Himbeeren einkochen

Gleich mehrere Möglichkeiten bietet die Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer an, um Himbeeren über den Sommer hinaus haltbar zu machen. Zu vielen Rezepten gibt es auch Variationen für andere Obstsorten.

Himbeermarmelade

kalt gerührt

Zutaten:
500 g Himbeeren
ca. 250 g Zucker oder Honig
Saft von 1 Zitrone
1 TL Agar-Agar
ca. 4 EL Wasser
1 TL Zitronensäure

Zubereitung:
Die Beeren mit Zucker oder Honig und Zitronensaft marinieren und ca. eine halbe Stunde mit dem Mixer (Knethaken) langsam rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Agar-Agar mit Wasser anrühren, mit etwas Beerenmark aufkochen und wieder abkühlen lassen. Mit der Zitronensäure unter die Beerenmasse rühren. Nach Belieben durch ein Spitzsieb seihen, um die Kerne zu entfernen (muss nicht sein). Himbeermarmelade in Gläser füllen, verschließen und unbedingt im Kühlschrank aufbewahren. Diese Marmelade ist bei Kühler Lagerung ca. 2 Wochen haltbar und muss nach dem Öffnen rasch aufgebraucht werden!

Variation: Nach diesem Rezept kann auch kalt gerührte Heidelbeermarmelade zubereitet werden.

Himbeeressig

Zutaten:
Himbeeren nach Bedarf
Weißweinessig nach Bedarf

Zubereitung:
Eine breite Flasche zu einem Drittel mit Himbeeren befüllen. Mit Weißweinessig auffüllen und gut 1-2 Wochen ziehen lassen.

Variationen: Nach dieser sehr einfachen Methode, Essig zu aromatisieren, lässt sich auch anderes Obst mit Essig kombinieren, oder Sie probieren einmal Spargel- oder Paradeiseressig. Sogar Beerenschalen oder -kerne können dafür verwendet werden.

Himbeersirup aus Beerenkernen

In etwa 1 kg Kerne und 1,5 l Wasser ca. 5 Minuten kochen und danach zugedeckt auskühlen lassen. Einige Stunden, am besten über Nacht, ziehen lassen, danach nochmals aufkochen und abseihen. Dann für 1 Liter Saft ca. 500 g Zucker zugeben und so lange kochen, bis dieser aufgelöst ist. 1 EL Zitronensäure oder Zitronensaft einrühren, noch heiß in Flaschen füllen und sofort verschließen.

Himbeersaft

Kalt angesetzt nach Oma-Art

Zutaten:
2,5 kg Himbeeren
2L Wasser
50 g Zitronensäure
2,5 kg Zucker
1 Pkg. Einsiedehilfe



Zubereitung:
Das Wasser aufkochen und wieder abkühlen lassen. Die Früchte zerdrücken und mit Zitronensäure sowie dem abgekühlten Wasser vermischen und über Nacht stehen lassen. Dann den Saft durch ein Tuch so abseihen, dass der Saft auf den Zucker tropft, um diesen aufzulösen. Mit Einsiedehilfe vermischen, in saubere Flaschen füllen und verschließen.

Variationen: Dieses Rezept eignet sich auch für die Zubereitung von Ribiselsaft. Da der Saft nicht mehr aufgekocht wird, kommt eine Einsiedehilfe hinzu. Will man auf diese verzichten, so muss der Saft im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er schnell gären kann.

Die Rezepte stammen von Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer.

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