Mit dem Kopf durch die Wand

Felix Baumgartner ist ein Profi - mit und ohne Fallschirm. 3.000 Mal hat er die Reißleine gezogen, 130 Mal ist er nicht immer ganz legal von Gebäuden gesprungen. In der Base Jumper-Szene ist er für seine Sub-Sekunden-Aktionen bekannt. Das heißt: er zieht den Schirm so spät wie möglich. Knapp über dem Boden erzählt ihm somit keiner etwas.

Anders ist das beim Thema Höhenspringen. Da hat der 40jährige weniger Erfahrung - eine "gewisse" Herausforderung für seinen ultimativen Höhensprung aus 36.500 Metern über dem Meer:

Felix Baumgartner: "Ich glaube, der gravierendste Unterschied, den ich bis jetzt erlebt habe, wenn ich auf meine Vergangenheit schaue, die ganzen Base-Sprünge, da habe ich mich grundsätzlich nur auf mein Können und auf meine Ausrüstung verlassen. Das ist ein einfaches Duo. Bei einem Projekt wie RedBullStratos, da sind über vierzig Wissenschafter im Team. Und die sind alle Egoisten, die sind sehr oft unterschiedlicher Meinung, und ich sitze da - als nicht Wissenschaftsprofi - und muss jetzt schauen, dass ich auch Profi werde in kurzer Zeit, damit man das alles nachvollziehen kann. Und es gibt halt sehr oft unterschiedliche Meinungen, und da ist es sehr wichtig, dass ich mir die richtige Meinung heraussuche und die richtigen Fakten. Weil schlussendlich bin ja ich dann der Mensch, der dort oben ist, alleine, völlig auf mich gestellt. Und ich bin derjenige, der das Ganze mit dem Leben bezahlt, falls Fehler auftauchen."

Um das geplante Ziel in fast 40 Kilometern Höhe zu erreichen, benötigt Felix Baumgartner auch die Hilfe von Meteorologen. Nur Ihre Ballons können so hoch fahren. Für Flugzeuge liefert die dünne Atmosphäre zu wenig Auftrieb. 0,5 Prozent Dichte zeigen die Messgeräte im Vergleich zur Meeresoberfläche. So ist das Unternehmen Stratos auch eine technische Herausforderung: Kann der Druckanzug den Piloten in der lebensfeindlichen Umgebung ausreichend schützen? Vor dem giftigen Ozon, UV-Strahlung oder extremer Kälte?

Abseits der Technik hat Felix Baumgartner in den vergangenen Jahren viel Sprungerfahrung gesammelt - mit der er auch Geschichte geschrieben hat. Absolute Material- und Körperbeherrschung sind lebenswichtig für sein künftiges Projekt.

2003 überquert er mit Carbon-Flügeln den Ärmelkanal - mit rund 10.000 Metern über dem Meer sein bis dahin höchster Absprung. Ist Herr Baumgartner süchtig nach Adrenalin?

Günter Amesberger, Sportpsychologe, Univ. Salzburg: „Adrenalin-Junkie, das ist so ein salopper Alltagsbegriff. Natürlich gibt es eine komplexe Stressreaktion, das heißt, dass in Gefahrensituationen der Organismus unter anderem Adrenalin, Noradrenalin, Endorphine und so weiter ausschüttet, um die Wachheit zu erhöhen, um die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen, und da gibt es eine kritische Menge, das heißt, wenn man zu viel Stress hat, kann es sein, dass man handlungsunfähig wird, und wenn man zu wenig hat, hat man eine zu geringe Aktivierung, um komplexe Leistungen zu erbringen. Und hier zeigt sich, dass Profisportler im Extremsport sehr, sehr gut in der Lage sind, ihren Stress zu regulieren."

