Der Boom der Podcasts

Wie aus einem Nischenmedium ein Trend wurde
Durch die Corona-Pandemie und multiple Lockdowns hatten die Menschen vor allem eines: viel Zeit.

(c) Thomas SAMSON / AFP

Dem bisherigen Nischenprodukt Podcast hat dies nicht geschadet, sondern einen weltweiten Boom ausgelöst. Mobiles Internet, Smartphones und Apps ermöglichen jederzeit und überall Zugriff auf die vielfältige Welt von auditiven Erlebnissen.

Es gibt kein Thema, über das nicht gesprochen wird und kein Genre, das nicht abgedeckt wird: von True Crime über Sex-Talk bis hin zum Wissens-Podcast ist für jeden etwas dabei.

(c) ORF

Der kulturMontag zeigt einen Querschnitt der heimischen Podcast-Szene und stellt vier davon näher vor: der Kultur-Podcast "Salon Funk" lädt zu Gesprächen mit Persönlichkeiten

(c) ORF

der Kunst- und Kulturszene;
im Comedy-Podcast "Michi Buchingers Tagebuch" lässt uns der Kabarettist an seinen Alltags-Erlebnissen teilhaben;

(c) ORF

beim Plauder-Podcast "Drama Carbonara" lesen drei selbst ernannte Feministinnen Geschichten aus Frauenzeitschriften vor und hinterfragen dabei gehörig das patriarchale Weltbild;

(c) ORF

und der Wissens-Podcast "Erzähl mir von Wien" ist das beste Beispiel dafür, dass PodcasterInnen nicht immer jung und hip sein müssen, um eine breite Fan-Community zu haben.

Auch die Werbebranche wird langsam aber doch auf die Podcast-Szene aufmerksam und investiert vermehrt in dortige Produktplatzierungen.

Kann man von Podcasts leben? Sind Podcasts bloß ein vorübergehender Trend? Welche Zutaten muss ein erfolgreicher Podcast beinhalten?


TV-Beitrag: Alexander Bogner

Weiterführendes zum Thema: