Träumt Pepper von Sophia?

Über mögliche Wirkungen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz
Die künstlich lächelnde Sophia verweigert Will Smith einen Kuss, der metallisch-niedliche Pepper tanzt auf Rollen mit einer Performerin:

(c) ORF

Humanoide Roboter, solche, die den Menschen ähnlich schauen, faszinieren und beunruhigen uns gleichermaßen. Doch wie weit sind die Ängste und Hoffnungen, die von der Transhuman-Robot-Technologie provoziert werden, berechtigt?

Erst unlängst hat die EU bekannt gegeben, für die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz bis 2020 mindestens 20 Milliarden Euro investieren zu wollen.

(c) ORF

In der Ausstellung "Artists & Robots" im Pariser Grand Palais haben sich 40 Künstler aus 22 Nationen dem Thema gestellt. Der kulturMontag hat die Schau besucht. Kann ein Roboter tatsächlich kreativ sein, kann künstliche Intelligenz letztendlich den Menschen überholen? Werden wir den Zauberlehrling, den wir riefen, den wir geschaffen haben, dann womöglich nicht mehr los?

(c) ORF

Die österreichische Roboterpsychologin Martina Mara – den Titel hat sie sich nach eigenen Angaben von einer Romanfigur von Sience -Fiction Autor Isac Asimov geliehen – ist überzeugt, dass der künstliche, emotional reagierende Mensch viel eher Marketinggag denn Realität ist. Wohl aber kann und soll uns künstliche Intelligenz im Alltag behilflich sein.


Im Labor von Oliver Schürer gehen humanoide Roboter quasi zur Schule. An der Technischen Universität Wien optimiert der Forscher Lernroboter und bringt ihnen bei, wie sie uns im Alltag zur Hand gehen können. Schürer glaubt, dass künstliche Intelligenz eine große Chance für die Menschheit ist, wenn wir uns bei ihrer "Erschaffung" an bestimmte Regeln halten.

TV-Beitrag: Sarah Rogaunig, Harald Wilde

Weiterführendes zum Thema: