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"Österreich am Eisernen Vorhang (1/2)": Cizov

ORF/Minapictures/Thomas Hackl

Cizov

ORF-Schwerpunkt

Neuer ORF-III-Zweiteiler „Österreich am Eisernen Vorhang“ und ORF-2-Schwerpunkt zu „30 Jahre Mauerfall“

TV-Premiere „Österreich am Eisernen Vorhang“ am 9. November als Teil eines fünfteiligen ORF-III-„zeit.geschichte“-Schwerpunkts
Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer – endgültig wurde der Weg für ein geeintes Europa geebnet. Ein Prozess, der schon durch die Grenzöffnung zwischen Ungarn und Österreich im Juni desselben Jahres wesentlich eingeleitet wurde. Als Fortsetzung des ORF-Jahresschwerpunkts zu diesem Anlass präsentiert ORF III als Teil eines „zeit.geschichte“-Abends die neue, zweiteilige Dokumentation „Österreich am Eisernen Vorhang“. Der Film von Thomas Hackl und Martina Hechenberger erinnert an die Zeit der gewaltsamen Trennung Europas in Ost und West ab 1945 und beleuchtet dabei das Leben der österreichischen Bevölkerung in den Grenzregionen. Zu Wort kommen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Barbara Coudenhove-Kalergi, Paul Lendvai, Hugo Portisch und Erwin Pröll.
Die TV-Premiere „Österreich am Eisernen Vorhang“ erfolgt am Jahrestag der Öffnung der Berliner Mauer am Samstag, dem 9. November 2019, ab 20.15 Uhr in ORF III. Die Dokumentation ist außerdem als Live-Stream bzw. nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand in der ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) abrufbar.
"Österreich am Eisernen Vorhang (1/2)": March

ORF/Minapictures/Thomas Hackl

March

Auch zahlreiche ORF-2- und Ö1-Sendungen im Zeichen von „30 Jahre Mauerfall“

Nach der „kulturMontag“-Schwerpunktsendung am 28. Oktober und „Panorama“ am 3. November stehen in ORF 2 ab 6. November zahlreiche Sendungen im Zeichen von „30 Jahre Mauerfall“ – u. a. die Neuproduktionen bzw. ORF-Premieren „WELTjournal: Deutschland – einig und zerrissen“, „WELTjournal +: Vermisst – die gestohlenen Kinder der DDR“, „Universum History: Countdown ‘89 – Der Fall der Berliner Mauer“, „dokFilm: 1989 – Poker am Todeszaun“, die „Eco Spezial“-Ausgabe „30 Jahre Ostöffnung – Was der Mauerfall Österreich wirtschaftlich gebracht hat“ und Oliver Hirschbiegels dreiteiliges TV-Drama „Der gleiche Himmel“.
 Ö1 - Sujet

