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Elfriede Ott aufgenommen am, 22. Februar 2002, in Wien. Elfriede Ott, Doyenne und Ehrenmitglied des Theaters in der Josefstadt, ist 94-jährig verstorben. (ARCHIVBILD VOM 22.2.2002)

APA/HERBERT PFARRHOFER

12.6.

ORF in memoriam Elfriede Ott

Der ORF ändert in Gedenken an Elfriede Ott, die heute Nacht im Alter von 94 Jahren verstorben ist, sein Programm.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Elfriede Ott war eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des Landes, die in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur auf der Bühne, sondern auch in Film und Fernsehen das Publikums zu begeistern verstand. Mit ihrem vielseitigen Talent als Schauspielerin, Kabarettistin, Regisseurin, Festspielintendantin und Autorin sowie ihrer ansteckenden Vitalität verewigte sich die Grande Dame des Volksschauspiels in den Herzen der Menschen. Prägend war sie als Lehrerin auch für Generationen von Schauspielerinnen und Schauspielern, die durch die Ott’sche Schule ihren Weg zu großen Karrieren fanden. Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.“
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Eine wahrhaft Große des österreichischen Geschichten-Erzählens ist von uns gegangen. Sie war Vorbild unter Kolleginnen und Kollegen, für die Nachkommenden, über Generationen hinweg als ‚die Ott‘ als Unikat, als breit gefächerte Könnerin geschätzt und geliebt. Danke für Ewigkeitsmomente im ORF! Wir werden Dich nie vergessen!“

Programmänderungen heute am 12. Juni

Bereits heute erinnern sich in „Studio 2“ um 17.30 Uhr in ORF 2 u. a. Schauspielkollege Felix Dvorak, Society-Expertin Marion Nachtwey, Ott-Schülerin Isabell Pannagl und Elisabeth Engstler an gemeinsame Momente mit Elfriede Ott.
Einen Nachruf auf die außergewöhnliche Künstlerin bringt auch „Wien heute“ um 19.00 Uhr in ORF 2.
Um19.45 Uhr widmet ORF III dem Publikumsliebling ein „Kultur Heute Spezial“. Kulturjournalist Heinz Sichrovsky erzählt über Begegnungen mit der Schauspielerin, die auf 70 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken konnte. Auch im Interview aus dem Jahr 2017 erfahren die Zuseherinnen und Zuseher über das Leben der Schauspiel-Ikone.
In ORF 2 steht die gesamte „Seitenblicke“-Sendung heute um 20.05 Uhr ganz im Zeichen von Elfriede Ott.

TV-Porträts, Theater, Kinohit „Die unabsichtliche Entführung …“, „André Hellers Menschenkinder“ u. v. m.

Am Donnerstag, dem 13. Juni 2019, zeigt ORF 1 um 21.15 Uhr mit Andreas Prochaskas Kinohit „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ den ersten Kinofilm, in dem die Ehrendoyenne des Theaters in der Josefstadt im hohen Alter von 85 Jahren spielte. Darin machen Andreas Kiendl und Michael Ostrowski den Publikumsliebling zur „Leih-Großmutter“ und sorgen damit für jede Menge Turbulenzen. Die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Komödie wurde nicht nur mehrfach ausgezeichnet, sondern avancierte auch gleich zum bestbesuchten österreichischen Film des Jahres 2010 und rangiert noch immer unter den Top 10. ORF III zeigt die Komödie am Freitag, dem 14. Juni, um 21.45 Uhr.
Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

ORF/Dor Film/Petro Domenigg

Elfriede Ott (Elfriede Ott)

