnher hat die Mondlandung als Kind miterlebt und erzählt von den Schwierigkeiten mit der Fernsehantenne.

"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Christian Köberl, Direktor des Naturhistorischen Museums war Mitarbeiter der NASA und hat Mondgestein analysiert.

ORF

Christian Köberl, Direktor des Naturhistorischen Museums war Mitarbeiter der NASA und hat Mondgestein analysiert.

Tarek Leitner präsentiert folgende Gäste:
  • Historiker Oliver Rathkolb
  • Günther Mayr, Doku-Gestalter und ORF-Wissenschaftsredakteur
  • Franz Viehböck, ehemaliger österreichischer Astronaut
  • Lisa Kaltenegger, Leiterin des Carl-Sagan-Institutes an der Cornell University (USA)
  • Johanna Paungger-Poppe, Bestsellerautorin
  • Videokünstler Christian Stangl
  • Dr. Christian Köberl, Direktor des Naturhistorischen Museums Wien, der ein Stück Mondgestein mitbringen wird
"50 Jahre Mondlandung": Tarek Leitner

[M] ORF/NASA/Thomas Ramstorfer

Tarek Leitner

„Die Mondlandung war nicht nur eines der größten Abenteuer der Weltgeschichte – und bei allem Kalten Krieg rundherum, eines der wenigen, die nicht auf Beute, Unterdrückung und Gewalt gründete“, so Tarek Leitner anlässlich des Jubiläums des Jahrhundertevents. Zusätzlich weist er auf die ungeheure Ingenieursleistung hin sowie auf beeindruckende Technologien und befindet im Blick auf die Mondlandung jene als „… alles, was eine gute Geschichte ausmacht […]: Politik, Allzumenschliches, Heldengeschichten und grandiose Bilder, Wunderwerke der Technik und brenzlige, spannende Situationen“.
Unter dem Titel „Im Schatten der Mondlandung“ steht am Dienstag, dem 16. Juli, um 22.30 Uhr das Format „Menschen & Mächte“ auf dem Programm von ORF 2: Hubertus Strughold, der „Vater der Raumfahrtmedizin“, ist trotz seiner bekannten NS-Vergangenheit Teil der Feierlichkeiten in Houston und zelebriert die Mondlandung. In Zeiten des Nationalsozialismus wurden jedoch auf seinen Befehl KZ-Häftlinge sowie Kinder in Dachau zu Opfern von Menschenversuchen. Strugholds Verstrickungen erhellte nach dem Krieg der in Wien geborene Psychoanalytiker Leo Alexander. „Menschen & Mächte“ zeigt dementsprechend zwei parallele Biografien: den Werdegang eines von den Amerikanern beschützten Kriegsverbrechers und den eines österreichischen Psychiaters. mehr...
"Menschen & Mächte: Im Schatten der Mondlandung": Leo Alexander zeigt und erklärt dem Gericht die Wunden, die einer Frau im KZ Ravensbrück während medizinischer Experimente zugefügt worden sind. Leo Alexander war Sachverständiger der Anklage.

ORF/Casei Media/United States Holocaust Memorial Museum

Leo Alexander zeigt und erklärt dem Gericht die Wunden, die einer Frau im KZ Ravensbrück während medizinischer Experimente zugefügt worden sind. Leo Alexander war Sachverständiger der Anklage.

Um 23.15 Uhr folgt William Karels Dokumentation „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ (Dakapo am Sonntag, dem 21. Juli, um 0.35 Uhr in ORF III): Die Prämisse: Richard Nixon hätte einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben. Statt der Mondlandung. Falls die Sache mit Apollo 11 schiefgegangen wäre. Ironisch widmet sich der Regisseur dieser Verschwörungstheorie in seiner Mockumentary. So flechtet William Karel aus Wahrem und frei Erfundenem eine faszinierende Fiktion: Während sich Apollo 11 dem Mond nähert, beginnen in einem Filmstudio mit den gleichen Requisiten die Dreharbeiten zur ersten Mondlandung. mehr...
Kubrick, Nixon und der Mann im Mond