ORF.at/Roland Winkler

Ö1 gestaltet anlässlich „30 Jahre Mauerfall“ einen Schwerpunkt, dessen Sendungen im Detail unter oe1.ORF.at/mauerfall abrufbar sind: U. a. spricht in „Gedanken für den Tag“ (4. bis 9. November, 6.56 Uhr) der römisch-katholische Theologe Martin Jäggle über das Erinnern, das „Radiokolleg“ (4. bis 7. November, 9.05 Uhr) beschäftigt sich mit Ansichten und Rückblicken aus dem deutschen Osten und in der „Radiokolleg“-Musikviertelstundesteht der Jazz in der DDR im Mittelpunkt. In „Im Gespräch“ (7. November, 21.00 Uhr) ist der Berliner Drehbuchautor, Regisseur und Schriftsteller Wolfgang Kohlhaase zu hören. Am 9. November geht es in „Hörbilder“ (9.05 Uhr) um den Galeristen Gerd Harry Lybke, „Apropos Klassik“ (15.05 Uhr) steht unter dem Motto „Freiheit, schöner Götterfunken“, „Diagonal – Radio für Zeitgenoss/innen“ (17.05 Uhr) widmet sich dem Thema Grenzen und in „Logos – Glauben und Zweifeln“ (19.05 Uhr) kommen damals im Untergrund wirkende Protagonistinnen und Protagonisten zu Wort. Am 10. November sind in „Zwischenruf“ (6.55 Uhr) Erinnerungen der Theologin und Religionspsychologin Susanne Heine zu hören und „Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen“ (7.05 Uhr) sendet u. a. den Beitrag „Geblieben ist eine Narbe – Ulrich Kasparick und seine Stasi-Akten“. Rolf Steininger, Publizist und emeritierter Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, spricht in „Betrifft: Geschichte“ (11. bis 15. November, 17.55 Uhr) über den Weg zur deutschen Einheit. Und am 17. November thematisiert der „Ö1 Kunstsonntag“ (19.30 Uhr) die Wende, die „Ö1 Kunstsonntag: Milestones“ (21.00 Uhr) senden Musik zum Mauerfall und in „Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show“ (22.08 Uhr) sind Gedankensprünge aus der DDR-Zeit mit Autorin, Verlegerin und Fotografin Juliane Adler zu hören.
Auf der ORF-TVthek (Rubrik „History“) steht im Rahmen der Aktion „ORF-TVthek goes school“ ein Online-Videoarchiv zum Thema „Europa entfesselt – Fall des ‚Eisernen Vorhangs‘“ bereit. Die Zusammenstellung von ca. 30 TV-Sendungen und -Berichten informiert multimedial über das Leben im damals geteilten Europa, die Öffnung der Grenzen und den Zerfall des „Ostblocks“.

Österreich am Eisernen Vorhang

Samstag, 9. November 2019
20.15 bzw. 21.05 Uhr, ORF III
Der Eiserne Vorhang trennte mehr als 40 Jahre die Länder und Menschen Europas. ORF III erinnert am 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, am Samstag, dem 9. November, mit einer zweiteiligen Dokumentation an diese bewegten Zeiten und zeigt, wie diese auch in Österreich deutlich zu spüren waren.
Der Mauerfall wurde 1989 zum Symbolbild eines geeinten Europas und somit Auslöser des Vereinigungs- und Friedensprozesses, der im selben Jahr ganz Europa erfasste und im endgültigen Fall des Eisernen Vorhangs mündete. Mit Ober- und Niederösterreich und dem Burgenland waren drei Bundesländer direkt vom Fall des Eisernen Vorhangs betroffen. Schrittweise öffneten sie ihre Grenzen und setzten so ein Zeichen der Wiedervereinigung. Die zweiteilige ORF-III-Neuproduktion „Österreich am Eisernen Vorhang“ von Thomas Hackl und Martina Hechenberger beleuchtet die Situation des gewaltsam geteilten Europas zwischen 1945 bis 1989 und rückt dabei den österreichischen Bezug in den Mittelpunkt.
"Österreich am Eisernen Vorhang (1/2)": Andau

