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Zu viele Deutsche an Österreichs Universitäten? Österreichische Buchverlage, die von der deutschen Konkurrenz überrollt werden? Die Übermacht deutscher Privatsender gegen den ORF? Damit muss endlich Schluss sein!

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Michael Schreiber aus Nikitsch (Bgld.) (c) ORF/SOR TV/Macho/Aigner

Österreich braucht eine neue "Einheitssprache"

Um sich vom deutsch-sprachigen Ausland abzugrenzen, um österreichische Identität zu stärken und um mit eigenständiger Mundart das TV-Publikum zielge-richteter binden zu können, benötigt Österreich ein einheitliches Sprachbild. Michael Schreiber ist der Meinung, die neue Staatsprache muss Burgenländisch klingen.

Elke Schörghofer (ganz links) und ihre Komikazen aus Flachau im Pongau (c) ORF/SOR TV/Macho/Aigner

Viele Mundarten - Ein Super-Dialekt

Als Eignungsprüfung für unsere Staatssprache findet der Wettbewerb Österreich sucht den Super-Dialekt statt: Teilnehmer aus allen Bundesländern kämpfen auf der Super-Dialekt-Bühne mit ihrer Mundart den Titel. So auch Elke Schörghofer (ganz links im Bild) und ihre Komikazen aus Salzburg.

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Lisl Gamsjäger und Peter Egger machen sich für Oberösterreich stark

Thomas Ogris und Ulrike Ortner (Kärnten) und Marcel Grabher (Vorarlberg) (c) ORF/SOR TV/Macho/Aigner

Übersetzt werden Szenen aus dem Kanon der österreichischen Theaterliteratur und Teile der Bundesverfassung (der Artikel 7 auf Kärntner-Deutsch). Tomaž Ogris und Ulrike Ortner vertreten Kärnten und Marcel Grabher (rechts im Bild) Vorarlberg.

Theresia Deim (NÖ) (c) ORF/SOR TV/Macho/Aigner

Es gibt eine nie gehaltene Rede des Finanzministers in der Ui-Mundart (Niederösterreichisch) vorgetragen von Theresia Deim, tiefsinnige Laura-Rudas-Zitate auf Kärntner-Slowenisch und einen Dialog Strache-Dörfler auf Burgenland-Kroatisch und Pongauerisch.


Präsentiert und moderiert wird der Wettbewerb von einem - neutralen - Deutschen: von Dirk Stermann.

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Dirk Stermann und die Kandidaten aus Wien - Semi Özgül , Steiermark - Fritz Herms, Tirol - Klaus Knoflach

Und da es sich um eine Veranstaltung von staatstragender Bedeutung handelt, darf natürlich auch der Herr Bundespräsident (in Gestalt von "Maschek" Peter Hörmannseder) nicht fehlen: Er spricht einleitende Worte und wird schließlich am Ende der Sendung verkünden, welcher Dialekt Österreichs neue Staatssprache werden soll.

Für den Musikteil sorgt das Wienerlied-Trio "Lepschi" mit Krimi-Autor Stefan Slupetzky.

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"Lepschi" mit Sänger Stefan Slupetzky (rechts)

Autor und Regie: Thomas Macho

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