Frauen-Power: Katrina Daschner

Die Performance-Künstlerin im Porträt
Die in Wien lebende Hamburgerin Katrina Daschner wurde als erste Künstlerin mit Schwerpunkt auf performativen Ausdrucksformen mit dem Monsignore Otto Mauer Preis 2010 der Erzdiözese Wien ausgezeichnet.

Die feministische Bildende Kunst der 80er Jahre dient als Ausgangspunkt für ihr künstlerisches Selbstverständnis. Katrina Daschner benützt den Raum, egal ob Galerie oder Bühne, als Spiel- und Inszenierungs-feld für ihre Auseinander-setzung mit genderspezifischen Verhaltensmustern. In der Wiener Galerie Krobath wird am 18. Jänner die Ausstellung "Flamingo Massacre" mit jüngsten Arbeiten der Künstlerin eröffnet.

Kunstform der Neo Burlesque

Spätestens seit die Striptease-Künstlerin Dita von Teese auf der Bildfläche erschienen ist, macht dieses Genre der retro-erotischen Präsentation von sich reden. Die Renaissance der aufreizenden Varieteeshows der 20er und 30er Jahre haben sich auch Matthieu Amalrics hinreißender Film "Tournee" und der prominent besetzte Musicalfilm "Burlesque" vorgenommen.

Katrina Daschner hat mit ihren inszenierten Performances der lustvoll-seriösen weiblichen Nacktheit als selbstbestimmtes Aktionsfeld das heimische Terrain schon vor Jahren besetzt.

Der kultur.montag zeigt ein Porträt der Künstlerin.

TV-Beitrag: Michaela Lehner