ORF/Minapictures

Andau

Samstag, 9. November, 20.15 Uhr
Österreich am Eisernen Vorhang (Teil 1)
Der erste Teil beginnt mit der Teilung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg in den kommunistischen Ostblock und den demokratischen Westen. Zwischen den beiden Blöcken entsteht eine ca. 8.500 Kilometer lange Grenzsicherungsanlage, die vom Eismeer bei Norwegen bis ans Mittelmeer und Schwarze Meer reicht. Österreich entgeht zwar einer Teilung, wird aber bis zum Staatsvertrag im Jahr 1955 von den Siegermächten besetzt und in Zonen aufgeteilt. Die östlichen Grenzregionen erleben auf beiden Seiten eine Zeit der ständigen Bedrohung, Isolation und Observierung. Die Menschen im besetzten Osten hoffen auf ein Leben im freien Westen – einige kommen in Österreich an. Zeitzeugen wie Barbara Coudenhove-Kalergi, Paul Lendvai und Hugo Portisch berichten über ihre spektakuläre Flucht und ihre Ankunft „im Paradies“.
Samstag, 9. November 21.05 Uhr
Österreich am Eisernen Vorhang (Teil 2)
Im zweiten Teil jubelt Ungarn 1956 über die Vertreibung der russischen Besatzer. Doch der Jubel währt nur kurz. Nach einem anfänglichen Rückzug der russischen Armee kehrt diese wieder nach Budapest zurück und schlägt den Aufstand brutal nieder. Gleichzeitig wächst die Angst, die sowjetische Armee könnte auch wieder in Österreich einmarschieren. 1968 beginnt in der Tschechoslowakei der „Prager Frühling“. Doch die neuen Gedanken der Liberalisierung und Demokratie enden durch die russische Armee blutig. In den 1980er Jahren bekommt die für die Ewigkeit gedachte Todeszone die ersten Risse zwischen Ungarn und Österreich. In der DDR nimmt 1989 der Druck der Bevölkerung zu. Die Berliner Mauer, das Symbol für die gewaltsame Trennung von West- und Osteuropa, wird am 9. November geöffnet. Der Weg ist frei für ein geeintes Europa.

Fünfteiliger ORF-III-Themenabend im Rahmen der „zeit.geschichte“

Zum 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls präsentiert ORF III am Samstag, dem 9. November, im Rahmen der „zeit.geschichte“ einen fünfteiligen Themenabend, der sich mit dem Einfluss des Eisernen Vorhangs auf Europa befasst.
Samstag, 9. November 2019
ab 21.55 Uhr, ORF III
Nach „Österreich am Eisernen Vorhang“ um 20.15 Uhr und 21.05 Uhr steht eine weitere Dokupremiere auf dem Programm: „Zwölf Tage im Dezember – Die Revolution in Rumänien“ (21.55 Uhr) von Werner Müller. Jedes Jahr kurz vor dem Weihnachtsfest wird in Rumänien der Revolution des Jahres 1989 gedacht. Gedenkgottesdienste werden veranstaltet, Kränze niedergelegt und in Erinnerung an die Opfer der Revolution Kerzen angezündet. Der Film wirft einen genauen Blick auf die „Ära Ceaușescu“ – denn die Proteste, die die Revolution hervorriefen, galten einem Mann: Nicolae Ceaușescu.
Danach geht es mit „Alois Mock – Europäische Sternstunden“ (22.50 Uhr) von Gerhard Jelinek weiter. Vor 30 Jahren zerschneidet der österreichische Außenminister mit seinem ungarischen Kollegen den Stacheldraht des „Eisernen Vorhangs“. Es ist das Symbolbild, das das Ende des „Kalten Krieges“ markiert. Und Mock ist auch bei einem zweiten historischen Ereignis zentral im Bild: Vor einem Vierteljahrhundert tritt Österreich der Europäischen Gemeinschaft, der heutigen EU, bei. Die schwierigen Brüsseler Verhandlungen sind die Schlussphase eines langen Wegs nach Europa.
"Alois Mock - Europäische Sternstunden": Außenminister Alois Mock und der damalige ungarische Außenminister Gyula Horn (re.), durchtrennten am 27. Juni 1989 in einem symbolischen Akt den Grenzzaun zwischen Ungarn und Österreich.

ORF/Pammer Film

Außenminister Alois Mock und der damalige ungarische Außenminister Gyula Horn (re.), durchtrennten am 27. Juni 1989 in einem symbolischen Akt den Grenzzaun zwischen Ungarn und Österreich.

