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TV-Kulturdoku-Highlights im Herbst

ORF

Kulturdoku-Herbst

TV-Kulturdoku-Highlights im Herbst

Von „Wiener Nächten“ bis zur „Magie der Museen“
Im Herbst präsentiert die ORF-TV-Kultur zahlreiche neue Dokumentationen und Dokumentarfilme, die als Eigen-, Auftrags- oder Koproduktionen entstanden sind bzw. sich derzeit noch in Herstellung befinden. Ausgestrahlt werden die Filme vorwiegend auf den ORF-2-Sendeplätzen „matinee“, „kulturMontag“ und „dokFilm“.
Mit dem musikalischen EBU-Gedenkjahrprojekt „New European Songbook 2018 – War & Peace“ (12. November) führt der ORF seine völkerverbindenden Kulturinitiativen auch 2018 fort. Die gleichnamige Doku stellt die Initiative sowie Österreichs Beitrag zum Thema „Krieg und Frieden“ vor, der vom Indie-Rock-Duo Cari Cari kommt.
An einen Ort, wo von Frieden nur geträumt werden kann, in das drittgrößte Flüchtlingslager der Welt, führt der Film „Momentaufnahmen. Die Kinder von Zaatari“ (25. November): Anlässlich eines Fotokunstprojekts im jordanischen Al Zaatari begibt sich das Drehteam auf eine spannende Suche nach Antworten zu Fragen über Asyl und Migration.
„Brioni – Insel der Millionäre“ (16. Dezember) heißt eine neue Doku über Aufstieg und Fall des kroatischen Touristenparadieses Brijuni in der nördlichen Adria, das eng verbunden ist mit der österreichischen Kultur- und Gesellschaftsgeschichte – mit Charme und Witz erzählt von Schauspieler Erwin Steinhauer.
Die „Magie der Museen“ enthüllt eine achtteilige internationale Hochglanzproduktion über die weltweit bedeutendsten musealen Institutionen. Den Auftakt machen die Filme über „Das Kunsthistorische Museum Wien“ (10. Dezember) sowie „Das Museo del Prado Madrid“ (17. Dezember).
Magie der Museen: Das Kunsthistorische Museum in Wien: Vivienne Westwood unterrichtete an der Wiener Kunstakademie. Mit dem Kunsthistorischen Museum verbindet sie eine lange, persönliche Beziehung.

ORF/Navigator Film

Vivienne Westwood unterrichtete an der Wiener Kunstakademie. Mit dem Kunsthistorischen Museum verbindet sie eine lange, persönliche Beziehung.

Weiters stehen neue Ausgaben der beliebten Reihen „Der Geschmack Europas“ über „Wales“ (14. Oktober) und den „Bregenzerwald“ (25. November) sowie „Orte der Kindheit“ mit Kristina Sprenger (11. November) und Harald Krassnitzer (9. Dezember) auf dem Programm.
Von „Wiener Nächten“ bis zur „Magie der Museen“: Heißer Kulturdoku-Herbst im ORF

ORF/Hubert Mican

Martin Traxl, Sharon Nuni

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Hier wird in die Tiefe gegangen und den Themen Zeit gegeben.“
„Die Dokumentation und der Dokumentarfilm haben eine wesentliche Rolle im Bereich des investigativen Journalismus übernommen“, sagt ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl. „Hier wird in die Tiefe gegangen und den Themen Zeit gegeben, was in der tagesaktuellen Arbeit nur mehr bedingt möglich ist. Kulturdokus liefern darüber hinaus außergewöhnliche Schauwerte und seltene Einblicke in die Kunst und in das Leben kreativer Menschen. Sie führen in fantastische Geisteswelten oder auch in die harte Realität – stets mit dem Anspruch, große Geschichten zu erzählen über die Gestaltungskraft des einzelnen und der Gesellschaft. Sie stellen Fragen und zeigen Möglichkeiten zu einem sinnlichen und sinnerfüllten Leben auf“, so Traxl.

