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Nationalratswahl - Wahl 19

ORF [M]

Martin Thür, Simone Stribl, Tobias Pötzlsberger, Lou Lorenz-Dittlbacher, Armin Wolf, Claudia Reiterer, Tarek Leitner

ab 4.9.

Nationalratswahl im ORF

Lorenz-Dittlbacher und Thür leiten TV-Duelle, Reiterer und Wolf die „Elefantenrunde“
Neues Format „Wahl 19 – die Duelle“ mit Host Tarek Leitner ab 4. September in ORF 2
Ein wichtiger Teil im Meinungsbildungsprozess der Österreicherinnen und Österreicher vor Wahlen sind die ORF-TV-Konfrontationen der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten. Und dafür hat sich die ORF-Information etwas Besonderes einfallen lassen: Am 4., 11. und 18. September stehen mit dem neuen Format „Wahl 19 – die Duelle“ jeweils um 20.15 Uhr insgesamt 15 TV-Konfrontationen (nach dem bewährten Prinzip jede/r gegen jede/n in einer Länge von je 20 Minuten) auf dem Programm, mit Analysen im Studio und Schaltungen zu Expertinnen und Experten in den Bundesländern. Tarek Leitner führt als Gastgeber durch die rund zweistündigen Sendungen, Lou Lorenz-Dittlbacher und Martin Thür leiten die einzelnen Duelle. Die an die TV-Duelle anschließenden Gespräche mit Journalistinnen und Journalisten führt Simone Stribl.

Die Aufteilung der TV-Duelle im Überblick

Endgültige Reihenfolge an den Sendungstagen steht noch nicht fest!
4. September
SPÖ – FPÖ
ÖVP – JETZT
NEOS – JETZT
GRÜNE – NEOS
SPÖ – GRÜNE
11. September
GRÜNE – JETZT
ÖVP – FPÖ
SPÖ – NEOS
ÖVP – GRÜNE
FPÖ – JETZT
18. September
SPÖ – ÖVP
ÖVP – NEOS
SPÖ – JETZT
FPÖ – GRÜNE
NEOS – FPÖ
Die den Wahlkampf beschließende „Diskussion der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten“ am 26. September, ebenfalls um 20.15 Uhr in ORF 2, leiten Claudia Reiterer und Armin Wolf. Durch den langen Wahlsonntag selbst führen Nadja Bernhard und Tarek Leitner.
Der ORF lädt zu den genannten TV-Konfrontationen zur Nationalratswahl 2019 ausschließlich die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten ein, jeder und jedem von ihnen wird dabei, wie zuletzt auch bei „2 im Gespräch“ zur EU-Wahl, die Möglichkeit eingeräumt, sich bei den TV-Duellen insgesamt einmal vertreten zu lassen. Bei der sogenannten Elefantenrunde ist keine Vertretung möglich.
Die wohl ebenfalls von der Nationalratswahl dominierten „Sommergespräche“ (ab 5. August) leitet, wie bereits bekanntgegeben, Tobias Pötzelsberger.
Ein Überblick zur gesamten, trimedialen ORF-Berichterstattung im Vorfeld der Nationalratswahl folgt zeitnahe.
Nationalratswahl - Wahl 19: Sujet

ORF

ORF-TV-Konfrontationen zur Nationalratswahl: Einladung zur Teilnahme an ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS, Jetzt und Grüne
Im Rahmen der Rechtsprechung ist dem ORF, was die Einladung zu diesen TV-Diskussionsrunden betrifft, ein weiter Spielraum eingeräumt. Bereits 2016, anlässlich einer Beschwerde von Richard Lugner rund um die Teilnahme an der „2 im Gespräch“-Runde zur Bundespräsidentenwahl, wurde seitens der KommAustria festgehalten, dass „die Art und Weise der Auswahl der zur Sendung eingeladenen Kandidaten innerhalb des dem ORF gesetzlich zukommenden Gestaltungsspielraumes lag. Das Abstellen auf die Unterstützung durch relevante gesellschaftliche Kräfte, insbesondere durch im Nationalrat vertretene Parteien, und die Einbeziehung der Ergebnisse von Umfragen als zweites Kriterium – konkret hatte der ORF damals die Möglichkeit eines Einzugs in die Stichwahl geprüft – stehen im Einklang mit der bisherigen Rechtsprechung“.
Der ORF ließ daher in den vergangenen Wochen, ähnlich wie vor der Bundespräsidentenwahl 2016, die Relevanz der nach heutigem Stand kandidierenden Parteien abtesten und hat dazu eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben. Der zufolge wurden ausschließlich jene zur Wahl stehenden Gruppen oder Parteien, denen eine realistische Chance auf den Einzug ins Parlament attestiert wird, neben den bereits im Nationalrat vertretenen Parteien, zu einer Teilnahme an den TV-Konfrontationen eingeladen. Nach der entsprechenden Relevanzstudie und aktuellen Umfragedaten trifft dies bei der Nationalratswahl 2019 nur auf die Grünen zu, die darüber hinaus aktuell mit zwei Bundesräten im Parlament und in fünf Landesregierungen vertreten sind, Abgeordnete in acht Landtagen und im EU-Parlament stellen.

„Journalistisch ist daher eine Teilnahme der im Nationalrat vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS, Jetzt sowie der Grünen bei den TV-Konfrontationen und ähnlichen Sendungen in anderen Medien des ORF geboten. Juristisch ist diese Entscheidung durch die bisherige Judikatur abgesichert“, erklärt dazu ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.