Rezepte

#Eierschwammerl-Gulasch
#Frigga
#Alant-Wein
#Kräutersugo
#Eingelegter Kürbis
#Kärntner Reindling

Eierschwammerl-Gulasch

von Hüttenwirtin Karin Jenkins

Zutaten:
1 kg frische Eierschwammerl
Mehl zum Bestäuben
2 Zwiebel
Paprikapulver (Edelsüß)
250ml Rindsfonds
3 EL Sauerrahm oder Crème Fraiche
Petersilie, zum Bestreuen
Kümmel, ganz
Majoran, gerebelt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Schwammerl mit dem Pinsel und Messer putzen (nicht ins Wasser legen!). Zwiebel fein hacken. In einer großen Pfanne anschwitzen – dann die mit Mehl bestäuben Schwammerl dazu schütten. Kurz scharf mitrösten. Das Gulasch mit dem Rindsfonds aufgießen. Bei schwacher Hitze zugedeckt etwas köcheln lassen. Achtung: Schwammerl sind schnell durch. Salzen und pfeffern. Zum Schluss das Gulasch mit Sauerrahm verfeinern. Zum Servieren mit reichlich Petersilie bestreuen. TIP: Ist das Gulasch zu wenig flüssig, einfach noch etwas Wasser hinzufügen. Schmeckt hervorragend mit gebratenen Semmelknödel.

Frigga

von Hüttenwirtin Karin Jenkins

Zutaten:
12 Eier
1 Tasse Speckwürfel
1 Tasse Bergkäse
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Für dieses traditionelle Kärntner Rezept zunächst den Speck in einer gusseisernen Pfanne anbraten. Dazu benötigt man kein zusätzliches Fett.
Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit Gabel so lange verrühren, bis das Eigelb und das Eiweiß sich miteinander vermischt haben.
Nun die Eiermasse und den Käse auf den Speck in der Pfanne gießen und wie bei einem Omelett fest werden lassen. Dabei öfters rühren. Sobald der Käse Fäden zieht, ist die Frigga fertig und servierbereit!

Alant-Wein

von Gärtnerin Karin Schlieber

Zutaten:
Alant-Wurzeln
Weißwein
Weinbrand
Honig

Zubereitung:
Alantwurzel ausgraben. (Die Wurzelernte erfolgt im Frühjahr vor dem Austrieb oder im Herbst, wenn Pflanzen einziehen. Bei der Wurzelernte sticht man den Stock mit einer Gabel aus dem Boden, klopft die Erde etwas ab und beschneidet die dicken Wurzeln mit einer Gartenschere. Man lässt etwas Wurzel am Stock, damit man diesen wieder einpflanzen kann.) Wurzelstücke waschen und klein schneiden, dann in Weißwein aufkochen. Das Gemisch abseihen, den Sud mit einem Stamperl Weinbrand mischen und etwas Honig süßen. Heiß in vorbereitete Flasche abfüllen, verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren. Bei Bedarf schluckweise einnehmen

Kräutersugo

von Gärtnerin Karin Schlieber

Zutaten:
Reife Fleischtomaten
Zwiebel
Paprika
Salz
Zucker
Knoblauch
Basilikum
Weißweinessig

Zubereitung:
Tomaten waschen, klein schneiden und mit etwas Salz mischen, über Nacht mit einem Tuch bedeckt stehen lassen, damit Flüssigkeit abgesondert wird. Am nächsten Tag Tomatenmasse abseihen. Zwiebel schälen und in etwas Olivenöl in einem weitem Topf anlaufen lassen. Inzwischen rote reife Paprika von den Kernen befreien und klein schneiden. Zu den Zwiebeln dann die Tomaten, Paprika und etwas Knoblauch geben, kochen lassen, ständig rühren, damit nichts anbrennt. Etwa eine Stunde lang auf kleiner Stufe köcheln lassen. Würzen mit etwas Weißweinessig, Salz, Zucker, frischem Basilikum und hausgemachtem Pizzagewürz aus der Kräuterstube (wer es scharf mag, etwas Chili dazugeben). Wenn es sämig gekocht ist, mit Stabmixer mixen. Noch einmal gut aufkochen lassen, abschmecken, ev. nachwürzen und kochend heiß in vorbereitete Schraubgläser randvoll füllen. Gläser zuschrauben und gleich umdrehen.
Nach einer Minute wieder aufstellen. Gläser abkühlen lassen und beschriften  