ORF/ARD/NDR/NASA

Richard Nixon und Astronauten

Mittwoch, 17. Juli 2019
NHM-Generaldirektor Christian Köberl zu Gast im „Studio 2“: Als zehnjähriger Bub hat der weltweit renommierte Meteoritenforscher und Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Wien die Mondlandung live im TV verfolgt. Der Mond und das Weltall haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Warum und wie sehr der Mond auch sein Privatleben beeinflusst (hat), erzählt Univ.-Prof. Dr. Christian Köberl live in „Studio 2“ um 17.30 Uhr in ORF 2.
Donnerstag, 18. Juli
„Menschen & Mächte“ präsentiert mit „Mondmagie“ am Donnerstag, dem 18. Juli, um 21.05 Uhr in ORF 2 eine ebenfalls äußerst humorvolle und kurzweilige Dokumentation über Rolle und Einfluss des Mondes auf die Menschen. mehr...
"Menschen & Mächte: Mondmagie": Dreharbeiten im Schlaflabor des AKH-Wien

ORF/Hemma Marlene Prainsack

Dreharbeiten im Schlaflabor des AKH-Wien

Samstag, 20. Juli
Es war ein Paukenschlag in der Geschichte der Menschheit: Am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr mitteleuropäischer Zeit betrat erstmals ein Mensch den Mond. Nach dieser erstaunlichen Leistung der Weltraumtechnik und einigen weiteren bemannten Mondlandungen wurde es ruhig um den Erdtrabanten. Doch nun – ein halbes Jahrhundert später – haben nationale wie private Raumfahrtprogramme das Rennen zum Mond erneut eröffnet. Ein Wettlauf, bei dem es erstmals auch eine starke österreichische Beteiligung gibt. Im Rahmen des ORF-Programmschwerpunkts „50 Jahre Mondlandung“ zeigt „Newton“ – präsentiert von Matthias Euba – dazu am Samstag, dem 20. Juli, um 18.40 Uhr in ORF 1 die von Susanne Kainberger gestaltete Reportage „Wettrennen zum Mond“.
Sonntag, 21. Juli
Das mitreißend erzählte Drama „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ rundet den ORF-Themenschwerpunkt am Sonntag, dem 21. Juli, um 20.15 Uhr in ORF 1 gekonnt ab: Beim packenden Wettlauf ins All helfen Taraji P. Henson, Oscar-Preisträgerin Octavia Spencer und Funk-Sängerin Janelle Monáe („Moonlight“) als Mathematikerinnen der NASA, den ersten amerikanischen Mann in den Orbit zu bringen. Zur Zeit der Rassentrennung müssen sie sich als Afroamerikanerinnen dazu erst das Ansehen ihrer Kollegenschaft, starbesetzt mit Kevin Costner, Kirsten Dunst und Jim Parsons, erkämpfen. mehr...
"Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen": Glen Powell (John Glenn), Octavia Spencer (Dorothy Vaughan), Taraji P. Henson (Katherine G. Johnson), Janelle Monáe (Mary Jackson)

ORF/Pro7/© 2016 Twentieth Century Fox Film/Hopper Stone

Glen Powell (John Glenn), Octavia Spencer (Dorothy Vaughan), Taraji P. Henson (Katherine G. Johnson), Janelle Monáe (Mary Jackson)

Der Fahrplan in ORF III

In ORF III Kultur und Information führt ORF-III-Moderator und Wissenschaftsexperte Andreas Jäger durch den zweitägigen Schwerpunkt am Samstag, dem 20., und Sonntag, dem 21. Juli.
Samstag, 20. Juli
Zum Auftakt des Themenschwerpunkts in ORF III steht am Samstag, dem 20. Juli, um 23.05 Uhr das Dakapo der ORF-Neuproduktion „Das Weltevent – 50 Jahre Mondlandung“ von Günther Mayr und Kurt Schmutzer auf dem Programm.
"Das Weltevent - Mit Puls 160 zum Mond": Ingrid Thurnher hat die Mondlandung als Kind miterlebt und erzählt von den Schwierigkeiten mit der Fernsehantenne.

ORF

Ingrid Thurnher hat die Mondlandung als Kind miterlebt und erzählt von den Schwierigkeiten mit der Fernsehantenne.

