Innviertler Hasenealn und Polsterzipf

250 g Mehl, 40 g Butter, 40 g Zucker, 1 Ei, 1 Pkg. Vanillezucker, etwas Sauerrahm (oder Milch), 1 Schuss Rum, reichlich Fett zum Herausbacken, Staubzucker zum Bestreuen bzw. Sauerkraut (oder Salat) zum Servieren; für die Polsterzipf Marmelade (z. B. Marille) zum Füllen und verquirltes Ei zum Bestreichen

1. Für die Hasenealn Mehl mit Butter, Zucker, Ei und Vanillezucker auf einem Arbeitsbrett vermischen, dann mit Sauerrahm und Rum zu einem mittelfesten Teig verarbeitet. Diesen 30 Min. rasten lassen. Anschließend den Teig messerrückendick ausrollen und in Dreiecke radeln. Diese in heißem Fett auf beiden Seiten goldbraun herausbacken.

2. Die Hasenealn „süß“ mit Staubzucker bestreut servieren oder „sauer“, also ungezuckert, zu Sauerkraut oder Salat genießen.

3. Für die Polsterzipf denselben Teig wie für die Hasenealn zubereiten. Dann den Teig jedoch flach ausrollen und in Quadrate schneiden (mind. 5 x 5 cm). In die Mitte der Quadrate jeweils etwas Marmelade geben, die Kanten mit Ei bestreichen, das Ganze zu Dreiecken zusammenklappen und diese in heißem Fett auf beiden Seiten goldbraun herausbacken. Noch warm mit Staubzucker bestreuen.

Innviertler Kirchln


1Würfel frische Germ, ca. lauwarme 1/4 l Milch und Schlagobers, 500 g Mehl, 5 Eier, 80 g Zucker, 1 EL Rum (oder Schnaps); reichlich Butterschmalz (oder halb Butterschmalz, halb Rapsöl) zum Herausbacken; Staubzucker und Marillenmarmelade (oder Sauerkraut bzw. auch Sauerkrautsuppe) zum Servieren.

1. Die Germ in warmer Milch auflösen und mit etwas Mehl verrühren. Dieses Dampfl an einem warmen Ort etwas gehen lassen. Sobald das Dampfl an der Oberflache Sprunge zeigt, geht’s weiter!

2. Dann das restliche Mehl und die übrigen Zutaten beigeben und alles kräftig zu einem Teig abschlagen. Diesen gut 30 Min. rasten, bis er fein aufgegangen ist. Anschließend den Teig nochmals kräftig mit einem Kochlöffel durchschlagen – währenddessen schon das Butterschmalz in einen Topf erhitzen.

3. Nun den Teig portionieren: Dafür aus dem Teig mit einem Löffel etwa kinderfaustgroße Stücke abstechen und diese erneut etwas gehen lassen.

4. Die Kirchln unmittelbar vor dem Backen formen: Dafür die Teigstucke mit der Hand auseinanderdrücken und -ziehen, sodass Rechtecke entstehen. Diese direkt ins heiße Fett legen – die charakteristische Form entsteht dabei von selbst. Jedes Kirchl einmal wenden, wenn es auf der einen Seite braun genug ist. Die fertigen Kirchln auf Kuchenpapier abtropfen lassen.

5. Zum Servieren bei der süßen Variante bezuckern und in die Mitte etwas Marillenmarmelade geben. Aber auch mit Sauerkraut schmecken Kirchln einfach wunderbar - dabei bleiben sie allerdings ungezuckert.