Sharon Nuni, Ressortleiterin ORF-TV-Kulturdokus: „Geschichten, die etwas über die condition humaine erzählen“
„Vivienne Westwood führt durch das Kunsthistorische Museum und findet dort Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Eine Frau, die an Magersucht leidet, schildert, wie sie sich ihr Leben nicht länger von ihrem Körper diktieren lassen will. Ein Totengräber berichtet von seiner Arbeit, an der er nichts Makabres finden kann. Es sind die Menschen, auf die wir einen ganz besonderen Fokus legen“, sagt die Leiterin des ORF-TV-Ressorts Kulturdokumentation, Sharon Nuni. „Ob gefeierter Kunststar oder eine Person, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt ist; ob historische Persönlichkeit oder Zeitgenosse im Brennpunkt aktueller gesellschaftlicher Umwälzungen – immer sind es Geschichten, die etwas über die condition humaine erzählen und damit Ewiggültiges transportieren“, so Nuni.

Die Neuproduktionen im Überblick

bevorstehende Ausstrahlungen:
Der Geschmack Europas – Bregenzerwald
„matinee“ am Sonntag, 25. November, 9.05 Uhr, ORF 2
Orte der Kindheit – Harald Krassnitzer
„matinee“ am Sonntag, 9. Dezember, 9.05 Uhr, ORF 2
Momentaufnahmen. Die Kinder von Zaatari
„dokFilm“ am Sonntag, 9. Dezember, 23.05 Uhr, ORF 2
„Magie der Museen“, achtteilige Reihe
im „kulturMontag“, ab 22.30 Uhr, ORF 2
Folge 1 am 10. Dezember: „Das Kunsthistorische Museum in Wien“
Folge 2 am 17. Dezember: „Das Museo del Prado Madrid“
Brioni – Insel der Millionäre
„dokFilm“ am Sonntag, 16. Dezember, 23.05 Uhr, ORF 2
bereits gesendet:

  • „Für immer jung! Die Wiener Stadthalle ist 60“
  • im „kulturMontag“ am 24. September, ab 22.30 Uhr, ORF 2
  • „Kunst als Waffe – Die Welt des Gottfried Helnwein“ im „kulturMontag“ am 1. Oktober, ab 22.30 Uhr, ORF 2

Aus nächster Nähe: Christiane Hörbiger
Samstag, 6. Oktober 2018, 21.55 Uhr, ORF 2
(Dakapo: „matinee“ am Sonntag, 7. Oktober, 9.05 Uhr, ORF 2;
Samstag, 13. Oktober, 16.50 Uhr, 3sat)

Wiener Nächte – Musik und Melancholie
im „kulturMontag“ am 15. Oktober, ab 22.30 Uhr, ORF 2

Nie genug. Der Körperkult in sozialen Medien
„dokFilm“ am 21. Oktober, 23.05 Uhr, ORF 2

Die Schönheit ist ein wildes Tier. Kunst und Ästhetik
im „kulturMontag“ am 22. Oktober, ab 22.30 Uhr, ORF 2

Der Geschmack Europas – Wales
„matinee“ am Sonntag, 28. Oktober, 9.05 Uhr, ORF 2

Leben für den Tod – Menschen am Zentralfriedhof
„dokFilm“ am 28. Oktober, ab 23.00 Uhr, ORF 2

Orte der Kindheit – Kristina Sprenger
„matinee“ am Sonntag, 11. November, 9.05 Uhr, ORF 2

New European Songbook 2018 – War & Peace
im „kulturMontag“ am 12. November, ab 22.30 Uhr, ORF 2
(Dakapo: „matinee“ am Feiertag, Samstag, 8. Dezember, 9.05 Uhr, ORF 2)

Kurzinhalte der neuen Filme

"Aus nächster Nähe: Christiane Hörbiger ": ORF-Kulturchef Martin Traxl im Gespräch mit Christiane Hörbiger

ORF

ORF-Kulturchef Martin Traxl im Gepräch mit Christiane Hörbiger.

Samstag, 6. Oktober 2018, 21.55 Uhr, ORF 2
„Aus nächster Nähe: Christiane Hörbiger“
(Dakapo in der „matinee“ am Sonntag, 7. Oktober, 9.05 Uhr, ORF 2;
Samstag, 13. Oktober, 16.50 Uhr, 3sat)