Über die Jahre schraubt Felix Baumgartner seine persönlichen Messlatten immer weiter nach oben - es stellt sich heraus: Auch Mut lässt sich trainieren:

Felix Baumgartner: „Das ist eine Sache, die haben wir noch nie gemacht, das ist eine Idee, die schon lange in meinem Kopf herum kreist: An einem Seil hängend hinter einem Flieger nachzufliegen. Ich hatte schon vor zehn Jahren die Idee, aber wie so oft müssen die Geschichten erst reifen, und damals haben wir die Möglichkeiten nicht gehabt.
Normalerweise ist es so: Du springst aus dem Flugzeug raus, und nach 40 Sekunden ist der freie Fall vorbei und du musst wieder packen und musst wieder einsteigen ... Und diese Idee, die wir heute probieren, ermöglicht mir viel länger zu fliegen, das heißt, wir können eine Stunde oder zwei fliegen, und das mit bis zu 500 km/h schnell. Ich werde wahrscheinlich nicht bis ans Limit gehen, weil bei 500 km/h weiß ich nicht, was mit mir da hinten passiert, aber zwischen 200 bis 300 Kilometer pro Stunde werden wir sicher fliegen."

Damals weiß er noch nicht, dass sein Respekt vor der 500-Stundenkilometergrenze nur sieben Jahre später auf eine harte Probe gestellt wird. Aber eines nach dem anderen.
Felix Baumgartner ist bereit - nimmt alle Risiken auf sich und will endlich an die Leine.

Bis in eine Höhe von 1.500 Metern wird der Extremsportler in diesem engen Kanal am Heck des Flugzeugs warten müssen - bis die Mindestgeschwindigkeit von 120 Knoten - das sind rund 220 Stundekilometer erreicht ist. Dann will er versuchen das Flugzeug zu verlassen:

Es gelingt dem Extremsportler nicht, sich zu stabilisieren. Die Luftwirbel so knapp hinter dem Flugzeug sind zu stark. Baumgartner könnte sich jederzeit von der Leine trennen - will aber zuwarten. Die Kräfte auf Mensch und Material werden immer stärker:

Das Abenteuer ist zu Ende. Ein Karabiner ist gebrochen. Vorerst kein Kontakt zu Felix Baumgartner.

„Wir holen dich beim Bauern. Geht's dir eh gut, Felix?“
Felix Baumgartner: „Unsere wunderbaren Freunde aus Deutschland haben uns gerettet. Wahnsinn! Ich bin da hinten drangehangen. Das war so schiach. Da ist's rund gegangen. Ich hab mir gedacht, ich kann mich nicht zentrieren.“
„Du bist voll in den Turbulenzen vom Propeller drinnen.“
Felix Baumgartner: „Ich hab gedacht, ich trenn nicht ab. Irgendwann muss er Seil geben. Ich weiß, sobald wir 50 Meter zurück gehen, beruhigt sich das Ganze. Dann fliege ich. Nur am kürzen Seil - tödlich.“

Fehler dürfen bei Baumgartners nächstem Projekt nicht passieren. Hier wäre gebrochenes Material garantiert tödlich - mit 40 Wissenschaftern versucht er so gut es geht alle Unsicherheiten in den Griff zu bekommen. Die Kapsel, die ihn auf der Reise in die Stratosphäre beherbergt, ist jener der Apollo-Mission nachempfunden - vollständig aus Fieberglas und beladen wiegt sie etwa 1.100 Kilogramm. Der Ballon der so eine Last tragen kann hat einen Durchmesser von 80 Metern. Ausreichend Platz für mehrere Reihenhäuser.

