Kult-Figur: Jochen Rindt

Rennfahreroper um die Formel I-Legende

Fernab des Festspiel-Getöses und doch lautstark: Am Salzburg-Ring findet die Uraufführung der Rennfahrer-Oper zum tragischen Tod von Jochen Rindt statt.

© lawine torren / schlegelmilch

Jochen Rindt 1942 - 1970

Er war der James Dean des Rennsports, ein Mythos, eine Legende, ein Nationalheiliger: Formel 1 Idol Jochen Rindt. Mit nur 28 Jahren verunglückt er im Training für den Formel-1-GP in Monza tödlich. Wenige Wochen später wird er als bisher einziger Pilot posthum Weltmeister. Der Salzburger Multimediakünstler, Regisseur und Choreograf Hubert Lepka und sein Künstlernetzwerk "lawine torrèn" inszenieren in der Boxenstraße am Salzburgring das letzte Jahr von Jochen Rindt als Doku-Oper.

Eva Hinterreithner als Gundula Janowitz (c) lawine torrèn/Magdalena Lepka

Röhrender Ausklang der Sendung

Der kultur.montag berichtet über das multimediale Spektakel: Drei Videowalls am Dach der Boxenstrasse übertragen bei der Aufführung Live-Geschehen, Originalmaterial und nachgestellte Spielszenen sorgen für Irritation, lassen das Gefühl der 70er Jahre wieder auferstehen.

TV-Bericht: Susanna Schwarzer