Wenn jemand das inflationär gebrauchte Attribut „Grande Dame“ zu Recht trägt, dann sie: Christiane Hörbiger ist eine der Größten ihres Faches. Gleichwohl hat sie – zumal im vergangenen Jahrzehnt – radikal jede Eitelkeit abgelegt, spielt buchstäblich ungeschminkt vom Schicksal unbarmherzig geschlagene Frauenfiguren. Die Bürde, die es wohl auch bedeutet, aus der berühmtesten Schauspieldynastie des deutschen Sprachraums zu kommen, hat sie abgeschüttelt. Seit ihrem 17. Lebensjahr stand Christiane Hörbiger auf der Bühne, von der sie sich aber ganz zurückgezogen hat. Ab den 1980er Jahren startete sie eine beispiellose Film- und Fernsehkarriere. Zuletzt musste sie mit dem Tod ihres langjährigen Lebenspartners Gerhard Tötschinger einen schweren persönlichen Verlust hinnehmen. ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl bat „die Hörbiger“ anlässlich ihres runden Geburtstages zum großen Interview. Das neue TV-Porträt gestaltete Michael Meister. mehr...
"Der Geschmack Europas: Wales": Lojze Wieser in Llanberis (Wales)

ORF/Florian Gebauer

Lojze Wieser in Llanberis (Wales)

„matinee“ am Sonntag, 14. Oktober, 9.05 Uhr, ORF 2
„Der Geschmack Europas – Wales“

In einer neuen Ausgabe der TV-Reihe „Der Geschmack Europas“ verschlägt es Präsentator Lojze Wieser und Regisseur Florian Gebauer auf ihrem filmischen Streifzug durch den Kontinent sowie dessen Küchen und Kulturen auf die Britischen Inseln, genauer gesagt nach Wales. Im Land der Mythen und Legenden ist die walisische Sprache noch weit verbreitet und Flaggen mit dem legendären roten Drachen krönen die historischen Festungen und Burgen, von denen es in Wales mehr als 600 gibt – und damit mehr als in jedem anderen Land Europas. Diese sind nicht nur Überreste der Geschichte, sondern auch ein Beweis für Wales‘ wilde Vergangenheit. Auf der Reise kostet sich Lojze Wieser durch die typisch walisischen Geschmäcker von Laverbread, Herzmuscheln, Bara Brith oder den typischen Fish & Chips und trifft auf Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen können. mehr...
"Wiener Nächte - Musik und Melancholie": Conchita Wurst, Birgit Denk und Boris Bukowski

ORF

Conchita Wurst, Birgit Denk und Boris Bukowski

„kulturMontag“ am 15. Oktober, ab 22.30 Uhr, ORF 2
„Wiener Nächte – Musik und Melancholie“

In den vergangenen Jahren erfuhr der Austropop ein fulminantes Revival. Bilderbuch, Wanda, Voodoo Jürgens und einige andere mehr füllen national wie international große Hallen. Die meisten der Protagonisten kennen und schätzen einander noch aus Zeiten, in denen niemand diesen Hype erkennen konnte. Der Film der ORF-Redakteure Dietmar Petschl und Siegfried Steinlechner geht an die Wurzeln, begegnet den Künstlern in ihren Biotopen und zeichnet so ein sehr nahes Bild der Menschen, die ihr Wien und ihr Österreich leben. Die neuen Stars treffen Freunde aus der Szene, erzählen Anekdoten über Wien, ihr Leben und ihre Musik.

Klar wird: Die Wiener Szene ist quicklebendig. Ihr Erfolg ist kein plötzlich entstandener Hype, er ist von Musikern und Musikbegeisterten über viele Jahre mühsam aufgebaut worden. Die neue Wiener Szene ist gekommen, um zu bleiben. mehr...
"Nie genug. Der Körperkult in sozialen Medien": Youtube-Star Dzeni bei einem Influencer-Treffen in Graz

ORF/Feuer und Flamme Film

Youtube-Star Dzeni bei einem Influencer-Treffen in Graz

„dokFilm“ am 21. Oktober, 23.05 Uhr, ORF 2
„Nie genug. Der Körperkult in sozialen Medien“

Trotz immer lauter werdender Rufe nach Vielfalt, nach „Diversity“, spielt der „ideale“ weibliche Körper, insbesondere für Mädchen und junge Frauen, bei der medialen Selbst- und Fremdbespiegelung immer noch eine Hauptrolle. Das konnten bis dato auch zahlreiche Bewegungen bzw. Initiativen – sogar von Seiten der Mode- und Werbebranche – nicht ändern. Der vom ORF koproduzierte Film begibt sich auf Spurensuche nach Ursachen und Auswirkungen, trifft auf Betroffene, konfrontiert jene, die den Wahn fördern, und sucht nach Lösungen gemeinsam mit jenen, die versuchen, ihn zu stoppen. Filmemacherin Jennifer Rezny will nicht nur einen Ist-Zustand und mögliche Lösungsmodelle abbilden, sondern Antworten auf Fragen wie: Warum hört dieser „Körperkult“ nicht auf, obwohl er so viel Leid verursacht? Wer bestimmt die Schönheitsideale, die im Social Web zum nachahmungswürdigen Standard werden? Wer trägt die Verantwortung dafür? Und: Was kann man tun, um den Wahn zu stoppen? mehr...
"Die Schönheit ist ein wildes Tier. Kunst und Ästhetik": Ines Mitterer auf der Suche nach der Schönheit im KHM

