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Mr. Song Contest proudly presents (2)

ORF/Roman Zach-Kiesling

Andi Knoll

18.5. | 20:15

Der Eurovision Song Contest in Tel Aviv

Das große Finale am 18. Mai live aus Tel Aviv in ORF 1 barrierefrei und mit Teletwitter. Conchita Wurst und Madonna im Showprogramm.
Samstag, 18. Mai 2019, ORF 1
  • 20.15 Uhr: Mr. Song Contest proudly presents
  • 21.00 Uhr live: ESC 2019 – Finale
  • 1.00 Uhr: Song Contest – Setteles Zugabe
Die Niederlande, Nordmazedonien, Albanien, Schweden, Russland, Aserbaidschan, Dänemark, Norwegen, die Schweiz und Malta – diese Länder qualifizierten sich am Donnerstag, dem 16. Mai 2019, für das Finale des „Eurovision Song Contest“. Österreich schaffte den Sprung in die Top Ten trotz guter Performance nicht.
26 Nationen singen am Samstag, dem 18. Mai um den Sieg beim 64. Eurovision Song Contest. ORF 1 zeigt die spektakuläre Show live ab 21.00 Uhr. Am Freitag, dem 17. Mai 2019, wurde auch die Startreihenfolge, die nach redaktionellen Kriterien vom Hostbroadcaster und der EBU festgelegt wurde, veröffentlicht. Die Entscheidung, wer die internationalen Jurys und das Publikum mit seiner Performance überzeugen konnte, fällt live ab 23.40 Uhr – wie auch schon im Vorjahr werden zuerst die Juryvotings mit Schaltungen in die Teilnehmerländer verkündet und danach in einem zweiten Schritt die Publikumsvotes dazugezählt.
Mr. Song Contest proudly presents (2)

ORF/Roman Zach-Kiesling

Andi Knoll

Kommentiert wird das große Finale einmal mehr von Andi Knoll: „Es ist natürlich schade, dass Österreich im Bewerb nicht mehr dabei ist, aber wenn das Publikum nach österreichischen Dingen sucht: Die Bühne ist von einem Fast-Österreicher, die Songs von Aserbaidschan und Malta sind von Österreichern mitgeschrieben, Conchita ist auf der Bühne und ich bin auch mit dabei – also es gibt genug patriotische Gründe einzuschalten. Darüber hinaus ist es einfach die geilste TV-Party des Jahres.“
Die Punkte der österreichischen Jury werden heuer erstmals von Philipp Hansa verkündet.

Conchita Wurst und Madonna im Showprogramm

Österreich ist im Finale mit Conchita Wurst vertreten, die im Showprogramm gemeinsam mit ehemaligen ESC-Legenden wie Mans Zelmerlöw, Verka Serduchka und Eleni Foureira auftritt. Mit Spannung wird auch Superstar Madonna erwartet, die ihren neuen Song „Future“ und „Like a Prayer“ präsentiert.
"Conchita" am Donnerstag, 25 April 2019, im Rahmen der Verleihung der "19. Amadeus Austrian Music Awards" in Wien

APA/HERBERT NEUBAUER

Eröffnet wird der ESC-Abend von ORF 1 bereits um 20.15 Uhr mit dem dritten Teil von „Mr. Song Contest proudly presents“: Diesmal präsentiert Andi Knoll seine ganz persönlichen Höhepunkte des ESC-Finales. Anschließend an den Showabend lassen Hanno Settele und Tamara Mascara gemeinsam mit ihren Gästen den Finalabend Revue passieren und schalten live zu Jürgen Pettinger nach Tel Aviv.
"Song Contest - Setteles Zugabe": Tamara Mascara, Hanno Settele

ORF/Roman Zach-Kiesling

Tamara Mascara, Hanno Settele

Das Voting und die Startreihenfolge im Finale

Die Punkte werden – wie in allen Ländern – zu 50 Prozent von einer Jury und zu 50 Prozent vom Publikum mittels Televoting vergeben. Im zweiten Semifinale voten nur die teilnehmenden Länder sowie Frankreich, Deutschland und die Ukraine, die bereits für das Finale qualifiziert sind. Die Zuseherinnen und Zuseher in Österreich können ihre Stimme unter 0901 050 25 und der angehängten zweistelligen Startnummer (50 Cent pro Anruf oder SMS) abgeben.
01 Malta: Michela „Chameleon“
02: Albanien: Jonida Maliqi „Ktheju tokës“
03 Tschechien: Lake Malawi „Friend of a Friend“
04 Deutschland: S!sters „Sister“
05 Russland: Sergey Lazarev „Scream“
06 Dänemark: Leonora „Love Is Forever“
07 San Marino: Serhat „Say Na Na Na“
08 Nordmazedonien: Tamara Todevska „Proud“
09 Schweden: John Lundvik „Too Late for Love“
10 Slowenien: Zala Kralj & Gašper Šantl „Sebi“
11 Zypern: Tamta „Replay“
12 Niederlande: Duncan Laurence „Arcade“
13 Griechenland: Katerine Duska „Better Love“
14 Israel: Kobi Marimi „Home“
15 Norwegen: KEiiNO „Spirit in the Sky“
16 Großbritannien: Michael Rice „Bigger than Us“
17 Island: Hatari „Hatrið mun sigra“
18 Estland: Victor Crone „Storm“
19 Weißrussland: ZENA „Like It“
20 Aserbaidschan: Chingiz „Truth“
21 Frankreich: Bilal Hassani „Roi“
22 Italien: Mahmood „Soldi“
23 Serbien: Nevena Božović „Kruna“
24 Schweiz: Luca Hänni „She Got Me“
25 Australien: Kate Miller-Heidke „Zero Gravity“
26 Spanien: Miki „La Venda“