Noch hat Felix Baumgartner Schwierigkeiten, sich an den Druckanzug zu gewöhnen. Bei Tests berichtet er von Beklemmungen die ihm in der dicken Hülle zu schaffen machen. Aber ohne Anzug wäre die Mission nicht machbar. Der Pilot würde bei den Druckverhältnissen wie sie in 36 Kilometern Höhe herrschen nur wenigen Sekunden überleben:

Felix Baumgartner: "Diesen Druck braucht man auch, weil das Wasser, das der Mensch im Körper gespeichert hat, würde ab 20 Kilometer Höhe zu kochen beginnen, bei Körpertemperatur. Das heißt, du hast Flüssigkeit im Mund, du hast Flüssigkeit in den Augen, in den Tränensäcken, das würde alles zu kochen beginnen, und deswegen braucht der Mensch ab 20 Kilometer Höhe einen Druckanzug. Das ist die sogenannte Armstrong-Line, und ab da wird‘s gefährlich. Wir haben diverse Tests gemacht in der Druckkabine, wir sind da auf 40 Kilometer hinauf. Und das ist sehr schmerzhaft, in diesem Druckanzug dort rauf zu kommen. Das war einmal eine erste Feuerprobe, um zu schauen, vertrage ich das überhaupt, weil sonst hätte ich mit diesem Projekt gar nicht beginnen können."

Um mit diesem Projekt überhaupt beginnen zu können, muss sich Felix Baumgartner aber noch mit viel Grundsätzlicherem auseinandersetzen: Er muss lernen, einen Ballon zu fahren und ganz offiziell die Lizenz dafür erwerben. Auch wenn er sein Hightech-Gerät später gar nicht steuern muss.

Gelingt seine Fahrt in die Stratosphäre, bricht er damit gleich den Ballonfahrer Höhen-Rekord. Weltrekord Nummer eins der Mission Stratos.

In der Troposphäre ist nur bis 3.500 Meter der Aufenthalt für Menschen unbedenklich. Schon ab 5.000 Meter hat der Luftdruck 50 Prozent abgenommen, der Organismus muss sich lange akklimatisieren. Ab 7- bis 8.000 Meter liegt die Todeszone: Der Gasaustausch zwischen Lunge und Blut funktioniert kaum mehr. Selbst Trainierte können nur wenige Stunden überleben.

Auf Flughöhe einer Verkehrsmaschine hat man nur noch 18 Sekunden Zeit, die Sauerstoffmaske aufzusetzen. Sonst tritt Bewusstlosigkeit ein. Lufttemperatur: rund minus 40 Grad.

In der Übergangszone zur Stratosphäre wehen die stärksten Winde des Planeten: die Jet-Streams, mit bis zu 400 km/h. In der Stratosphäre gibt es kein Wetter, nur sehr dünne Luft bei minus 70 Grad. Mit einem Heliumballon könnte man bis 50.000 Meter aufsteigen.

Der erste Mensch, der mit einem Ballon die Stratosphäre erreicht, ist der amerikanische Testpilot Joseph Kittinger. Ende der 1950er-Jahre erforscht die Air-Force die Stratosphäre als Vorbereitung auf die bemannte Raumfahrt.

Die NASA ist noch nicht gegründet und so entwickelt das Militär einen Druckanzug. Man will Rettungssysteme testen und ob ein Ausstieg in großen Höhen möglich ist. Nach zwei Absprüngen aus 20 Kilometer Höhe macht sich Kittinger im Projekt "Excelsior III" auf zum historischen Rekordsprung.

Am 16. August 1960 hebt Kittinger in einer offenen Gondel am Heliumballon ab und steigt bis auf 31.330 Meter, in eine Höhe, wo noch nie zuvor ein Mensch war.

Dann springt er in die Tiefe.

Vier Minuten sechsundreißig im freien Fall, und neuneinhalb Minuten am Fallschirm: Kittinger stellt damit gleich drei Weltrekorde auf, die bis heute halten: Höchste Ballonfahrt mit offener Gondel, höchste Geschwindigkeit eines Menschen ohne Fluggerät und längster Fallschirmsprung.

Nur die Erfahrung mit der Schallgeschwindigkeit blieb ihm versagt. Sie beträgt in der dünnen Stratosphärenluft etwas über 1.000 km/h. Kittinger erreichte aber nur 988 km/h Spitze.