ORF/WR Film/Walter Reichl

Ines Mitterer auf der Suche nach der Schönheit im KHM

„kulturMontag“ am 22. Oktober, ab 22.30 Uhr, ORF 2
„Die Schönheit ist ein wildes Tier. Kunst und Ästhetik“

Schönheit, das war in den vergangenen Jahrzehnten eine verpönte Kategorie in der Bewertung und Wahrnehmung von Kunst. Ein Kunstwerk soll aufregen, Tabus brechen, gesellschaftliche Missverständnisse verhandeln – aber doch bitte nicht „schön“ sein! Allzu schnell herrscht Kitschverdacht, allzu schnell gilt ein „schönes“ Kunstwerk als gefällig und damit unbedeutend. Dabei war Ästhetik im 19. Jahrhundert eine maßgebliche Kategorie, nicht zufällig ist von den schönen Künsten – les beaux arts – die Rede. Nun orten manche Künstlerinnen und Künstler eine Rückkehr der Schönheit. Ist an dieser These etwas dran? Die ORF-Dokumentation von Ines Mitterer begibt sich auf Spurensuche nach Rom und Florenz und bittet u.a. den Philosophen Konrad Paul Liessmann und Kunststar Ólafur Elíasson zu Wort.
"Leben für den Tod - Menschen am Zentralfriedhof": Kreuzträger und Pfarrer

ORF/Karin Berghammer Film

Kreuzträger und Pfarrer

„dokFilm“ am 28. Oktober, ab 23.05 Uhr, ORF 2
„Leben für den Tod – Menschen am Zentralfriedhof“

Der Zentralfriedhof in Wien-Simmering übt auf viele Besucher/innen eine ungewöhnliche Faszination aus, und das nicht nur während der Totenfeiertage um Allerheiligen. Längst ist die zweitgrößte Ruhestätte Europas, die sich über eine Fläche von 55 Hektar erstreckt, zur Kultstätte geworden. Ein Ort, der abgeschottet von hohen Mauern auf wundersame Weise seine Lebenden und Toten vereint. Kaum bekannt sind jedoch die Menschen, die am Gelände des Zentralfriedhofs arbeiten und sich um 330.000 Gräber und ihre beheimateten drei Millionen Toten kümmern – Menschen, die ihr berufliches Leben ganz den Verstorbenen widmen.

Die Filmemacherinnen Krisztina Kerekes und Karin Berghammer gehen der Frage nach, wie sich die Nähe zum Tod im Alltag auf diese Menschen auswirkt. Für ihre vom ORF koproduzierte Dokumentation blicken sie hinter die Kulissen und lernen beeindruckende Persönlichkeiten kennen: eine Baumpflegerin, einen Totengräber, einen japanischen Beethoven-Fan, eine Fremdenführerin, ein Grufti-Pärchen, eine Blumenbinderin und den Geschäftsführer der für den Friedhof zuständigen Wiener Stadtwerke GmbH. Sie alle gehören zum fast unsichtbaren Personal des Friedhofs und werden in den Mittelpunkt gerückt. mehr...
"Orte der Kindheit: Kristina Sprenger": Kristina Sprenger, Peter Schneeberger

ORF/pretv

Kristina Sprenger, Peter Schneeberger

„matinee“ am Sonntag, 11. November, 9.05 Uhr, ORF 2
„Orte der Kindheit – Kristina Sprenger“

