Sendung vom 21.9.2007

Was passierte dereinst beim so genannten "hochfürstlichen Nasenluststechen"?
Die Nase ist ein mitteleuropäischer Flussfisch, der sich früher zur Laichzeit in solchen Massen in den Bächen getummelt hat, dass er mit Speeren "gestochen" werden konnte. Das hat sich damals stellenweise zu einem gesellschaftlichen Ereignis entwickelt – auch "zur Unterhaltung der höchsten Herrschaften". Im Halleiner Raum beispielsweise mussten die Fischer im Frühjahr 1000 bis 2000 Stück Nasen fangen und bereit halten, um "jederzeit ein hochfürstliches Nasenluststechen veranstalten zu können, wenn ein solches gewünscht wurde".

Was ist ein Knallteppich?
So nennt man den Geländestreifen unter dem Flugweg eines mit Überschallgeschwindigkeit fliegenden Flugzeuges, in dem der Überschallknall wahrnehmbar ist.


Was ist die Paprikalinie?
Die Paprikalinie ist gewissermaßen eine gastronomische Grenze. Sie verläuft irgendwo quer durch Pannonien. Auf der einen Seite - der westlichen - steht in Gasthäusern Salz und Pfeffer am Tisch. Auf der anderen Salz und Paprika. Diese ganz natürlich entstandene Grenze wird als "Paprikalinie" bezeichnet.