Der Araber von morgen

Riad Sattouf über seine Kindheit im Nahen Osten
Er ist der neue Star der französischen Comicszene.

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Dass Riad Satouffs Werk nun im Pariser Centre Pompidou ausgestellt wird, ist ein Beweis seines Stellenwerts und seiner Berühmtheit, damit tritt er in die Fußstapfen von stilprägenden Zeichengrößen wie Hergé, Art Spiegelmann und André Franquin.

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Einen sensationellen Erfolg feiert der 1978 in Paris geborene Autor und Zeichner mit seiner Biographie in Comicform unter dem Titel "Der Araber von morgen".

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In mittlerweile vier Bänden erzählt Riad Sattouf von seiner Kindheit und Jugendzeit als Sohn eines syrischen Vaters und einer französischen Mutter.

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"Der Araber von morgen" berichtet vom berühmt berüchtigten Zusammenprall der Kulturen und dem Zerfall der eigenen Familie, alles aus der Perspektive des Kindes und Jugendlichen.

Aus dem anfangs aufgeklärten Vater, der an der Pariser Universität Sorbonne mit dem Doktortitel abschloss, wird ein fanatischer Gläubiger und Antisemit.

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Riad Sattouf beeindruckt mit seinem außergewöhnlichen wie auch extrem humorvollen Comicwerk ohne die moralische Keule zu schwingen.
Der kulturMontag hat den Künstler im Centre Pompidou besucht.

TV-Beitrag: Imogena Doderer

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