Sendung vom 27.10.06

Warum gibt es im Dachsteingebiet einen Ort namens "Arschlochwinkel"?
Ende des 19. Jahrhunderts kamen erstmals Landvermesser der K.u.k.-Monarchie in das Dachsteingebiet, um es zu kartographisieren. Zu diesem Zweck erkundigten sie sich bei den örtlichen Bauern ständig nach den Namen von geographisch markanten Punkten. Die meisten hatten aber überhaupt keine Namen. Die Fragerei ging den Einheimischen daher schon bald dermaßen auf die Nerven, dass sie sich einen Spaß daraus machten, Namen zu erfinden. Namen, die die arglosen Landvermesser ungeprüft akzeptierten. So entstanden unter anderem der "Arschlochwinkel" südlich des Hallstättersees.

Wer oder was war der Ale-Ale-Mann?
Die Ale-Ale-Männer gab es im Wiener Prater. Sie waren gewissermaßen die Marktschreier, die die Passanten auf die Attraktionen aufmerksam machen sollten. Und weil damals gerade die französische Sprache besonders in Mode war, taten sie das mit dem französischen Lockruf "Allez, allez !", also auf deutsch vorwärts, oder hoppauf". Die Wiener machten daraus den "Ale-Ale-Mann" ...

Was ließ das Publikum beim Tennisturnier von Wimbledon heuer dutzende Male kräftig schmunzeln?
Ursache für die spontanen Heiterkeitsausbrüche waren – die Linienrichter. Genauer gesagt ihre neuen Uniform-Hosen, die nicht ganz hielten, was sie versprachen. Rund 60 dieser Hosen rissen nämlich während des Einsatzes auf dem Platz. Und das gut hörbar. Denn natürlich rissen sie immer dann, wenn sich die Richter zu Beginn eines Ballwechsels nach vorne beugten – also gerade absolute Ruhe im Stadion herrschte.

Was ist eine Pfostenschau?
Die Pfostenschau ist ein Fachbegriff aus der Kynologie - der Hundezucht. Es handelt sich dabei um ganz bestimmte Hundeausstellungen, bei denen auch die Pfeiler der jeweiligen Zucht - also der Deckrüde und die Hündin - präsentiert werden. Der Begriff "Pfostenschau" hat seinen Ursprung darin, dass man die Hunde früher zur Begutachtung und Bewertung an Pfosten angebunden hat.