In der jüngsten Folge der TV-Reihe „Orte der Kindheit“, die Künstlerinnen und Künstler an die Schauplätze ihrer Kinder- und Jugendtage begleitet, ist ORF-Kulturmoderator Peter Schneeberger mit Kristina Sprenger in Tirol unterwegs. Die ehemalige „Soko Kitzbühel“-Kommissarin und amtierende Intendantin der Festspiele Berndorf wurde in Innsbruck geboren, wo sie als zweite von drei Töchtern des Forstingenieurs und ehemaligen Vizebürgermeisters der Stadt groß wurde. Bereits als Kind wuchs in ihr die Lust am Schauspielen, mit 15 nahm sie Schauspielunterricht und schnupperte Theaterluft am Innsbrucker Landestheater. Das Porträt gestaltete in bewährter Manier Ute Gebhardt. mehr...
"New European Songbook 2018 – War & Peace": Das österreichische Indie-Rock-Duo Cari Cari

ORF/Andreas Jakwerth

Das österreichische Indie-Rock-Duo Cari Cari

„kulturMontag“ am 12. November, ab 22.30 Uhr, ORF 2
„New European Songbook 2018 – War & Peace“
(Dakapo: „matinee“ am Feiertag, Samstag, 8. Dezember, 9.05 Uhr, ORF 2)

Nach den erfolgreichen Projekten „Songbook – Klassisches Lied trifft Videoclip“ (2015), „New Shakespeare Songbook“ (2016) und „New European Songbook“ (2017) – zuletzt mit Conchita und der syrischen Band Basalt – setzt der ORF seine völkerverbindenden Kulturinitiativen auch 2018 fort. Das Motto des diesjährigen EBU-Projekts ganz im Zeichen des Gedenkjahrs 2018 lautet „Krieg und Frieden“. Heimische Künstler/innen waren aufgefordert, sich musikalisch mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Österreichs Beitrag kommt heuer vom österreichischen Indie-Rock-Duo Cari Cari, das den Song „Dark Was the Night, Cold Was the Ground“ beisteuert.

