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"Ein.Blick: Im Dorf": Pfarrkirche Mariasdorf "Mariä Himmelfahrt"

ORF

Pfarrkirche Mariasdorf "Mariä Himmelfahrt"

7.9. | 21:20

Neue ORF-Dokumentationsreihe „Ein.Blick“

Achtteilige Serie wirft authentischen Blick in Österreichs Grätzel, Bezirke, Dörfer, Institutionen und Arbeitsstätten
Ein.Blick - Logo

ORF

Sendetermin:
seit 31. August 2018 jeweils Freitag um ca. 21.20 Uhr in ORF 2
Ob im Böhmischen Prater, bei der Polizei-Notrufzentrale Wiens, auf der Glocknerstraße, im Gänsehäufel, am Schiff, im Dorf, an der Waschstraße oder auf der Alpe Oberüberlut im Walsertal – die neue achtteilige ORF-Dokumentationsreihe „Ein.Blick“ wirft seit 31. August 2018 jeweils Freitag um ca. 21.20 Uhr in ORF 2 einen authentischen Blick in Österreichs Grätzel, Bezirke, Dörfer, Institutionen und Arbeitsstätten.
„Ein.Blick“ nimmt sich Zeit für die Menschen, die Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken, ihr Handeln gewähren. Dieses genaue, ruhige Hinschauen zieht sich als roter Faden durch den Entwicklungsprozess – von der Auswahl der Themen über die Interviews, die dokumentarischen Hochglanzbilder bis in die Postproduktion, wo eigens komponierte Musik das Bild zu einem Ganzen fasst. Um diesen Qualitätsanspruch zu erfüllen, hat Peter Liska ein Team zusammengestellt, das lange Fernseherfahrung und zahlreiche Auszeich­nungen vorweisen kann: Nina Horowitz, Ed Moschitz, Sabine Zink und Caroline Haidacher. Die ORF-Eigenentwicklung und -Eigenproduktion bündelt Können und Erfahrung der drei TV-Hauptabteilungen Wissenschaft, Magazine und Kultur.

Ein.Blick ins pure Leben

„Ein.Blick“ kann überall sein, der Handlungspunkt ist ein Ort – eine Fabrik, ein Schiff oder zum Beispiel ein Dorf. Die hochwertige Bildsprache belegt die intensive Herangehensweise der Reihe. Das Hauptaugenmerk liegt auf der dezent beobachtenden Dokumentarfilmkamera, die sich Zeit nimmt für Stativ-Studien – für Gestik, Mimik, Situationskomik und Nachdenklichkeit, für Details, Landschaft, Natur, Architektur – also ein wenig „Universum“ bzw. „Alltagsgeschichten“. Weitere besondere Merkmale der Reihe, an der handverlesene Kamerateams und Cutter/innen arbeiten, sind Zeitraffer- und Makroaufnahmen, die einen Überblick über den Ort des Geschehens und einen vertiefenden, innehaltenden Einblick in die Persönlichkeiten bieten.
Neue ORF-Dokumentationsreihe „Ein.Blick“ ab 31. August in ORF 2

ORF/Roman Zach-Kiesling

ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer, Sabine Zink, Gerhard Klein (ORF-Hauptabteilungsleiter Religion und Wissenschaft), Peter Liska, ORF-TV-Magazine-Chefredakteurin Mag. Waltraud Langer, Caroline Haidacher, Nina Horowitz

Erste Einblicke in das neue Format, eine ORF-Eigenentwicklung und -Eigenproduktion der drei TV-Hauptabteilungen Wissenschaft, Magazine und Kultur, wurden am Dienstag, dem 21. August 2018, im Rahmen eines Pressegesprächs im ORF-Zentrum präsentiert. In Anwesenheit von ORF-TV-Magazine-Chefredakteurin Mag. Waltraud Langer, Gerhard Klein, Leiter der ORF-TV-Hauptabteilung Bildung und Zeitgeschehen, sowie der „Ein.Blick“-Gestalterinnen Nina Horowitz, Sabine Zink und Caroline Haidacher stellten ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner, ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer und Sendungsverantwortlicher Peter Liska die Besonderheiten der neuen ORF-Dokumentationsreihe im ORF-Zentrum vor.

