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"Maximilian - Der Brautzug zur Macht"

ORF/MR Film

3.3. | 21:55

Manfred Corrines Begleitdoku „Maximilian – Der Brautzug zur Macht“ zum TV-Dreiteiler

Während der Dreiteiler den Zeitraum vom Tod des burgundischen Herzogs Karl des Kühnen 1477 bis zum Tod seiner Tochter Marie 1482 umspannt, umfasst die Dokumentation die gesamte Lebenszeit des charismatischen Habsburgers von 1459 bis 1519.
Freitag, 3. März 2017
21.55 Uhr, ORF eins


Untertitelung: ORF TELETEXT S 777
Er galt als der „letzte Ritter“, als Kaiser einer Epoche im Wandel: Maximilian I. – eine der prägendsten Persönlichkeiten der Geschichte Europas. Durch die Heirat mit der Burgunder-Prinzessin Maria begründete er den Aufstieg der Habsburger zur Großmacht. Maximilian, der am liebsten in Tirol daheim war, legte durch Diplomatie, Kriege und mit dem Geld der Fugger den Grundstein zum gigantischen Reich seines Nachfolgers, Karl V., in dem „die Sonne niemals unterging“. Durch seine Rivalität mit dem französischen König sorgte er für einen Konflikt zwischen zwei Dynastien, der Europa letztlich bis zum Ersten Weltkrieg prägen sollte.
Die Dokumentation „Maximilian – Der Brautzug zur Macht“ von Manfred Corrine, produziert von der MR-Film für ORF, ARTE und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und BMB, ergänzt am Freitag, dem 3. März, um 22.00 Uhr in ORF eins Andreas Prochaskas opulenten Historien-Dreiteiler „Maximilian. Das Spiel von Macht und Liebe“.
Maximilian - Der Brautzug zur Macht

ORF/MR Film

Mit aufwendigen Spielszenen, Kartenanimationen, Ausschnitten aus dem Spielfilm sowie international renommierten Experten soll die Dokumentation den Zuseherinnen und Zusehern historische Hintergründe und Zusammenhänge einer ereignisreichen Epoche näher bringen, Orientierung und Einordnung zum besseren Verständnis der Serie ermöglichen.
Maximilian - Der Brautzug zur Macht

ORF/MR Film

Spielszene: Johannes Silberschneider (Maximilian) und Marie-Christine Friedrich (Margarete)

Der letzte Ritter

Maximilian sah die Welt als Heldengeschichte ritterlicher Könige, als ein Miteinander und Gegeneinander ritterlicher Turniergesellschaften, die um Ruhm und Ehre stritten, die stets an Großes dachten, ihre Gesellschaften zu kühnen Unternehmungen führten, die alles wagten, um alles zu gewinnen: die Hand einer hohen Dame und mit ihr Länder und Königreiche. Von Kindheit an mit starkem Sendungsbewusstsein ausgestattet, gelang es ihm, diese Vision zu realisieren oder zu inszenieren.
Maximilian - Der Brautzug zur Macht

ORF/MR Film

Als der 18-jährige Kaisersohn Maximilian im August 1477 in Gent einzog, um die Erbprinzessin Burgunds, die 20-jährige Marie, Tochter des in der Schlacht von Nancy gefallenen letzten Burgunderherzogs, zu heiraten, ahnte niemand, 19 dass hier der Begründer einer der größten und politisch relevantesten Herrscherdynastie Europas für die kommenden Jahrhunderte in die Stadt einzog.

Erbfolgekrieg als große Bewährungsprobe

Dieser Erbfolgekrieg war für den jungen Kaisersohn die große Bewährungsprobe seines Herrschertums. Wie ein machiavellistischer Fürst lebte er, bei allen Tiefschlägen, die er einzustecken hatte, im Glauben an seine göttliche Sendung als Monarch. Maximilian wusste alte Traditionen mit modernen Ansätzen zu verbinden und oft für sich zu nützen. Aus dem jungen Heißsporn wurde ein dynamischer Herrscher, der an der Zeitenwende zur Neuzeit den Grundstein für die habsburgische Macht legte.
Maximilian - Der Brautzug zur Macht

ORF/MR Film

Spielszene: Johannes Silberschneider (Maximilian)

Die Lebens- und Regierungszeit Maximilians I. an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit ist eine der ereignisreichsten Epochen der Geschichte: die Entdeckung der neuen Welt, der Beginn der Reformation, der Wandel der Heeres- und Belagerungstechnik und der Beginn des Frühabsolutismus bringen rasante Entwicklungen innerhalb weniger Jahre. Durch seine später erfolgte Reichsreform, die Maximilian mit viel Ehrgeiz anpackte, wuchs das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zu jenem mächtigen Staatengebilde, das bis zu seiner Auflösung 1806 die Geschicke Europas entscheidend mitprägte.
Maximilian - Der Brautzug zur Macht

ORF/MR Film

Spielszene: Marie-Christine Friedrich (Margarete) und Johannes Silberschneider (Maximilian)

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Die Doku ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand (der ORF/ZDF-Dreiteiler jeweils zwischen 20.00 und 6.00 Uhr) und auch als Live-Stream abrufbar.

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