Zum Abschluss des Programmschwerpunkts zeigt ORF III „Getrennt – Vereint! Der Fall des Eisernen Vorhangs“ (23.40 Uhr) von Gerhard Jelinek und Peter Liska. Stacheldraht, Minenfelder und Wachtürme – hunderte Kilometer schreckenerregender Grenze hatten das Leben im Osten und Norden Österreichs bestimmt. Am 27. Juni 1989 durchschneiden die Außenminister Ungarns und Österreichs den rostigen Stacheldraht in der Nähe von Sopron/Ödenburg. Der Eiserne Vorhang wird löchrig und ein historischer Umbruch beginnt.
"Getrennt - Vereint! Der Fall des Eisernen Vorhangs"

ORF

ORF-TV-Programmschwerpunkt „30 Jahre Mauerfall“

WELTjournal: Deutschland – einig und zerrissen
Mittwoch, 6. November 2019
22.30 Uhr, ORF 2
30 Jahre nach dem Mauerfall feiert Deutschland seine Einheit. Die Wiedervereinigung gilt als historisches Ereignis von Weltrang, doch auch drei Jahrzehnte später ist der Unterschied zwischen West- und Ostdeutschland enorm. Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze, Wohlstand, Einstellung zu Ausländern – in vielen Bereichen gibt es eine Schieflage. „WELTjournal“-Reporter Patrick Hafner besuchte eine Region, die von der Wende besonders betroffen ist: die Lausitz an der polnischen Grenze. Tagebau, Braunkohle-Kraftwerke, Brikettfabriken und Kokereien prägten die Lausitz zu DDR-Zeiten. Die Bundesregierung hat beschlossen, binnen der kommenden 18 Jahre aus der Kohleförderung auszusteigen. Die Folge ist Abwanderung. Städte wie Hoyerswerda haben seit dem Mauerfall die Hälfte ihrer Bevölkerung verloren. Vor allem junge, gut ausgebildete Menschen sind gegangen. Für Vollzeit-Beschäftigungsverhältnisse werden im Westen Deutschlands im Durchschnitt 1.000 Euro brutto mehr bezahlt. Bei den Dagebliebenen formiert sich Protest, der in Berlin kaum Gehör findet. Das verstärkt die Frustration in den ostdeutschen Ländern, was sich am Wahlverhalten zeigt. Dort, wo die Wirtschaftsleistung am geringsten ist, werden rechtsnationale Parteien stärker gewählt als in wirtschaftlich stabilen Regionen.
"WELTjournal: Deutschland - Einig und Zerrissen": Der Bärwalder See vor dem Kraftwerk Boxberg war zu DDR-Zeiten Braunkohlerevier

ORF

Der Bärwalder See vor dem Kraftwerk Boxberg war zu DDR-Zeiten Braunkohlerevier.

WELTjournal +: Vermisst – die gestohlenen Kinder der DDR
Mittwoch, 6. November 2019
23.05 Uhr, ORF 2
30 Jahre nach der Wende suchen noch immer Eltern ihre Kinder, die ihnen zu DDR-Zeiten weggenommen und zur Adoption freigegeben wurden. Bis zu 10.000 Kinder sollen gegen den Willen ihrer Eltern zu regimetreuen Familien oder in Heime gekommen sein. Nicht um das Kind zu schützen, sondern um Regimekritiker oder missliebige Personen unter Druck zu setzen und zu gewährleisten, dass die Kinder „im sozialistischen Sinne“ erzogen werden.
Katrin Behr ist vier Jahre alt, als sie von ihrer Mutter getrennt und in eine andere, linientreue Familie gegeben wird. Jahrzehnte sieht sie ihre Mutter nicht wieder, ohne zu wissen, warum. Nach der Wende macht sie sich auf die Suche. Mittlerweile weiß Katrin Behr: Sie ist nicht die Einzige. Bis heute suchen Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder, von denen sie zu DDR-Zeiten getrennt wurden – weil die Eltern nicht ins Weltbild der sozialistischen Führung passten. „WELTjournal +“ zeigt die Geschichten betroffener Eltern und Kinder und geht der Frage nach, warum über dieses dunkle Kapitel der DDR-Geschichte auch heute noch, 30 Jahre nach der Wende, so wenig bekannt ist.
"WELTjournal +: Vermisst - die gestohlenen Kinder der DDR.": Dreißig Jahre nach dem Mauerfall suchen noch immer Eltern ihre Kinder, die ihnen zu DDR-Zeiten weggenommen und zur Adoption freigegeben wurden.