Anschließend folgt ab 23.55 Uhr der Dokuvierteiler „Aufbruch zum Mond“ (das Dakapo folgt am Sonntag, dem 21. Juli, ab 13.55 Uhr) von Mark Everest und Christopher Spencer über den Wettlauf zum Mond zwischen Amerika und der Sowjetunion. Auf Seiten des amerikanischen Raketenprogramms stand der Konstrukteur der V2, Wernher von Braun. Die UdSSR griffen auf einen Raketen-Spezialisten zurück, der in Stalins Gulag sitzt: Sergei Koroljow. Schon seit Jahren träumten beide Männer davon, dass Menschen ins All fliegen. Der „Aufbruch zum Mond“ erzählt den Kampf zweier Männer, die nicht nur für ihre politischen Systeme kämpfen, sondern auch für ihre persönlichen Ziele. Unterteilt ist der Vierteiler in die Kapitel „Das Rennen geht los“ (23.55 Uhr), „Der Sputnik-Schock“ (0.45 Uhr), „Der erste Mensch im All“ (1.40 Uhr) und „Die Apollo-Mission“ (2.30 Uhr).
"Wettlauf zum Mond: Die Apollo-Mission": Korolev (Steve Nicolson) zeigt den Kosmonauten die Sojus-Kapsel.

ORF/BBC/Sorin Nainer

Korolev (Steve Nicolson) zeigt den Kosmonauten die Sojus-Kapsel.

Sonntag, 21. Juli
Am Sonntag, dem 21. Juli, zeigt ORF III zunächst die dreiteilige Reihe „Mensch und Mond“ ab 8.50 Uhr über die besondere Anziehungskraft des Mondes auf die Menschen. Der erste Teil „Ein Kind der Erde“ (8.50 Uhr) begleitet den Materialwissenschafter und Astronauten Matthias Maurer nach Lanzarote und Florida, wo er für die nächste Mondmission ausgebildet wird. Teil zwei „Göttin der Nacht“ (9.45 Uhr) widmet sich den Mythen und Legenden, die sich um den Himmelskörper ranken. Der finale Teil beschäftigt sich mit dem Mond als sogenanntem „8. Kontinent“ (10.35 Uhr). Der Film rekapituliert u. a. die Mondmission von 1969.
"Mensch und Mond: Göttin der Nacht (2)": „Was wären wir ohne den Mond?“ fragt sich Pascal Descamps, Astronom am Pariser Observatorium. „Der Mond ist ein Spektakel, man kann es nicht anders sagen“.

ORF/ZDF/Dieter Stürmer

„Was wären wir ohne den Mond?“ fragt sich Pascal Descamps, Astronom am Pariser Observatorium. „Der Mond ist ein Spektakel, man kann es nicht anders sagen“.

Die „zeit.geschichte“-Doku „Rivalen – Koroljow vs. von Braun“ folgt um 11.30 Uhr (das Dakapo präsentiert ORF III um 22.55 Uhr), die erneut den Wettkampf zwischen den beiden Konstrukteuren thematisiert.
"Rivalen: Koroljow vs. von Braun": Wernher von Braun

ORF/ZDF

Wernher von Braun

Danach geht es um „Hitlers Angriff aus dem All – Das Geheimnis der V2“ (12.15 Uhr). Denn die V2 hätte schon den Nazis während des Zweiten Weltkriegs zum „Endsieg“ verhelfen sollen. Die nachfolgende Doku spielt bereits zur Zeit des Kalten Krieges: „Weltraumspione – Kalter Krieg im All“ (13.00 Uhr) setzt an beim sogenannten „Sputnik-Schock“, der einen spektakulären Wettlauf zwischen der Sowjetunion und den USA um die Eroberung des Weltalls auslöste.
Im Vorabend erzählt der Film „Ariane 5: Europa im All“ (18.20 Uhr) eine europäische Erfolgsgeschichte der Gegenwart. Unter der Regie der ESA (European Space Agency) sind derzeit 22 Nationen am Bau und an der Weiterentwicklung des Aushängeschilds der europäischen Raumfahrt beteiligt. Seit dem Start der ersten Ariane-Rakete im Jahr 1979 hat sich das Programm zu einem der erfolgreichsten und sichersten Raumfahrtprogramme der Welt entwickelt. „Quantensprung – Die Doku“ zeigt exklusives Material von den State-of-the-Art-Werkstätten in ganz Europa, wo die Einzelteile der Raketen in minutiöser Kleinarbeit zusammengebaut werden, bis hin zum spektakulären europäischen Weltraumhafen in Kourou (Französisch-Guayana), von wo aus Ariane in den Weltraum aufbricht.
Um 19.55 Uhr erinnern sich Hugo Portisch und Peter Nidetzky in „So erlebte ich die Mondlandung“ an ihre legendäre Live-Berichterstattung im ORF und an den Moment, als Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat.
"So erlebte ich die Mondlandung": Hugo Portisch bei der ORF-Übertragung der Mondlandung - "Apollo 11" 1969

