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"Newton: Die Macht der Flammen": Das "Newton"-Team inszeniert eine Feursbrunst.

ORF/Roman Zach-Kiesling

Das "Newton"-Team inszeniert eine Feursbrunst.

5.10. | 18:30

„Newton“ über „Die Macht der Flammen“

Allein in Wien gibt es täglich alle 15 Minuten Feueralarm. Das sind jährlich über 40.000 Einsätze. Ein gefährlicher Job, denn Feuer ist unberechenbar. Seine chemischen Eigenschaften erzeugen Phänomene, die in Sekundenbruchteilen zum Tod führen, ganze Gebäude mit einem Schlag in Brand setzen oder mit einer gewaltigen Explosion zerstören. Wenn der Alarm schrillt, zählt jede Sekunde.
Samstag, 5. Oktober 2019
18.30 Uhr, ORF 1


Untertitelung: ORF TELETEXT S 777
Gemeinsam mit Einsatzkräften, dem Chemiker Alfred Kappl und dem „härtesten Feuerwehrmann der Welt“ – Feuerwehr-Weltmeister Herbert Krenn beurteilt in der ORF-1-Challenge „Feuer und Flamme“ jeweils Freitag um 20.15 Uhr in ORF 1 die feuerwehrtechnischen Aspekte der Kandidatinnen und Kandidaten – geht „Newton“ in der von Susanne Kainberger und Fred Lindner gestalteten Reportage „Die Macht der Flammen“ am Samstag, dem 5. Oktober, um 18.30 Uhr in ORF 1 durchs Feuer.
"Newton: Die Macht der Flammen": Sprengstoffexperte Alfred Kappl

ORF/Roman Zach-Kiesling

Sprengstoffexperte Alfred Kappl

Beeindruckende Bilder vorab:
Am Freitag, dem 30. November 2018, gegen 20.25 Uhr steht das Altersheim in Schwaz in Tirol in Flammen. Feuerwehrfrau Patricia Gföllner und Feuerwehrmann Hilmar Baumann helfen, die 51 Heimbewohner/innen aus dem brennenden Haus zu evakuieren. Der Einsatz ist gefährlich, da Feuerwehrleute nie genau wissen, wie sich ein Brand entwickeln wird.
Durch den heißen Rauch der Flammen entstehen Feuer-Phänomene, die eine zerstörerische Kraft entfalten können. Im Feuerwehr-Übungszentrum in Tulln lernen die Einsatzkräfte im Brandcontainer den richtigen Umgang mit den unterschiedlichen Gefahren, wie etwa einem Rollover, umzugehen. Dabei mischen sich in den Rauchschwaden Sauerstoff und brennbaren Gase und werden mehr und mehr erhitzt. Bei einer Temperatur von etwa 600 Grad Celsius entzündet sich die Decke schlagartig. „Tanzende Engel“, eine wabernde lodernde Rauchschicht, kündigen dieses Phänomen an. Bei einem sogenannten Flashover steigt die Temperatur auf über 1.000 Grad. Der gesamte Raum entzündet sich blitzartig. Es entsteht ein Feuerball, dessen Hitzeentwicklung selbst die High-Tech-Schutzanzüge der Einsatzkräfte nur wenige Sekunden standhalten können.
"Newton: Die Macht der Flammen": Das "Newton"-Team inszeniert eine Feursbrunst.

ORF/Roman Zach-Kiesling

Das "Newton"-Team inszeniert eine Feursbrunst.

Ähnlich einer Gasexplosion bringt ein weiteres Feuerphänomen, der sogenannte „Backdraft“, plötzliche Zerstörung. Der Druckschlag bringt Hauswände zum Einsturz. Es ist derselbe Effekt wie bei einer Atombombe. Die umgebende Luft wird zur Seite geschoben und erzeugt einen enormen Druckschlag. Bei der Gasexplosion erreicht die Detonation Schallgeschwindigkeit.
Diese Feuerphänomene sind für das menschliche Auge unsichtbar. Sie laufen in Bruchteilen von Sekunden ab. Nur durch die extremen Zeitlupenaufnahmen einer Highspeed-Kamera wird ihre zerstörerische Kraft sichtbar.
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Live-Stream + Video-on-Demand
Die Sendung ist als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.