Am Freitag, dem 14. Juni, eröffnet das neu gestaltete Porträt „In memoriam Elfriede Ott“ um 20.15 Uhr das Hauptabendprogramm von ORF 2. Darin erinnern sich Wegbegleiterinnen und -begleiter an ein Ausnahmetalent. Die anschließende live-zeitversetzte Übertragung der „Sommernachtsgala“ aus Grafenegg startet bereits um 21.00 Uhr. In ORF III steht um 23.35 Uhr der Nachruf „In memoriam Elfriede Ott“ auf dem Programm, gefolgt von der Xaver-Schwarzenberger-Komödie „Ein Mann in der Krise“ (0.05 Uhr) mit der Charaktermimin in einer Gastrolle.
Am Samstag, dem 15. Juni, zeigt ORF 2 um 21.20 Uhr den komödiantischen Publikumshit „Die Perle Anna“. In einer Inszenierung des bekannten Lustspiels von Marc Camoletti aus dem Jahr 1982, aufgezeichnet im TV-Theater des ORF-Zentrums, verkörpert Ott die gewitzte Haushälterin Anna, die ihren Hausherrn (Ossy Kolmann) vor einer ehelichen Katastrophe bewahrt.
"Die Perle Anna": Ossy Kolmann (Bernhard), Elfriede Ott (Anna)

ORF

Ossy Kolmann (Bernhard), Elfriede Ott (Anna)

Am Sonntag, dem 16. Juni, zeigt ORF III „André Hellers Menschenkinder“ (10.00 Uhr) mit Elfriede Ott aus dem Jahr 2015. In dem mehr als einstündigen Gespräch erzählt die Künstlerin aus ihrem bewegten beruflichen wie privaten Leben. Danach folgen die Theaterstücke „Die Perle Anna“ (11.05 Uhr) und „Keine Leiche ohne Lilli“ (12.30 Uhr), weiters die Dakapos von „In memoriam Elfriede Ott“ (14.20 Uhr), „Ein Mann in der Krise“ (14.45 Uhr) und „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ (16.35 Uhr). Um 23.15 Uhr ist abschließend erneut „André Hellers Menschenkinder mit Elfriede Ott“ zu sehen.
André Hellers Menschenkinder - Schauspielerin: Elfriede Ott

ORF/DOR Film

Elfriede Ott

Der „kulturMontag“ bringt am 17. Juni um 22.30 Uhr in ORF 2 einen Nachruf auf Elfriede Ott.
Zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 20. Juni, steht in der Reihe „FeierAbend“ um 19.52 Uhr in ORF 2 die Sendung „In memoriam Elfriede Ott – Der Glaube der Elfriede Ott“ auf dem Programm. In Porträt von Michael Cencig zeigte sich die im Glauben tief verwurzelte legendäre Komödiantin, die durch den frühen Tod ihres Vaters schon in jungen Jahren mit Abschieden konfrontiert war, von ihrer nachdenklichen Seite, reflektierte über das eigene Sterben und wie man sich darauf vorbereitet.
ORF III Kultur und Information erinnert am Freitag, dem 14. Juni, und am Sonntag, dem 16. Juni, mit Filmen, Theaterstücken, einem Nachruf und einer Ausgabe „André Hellers Menschenkinder“ an die verstorbene Schauspielerin Elfriede Ott. Den Auftakt macht am Freitag das ORF-1-Dakapo von „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ (21.45 Uhr).

Elfriede Ott in Ö1

Ö1 wiederholt am Sonntag, dem 16. Juni, um 14.05 Uhr die „Menschenbilder“-Ausgabe „Ein Hoch dem Tief – die Kammerschauspielerin, Regisseurin und Intendantin Elfriede Ott“ aus dem Jahr 2012. Darin erzählt die Bühnengröße, die ursprünglich als gelernte Uhrmacherin das Geschäft ihres Vaters übernehmen sollte, über ihr Theaterleben. Elfriede Ott ist auch im Kabarett und im TV aufgetreten, hat Liederabende gegeben und ist auf Tourneen gegangen. Außerdem malte sie und zeichnete, aber das Spielen bedeutete für sie „auch ‚sein‘, zu sich selbst finden, zu echtem Erleben fähig sein“.

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