Felix Baumgartner: "Wir haben das Problem, dass der Mensch exponierte Stellen hat, das sind die Schultern, der Helm, dort liegt bereits Überschallgeschwindigkeit an, während die Beine noch um Unterschallbereich sind, und das Ganze im selben Moment. Beim Menschen ist das flexibel, da der Mensch kein fester Körper ist wie ein Flugzeug, verhält sich auch die Aerodynamik anders. Was das im freien Fall dann bewirkt, da habe ich bis heute keine Antwort bekommen. Es schaut ganz danach aus, dass wir das im Selbstversuch ausprobieren müssen. Das bereitet mir natürlich schon ein gewisses Unbehagen."

In der dichteren Troposphäre beträgt die Schallgeschwindigkeit rund 1.200 km/h. Dabei entsteht oft der Wolkenscheibeneffekt - die Entladung des Überschallknalls kühlt Luft ab und es entsteht kurz ein kreisrunder Nebel am Heck.

Beschleunigt ein Jet auf Schallgeschwindigkeit, dann holt er seinen eigenen Lärm ein. Bei etwa 1.200 km/h verdichten sich die Luftschwingungen zur Schallmauer - der Luftwiderstand erreicht ein Maximum. Beschleunigt der Pilot weiter, wird die Energie in einer Stoßwelle frei, dem Überschallknall. Der Pilot hört davon aber nichts, denn er lässt den Schallkegel hinter sich.

Rund drei Stunden dauert die Höhenfahrt des Ballons. Drei Stunden in denen sich Felix Baumgartner entspannen muss - um dann im rechten Moment voll konzentrationsfähig sein zu können. Er kann die Mission jederzeit abrechen. Der Ballon ist so konstruiert, dass er wieder zur Erde zurückkehren kann. Von der Bodenkontrolle aus wird das gesamte Projekt online überwacht - und bis zu einem gewissen Grad gesteuert. Die Entscheidung für den letzten Schritt trifft aber Felix Baumgartner - alleine.

35 Sekunden nach dem Sprung dürfte Felix Baumgartner die Schallmauer durchbrechen - Rekord Nummer zwei - er wird davon aber nichts bemerken - keine Referenzpunkte in der Nähe oder Vibrationen in der Luft geben ihm Geschwindigkeitsgefühl. Bis er den Fallschirm ziehen wird, werden zwischen 5 und 6 Minuten vergehen. Weltrekord Nummer drei.

Thomas Reinthaler, Flugmediziner, Österr. Bundesheer: „Die größte Gefahr aus meiner Sicht von der Beschleunigungsphysiologie, liegt im Trudeln, also im unkontrollierten Abstürzen. Ab einer gewissen Rotationszahl kommt es zur Bewusstlosigkeit. Es kommt zu einer Drehung um eine zusätzliche Raumachse, und das kann zu Kontrollverlust führen. Das ist aus meiner Sicht die größte Gefahr."

Felix Baumgartner: "Die Wissenschafter haben heraus gefunden, dass bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 150 Umdrehungen pro Minute das Blut nur noch eine Möglichkeit hat, den Körper zu verlassen, und das ist über die Augen. Also in dem Moment drückt es dir die Augen heraus und du stirbst."

Warum gehen Menschen solche Risiken ein. Felix Baumgartner ist wohl einer der extremsten aber dennoch einer von vielen, die die Lebensgefahr als ständigen Begleiter freiwillig gewählt haben.