Teletwitter im ORF TELETEXT während der Live-Show

Auch im Finale bietet der ORF TELETEXT allen Song-Contest-Fans wieder sein erfolgreiches Teletwitter-Service an: Das bedeutet, dass wieder im ORF TELETEXT getwittert werden kann bzw. auf Twitter (Hashtag #ESCORF) gepostete Kommentare im ORF TELETEXT während der TV-Show am Fernsehgerät eingeblendet werden können. Die von der Teletext-Redaktion ausgewählten Tweets – zum Beispiel besonders witzige oder originelle – können über Seite 780 am unteren Bildschirmrand – ähnlich wie Untertitel – aufgerufen werden, sodass Fans gleichzeitig die TV-Show sehen und die Tweets lesen können.
Aus technischen Gründen sind dabei Tweets mit Bildern oder Links ausgeschlossen, für die Veröffentlichung können nur Tweets mit maximal 140 Anschlägen berücksichtigt werden. Auf ORF TELETEXT-Seite 781 gibt es genaue Erläuterungen, auch zum Abruf auf Set-Top-Boxen, bei denen Untertitel und damit auch der Teletwitter nur im Untertitelungs-Menü der Box angewählt werden müssen.
Barrierefrei - Logo Untertitelung und Hörfilm

ORF

Der ESC 2019 barrierefrei im ORF
Wie bereits in den Vorjahren wird auch der 64. „Eurovision Song Contest“ unter dem Motto „Dare to Dream!“ aus der israelischen Hauptstadt Tel Aviv im ORF ohne Barrieren für hör- oder sehbeeinträchtigte Menschen ausgestrahlt: Der ORF präsentiert alle drei TV-Events – die beiden Halbfinale und das Finale – in ORF 1 mit Untertiteln und Audiokommentar sowie auf der ORF-TVthek zeitgleich im Live-Stream und sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

Für die nationale Ausstrahlung bietet der ORF Live-Untertitelung aller drei TV-Shows, der beiden Halbfinale am Dienstag, dem 14., und Donnerstag, dem 16. Mai – inklusive Songvorstellung und Entscheidung – und natürlich der Final-Show am Samstag, dem 18. Mai, jeweils ab 21.00 Uhr in ORF 1, im ORF TELETEXT auf Seite 777 an. Gleichzeitig werden beide Halbfinale und das ESC-Finale – ebenfalls live – für blinde und sehbehinderte Menschen audiokommentiert. Der Blindenkommentar ist über die Fernbedienung auf der zweiten Tonspur abrufbar. Auch die dreiteilige Doku „Mr. Song Contest proudly presents“, präsentiert von „Mr. Song Contest“ Andi Knoll – jeweils um 20.15 Uhr in ORF 1 vor den Halbfinal-Shows und dem Finale – wird im ORF TELETEXT auf Seite 777 untertitelt.

Der „Eurovision Song Contest“ im Hitradio Ö3

Ö3-Musikredakteur Clemens Stadlbauer berichtet für die Ö3-Hörer/innen live aus Tel Aviv. Seine Eindrücke und Erlebnisse schildert er on air im Hitradio Ö3 und online auf der Ö3-Homepage. Am Finaltag (Samstag, 18. Mai) sendet Ö3 von 16.00 bis 21.00 Uhr den „Ö3-Song-Contest-Countdown“ – das Ö3-Musikspecial zum Song Contest 2019 in Tel Aviv. Ö3-Moderatorin Susi Zuschmann moderiert das Warm-up zum großen Finale und spielt die besten, schrillsten, kitschigsten, leisesten, lautesten und buntesten Songs der Song-Contest-Geschichte. Zu hören sind fünf Stunden lang ausschließlich Song-Contest-Songs.

Der Eurovision Song Contest im Internet

Das ORF.at-Network stellt online alles Wissenswerte rund um den Musik-Event bereit: ORF.at informiert dabei nicht nur in ausführlichen Vor- und Nachberichten, die Acts und das Geschehen vor und hinter den Kulissen. ESC-Fans können beim Finale im Web auch direkt mitfiebern – und zwar mit dem multimedialen news.ORF.at-Live-Ticker und den Live-Streams der ORF-TVthek.
Auf der ORF-TVthek gibt es bereits während der Live-Sendung auch Video-on-Demands. Weitere Features: ein Video-on-Demand-Themenschwerpunkt und ein Videoarchiv, in dem die österreichischen Beiträge der vergangenen Jahrzehnte nachgesehen werden können.
Auf ORF extra (extra.ORF.at) informiert ein Newsletter über das ESC-Programm.
PAENDA singt für Österreich beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv

ORF/Thomas Ramstorfer

PAENDA

„Limits“: Unser Song für Tel Aviv

„Limits“ ist ein Song über den Druck, den die Gesellschaft der heutigen Zeit auf den Menschen ausübt: Man muss immer stark, immer gut gelaunt und immer perfekt sein. Es werden keine Schwächen geduldet. Laufend werden die eigenen Grenzen überschritten, bis man irgendwann einfach nicht mehr kann und den Zugang zu sich selbst verliert. PAENDA verarbeitet hier Erfahrungen aus ihrem engsten Umfeld und widersetzt sich mit „Limits“ dem Zwang, es immer allen recht machen zu müssen.