ORF

Hugo Portisch bei der ORF-Übertragung der Mondlandung - "Apollo 11" 1969

Im Hauptabend präsentiert ORF III eine Spezialausgabe des ORF-III-Wissenschaftsmagazins „Quantensprung“ (20.15 Uhr) zu „50 Jahre Mondlandung“. 50 Jahre nach den berühmten Worten Neil Armstrongs fragt Andreas Jäger in diesem „Quantensprung Spezial“ nach dem Status quo der bemannten Raumfahrt. Nach Jahrzehnten des Stillstands zieht es den Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts offenbar wieder vermehrt ins All. Die USA wollen in den nächsten fünf Jahren wieder Menschen auf den Mond schicken und private Firmen – allen voran Elon Musks „SpaceX“ – träumen mittlerweile davon, zahlungskräftige Touristinnen und Touristen zum Mond zu fliegen. Aber wie geht das eigentlich? Welche physikalischen und technischen Hindernisse sind für den Flug zum Mond zu überwinden und wie konnte das vor 50 Jahren gelingen? Darüber spricht Andreas Jäger u. a. mit der österreichischen Leiterin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Pascale Ehrenfreund, sowie mit der österreichischen Astronautenlegende Franz Viehböck.
"Quantensprung Spezial: 50 Jahre Mondlandung": Andreas Jäger, Christian Schurik; ESOC

ORF/Clever Contents

Andreas Jäger, Christian Schurik, ESOC

Anschließend zeigt die „zeit.geschichte“ ab 21.05 Uhr die deutschsprachige Erstausstrahlung des Dokuzweiteilers „Wettrennen auf den Mond“ von Patrick Jeudy. Teil eins erzählt vom „Vorsprung der Sowjets“ (21.05 Uhr). Denn als Juri Gagarin seine Wostok-Kapsel für den ersten bemannten Flug bestieg, ging er ein sehr hohes Risiko ein, da er nur eine 50-prozentige Überlebenschance hatte. Doch der Abschuss der Rakete am 12. April 1961 verlief erfolgreich. Die Sowjets hatten den ersten Mann im Weltall. In „Die USA holt auf“ (22.00 Uhr) schaffen es die Amerikaner, den sowjetischen Vorsprung nicht nur zu verringern, sondern sie zu überholen. Doch kostete der Vorsprung unter anderem das Leben dreier Astronauten: Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee. Schlussendlich landete die erste Mondlandefähre „Eagle“ am 21. Juli 1969 auf dem Erdtrabanten.
Anschließend stehen weitere Dakapos der Dokustrecke auf dem Programm und um 0.35 Uhr die Doku „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“.

Der Fahrplan auf ORF.at

Auch ORF.at berichtet umfassend über das Jubiläum und widmet der Mondlandung ein „Vollformat“ – eine multimedial aufbereitete Geschichte über den Meilenstein der Raumfahrt, der gleichzeitig auch ein politisches und vor allem medial aufwendig inszeniertes Ereignis war. Auf der ORF-TVthek werden Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote aller Sendungen und Beiträge des ORF-Fernsehens rund um das Jubiläum bereitgestellt, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind.
Zur Feier der Mondlandung vor 50 Jahren verlost ORF extra außerdem einen Astronomie-Workshop auf der Raxalm und das Original einer österreichischen Tageszeitung vom Tag der Mondlandung aus dem Jahr 1969.
Auch der ORF TELETEXT erinnert im Rahmen seiner aktuellen Berichterstattung ausführlich an dieses Jahrhundert-Ereignis.

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