Steirischer Kürbis

Die Steirer und ihre Kürbisse: Einst ärmliche Schweinebauern mit ihrem Kürbisanbau fürs Schweinefutter, die, um nichts verkommen zu lassen, noch die letzten Kerne aus dem Kürbisfleisch kratzten und sich ihr Öl pressten, jenseits steirischer Grenzen spöttisch als "Schmieröl" bezeichnet. Und so nebenbei wurde das für die Schweine angebaute Kürbisfleisch auch für Soßen, Suppen und zum Strecken billiger Marmeladen hergenommen. Ein Arme-Leute-Essen eben. Heute wird vom Kürbiskernöl als dem ¿Grünen Gold¿ gesprochen, mit ständig steigendem Exportanteil; was aber noch mehr verblüfft: das "Schweinefutter" von einst hat selbst in Haubenlokalen Einzug gehalten und wird von tüchtigen Kürbisbauern geschält, gewürfelt, geraspelt für die eiligen Hausfrauen angeboten, und das auf Grund der Dickschaligkeit der Frucht vom Herbst bis ins Frühjahr hinein.

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