PAENDA: „Du selbst setzt deine eigenen Grenzen“
„Wenn nur du selbst deine persönlichen Grenzen öffnest und du selbst deine eigenen Grenzen setzt – dann bist du schlussendlich ein freier Mensch! Auf meinem Weg zur Künstlerin habe ich meine eigenen Wünsche in die Tat umgesetzt! Genauso wie jeder Mensch im Lauf des Lebens aus der Raupe zur Puppe und dann zum Schmetterling werden kann.“

„Stop wishing – start doing!“
Und über sich selbst weiter: „Ich bin zielstrebig, offen und möchte die Welt zum Guten verändern. Deshalb gehe ich auf die Menschen zu – und zwar als eigenständiger Mensch. Gleichberechtigung und Gerechtigkeit fangen immer bei einem selbst an. Stop wishing – start doing! Besser ist, man tut etwas dafür, als man wünscht es sich nur! Und genau deshalb war es mir auch ein Anliegen, meinen Song am 8. März, dem Weltfrauentag, zu veröffentlichen.“

„Limits“: Lyrics

Limits
Minds got to move but I’m so trapped within me
Expanded all my limits too carelessly
And I’m counting on the time to get me back in line
Cause nothing really makes sense no more
I’m set on hold so I needn’t be bold anymore

Cause the face in the mirror
Just couldn’t look clearer right back through me
And how I’d like to say
It will get better tomorrow or any day

Yeah I’m talking bout you, you
You and the luck you try to find
You, you
You and how hard you try to hide it

I sense the pain, but it doesn’t hurt anymore
It’s even number than the ache I felt before
So I smile for a while, let the torture begin
The pressure on my chest becomes almost routine
It’s not like I don’t care, but there’s nothing left to bare

Yeah I’m talking bout you, you
You and the love you try to find
You, you
You and how hard you try to hide it

And I’m letting it all come crushing down
Come breaking in
It’s like rain just left back blurred outlines

„Limits“: Credits
Music, Lyrics & Arrangements by PAENDA
Produced by PAENDA
Recorded by PAENDA
Mixed by Rodney Hunter
Published by ORF-Enterprise Musikverlag
(c) & (p) 2019 Wohnzimmer Records

Für das Video wurde u. a. im Unteren Belvedere im Rahmen der Ausstellung „Stadt der Frauen – Künstlerinnen in Wien von 1900 bis 1938“ gedreht.

PAENDA, die Vollblutkünstlerin

Mit 14 Jahren schrieb PAENDA erste eigene Songs und lernte Gitarre und Klavier, um diese musikalisch umzusetzen. Als klar wurde, dass die Musik für sie nicht bloß ein leidenschaftliches Hobby war, sondern eine Berufung, zog sie mit Anfang 20 nach Wien, um Jazz- und Populargesang zu studieren. Engagements in mehreren Musikprojekten folgten, bis sie 2015 mit ihrem Einzelprojekt PAENDA startete.

Als Solokünstlerin begann sie nicht nur selbst zu komponieren und Songtexte zu verfassen, sondern auch ihre Musik selbst zu produzieren. „Das hätte ich als junges Mädchen im Schulchor in der Steiermark nicht einmal zu träumen gewagt“, so PAENDA. Die ersten Singles „Waves“ und „Good Girl“, zogen bereits einige Aufmerksamkeit auf sich, auch das Debütalbum „EVOLUTION I“, erschienen im Februar 2018 bei Wohnzimmer Records, wurde begeistert aufgenommen. PAENDAs zweites Album, folgerichtig „EVOLUTION II“ betitelt, erschien am 26. April 2019 bei Wohnzimmer Records.

Darude remixed PAENDAs “Limits”
ESC-Crossover für PAENDAs “Limits“ – Star-DJ Darude, der heuer gemeinsam mit Sänger Sebastian Rejman beim Song Contest für Finnland an den Start geht, hat vom österreichischen Song-Contest-Beitrag einen Remix produziert, der am Youtube-Channel von Darude abrufbar ist: „Was PAENDA und ich machen ist ziemlich unterschiedlich, aber das ist mir nicht wichtig. Ich habe noch nie über Musik in Genres oder Stilrichtungen gedacht – ich mag Musik, die emotional und energetisch ist. Etwas in PAENDAs Gesang und bei den Background-Vibes hat mich berührt. Deshalb wollte ich den Remix machen.“

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