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80 Jahre Beginn 2. Weltkrieg: "Menschen & Mächte Spezial: Sondersendung mit Fokus auf die Reaktionen der Welt"

ORF/Bundesarchiv/Hans Sönnke

Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939: Soldaten zerstören den Schlagbaum an der deutsch-polnischen Grenze in der Nähe von Danzig.

8.11. | 09:00

ORF-Zeitgeschichteschwerpunkt zu Novemberpogromen und 80 Jahre Zweiter Weltkrieg

U. a. mit ZIB 2 History: „1939: Opfer, Täter und die Erinnerung“, TV-Drama „Das Tagebuch der Anne Frank“ und zwei neuen „Menschen & Mächte“-Dokus
Mit den Novemberpogromen am 9./10. November 1938 begann die systematische Vertreibung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Rahmen eines ORF-2-Zeitgeschichteschwerpunkts erinnert der ORF ab Sonntag, dem 3. November 2019, an die Novemberpogrome 1938 sowie den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren.
Auf dem Programm stehen u. a. eine neue „ZIB 2 History“-Ausgabe mit dem Titel „1939: Opfer, Täter und die Erinnerung“, die ORF-Premiere des mit Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Gerti Drassl und Florian Teichtmeister topbesetzten TV-Dramas „Das Tagebuch der Anne Frank“ sowie die beiden „Menschen & Mächte“-Neuproduktionen „Auf Wiedersehen Mama, auf Wiedersehen Papa“ über sogenannte „Kindertransporte“ in den Westen, durch die rund 10.000 Kinder und Jugendliche dem sicheren Tod entkamen, und „Lebensborn, die vergessenen Opfer“. Mit „Die Geliebte des Teufels“ zeigt ORF 2 außerdem am 9. November um 20.15 Uhr das Historien-Drama um die Lebensgeschichte von UFA-Star Lída Baarová mit Tatiana Pauhofová und Karl Markovics – ebenfalls als ORF-Premiere. „Religionen der Welt“ dokumentiert am 9. November das Gedenkprojekt „OT“ und die „Orientierung“ berichtet in ihrer Ausgabe am 10. November über „Historische Fundstücke: Jüdische Schule auf den Spuren der Vergangenheit“.

Der Zeitgeschichteschwerpunkt in ORF 2

ZIB 2 History – 1939: Opfer, Täter und die Erinnerung
Moderation: Lou Lorenz-Dittlbacher
ZIB 2 History: Lou Lorenz-Dittlbacher

[M] ORF/Thomas Ramstorfer

Lou Lorenz-Dittlbacher

Sonntag, 3. November
22.10 Uhr, ORF 2
80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs ist die Zahl der Menschen, die sich bewusst daran erinnern kann, klein geworden. Wie kann die Erinnerung in den nächsten Generationen wachgehalten werden, wie gehen Kinder und Enkelkinder von Opfern und Tätern damit um? Was geht uns das im Jahr 2019 überhaupt noch an? Lou Lorenz-Dittlbacher hat dazu ein Interview mit Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer und seiner Frau Margit geführt. Margit Fischer hat als Kind österreichischer Emigranten ihre ersten Lebensjahre in Schweden verbracht. Zu Wort kommen weiters die KZ-Überlebende Dr. Helga Feldner-Busztin und ihre Enkelin Anna Goldenberg – Anna Goldenberg hat über das Schicksal ihrer jüdischen Großeltern ein Buch geschrieben – und der Journalist und Schrifsteller Martin Pollack, dessen leiblicher Vater NS-Kriegsverbrecher war. Außerdem hat die „ZIB 2 History“ Gertraud Fletzberger bei einem ihrer Vorträge an Schulen begleitet. Gertraud Fletzberger und ihre Geschwister wurden 1939 mit einem Kindertransport nach Schweden gebracht, sie haben dort den Krieg und die NS-Zeit überlebt.
TV-Drama: Das Tagebuch der Anne Frank
Regie: Hans Steinbichler; mit Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat, Andre Jung, Gerti Drassl, Florian Teichtmeister
Sonntag, 3. November
22.45 Uhr, ORF 2
Nachdem sie bereits von Frankfurt nach Amsterdam emigrierte, wird die jüdische Familie Frank nach der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen auch in ihrer neuen Heimat von den Nazis verfolgt. Um einer Deportation zu entgehen, versteckt sich die Familie gemeinsam mit vier Leidensgenossen im Hinterhaus von Vater Franks Firma. Über zwei Jahre harrt Anne, die kurz vor dem Einzug ihren 13. Geburtstag feiert, dort aus und hält den Alltag, ihre Gedanken und Sehnsüchte in ihrem Tagebuch fest. mehr...
"Das Tagebuch der Anne Frank": Ulrich Noethen (Otto Frank), Stella Kunkat (Margot Frank), Martina Gedeck (Edith Frank), Lea van Acken (Anne Frank)