Für ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner „setzt der ORF mit ‚Ein.Blick‘ quasi eine Alternative zur Twitter-Geschwindigkeit. Wir erzählen liebevoll, genau, wertschätzend die Geschichte von einzelnen Menschen in ihrer Umgebung und nehmen uns dabei ganz viel Zeit hinzuschauen und zuzuhören. Ich danke Peter Liska, dass er sich die Besten ausgesucht hat, um uns einen Einblick in ein ,Alltagsuniversum‘ zu bieten. Vom Alltag in der Notrufzentrale bis zur Gänsehäufel-Saison, vom Leben auf der Alm bis zur Schifffahrt auf dem Strom spannt sich der Bogen der acht Sendungen, die ORF-Könnerinnen und -Könner umsetzen – mit hochwertigen Bildern, behutsam und sorgfältig erzählt von den Menschen, die diese Biotope einzigartig machen. Wir freuen uns auf menschennahe Einblicke in österreichische Lebenswelten, die Lust auf mehr Tiefenschärfe und Hintergründe machen! Ich glaube, das ist genau das Richtige in dieser schnelllebigen Zeit; es ist gesellschaftspolitisch wichtig, dass man einander zuhört und wertschätzt“.

ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer: „Mit der neuen Sendung ‚Ein.Blick‘ erweitert ORF 2 sein Portfolio um eine Dokureihe, die das Programmangebot noch unverwechselbarer macht. Mit dem liebevollen Blick in die verschiedenen Lebenswirklichkeiten der Österreicherinnen und Österreicher zeigt der ORF einmal mehr seine großen Stärken – Qualität, Glaubwürdigkeit, Nähe. Das ORF-2-Publikum kann sich auf eine spannende Reise an Orte und zu Menschen in ganz Österreich freuen!“

Peter Liska zum neuen ORF-2-Format: „‚Ein.Blick‘ setzt sich in authentischer Form und Sprache mit Orten und den Menschen, die sie prägen, auseinander. Respektvoll und auf Augenhöhe wird unser Land in vielen Facetten und detailreich erzählt. Ein Blick in kleine Welten, der Rückschlüsse auf die große ermöglicht. Ein Blick ins pure Leben – mit einer guten Balance aus Information und Unterhaltung. Ernst, lustig, laut, leise. Einfach bunt. Und mitunter unvorhersehbar. Wie das Leben!“
Die einzelnen „Ein.Blick“-Dokus im Überblick:

Im kleinen Prater (Sendetermin: 31. August)

Gestaltung: Ed Moschitz
"Ein.Blick: Im kleinen Prater": Werkelmann und Kameramann Norbert Aistleitner

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Werkelmann und Kameramann Norbert Aistleitner

Ein kleiner Fleck im Süden von Wien. Hier wird gelacht, genörgelt, gescherzt, musiziert, geraunzt. Hier ist es – das pralle Wiener Leben. Der Böhmische Prater, einst Erholungsort der Ziegelarbeiter, die sich den großen Wurstelprater nicht leisten konnten. Seit Generationen vergnügt sich hier, wer mit schmaler Geldtasche ein Auslangen finden muss und wessen Leben auch sonst oftmals prekär ist. Eine liebevoll erheiternde Milieustudie über diese kleine Welt der Schausteller und Besucher des wohl urigsten Vergnügungsparks im Süden Wiens.
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Beim Notruf (Sendetermin: 7. September)

Gestaltung: Peter Liska
In Wien passiert es permanent. Jährlich weit über eine Million Mal. Es läutet, klingelt, summt. Weil irgendwo in der Stadt jemand Hilfe braucht, in einer Notlage ist, Angst hat. Oder unsicher ist, welche Nummer er eigentlich wählen soll. Bei „133“ hebt immer wer ab. Rund um die Uhr. Jahraus, jahrein. Und jene die abheben brauchen starke Nerven, Routine, Einfühlungsvermögen. Stundenlang. Denn es läutet ständig. Und jeder Anruf kann eine Tragödie bedeuten - oder mit einer kleinen Komödie enden. „Ein.Blick“ auf jene, die zuhören und entscheiden müssen. „Ein.Blick“ in einen Raum, in dem rasches Reagieren lebenswichtig ist. „Ein.Blick“ hinter die Kulissen der Polizei-Notrufzentrale Wiens. Für die zweite Folge der neuen ORF-Dokumentationsreihe Ein.Blick haben Regisseur Peter Liska und sein Kamerateam mehrere Zwölfstunden-Schichten beim Notruf verbracht. Und Momente der Hektik, Anspannung, Heiterkeit und Fassungslosigkeit eingefangen. Die Dokumentation vermittelt den Blick in eine intensive, anstrengende Arbeitswelt - und in das Leben einer Großstadt. mehr...
"Ein.Blick: Beim Notruf": Polizei-Notrufzentrale in Wien

