DIE JURY

Von A - bis Zeyringer - Die Votes im Jänner 2020

Jedes Jurymitglied darf bis zu vier Titel für die ORF-Bestenliste nominieren. Die Punktewertung funktioniert dann so:
1. Platz: 7 Punkte
2. Platz: 5 Punkte
3. Platz: 3 Punkte
4. Platz: 1 Punkt
Die vergebenen Punkte werde addiert und ergeben die jeweilige Reihung. Jedem Jurymitglied steht es frei, weniger (oder auch gar keinen) Titel zu nominieren. Sobald ein Titel drei Mal auf der ORF-Bestenliste gereiht wurde, wird er eliminiert, um einen gewissen Titelumlauf zu gewährleisten.

Im Sinne einer größtmöglichen Transparenz, Objektivität und Fairness im Votingverfahren gelten keine Bücher in den Nominierungen, deren Autor/Autorin Mitglied der Bestenlisten-Jury ist.

Klaus Amann, Uni Klagenfurt

1. George Eliot: Middlemarch (Rowohlt)
2. Ernst Wilhelm Händler: Das Geld spricht (S. Fischer)
3. Felix Philipp Ingold: Endnoten (Ritter)
4. Szilárd Borbély: Berlin Hamlet (Suhrkamp)

Florian Baranyi, freier Literaturkritiker

1. Olga Tokarczuk: Die Jakobsbücher (Kampa)
2. Valeria Luiselli: Das Archiv der verlorenen Kinder (Kunstmann)
3. Annie Ernaux: Eine Frau (Suhrkamp)
4. Patricio Pron: Vergieß deine Tränen für keinen, der in diesen Straßen lebt (Rowohlt)

Imogena Doderer, ORF-Fernsehen

1. Olga Tokarczuk: Die Jakobsbücher (Kampa)
2. George Eliot: Middlemarch (Rowohlt)
3. Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt)

Edith-Ulla Gasser, Ö1

1. Eivind Hofstad Evjemo: Vater, Mutter, Kim (Luftschacht)
2. Botho Strauß: zu oft umsonst gelächelt (Hanser)
3. Tomas Espedal: Das Jahr (Matthes & Seitz)
4. Graham Swift: Einen Elefanten basteln (dtv)

Cornelius Hell, Ö1, Der Standard, Literatur und Kritik, Die Presse

1. Olga Tokarczuk: Die Jakobsbücher (Kampa)
2. Irena Veisaitė / Aurimas Švedas: Ein Jahrhundertleben in Litauen (Wallstein)
3. Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt)
4. János Térey: Budapester Überschreitungen (Arco)

Wolfgang Huber-Lang, APA

1. Jon Fosse: Der andere Name (Rowohlt)
2. Olga Tokarczuk: Die Jakobsbücher (Kampa)
3. Wilhelm Pevny: Schwarze Gischt (Wieser)
4. Christoph Ransmayr: Arznei gegen die Sterblichkeit (S. Fischer)

Dagmar Kaindl, Buchkultur

1. Dorota Maslowska: Andere Leute (Rowohlt Berlin)
2. Louise Erdrich: Die Wunder von Little No Horse (Aufbau)
3. Ali Smith: Herbst (Luchterhand)
4. Annie Ernaux: Der Platz (Suhrkamp)

Erich Klein, Der Standard, Falter u.a.

1. Theodor Fontane: Effi Briest (Reclam)
2. George Eliot: Middlemarch (dtv)
3. Botho Strauß: zu oft umsonst gelächelt (Hanser)
4. Michail Prischwin: Tagebücher 1917-1920 (Guggoltz)

Sigrid Löffler

1. Karl-Heinz Ott: Hölderlins Geister (Hanser)
2. Sherko Fatah: Schwarzer September (Luchterhand)
3. Martin Pollack: Die Frau ohne Grab (Zsolnay)
4. Jeanette Winterson: Frankissstein (Kein & Aber)

Norbert Mayer, Die Presse

1. Ali Smith: Herbst (Luchterhand)
2. Elizabeth Harrower: Die Träume der anderen (Aufbau)
3. Tarjei Vesaas: Das Eis-Schloss (Guggolz)
4. Ian McEwan: Die Kakerlake (Diogenes)