Die zu den Liedern neu entstandenen Videoclips werden gemeinsam mit Background-Storys und Interviews unter der Regie von Torstein Vegheim zu einer Dokumentation verflochten und zeugen einmal mehr von der Vielfalt der europäischen Musiklandschaft. Für den Video-Clip zeichnet Regisseurin Luzi Katamay verantwortlich. mehr...
„matinee“ am Sonntag, 25. November, 9.05 Uhr, ORF 2
„Der Geschmack Europas – Bregenzerwald“
Diesmal erkunden Präsentator Lojze Wieser und Filmemacher Florian Gebauer auf ihrem Streifzug durch europäische Regionen und deren Küchen den Bregenzerwald. Neben lokalen Spezialitäten wie der „Ofenkatz“, dem „Riebel“ oder der „Bregenzerwälder Käsesuppe“ finden sie im Ländle auch weitere Geschmäcker der durch die Jahrhunderte vermengten Kulturen. Zwischen Bodensee und Hochtannbergpass treffen sie auf Menschen, die die alten Rezepte ins Heute übertragen können und die kulinarischen Traditionen pflegen.
„matinee“ am Sonntag, 9. Dezember, 9.05 Uhr, ORF 2
„Orte der Kindheit – Harald Krassnitzer“
In einer weiteren Ausgabe der TV-Reihe begleitet ORF-Kulturmoderator Peter Schneeberger Schauspieler Harald Krassnitzer an seine „Orte der Kindheit“ im Salzburger Land. Geboren und aufgewachsen ist der Sohn eines Schlossers und einer Fabrikarbeiterin in Grödig, einer kleinen Stadt unweit von Salzburg. Hier ging er auch zur Schule und machte anschließend eine Lehre zum Speditionskaufmann, da seine Eltern sich eine fundierte Ausbildung für ihren Sohn wünschten.
Erst mit Erreichen der Volljährigkeit folgte der langjährige ORF-„Tatort“-Kommissar seiner wahren Passion, der Schauspielerei, und absolvierte seine Ausbildung an der Elisabethbühne in Salzburg. Mit Peter Schneeberger spricht Krassnitzer über seine Kindheitswünsche und seinen Traum, Schauspieler zu werden. Das Porträt gestaltet Ute Gebhardt.
„dokFilm“ am Sonntag, 9. Dezember, 23.05 Uhr, ORF 2
„Momentaufnahmen. Die Kinder von Zaatari“
Angst vor Flüchtlingen, Asylsuchenden – eine neue Völkerwanderung, die unseren Lebensraum bedroht! Das sind Szenarien, die viele Menschen verunsichern. Wie können wir jenen begegnen, die in ihrer Heimat jede Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben verloren haben? Ist Humanismus in Zukunft leistbar? Regisseur und Produzent Robert Pöcksteiner hat sich für diese ORF-Auftragsproduktion auf die Suche nach Antworten gemacht. Im Zuge eines Fotoprojekts des Künstlers Lukas Maximilian Hüller reiste er 2014 erstmals in das drittgrößte Flüchtlingslager der Welt. Das jordanische Al Zaatari liegt nicht weit von der syrischen Grenze. Was das österreichische Team dort sah, widerspricht aber all den gängigen Erwartungen: Hier leben Menschen, die sich in ihrem Schicksal eingerichtet haben, ohne die Hoffnung zu verlieren. Und: Diese Hoffnung liegt für sie nicht in der Überfahrt nach Europa, sondern in der Rückkehr in ihre Heimat. Kilian Kleinschmidt – damals Leiter des Lagers, auch liebevoll „Bürgermeister“ genannt – erzählt von den Mechanismen im Lager, unterhält sich mit den Kindern über ihr Leben und deren Zukunftspläne.
Ab 10. Dezember im „kulturMontag“, ab 22.30 Uhr, ORF 2
„Magie der Museen“, achtteilige internationale Reihe
Museen – in Stein gemeißelte Staatssymbole, Orte der tausend Gesichter und Geschichten. Die gemeinsam mit u. a. ARTE koproduzierte internationale Dokumentationsreihe „The Art of Museums“ – auf Deutsch „Magie der Museen“ – widmet sich in jeder der insgesamt acht Filme einer Institution von Weltrang. Geboten wird ein emotionales, filmisches Kunsterlebnis hinter den Mauern weltberühmter Museen– erzählt aus der Perspektive von Künstlerinnen und Künstlern, prominenten Gästen und Querdenkern, die auch ihre eigenen Themen einbringen, manchmal sogar ihre Lebensgeschichte.
Folge 1: „Das Kunsthistorische Museum in Wien“
Den Auftakt macht ein Film über „Das Kunsthistorische Museum in Wien“. Durch das Haus am Ring, das kulturelle Prestigehaus der Habsburger, führt Stardesignerin Vivienne Westwood. Bei jedem ihrer Wienbesuche baut sie ein paar Stunden im KHM ein. Für sie ist es ein Ort, um über die Welt und das Leben nachdenken zu können. Für die Regie zeichnen Kurt Mayer und Barbara Weissenbeck verantwortlich.
Folge 2: „Das Museo del Prado Madrid“ (17. Dezember)
In der zweiten Ausgabe präsentiert die TV-Reihe das Museo del Prado in Madrid. In den herrschaftlichen Räumen der Institution tritt die Opernsängerin und mehrfache Grammy-Gewinnerin Joyce DiDonato vor Meisterwerke wie „Las Meninas“ von Velázquez, „Der Garten der Lüste“ von Bosch und „Die Erschießung der Aufständischen“ von Goya. In ihrer Gegenwart empfindet sie eine vertraute Verbindung zu den emotionalen Grenzerfahrungen unserer Zeit: Krieg und Frieden, Leben und Tod.
Die Regie dieser Folgen von „Magie der Museen“ verantwortet Ralf Pleger.
„dokFilm“ am Sonntag, 16. Dezember, 23.05 Uhr, ORF 2
„Brioni – Insel der Millionäre“
Eine Dokumentation über Aufstieg und Fall des Touristenparadieses Brioni (heute: „Brijuni“) in der nördlichen Adria. 1893 vom Österreicher Paul Kupelwieser um einen Spottpreis gekauft, wandelte sich das Eiland vom malariaverseuchten Steinhaufen zum Tummelplatz für die Crème de la Crème der Jahrhundertwende – bis der Erste Weltkrieg dem ein plötzliches Ende setzte. Heutigen Besucherinnen und Besuchern ist Brioni bestenfalls noch bekannt als „Titos Privatinsel“ – lange nachdem der einstige Glanz verblasst war. „Brioni – Insel der Millionäre“ oder auch der „Club Méditerranée der Monarchie“ spannt einen Bogen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Durch diese 125 Jahre Kultur- und Gesellschaftsgeschichte führt Erwin Steinhauer mit Charme und Witz und erzählt dabei von einstigem Unternehmer- und Aussteigertum ebenso wie von der Entwicklung des Tourismus. Unter der Regie von Thomas Macho ist ein Film mit dem zauberhaften Flair alter Postkarten entstanden.

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