Eingelegter Kürbis

von Gärtnerin Karin Schlieber

Zutaten:
Kürbis (aus der Moschata-Familie - wie zB ein Butternuss-Kürbis)

Für den Sud:
Weißweinessig (6 %ig)
Wasser,
Zucker,
Salz,
Gewürze (Curry, Ingwer, Lorbeer-Blätter, Senfkörner, bunte Pfefferkörner)

Zubereitung:
Kürbis gut waschen und schälen. Man halbiert den Kürbis quer und stellt die Schnittfläche auf ein Schneidbrett, welches mit einem sauberen Geschirrtuch bedeckt ist. Das macht man, damit man beim Schälen des Kürbis nicht abrutscht. Man schneidet mit einem scharfen Messer von oben nach unten und immer von sich weg, damit man sich nicht verletzt.
Abgeschälte Stücke halbieren und Kerne mit einem Löffel herausschälen. Kürbis in 1cm dicke Scheiben schneiden und diese ebenfalls in 1cm dicke Streifen, danach gleich große Würfel schneiden.

Sud kochen. Der Sud besteht aus 2/3 Weißweinessig, 1/3 Wasser, Zucker, Salz und Gewürze: etwas Curry, Ingwer, Lorbeerblatt, Senfkörner und bunte Pfefferkörner. Den Sud abschmecken, er soll süß-sauer und ausgewogen schmecken.

Falls man gebrauchte Gläser verwendet, diese sauber waschen und heiß ausspülen oder auskochen.
Kürbiswürfel in die Gläser randvoll einfüllen und mit Sud auffüllen. Gläser gut zuschrauben. Backrohr auf 180°C Umluft einschalten. Tiefes Blech mit einem Tuch auslegen und 1cm warmes Wasser einfüllen. Gläser auf das Blech stellen, sie sollen sich nicht berühren. 


Kärntner Reindling

von Bäuerin Claudia Weißmann

Zutaten Teig:
500 g glattes Mehl
1 Dotter, 1 Ei
40 g Germ (frisch oder 1 Päckchen Trockengerm)
1/4 l Milch
70 g Kristallzucker
100 g Butter
Salz
Schuss Rum

Zutaten Fülle:
Kristallzucker, Zimt und Rosinen nach Geschmack
Walnüsse gehackt (wer’s mag: karamellisiert)
50 g Butter zerlassen

Zubereitung:
50 ml Milch lauwarm mit der frischen Germ und etwas Mehl zu einem “Dampfl” verrühren. Dieses ungefähr 10 Minuten stehen lassen, damit es aufgehen kann.
Butter schmelzen, Zucker und Milch zugeben. Abkühlen lassen, Eier und Dotter einrühren.
In eine große Schüssel oder Rührkessel eine Prise Salz und Mehl geben. Mit dem Dampfl und der Eier-Milchmischung und einem Schuss Rum zu einem glatten Teig schlagen. So lange bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
Teig zugedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Zugluft mag Germteig nicht!
In der Zwischenzeit kann man Zucker und Zimt mischen, Nüsse hacken, Butter zerlassen, die Rosinen bereitstellen und die Backform einfetten.
Den Teig ausrollen, mit zerlassener Butter bestreichen, füllen und einrollen. Die Rolle zu einer Schnecke drehen und in die Backform heben. Butter darüber geben und noch einmal für zehn Minuten gehen lassen. Bei 160°C Ober- und Unterhitze für ca. 60 Minuten ins Backrohr.

Tipp: Backform nicht nur bebuttern, sondern gleich auch mit Zucker auskleiden. Das macht eine herrlich karamellisierte Kruste.