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Polizei-Notrufzentrale in Wien

Im Dorf (Sendetermin: 14. September)

Gestaltung: Nina Horowitz
„Männer muss man zappeln lassen, bevor sie die Dame ihres Herzens erobern dürfen!“ Davon ist jedenfalls Rosa, die Seniorchefin vom „Little London“, überzeugt. In ihrer Diskothek treffen sich bei „Wilma’s Singletreff“ einsame Herzen. Und die brauchen eben Tipps von der Seniorchefin. Findet die Seniorchefin. Mariasdorf im Südburgenland. Ein Dorf wie viele andere. Obwohl? Wenn man einen näheren Blick wagt, sieht man Unikate. Da ist Theresia Karner, die nicht verstehen kann, warum die jungen Leute heutzutage nur Suppen aus dem Packerl essen: „Ich bin ein Feind vom Pulver“, so die 80-Jährige.
"Ein.Blick: Im Dorf": Theresia Karner (mit Gestalterin Nina Horowitz) ist nicht mehr die Jüngste. Trotzdem kocht sie noch jeden Tag. „Auch Suppen mach ich alle selber. Ich bin ein Feind vom Pulver.“

ORF/Nina Horowitz

Theresia Karner (mit Gestalterin Nina Horowitz) ist nicht mehr die Jüngste. Trotzdem kocht sie noch jeden Tag. „Auch Suppen mach ich alle selber. Ich bin ein Feind vom Pulver.“

Es gibt den Unternehmer Franz Polster, der mit seinen Mitarbeitern auch im Sommer Christbaumschmuck herstellt. Aber auch Schalter, die für die Rüstungsindustrie eingesetzt werden. Da ist aber gar nichts dabei, findet er. Und da lebt Herbert Schwarz, der die besten Witze kennt. Einen liebt er besonders: „Warum heißt es Muttersprache? Weil der Vater nix zu reden hat. Hahaha.“ „Ein.Blick“ ins Dorfleben, auf Traditionen, Eigenheiten und Heimatliebe.

Im Gänsehäufel (Sendetermin: 21. September)

Gestaltung: Nina Horowitz
Es gibt keinen Gott. Dieser Behauptung widerspricht George Piesch aufs Radikalste. Und einen Beweis kann er auch sofort aus dem Talon ziehen: Wenn es keinen Gott gibt, warum gibt’s dann sein zwei mal zwei Meter pures Glück? Eben! Wer im größten Strandbad Europas eine Kabane ergattert hat, ist kein Atheist. Zu gottvoll sind die schönen Sommertage an der Alten Donau.
"Ein.Blick: Im Gänsehäufel": "SouthernGeorge Piesch" (er will so genannt werden) liebt es ausgeflippt: „Ich weiß gar nicht, warum andere ihre Kabane im Gänsehäufel so gar nicht dekorieren“

ORF/Nina Horowitz

"Southern George Piesch" (er will so genannt werden) liebt es ausgeflippt: „Ich weiß gar nicht, warum andere ihre Kabane im Gänsehäufel so gar nicht dekorieren“

Ja gut, es wird schon auch gekeppelt im Paradies. Aber ein bisserl Ordnung gehört eben dazu. Selbst im Gänsehäufel sind Regeln einzuhalten. So viel Zeit muss sein. Findet Kurt Kalser, der Badewaschel, der das Gänsehäufel kennt wie seine Badehosen-Tasche. Kein Wunder. Hat der gebürtige Kaisermühlener doch beim Wellenbecken sein allererstes Busserl von einer schönen Unbekannten bekommen: „Mir wird heut noch schwindelig, wenn ich daran denke.“ „Ein.Blick“ ins Bad der Bäder. Vom Frühjahrsputz bis zum herbstlichen Badeschluss.

Am Schiff (Sendetermin: 28. September)

Gestaltung: Peter Liska
In der Wachau fallen sie täglich ein. Eine kleine Invasion von großen Schiffen. Ein paar hundert Kilometer flussabwärts aber sieht die Donauwelt ganz anders aus. Nur wenige der schwimmenden Hotels steuern das Donaudelta an. Und es gibt nur ein Schiff, das unter österreichischer Flagge das Schwarze Meer zum Ziel hat. Die MS Primadonna. Die, die auf ihr arbeiten, haben schon ihre Kindheit an einem Donauufer verbracht. Von fernen Ländern geträumt. Dass sie der Fluss wohin trägt. Zum Geldverdienen. Die, die das Schiff steuern, manövrieren, die Touristen bewirten, verwöhnen, bekochen, die Kabinen reinigen, Rollstühle schieben, für Stimmung sorgen – sie kommen aus Ungarn, der Slowakei, Kroatien, Serbien, Rumänien. Ein Blick auf eine österreichische Schiffsbesatzung. Auf Kapitäne, Matrosen, Köchinnen, Kellner – die sentimental werden, wenn ihre Familien irgendwo am Ufer stehen und ihnen winken. Wenn sie wieder einmal vorbeifahren. Ein Blick auf Heimatgefühle, Naturverbundenheit und auf Ortschaften, wo Touristen noch Seltenheitswert haben.
"Ein.Blick: Am Schiff": Donaukreuzfahrt

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Donaukreuzfahrt

An der Waschstraße (Sendetermin: 5. Oktober)

Gestaltung: Ed Moschitz
Das rege Treiben auf dem Autowaschplatz in Schwechat gleicht einem modernen Reinigungsritual. Da wird geputzt, geschrubbt und poliert und beinahe jeder tut es aus einem anderen Grund. Für den einen ist das Auto nur ein Gebrauchsgegenstand, für andere wiederum ein Statussymbol, und so mancher pflegt zur Blechkarosse gar eine ungewöhnliche Beziehung. Ein Film über Ersatzreligionen, Lebensbeziehungen und zutiefst menschlichen Begegnungen.

Auf Oberüberlut (Sendetermin: 19. Oktober)

Gestaltung: Sabine Zink
Die Alpe Oberüberlut im Vorarlberger Walsertal: Ein paar urige Holzhütten, ein großer Stall, eine Sennerei. Jedes Jahr machen sich zwei Familien auf, um dort einen Sommer lang zu leben und zu arbeiten. Mit ihnen ziehen rund 80 Kühe und Rinder zur Alp. Die Tage beginnen früh, enden spät, Groß und Klein hilft zusammen: Einfeuern, Melken, Kühe aus- und eintreiben, Käse und Butter erzeugen, Zäune auf- und abbauen – aber auch Kräuter sammeln, Blumen pflücken, den ganzen Tag im Freien spielen, in der Hängematte liegen. „Ein.Blick“ in den Alpalltag auf 1.500 Metern, inmitten einer atemberaubenden Bergkulisse – in jeder Hinsicht ganz weit weg. „Ein.Blick“ auf ein kleines Stück Österreich, auf eine entschleunigte Welt.

An der Glocknerstraße (Sendetermin: Herbst 2018)

Gestaltung: Peter Liska und Caroline Haidacher
Jährlich zieht sie Massen an. Denn sie gilt als ein Juwel, als planerisches Meisterwerk. Mitten im Hochgebirge. Umgeben von zahlreichen Dreitausendern. Dass im Sommer die Verkehrslawine über einen der schönsten Alpenpässe rollen kann, dafür sind die „Grohagler“ verantwortlich. Die Hackler der Großglockner Hochalpenstraßen AG. Allein die Straße unter der meterdicken Schneedecke hervorzuzaubern ist jedes Jahr eine Herausforderung. Rundherum Naturgewalten, Schneestürme, Lawinenabgänge. Und manchmal doch atemberaubendes Kaiserwetter. „Ein.Blick“ auf Männer und ihre museumsreifen Räummaschinen. „Ein.Blick“ auf nervenstarke Kassiererinnen. Auf Hüttenwirte, die Murmeltiere dressieren, Kaiserschmarren mit religiösem Eifer zubereiten und über Burn-out, Beziehungskrisen und Personalprobleme philosophieren. „Ein.Blick“ auf Radfahrer im Seniorenalter, die hoffen, sich durch das Bezwingen der Straße ein wenig Jugend zu bewahren. „Ein.Blick“ auf Menschen, die die Straße der Nation prägen. Und von ihr geprägt werden.
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