God's Entertainment: Die Anarcho-Theatertruppe im Porträt

Die österreichische Performance-Gruppe verstört in der Öffentlichkeit

Wenn Sie es satt haben im Theater nur am Sessel zu sitzen und höflich zu applaudieren, und wenn Sie mehr auf Interaktion setzen, sind Sie bestens bedient bei "Gods Entertainment".

Performance, Interaktion, Brachial-Theater

Boris Ceko, ein diplomierter Sanitäter und Student der Theaterwissenschaft und Simon Steinhauser, ausgebildeter Tischler und Architektur-Student, wollen angeblich vor allem eines: unterhalten.

Mit Aktionen wie dem "Fight Club": Die Zuschauer hetzen per Spielkonsole und Lichtsignalen die Darsteller im Ring gegeneinander. Oder mit "Stadt ist anders": Wer in der Fußgängerzone eine Spende in den Hut wirft, setzt dadurch eine Schlägerei in Gang... Aber auch mit Parties, an denen man nur durch eine "hochoffizielle" Einreise teilhaben kann - wie: "Europa", "Schön, dass Sie da sind". Oder fast normalem Theater wie "Radovan Karadzic".

Performances, Interaktionen, Brachial-Theater? So genau lässt sich das einfach nicht sagen ...