ORF/Universal

Ulrich Noethen (Otto Frank), Stella Kunkat (Margot Frank), Martina Gedeck (Edith Frank), Lea van Acken (Anne Frank)

Menschen & Mächte: Auf Wiedersehen Mama, auf Wiedersehen Papa
Dokumentation von Robert Gokl
Dienstag, 5. November
22.35 Uhr, ORF 2
Als sich am 10. Dezember 1938 am Wiener Westbahnhof die Lokomotive in Bewegung setzte, bedeutete jeder zurückgelegte Kilometer für die in den Waggons sitzenden jüdischen Kinder ein Stück mehr Sicherheit, ja Lebensrettung. Das Ziel dieser in der historischen Diktion „Kindertransport“ genannten Reise war England. Bis Jahresende 1938 fahren sechs Züge ab. Zwischen 10. Dezember 1938 und 1. September 1939 rollen insgesamt 22 gegen Westen, Richtung Empire, aber auch in die Schweiz, nach Holland und Frankreich. Knapp 3.000 Mädchen und Burschen konnten bis zum Kriegsausbruch Österreich verlassen und vor Verfolgung und Deportation gerettet werden, ebenso Kinder aus Deutschland, der Tschechoslowakei und Polen. Rund 10.000 Kinder und Jugendliche entkamen so dem sicheren Tod. mehr...
"Auf Wiedersehen Mama, auf Wiedersehen Papa": Großbritannien: Kinder polnischer Juden aus dem Gebiet zwischen Deutschland und Polen bei Ihrer Ankunft mit der "Warschau" in London (Aufnahme Februar 1939).

ORF/Bundesarchiv

Großbritannien: Kinder polnischer Juden aus dem Gebiet zwischen Deutschland und Polen bei Ihrer Ankunft mit der "Warschau" in London (Aufnahme Februar 1939)

Fernsehfilm: Die Kinder der Villa Emma
Koproduktion ORF/ARD Degeto, Regie: Nikolaus Leytner, Drehbuch: Agnes Pluch
Dienstag, 5. November
23.25 Uhr, ORF 2
Betty hatte ein schönes Leben mit ihrer Familie in Wien. Es ist 1941 und die Zeiten haben sich geändert. Die Nationalsozialisten sind an der Macht. Eine gefährliche Flucht führt die 14-Jährige mit einer Gruppe junger Menschen zur Villa Emma in Italien. Auch in der Fremde und mit der tödlichen Bedrohung durch die Nazis stellen sich bald die ganz normalen Fragen des Erwachsenwerdens. Mit Sophie Stockinger (Betty Liebling), Ludwig Trepte (Josko Indig), Nina Proll (Helga Herrnstadt), Muriel Wimmer (Tilla Nagler), Laurence Rupp (Marco Schoky), August Zirner (Georg Bories) u. a.
"Die Kinder der Villa Emma": Betty (Sophie Stockinger) will mit dem Rad zu Salomon, muss sich vor den deutschen Truppen verstecken.

ORF/Graf Film/Volker Gläser

Betty (Sophie Stockinger) will mit dem Rad zu Salomon, muss sich vor den deutschen Truppen verstecken.

Menschen & Mächte: Lebensborn, die vergessenen Opfer
Dokumentation von Robert Altenburger; Koproduktion ORF/BR
Donnerstag, 7. November
22.30 Uhr, ORF 2
Die Zuchtanstalten der „arischen Kinder für den Führer“ – damals „Lebensborn“ genannt – waren von karitativen Einrichtungen, wie damals propagiert, weit entfernt. Sie dienten einerseits als „sexual-klinische“ Begattungsinstitute für die Zeugung von „Herrenmenschen“, den Ariern aus dem Labor. Andererseits wurde der von Heinrich Himmler gegründete „Lebensborn“ als Anlaufstelle für die Verschleppung und „Eindeutschung“ mittel- und osteuropäischer Kinder benötigt, aber auch als Geburtsinstitut für die Folgen der Seitensprünge von verheirateten SS-Angehörigen und NS-Funktionären. In der Dokumentation kommen ehemalige Lebensborn-Kinder aus Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien und Norwegen zu Wort. mehr...
"Menschen & Mächte: Lebensborn, die vergessenen Opfer": Gisela Heidenreich vor dem Tor des ersten Lebensborn-Heim in Steinhöring bei Ebersberg in Oberbayern.

ORF/Degn Film

Gisela Heidenreich vor dem Tor des ersten Lebensborn-Heim in Steinhöring bei Ebersberg in Oberbayern.

Religionen der Welt: Lichtzeichen
Samstag, 9. November
16.55 Uhr, ORF 2
Mit fünf Meter hohen „Sternstelen“ des Künstlers Lukas Kaufmann wird in 16 Wiener Bezirken an die Synagogen Wiens erinnert, die im Novemberpogrom 1938 mutwillig zerstört wurden. Das Gedenkprojekt „OT“ wurde vom Jüdischen Museum Wien in Kooperation mit der Universität für Angewandte Kunst initiiert.
Orientierung: Historische Fundstücke – Jüdische Schule auf den Spuren der Vergangenheit
Sonntag, 10. November
12.30 Uhr, ORF 2
Es war eine zufällige Entdeckung, denn eigentlich war Arieh Bauer, Generalsekretär des Schulvereins der orthodoxen Talmud-Tora-Schule Machsike Hadass in der Malzgasse in Wien auf der Suche nach räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten. Da stieß er auf einen zugeschütteten Keller. Was sich unter dem Schutt der Zerstörungen der Reichspogromnacht 1938 verbarg: Reste einer Synagoge und eines frühen jüdischen Museums. Einige dieser Fundstücke werden nun auch im „Haus der Geschichte“ präsentiert.

„Heimat Fremde Heimat“ im Zeichen des ORF-Schwerpunkts zu Novemberpogromen und 80 Jahre Zweiter Weltkrieg

Sonntag, 10. November
13.30 Uhr, ORF 2
Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien
Simon Wiesenthal überlebte zwölf Arbeits- und Konzentrationslager. Er bezeichnete sich als Rechercheur und dank seiner unermüdlichen Bemühungen konnten NS-Verbrecher wie Adolf Eichmann vor Gericht gestellt werden. Noch vor seinem Tod im Jahre 2005 arbeitete Simon Wiesenthal mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aus aller Welt daran, ein Institut für Holocaustforschung zu errichten. Das Wiener Wiesenthal Institut im ersten Wiener Gemeindebezirk wurde seinem Wunsch gerecht und widmet seine Arbeit seit zehn Jahren der Erforschung und Aufarbeitung der dunkelsten Epoche der europäischen Geschichte. Ajda Sticker berichtet.
Der Wald als Widerstands- und Zufluchtsort
Kärntner slowenische Kunstschaffende stellen den Wald als Zufluchtsort vor dem Nazi-Terror in den Mittelpunkt ihrer Arbeiten. In Liedern, Gemälden und Installationen sowie mit Literatur thematisieren sie die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen des Kärntner slowenischen Widerstands und die von den Nazis verursachten Traumata. Den Rahmen dafür bot Klaus Littmanns Kunstinstallation „For Forest“ im Klagenfurter Wörthersee-Stadion.
Ein Bericht von Sabina Zwitter.
Sensibilität und Wachsamkeit
Gustav Januš und Cvetka Lipuš – zwei Lyriker in zwei Generationen, die sich beide in ihren Werken mit der leidvollen Geschichte der slowenischen Minderheit in Kärnten während des Nazi-Regimes auseinandersetzen. Einer breiteren Öffentlichkeit in Österreich wurde der Kärntner slowenische Dichter und Maler Januš aufgrund der Übersetzungen seiner Gedichte ins Deutsche durch Peter Handke bekannt.
Sabina Zwitter hat die beiden Literaten im Rahmen der Sendereihe „Weitblicke“ getroffen.

Novemberpogrome 1938: ORF-III-Schwerpunkt mit Live-Übertragung der Gedenkmatinee aus dem Jüdischen Museum

Mit den Novemberpogromen am 9./10. November 1938 begann die systematische Vertreibung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung in der Zeit des Nationalsozialismus. Anlässlich des Jahrestages gedenkt auch ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 8. November 2019, der Opfer der organisierten Gewaltausbrüche mit einem vierteiligen Schwerpunkt und zeigt u. a. die Übertragung der Gedenkmatinee aus dem Jüdischen Museum Wien.
Den Auftakt machen zwei TV-Premieren, beginnend mit der Dokumentation „Die Vertreibung der Intelligenz“ (9.00 Uhr), in der 16 Wissenschafter/innen zu Wort kommen, die einst von den Nationalsozialisten aus Österreich vertrieben wurden. Darunter die Literaturwissenschafterin Ruth Klüger, der Neurowissenschafter Eric Kandel, der Physiker Walter Kohn und der Chemiker Martin Karplus. Sie alle haben ihre Forschungsfelder nachhaltig geprägt, einige von ihnen wurden mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Entstanden ist das Filmprojekt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nach einer Idee von Anton Zeilinger, die wissenschaftliche Leitung übernahmen die Historiker/innen Heidemarie Uhl und Johannes Feichtiger, Frederick Baker die Gestaltung.
Eine weitere Neuproduktion steht mit „Erika Freeman – Auf den Spuren eines unglaublichen Lebens“ (9.55 Uhr) auf dem Programm. Der Film von Eberhard Büssem erzählt die Geschichte der berühmten Psychoanalytikerin, die mit zwölf Jahren als Jüdin vor dem Naziregime in die USA floh. Sie beriet viele Politiker/innen wie etwa die ehemalige israelische Ministerpräsidentin Golda Meir und wurde zur mentalen Stütze diverser Hollywoodlegenden wie etwa Marilyn Monroe, Marlon Brando oder Woody Allen. Letztlich wurde Erika Freeman selbst ein Star, der in US-Talkshows der 1970er Jahre Dauergast war und fast zu jedem Ereignis als Psychoanalytikerin befragt wurde. Im hohen Alter nähert sie sich auch ihrer alten Heimat Österreich wieder an und setzt sich als Zeitzeugin unermüdlich gegen das Vergessen ein.
"Erika Freeman - Auf den Spuren eines unglaublichen Lebens": Erika Freeman - Flucht als Mädchen mit NS-Stempel

ORF/Österreichische Akademie der Wissenschaften

Erika Freeman - Flucht als Mädchen mit NS-Stempel

Es folgt die von Ernst Pohn und Sabrina Peer gestaltete ORF-III-Eigenproduktion „‚Arisierung‘ – Der große Raubzug“ (10.40 Uhr). Der Film veranschaulicht das System, mit dem die jüdische Bevölkerung unter Zwang aus der Wirtschaft verdrängt wurde, sowie die existenziellen Konsequenzen für die Betroffenen. Die Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, führt als Präsentatorin durch die Dokumentation.
"Arisierung": Der große Raubzug (1)

ORF/ORF III

Jüdische Geschäfte

Um 11.30 Uhr überträgt ORF III die „Gedenkmatinee anlässlich der Novemberpogrome“ live aus dem Jüdischen Museum Wien. Diese wird von Bundeskanzleramt, Israelitischer Kultusgemeinde und Jüdischem Museum Wien gemeinsam begangen. Bundesminister Alexander Schallenberg und Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, begrüßen gemeinsam mit Direktorin Danielle Spera Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Angehörige, darunter Hans Menasse, Dora Schimanko und Jenny Mitbreit. Die musikalische Gestaltung der Matinee übernimmt Shmuel Barzilai, Oberkantor der Kultusgemeinde, in Begleitung von Nikos Pogonatos.
 Ö1 - Sujet

ORF.at/Roland Winkler

Ö1 sendet anlässlich der Novemberpogrome drei Sendungen: In den „Gedanken für den Tag“ von Montag, dem 4., bis Samstag, den 9. November, (jeweils um 6.56 Uhr in Ö1) macht sich der römisch-katholische Theologe Martin Jäggle Gedanken über das „Erinnern“. Was macht das Erinnern so gefährlich, wann wird es zur Unkultur und warum ist es eine (religiöse) Pflicht? In „Betrifft: Geschichte“ von Montag, dem 4., bis Freitag, den 8. November, (jeweils um 17.55 in Ö1) Uhr erläutert Shoshana Duizend-Jensen, Historikerin am Wiener Stadt- und Landesarchiv, die Geschichte der österreichischen Synagogen. Und am Freitag, dem 8. November, widmet sich Ö1 einer kompositorischen Reflexion, die Libretti aus Briefen aus der Verfolgung oder über die Stimmen der Überlebenden entdeckt: In der „Langen Nacht der wiedererrungenen Musik“ (23.03 Uhr) ist neben Poesie von Alisa Ehrmann-Shek, gelesen von Chris Pichler, Musik u. a. von Michael Graubart, Mieczyslaw Weinberg, André Singer und Jan Urban zu hören.

Die Sendungen des Schwerpunkts sind auf der ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream bzw. nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar. In der Rubrik „History“ steht darüber hinaus das Videoarchiv „80 Jahre Zweiter Weltkrieg – Die dunkelste Zeit des 20. Jahrhunderts“ bereit.