Manfred Müller, Österreichischen Gesellschaft für Literatur

1. Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (Frankfurter Verlagsanstalt)
2. Nadine Schneider: Drei Kilometer (Jung und Jung)
3. Martin Pollack: Die Frau ohne Grab (Zsolnay)
4. Reiner Stach (Hsg.): Franz Kafka: Du bist die Aufgabe (Wallstein)

Klaus Nüchtern, Falter

1. Theodor Fontane: Effi Briest (S. Fischer)
2. William Henry Hudson: Müßige Tage in Patagonien (Matthes & Seitz)

Peter Pisa, Kurier

1. Danilo Kiš: Psalm 44 (Hanser)
2. Ian McEwan: Die Kakerlake (Diogenes)
3. Peter Schneider: Vivaldi und seine Töchter (Kiepenheuer & Witsch)

Evelyn Polt-Heinzl, Die Presse, Die Furche

1. Friedrich Hölderlin: Sämtliche Werke und Briefe in drei Bänden (Hanser)
2. George Eliot: Middlemarch (dtv)
3. Waltraud Seidlhofer: wie ein fliessen die stadt (Klever)
4. Christian Dürr: Die Befreiung oder Marcellos Ende (Bahoe Books)

Thomas Rothschild, Die Presse, Freitag u.a.

1. Danilo Kiš: Psalm 44 (Hanser)
2. Hans Fallada: Der eiserne Gustav (Aufbau)
3. Martin Walser: Mädchenleben oder Die Heiligsprechung (Rowohlt)
4. Botho Strauß: zu oft umsonst gelächelt (Hanser)

Susanne Schaber, Die Presse, Ö1 u.a.

1. Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau (Penguin)
2. George Eliot: Middlemarch (Rowohlt)
3. Eugen Ruge: Metropol (Rowohlt)
4. Anne Carson: Rot (S. Fischer)

Christian Schacherreiter, OÖ Nachrichten

1. Hans Magnus Enzensberger: Fallobst. Nur ein Notizbuch (Suhrkamp)
2. Leopold Federmair: Schönheit und Schmerz (PalmArtPress)
3. Elisabeth Reichardt: Mein Geliebter, der Wind (Otto Müller)
4. Otto Grünmandl: Ein Gefangener (Haymon)

Uwe Schütte, Aston University, England

1. Alban Nikolai Herbst: Wölfinnen (Septime)
2. Fran Ross: Oreo (dtv)
3. Sven-Eric Bechtolf: Nichts bleibt so wie es wird (Haymon)
4. Andrej Platonow: Die glückliche Moskwa (Suhrkamp)

Klaus Seufer-Wasserthal, Buchhändler

1. Jon Fosse: Kindheitsszenen (Kleinheinrich)
2. Hans Magnus Enzensberger: Fallobst. Nur ein Notizbuch (Suhrkamp)
3. Charles Racine: Lichtbruch / Bris de lumière (Limmat)
4. Stig Saeterbakken: Durch die Nacht (DuMont)

Daniela Strigl, Der Standard, Ö1

1. Virginia Woolf: Ein Zimmer für sich allein (Gatsby)
2. Miljenko Jergović: Ruth Tannenbaum (Schöffling)
3. Jeanette Winterson: Frankissstein (Kein & Aber)
4. Bettina Balàka: Die Tauben von Brünn (Deuticke)

Anton Thuswaldner, SN

1. George Eliot: Middlemarch (dtv)
2. Oskar Jan Tauschinski: Talmi (Edition Atelier)
3. Brigitte Kronauer: Das Schöne, Schäbige, Schwankende (Klett-Cotta)
4. Günter Kunert: Zu Gast im Labyrinth (Hanser)

Senta Wagner, Freie Journalistin, Hotlist, Buchkultur

1. Jon Fosse: Der andere Name (Rowohlt)
2. Fran Ross: Oreo (dtv)
3. Waltraud Seidlhofer: wie ein fliessen die stadt (Klever)
4. Robert Prosser: Gemma Habibi (Ullstein)