ORF/Java

Dreißig Jahre nach dem Mauerfall suchen noch immer Eltern ihre Kinder, die ihnen zu DDR-Zeiten weggenommen und zur Adoption freigegeben wurden.

Universum History: Countdown ’89 – Der Fall der Berliner Mauer
Freitag, 8. November 2019
22.35 Uhr, ORF 2
Sie war ein Symbol des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands. Jahrzehntelang trennt sie Familien, eine Stadt, ein Land: die Berliner Mauer, ein abschreckendes Sinnbild des Ost-West-Konfliktes. Wer sie überwinden will, riskiert sein Leben. Dem Fall der Mauer im November 1989 geht ein regelrechter Countdown voraus. Das Ereignis ist ein Meilenstein in der Geschichte Europas und der erste Schritt zur Wiedervereinigung Deutschlands – eine Zeit des Umbruchs und der Wende für die Menschen in der ehemaligen DDR. Hendrike Sandners „Universum History“-Dokumentation zeichnet die dramatischen Ereignisse des Jahres 1989 anhand persönlicher Schicksale, Tagebucheintragungen und bedeutender Zeuginnen und Zeitzeugen nach – aus der Perspektive der damals politisch Verantwortlichen sowie der Menschen in der DDR. Von den Massenprotesten bis zur endgültigen Resignation des DDR-Regimes – ein spannender Countdown bis zum endgültigen Fall der Mauer am 9. November 1989.
"Universum History: Countdown `89 - Der Fall der Berliner Mauer": Die ostdeutsche Polizei beobachtet, wie Besucher die neu geschaffene Öffnung in der Berliner Mauer am Potsdamer Platz passieren (November 1989).

ORF/LOOKSfilm/US National Archives/Staff Sergeant F. Lee Cockran

Die ostdeutsche Polizei beobachtet, wie Besucher die neu geschaffene Öffnung in der Berliner Mauer am Potsdamer Platz passieren (November 1989).

Dreiteiliges TV-Drama: Der gleiche Himmel
Ab Freitag, 8. November 2019
23.20 Uhr, ORF 2
(Teil 2: 10.11./Teil 3: 14.11.)
Exzellent besetzter Dreiteiler um einen ostdeutschen „Romeo“-Agenten im Kalten Krieg. Mit den Waffen der Liebe versucht Tom Schilling („Unsere Mütter, unsere Väter“) als Spitzel Lars Weber an Geheiminformationen aus dem Westen zu gelangen.
Berlin, Mitte der 1970er Jahre: Der 25-jährige Lars Weber lässt sich von der Stasi zum „Romeo-Agenten“ ausbilden. Mithilfe seines Führungsoffiziers Ralf Müller soll er im Westteil der Stadt die alleinerziehende Mutter Lauren Faber verführen. Lauren wertet für den britischen Geheimdienst Nachrichten aus. Getarnt als Architekt Matthias Kramer beginnt sich Lars der 43-Jährigen gezielt zu nähern. In Ost-Berlin wird inzwischen Lars‘ Cousine Klara mit fragwürdigen Methoden als Schwimmerin für die Olympischen Spiele vorbereitet, während die Beziehung ihrer Eltern unter dem Erfolgsdruck langsam kollabiert. mehr...
"Der gleiche Himmel (2)": Tom Schilling (Lars Weber), Ben Becker (Ralf Müller)

ORF/ZDF/Bernd Schuller

Tom Schilling (Lars Weber), Ben Becker (Ralf Müller)

Mit Tom Schilling (Lars Weber), Friederike Becht (Sabine Cutter), Sofia Helin (Lauren Faber), Ben Becker (Ralf Müller), Anja Kling (Gita Weber) u. a.
Regie: Oliver Hirschbiegel
„Sport am Sonntag“ mit Doku über Claus Tuchscherer
Sonntag, 10. November 2019
18.00 Uhr, ORF 1
Boris Kastner-Jirka präsentiert „Sport am Sonntag“ mit einer Dokumentation von Toni Oberndorfer: Unter dem Titel „Flucht und Verrat – Die Stasi-Akte Tuchscherer“ setzt er sich mit dem Skispringer Claus Tuchscherer auseinander, der in Österreich nicht nur durch seine Flucht aus der DDR bekannt wurde, sondern auch durch einen spektakulären Zwischenfall beim WM-Springen 1978.
dokFilm: 1989 – Poker am Todeszaun
Sonntag, 10. November 2019
23.05 Uhr, ORF 2
1989: An der Grenze zwischen Ungarn und Österreich beginnt der Eiserne Vorhang zu bröckeln. Ohne große Ambitionen auf eine politische Karriere erklärt der junge ungarische Ministerpräsident Miklós Németh den Eisernen Vorhang einfach für aufgehoben. Aus Némeths Perspektive erzählt der Film im Stil eines Polit-Krimis von den Intrigen innerhalb der Partei, dem politischen Druck der Genossen aus Ost-Berlin und Rumänien und von der Rolle Gorbatschows, der dem jungen Regierungschef freie Hand lässt. Kurze Zeit später reisen Zehntausende DDR-Bürger/innen über Ungarn in den Westen aus, Wochen später fällt die Berliner Mauer und die Trennung Europas ist Geschichte. Mit einer innovativen visuellen Umsetzung, die Archivmaterial, nachgesprochene Tonsequenzen, Protokolle und Zeugenberichte mischt, blickt der Film von Anders Ostergaard und Erzsébet Rácz ins Innere des wankenden sozialistischen Machtapparats und rekonstruiert im Stil eines Polit-Krimis die großen und kleinen Ereignisse, die zum Fall der Mauer führten. mehr...
"1989 - Poker am Todeszaun":  In Michail Gorbatschow hatte Ministerpräsident Miklós Németh einen heimlichen Unterstützer.

ORF/Gebrüder Beetz Filmproduktion/Archive 21.st Century

In Michail Gorbatschow hatte Ministerpräsident Miklós Németh einen heimlichen Unterstützer.

Eco Spezial: 30 Jahre Ostöffnung – Was der Mauerfall Österreich wirtschaftlich gebracht hat
Donnerstag, 14. November 2019
22.30 Uhr, ORF 2
„Eco Spezial“ zieht 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Bilanz. Dieter Bornemann präsentiert ein von Hans Hrabal gestaltetes „Eco Spezial“ über die wirtschaftlichen Chancen und Erfolge österreichischer Unternehmen in Osteuropa. Die Wirtschaft Ost- und Mitteleuropas hat sich in den vergangenen 30 Jahren enorm entwickelt. Österreichische Unternehmen haben daran einen massiven Anteil. Kaum ein Land konnte sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in den ehemaligen Comecon-Ländern ökonomisch so schnell und nachhaltig etablieren wie Österreich. Die langjährige Ausrichtung der heimischen Wirtschaft nach Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten nach Osten verschoben. Österreichische Firmen zählen in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien zu den wichtigsten Investoren und am heimischen Arbeitsmarkt geht es ohne billige Arbeitskräfte aus dem Osten schon lange nicht mehr. Am Beispiel des Baukonzern Strabag, der Erste Bank Group und anderer österreichischer Unternehmen zeichnet „Eco Spezial“ das Zusammenwachsen der heimischen Wirtschaft mit Osteuropa in den vergangenen 30 Jahren nach, begibt sich auf die Spur gewagter Expansionen und beeindruckender Erfolge, zeigt aber auch die Schwierigkeiten auf, die es für heimische Unternehmer in Osteuropa zu meistern galt und gilt.
"Eco Spezial: 30 Jahre Ostöffnung: Was der Mauerfall Österreich wirtschaftlich gebracht hat"

ORF

Sommer 1989. Ungarische Grenzsoldaten entfernen hunderte Tonnen Stacheldraht. Die tödliche Barriere hat ein wirtschaftliches Zusammenwachsen Mitteleuropas lange behindert.