Günter Amesberger, Sportpsychologe, Univ. Salzburg: "Man kann Risikosportler sicher als eine besondere Gruppe mit eben ausgezeichneten Persönlichkeitsmerkmalen sehen, die sicher nicht die Mehrheit der Bevölkerung stellen, das sind nur ein paar Prozent. Das heißt, sie haben ein hochausgeprägtes Sensation-Seeking-Motiv, also sie suchen das Abenteuer, das Wagnis, das Risiko, aber sie sind gleichzeitig in der Lage, messerscharf zu kalkulieren, zu planen. Und sie haben eine hohe Stressresistenz, das heißt es sind schon Temperamente dahinter, die eine ganze Reihe genetischer Eigenschaften haben müssen, das kann man nicht einfach antrainieren."

Adrenalin-Junkies sind die Sportler aus wissenschaftlicher Sicht nicht: Nach Adrenalin kann der Körper nicht süchtig werden. Höchstens danach, sich immer neue Grenzen zu setzen um diese zu überwinden. Das hormonbedingte Glücksgefühl, nachdem das Ziel erreicht ist - der sogenannte Kick - ist nur einer von vielen Gründen, warum sich Menschen bewusst solchen Risiken aussetzen:

Günter Amesberger: "Wenn jemand mit wenig Hintergrund ein Risiko eingeht, weiß er oft nicht, was er eigentlich riskiert und welche Gefahren bestehen. Jemand fährt einen Tiefschneehang und hat zum Beispiel keine Ahnung von Lawinenkunde. Da unterscheiden sich professionelle Extremsportler ganz gewaltig, sprich sie planen ihre Aktionen penibel, sie sind in der Lage, alle Gefahrenmomente abzuschätzen, darum gibt es sie ja noch, und das zweite ist, dass sie eine enorme Motivation aufbauen, das Ganze zu bewältigen, weil es ihr ganz verinnerlichtes Ziel ist. Aber in dieser Bewältigung sind sie auch wieder so realistisch, dass sie es wirklich nur dann machen, wenn sie es sich zutrauen."

Auch wenn die modernen Helden als solche geboren sind - im Physikunterricht dürfen selbst diese Auserwählten nicht fehlen. Aerodynamik, Thermik, Meteorologie: Hier wäre Schwänzen tödlich:

Bernhard Weingartner, Physiker, TU Wien: "Die haben ein Fluggerät mit zu kleinen Flügeln. Genau wie beim Spaceshuttle zum Beispiel, das hat auch nur diese kleinen Stummelflügel. Damit könnte es nie wirklich horizontal fliegen, aber wenn das Shuttle aus dem Weltall zurück kommt, reicht der kleine Auftrieb dieser Stummelflügel aus, um den "Absturz" in einen kontrollierten Landeflug umzuwandeln."

Die ersten Versuche dem Gleitflug der Vögel nahe zu kommen, machten Fallschirmspringer bereits vor 80 Jahren. 70 überlebten die ersten Versuche nicht. Die heute üblichen Wingsuits, die Flüge bis zu 20 Kilometer erlauben, wurden erst vor 12 Jahren serienreif - und dennoch: Helden können immer noch fallen. Einer ihrer ganz großen ist vergangenes Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Denkt auch Felix Baumgartner daran, dass er von seiner Mission nicht mehr zurückkommen könnte?

Felix Baumgartner: „Ich denke sehr viel daran, logisch, das ist auch eine Sache, mit der man sich auseinandersetzen sollte. Das heißt, ich habe in den letzten sechs Monaten viel Lektüre gelesen über Leute, die in den letzten Jahren versucht haben, diesen Rekord zu brechen, und dabei entweder technisch gescheitert sind, oder mit dem Leben bezahlt haben. Und interessanterweise haben all diese Unfälle eines gemeinsam: nämlich eine schlechte Vorbereitung oder Selbstüberschätzung. Um so wichtiger ist es, dass ich mich darauf gewissenhaft vorbereite, auch mit den richtigen Leuten an Bord, und ich werde auch alles versuchen, es zu machen, aber sollte es dann trotzdem schief gehen, brauch ich mir wenigstens nicht den Vorwurf machen, dass ich mich nicht gut genug darauf vorbereitet hätte."